Schlechte Nachrichten: Das Ausschalten von Computern hilft dank Intel nicht mehr dagegen, dass sie angegriffen werden.
Eine lesenswerte Jahresrückschau gab es neben der meinen tatsächlich: Menschen haben sich verschiedene Dinge in den Hintern geschoben.
Aus der Liste hässlicher Textanfänge: “Raffaela hat eigentlich schon alles, was eine Influencerin braucht. Einen roten Hosenanzug, buntes Make-up, einen Zwergspitz namens Moses.”
Edward Snowden lässt die Marktdurchdringung von Wohnzimmerwanzen wie Amazon Echo und Google Home nicht kalt und er zieht die einzig logische Konsequenz: Vor ein paar Tagen stellte er seine eigene Wanze fürs Smartphone vor. Es war ja nicht alles schlecht in der NSA.


>… Es war ja nicht alles schlecht in der NSA.
Ja.
Wie heißt es denn so schön:
“Erst wenns Geld im Kasten klingt,
die Seele aus dem Fegefeuer
in den Himmel springt!
Die ME ist ursprünglich zur Fernwartung eingesetzt worden. Da müssen auch andere Komponenten zusammenspielen, z.B. der Netzwerkcontroller. Gedacht war das Teil für größere Anlagen bei denen der Admin die Kisten remote hoch/runterfährt ohne daß der User dabei sein muß.
Daß Intel die Firmware dazu so verkackt hat ist tragisch.
Ich hab mir für zu Hause auch extra immer i7-er auf Boards mit Q‑Chipsatz (vPro) gebaut, weil ich das ungemeint praktisch fand die bei Bedarf aus dem Urlaub oder von sonstwo starten / neu booten zu können und gleichzeitig TreuCrypt/Veracrypt einsetzen zu können (unverschlüsselte Datenträger gibts bei mir nicht, u.a. wegen Home Office).
Die entsprechenden Ports sind aber auch nur über VPN erreichbar, daher fühle ich mich jetzt noch nicht gezwungen alles auf Server-Boards mit iLO oder IDrac umzubauen, oder hab ich da was groß versäumt? Wenn Port 16992–16993 (eins davon st ja per default eh nur die Weboberfläche die nicht viel kann) nicht aus dem Internet erreichbar sind, sollte da ja wohl keiner Böses anstellen können.