In den NachrichtenWirtschaft
Zum Glück nicht Merz!

„ZEIT ONLINE”, 30. Okto­ber 2018:

Fried­rich Merz will CDU-Par­tei­chef wer­den, nach­dem er jah­re­lang Che­f­lob­by­ist von Black­rock war. (…) „Ein Aktio­när, der meh­re­re Betei­li­gun­gen in einer Indu­strie hat, den inter­es­siert das Wohl der Indu­strie und nicht unbe­dingt das Wohl des ein­zel­nen Unter­neh­mens”, sag­te Achim Wam­bach, Vor­sit­zen­der der Mono­pol­kom­mis­si­on, der Wirtschaftswoche.

Zum Glück ist es statt­des­sen Armin Laschet geword-

„ZEIT ONLINE”, 9. März 2021:

Sind CDU und CSU beson­ders korruptionsanfällig?

Ach, egal.

In den NachrichtenNerdkramsWirtschaft
Neu­es aus Neu­land: Mit der #zen­suii gegen Werbungsüberspringer.

Erin­nert sich noch jemand an das kur­ze Auf­flam­men der Netz­be­we­gung im Jahr 2009, das auch die tech­nisch geringst­ver­sier­ten Jour­na­li­sten dazu moti­viert hat­te, sich wenig­stens ober­fläch­lich mit der Funk­ti­ons­wei­se des Inter­nets zu beschäf­ti­gen, um süf­fi­sant erklä­ren zu kön­nen, war­um der von Ursu­la „Zen­sur­su­la” von der Ley­en (CDU) gefor­der­te DNS-sei­ti­ge Kin­der­por­no­fil­ter nicht nur nicht wirk­sam, son­dern über­dies kon­tra­pro­duk­tiv sei, wor­auf­hin selbst in Haus­hal­ten ohne beson­de­re EDV-Kennt­nis­se oft freie DNS-Ser­ver wie die von Quad9 anstel­le derer des Zugangs­an­bie­ters ein­ge­stellt wurden?

Hof­fent­lich wur­de die­se Ein­stel­lung seit­dem nicht rück­gän­gig gemacht:

Die Clea­ring­stel­le Urhe­ber­recht im Inter­net (CUII) ist eine gemein­sa­me Initia­ti­ve von betrof­fe­nen Unter­neh­men, Bran­chen­ver­bän­den und Inter­net­zu­gangs­an­bie­tern, die die Sper­rung struk­tu­rell urhe­ber­rechts­ver­let­zen­der Web­sei­ten prüft. Heu­te hat sie die Sper­rung der Web­sei­te S.TO SERI­EN STREAM auf­grund von urhe­be­rechts­ver­let­zen­den Inhal­ten ver­an­lasst. Mit einer Domain-Name-System-Sper­re (DNS-Sper­re) kön­nen Pro­vi­der den Zugriff auf eine sol­che Sei­te für Ihre Kun­den beschränken.

Dass die Bun­des­netz­agen­tur, dem Wirt­schafts­mi­ni­ste­ri­um (CDU) unter­stellt, die Sei­te in der eige­nen Bekannt­ma­chung angibt, ist immer­hin als net­ter Dienst an die­je­ni­gen zu ver­ste­hen, die mal gucken wol­len, ob ihr DNS-Ser­ver noch funk­tio­niert. Dass die­je­ni­gen, die das beja­hen kön­nen, auf „der Web­sei­te S.TO SERI­EN STREAM” nicht nur die gewohn­ten Inhal­te, son­dern auch einen Hin­weis dar­auf sehen kön­nen, dass der Wech­sel einer Domain deut­lich weni­ger Zeit- und Geld­auf­wand mit sich bringt als der Zwang dazu, die­sen Wech­sel zu vollziehen.

S.to / SerienStream.to wird zu Serien.sx - Wir sind ab sofort nur noch unter der neuen Domain Serien.sx erreichbar.

Die Fra­ge, war­um die­se Dien­ste über­haupt Kun­den haben, scheint sich der „Clea­ring­stel­le Urhe­ber­recht im Inter­net” dabei über­haupt nicht zu stel­len, obwohl die Ant­wort auf die­se Fra­ge dabei hel­fen könn­te, die Ursa­che für die Exi­stenz sol­cher Strea­ming­por­ta­le zu erken­nen und zu behe­ben; dass näm­lich Seri­en, die legal kon­su­miert wer­den, ent­we­der zu gro­ßen Tei­len aus Wer­be­blöcken oder – bei ver­meint­li­chen Kauf­ver­sio­nen – aus Trai­lern, Urhe­ber­rechts­war­nun­gen und son­sti­gen Ver­schwen­dun­gen bestehen, die man mit­un­ter nicht mal über­sprin­gen kann. Viel­leicht wäre es für alle Betei­lig­ten ein­fa­cher, man hör­te auf, zah­len­de Kun­den zu belä­sti­gen; dann hät­te viel­leicht auch wie­der jemand Lust, zah­len­der Kun­de zu sein.

Oder man macht das mit den Fähn­chen Stoppschildern.

(sie­he auch Fefe.)

In den NachrichtenMir wird geschlecht
„… von MEI­NEN Gebüh­ren!“ (6)

Beim ZDF hat man nach kosten­pflich­ti­gen Tam­pons und nicht ver­pflich­ten­der Geschlechts­teil­quo­te in Vor­stän­den eine wei­te­re him­mel­schrei­en­de Unge­rech­tig­keit zwi­schen Männ­lein und Weib­lein scho­nungs­los aufgedeckt:

Neben dem #Gen­der­Pay­Gap hat unse­re Gesell­schaft den #OrgasmGap: In hete­ro­se­xu­el­len Bezie­hun­gen kom­men Frau­en nur in 65% aller Fäl­le beim Geschlechts­ver­kehr zum Orgas­mus, Män­ner in 95%.

Ich traue mich nicht, den Bei­trag auf­zu­ru­fen (wer weiß, was die künst­li­che Intel­li­genz mir sonst noch vor­schlägt?): Ist die Lösung kosten­lo­ses Via­gra auf Bahn­hofs­klos oder doch die ver­pflich­ten­de Quo­tie­rung beim Bei­schlaf bei emp­find­li­chen Stra­fen für zu häu­fi­ge Männerorgasmen?

Sonstiges
Kurz ange­merkt zur Bürgernummer

Die ohne Über­trei­bung höch­stens als matt zu bezeich­nen­de Erre­gung dar­über, dass der nach­so­wje­ti­sche deut­sche Staat die Per­so­nen­kenn­zif­fer wie­der ein­zu­füh­ren gedenkt, wie auch über ande­re daten­schutz- und pri­vat­sphä­rere­le­van­te poli­ti­sche Ent­wick­lun­gen der letz­ten paar Mona­te über­rascht mich aus einer Gesell­schaft, die die intim­sten Gedan­ken eines Men­schen ab dem Moment sei­nes Todes – mit­un­ter gegen des­sen aus­drück­li­chen Wunsch – nicht mehr für beson­ders schüt­zens­wert, son­dern für wich­ti­ge Zeug­nis­se, für die man sich immer­hin gut bezah­len las­sen kann, ohne dafür den Umstand, dass es sich um Tage­bü­cher han­delt, auch nur ober­fläch­lich ver­schlei­ern zu müs­sen, hält, nicht im Geringsten.

MontagsmusikMir wird geschlecht
LNZNDRF – Future You // Welt­frau­en­tag 2021

Die witzigste Idee für einen Untertitel nehme ich nächste Woche mit rein.Es ist Mon­tag und außer­dem ist zwar nicht Weltpanda‑, wohl aber Inter­na­tio­na­ler Frau­en­tag („Welt­frau­en­tag”). Gut, bes­ser als nichts.

Gen­der­son­der­zei­chen (Stern­chen, Unter­stri­che, Dop­pel­punk­te, Mit­tel­fin­ger-Emo­jis und so wei­ter) dis­kri­mi­nie­ren Seh­be­hin­der­te, weil ihre Sprach­aus­ga­be dar­aus eben nicht das Gewünsch­te mache, erfuh­ren Inter­es­sier­te neu­lich aus­ge­rech­net beim „Deutsch­land­funk”. Über­ra­schen dürf­te das nur Men­schen, mit denen ich ver­mut­lich nicht näher bekannt gemacht wer­den möch­te. Wenn es doch nur eine Mög­lich­keit gäbe, alle Geschlech­ter abzu­bil­den, ohne dabei irgend­wen tat­säch­lich zu benach­tei­li­gen. Man könn­te zum Bei­spiel eine gene­ri­sche Wort­form erfin­den! – Die SPD, die­ser Trep­pen­witz von einer „Par­tei”, ist unter­des­sen schon einen Schritt wei­ter und lässt ihren Par­tei­vor­stand ein Zitat der schon sehr femi­ni­stisch ali­as­ben­am­ten Dame Lady Bitch Ray twit­tern, in dem gefor­dert wird, man möge sich „gera­de jetzt” (also im Wahl­jahr?) von den „binä­ren Geschlech­ter­kon­struk­tio­nen” tren­nen. Da soll noch mal einer behaup­ten, die SPD hät­te die Sor­gen der Arbei­ter nicht im Blick!

Ein Femi­nis­mus, der davon aus­geht, es sei bereits Fort­schritt, wenn man an die Spit­ze von unter­drücke­ri­schen Syste­men eine Frau setzt („Frau­en­quo­te”), sei ver­zicht­bar, las ich neu­lich an einer Stel­le, an der ich es nicht erwar­tet hät­te. Ich fin­de die­se Zusam­men­fas­sung sehr gut und gebe sie daher weiter.

Auch sehr gut fin­de ich heu­te wie immer: Musik.

LNZNDRF – Future You (Offi­cial Video)

Guten Mor­gen.

In den Nachrichten
Si vis pacem, para bel­lum. (15)

Ich habe an die­ser Stel­le ja in der Ver­gan­gen­heit immer mal wie­der – ver­meint­lich rhe­to­risch – gefragt, gegen wen und/oder was „uns” die Bun­des­wehr nach dem Zer­fall der Sowjet­uni­on eigent­lich mit dem immer höhe­ren Bud­get für Gerä­te, die gebaut wer­den, um damit Men­schen zu meu­cheln, genau ver­tei­di­gen soll.

Jetzt weiß ich’s: Gegen chi­ne­si­sche Fischkutter!

Nach 19 Jah­ren ohne See­prä­senz in der Regi­on soll eine Fre­gat­te der Mari­ne spä­te­stens im Som­mer in Rich­tung Fern­ost aus­lau­fen und auch im Süd­chi­ne­si­schen Meer kreu­zen. (…) [Car­lo Masa­la] hält die Chan­cen dafür, dass die Mari­ne der Volks­be­frei­ungs­ar­mee ihre Ziel­ra­dare auf ein deut­sches Schiff rich­tet, für gering: «Viel wahr­schein­li­cher sind Zusam­men­stö­sse mit der (…) mari­ti­men Miliz aus Fisch­kut­tern in dem Seegebiet.»

Na, fühlt ihr euch auch so gut vor der mari­ti­men Miliz beschützt wie ich?

Im Übri­gen bin ich der Mei­nung, dass die Bun­des­wehr abge­schafft gehört.

NetzfundstückePolitik
Beim c‑netz friert die Höl­le zu.

Wie schlimm ist die Lage? So schlimm: Der c‑netz e.V., der Digi­tal­ver­ein der CDU/CSU (das klingt fast so wit­zig wie „kirch­li­cher Kin­der­schutz­bund”), in dem Axel Voss viel­leicht Mit­glied ist, beklagt, dass aus­ge­rech­net das Wahl­pro­gramm der SPD – ich berich­te­te gestern an die­ser Stel­le – „Ver­trau­en und Netz­kul­tur” zer­stö­re; und er hat völ­lig Recht damit.

(Nach Dik­tat den Mund ausgespült.)

In den NachrichtenPolitik
Pseud­onym­frei­heits­kampf mit der SPD

Zu Recht beklagt Fefe in unge­wöhn­lich deut­li­chem Ton­fall, dass das Bun­des­in­nen­mi­ni­ste­ri­um (CSU) sich gern noch tie­fer in das Pri­vat­le­ben aller Ein­woh­ner Deutsch­lands ein­gra­ben wür­de. Dass die SPD es immer wie­der schafft, allen Unmut über die Unter­höh­lung des Frei­heits- und Rechts­staats auf den Koali­ti­ons­part­ner zu kana­li­sie­ren, so dass sich die mei­sten Teil­neh­mer sozia­ler Medi­en an „Hor­ror­horst” (Inter­net) abzu­re­gen ver­su­chen, ver­wun­dert mich aller­dings ein wenig – denn es ist Wahl­jahr und die Split­ter­par­tei fliegt tief:

Die anony­me und pseud­ony­me Online-Nut­zung schüt­ze vie­le Jour­na­li­sten und Frei­heits­kämp­fer in aller Welt vor Ver­fol­gung und Bedro­hung. Sie sei eine „wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für eine freie Mei­nungs­äu­ße­rung und der beste Schutz vor Dis­kri­mi­nie­run­gen”. Nut­zer sol­len aber ihren rich­ti­gen Namen bei der Regi­strie­rung bei Online-Dien­sten ange­ben müs­sen, damit Ermitt­ler die­se gege­be­nen­falls rasch mit der umstrit­te­nen Bestands­da­ten­aus­kunft abfra­gen können.

Natür­lich ist die SPD – neben­bei noch ener­gi­scher als bis­her sich für das Instal­lie­ren staat­li­cher Schad­soft­ware auf mei­nem und eurem Com­pu­ter ein­set­zend – auch wei­ter­hin dafür, dass „Jour­na­li­sten und Frei­heits­kämp­fer” anonym und pseud­onym „online” agie­ren kön­nen, aber doch bit­te nur mit ihrem rich­ti­gen Namen. Oder kann man sich irgend­wo als Akti­vist und/oder Frei­heits­kämp­fer anmel­den und wird dann davon befreit?

Kanz­ler­kan­di­dat Olaf Scholz und die bei­den Par­tei­chefs Sas­kia Esken und Nor­bert Wal­ter-Bor­jans sehen die Sozi­al­de­mo­kra­ten mit der Vor­la­ge indes bereits gut gerü­stet, um Deutsch­land füh­ren zu können.

In aktu­el­len Sonn­tags­fra­gen liegt die SPD immer noch bestän­dig bei über 5 Pro­zent der Stim­men. War­um eigent­lich – um der CDU etwas entgegenzusetzen?

Netzfundstücke
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 2. März 2021

Hat schon mal jemand aus­ge­rech­net, wie teu­er und ver­wir­rend es eigent­lich ist, jedes Jahr ande­re Wochen­ta­ge auf Kalen­der zu drucken? Hier ein Vor­schlag: Schalt­sonn­ta­ge lösen das Pro­blem.


Betriebs­sy­stem der Woche: Win­dows for Work­groups 3.11.


Mein Wort­schatz ist nun nicht der klein­ste, aber das Wort „Rache-Rei­se“, das die (lei­stungs­schutz­recht­be­har­ren­de und dar­um hier nicht ver­link­te) „WELT“ für eine reven­ge tra­vel ver­wen­det, gefällt mir so gut, dass ich es unbe­dingt häu­fi­ger sinn­voll ver­wen­den kön­nen möchte. 


Die offen ver­fas­sungs­feind­li­chen Par­tei­en SPD und CDU/CSU wür­den im Wahl­jahr gern über den Rechts­staat reden. Kann ich die­se Par­tei­ver­bo­te noch mal sehen? 

MontagsmusikComputerIn den NachrichtenPolitik
Daft Punk (scha­de drum) – One More Time // Gelb­sucht gegen Rassismus

Hurra! Montag!Es ist Mon­tag. Der „mehr­fa­che Olym­pia­sie­ger Micha­el Groß” bit­tet um per­kus­si­ve Rück­mel­dung, indem er vor­schlägt, man sol­le doch wegen der Chan­cen­gleich­heit Sport­lern beim Imp­fen den Vor­tritt las­sen. Bei „Tritt” geh ich mit. Ich emp­feh­le im Übri­gen, Micha­el Groß zeit­nah durch einen Pan­da­bä­ren zu ersetzen.

Anson­sten gibt die Medi­en­welt gera­de nicht viel her, denn der Wahl­kampf beginnt so medi­al auf­ge­bauscht, dass auch das Bom­bar­de­ment von Peop­le of Color sei­tens des Westens in Afgha­ni­stan und Syri­en kaum mehr Beach­tung fin­det: Die Frau, die einem gewähl­ten Mini­ster­prä­si­den­ten den obli­ga­to­ri­schen Blu­men­strauß vor die Füße gepfef­fert hat­te, weil ihr sei­ne Wäh­ler ein Graus waren, sei jetzt eine der bei­den Vor­sit­zen­den der „Lin­ken”, berich­tet etwa die „NZZ”, um zu bele­gen, dass man auch, wenn man mal hin­schmeißt, noch immer auf­stei­gen kann; als wäre die Ernen­nung von Par­tei­gran­den über­haupt eine Mel­dung wert. In die­sem neu­en Par­tei­vor­stand scheint auch Julia Schramm sich zu befin­den, was lustig zu fin­den mir aber nicht gelin­gen will. Das haus­ei­ge­ne Mit­tei­lungs­blatt „Neu­es Deutsch­land” sehe sich immer­hin in Finanz­not, obwohl es sei­ne Mit­ar­bei­ter – eben­so wie die „taz”, in der es zu mei­ner Über­ra­schung neu­er­dings aller­dings einen grü­nen­kri­ti­schen Arti­kel zu lesen gibt – deut­lich unter Tarif bezah­le, weiß man beim „NDR”. Ver­damm­ter Turbokapitalismus!

Zu tur­boschnell, d.h. vor­ei­lig, ist auch die künst­li­che Intel­li­genz von You­Tube, die angeb­lich vor einer Wei­le einen Schach­spie­ler raus­ge­wor­fen hat, weil sie die schwar­zen und wei­ßen Figu­ren für ras­si­stisch benannt befand. Ähn­lich beknackt ist die Mel­dung, dass die Macher der „Simp­sons” künf­tig ihre Figu­ren nur noch von Ange­hö­ri­gen der­sel­ben Haut­far­be spre­chen las­sen möch­ten. Ich wün­sche viel Glück dabei, so vie­le gelb­häu­ti­ge Syn­chron­spre­cher zu fin­den. Zwei beru­hi­gen­de Mel­dun­gen aus der Welt der EDV tra­ten die­ser Tage aber doch noch auf: Vor nun­mehr 50 Jah­ren wur­de der neben Ganz­zah­len und Zei­chen­ket­ten wich­ti­ge Daten­typ der bri­ti­schen Shil­lings end­lich über­flüs­sig und auch bei Apple stellt sich zu mei­ner völ­lig aus­blei­ben­den Über­ra­schung her­aus, dass die Nut­zung von Java­Script auf System­ebe­ne eine außer­or­dent­lich schlech­te Idee ist.

Musik, zwo, drei, vier: Auf Zypern gibt es der­zeit musi­ka­li­schen Zwist, weil ein Bei­trag zum dies­jäh­ri­gen Eng­li­sche-Pop­lied­lein-Wett­streit das spa­ni­sche Wort für den Teu­fel im Titel tra­ge oder so. Wohl dem, der weder Chri­sten­tum noch Mas­sen­be­rie­se­lung schätzt, denn dann hört man statt­des­sen – viel­leicht zum letz­ten Mal – lie­ber gar nicht Satanisches.

Daft Punk – One More Time (Offi­cial Video)

Guten Mor­gen.

In den Nachrichten
Wider Stand

Der mich als einen „freund­li­chen Nach­barn” miss­ver­ste­hen­de freund­li­che Nach­bar mit dem meist guten Musik‑, aber bis­wei­len öden, weil ledig­lich Müdig­keit und Ver­dau­ung anre­gen­den Dro­gen­ge­schmack gab zu ver­ste­hen, die merk­wür­di­gen Coro­na­re­geln in der iro­nisch­sten Haupt­stadt des trau­rig­sten Deutsch­lands sei­en skur­ril, weil bei­spiels­wei­se bei zwei Pas­sa­gie­ren im Auto nur einer mas­kiert sein müs­se und das nicht immer der­sel­be sein müsse.

Man möch­te ihm aus siche­rer Ent­fer­nung (i.e. Nie­der­sach­sen) raten, mal in Düs­sel­dorf vorbeizuschauen:

Bis zum 14. März ist län­ger ste­hen blei­ben oder sich hin­set­zen an den Wochen­en­den nicht erlaubt.

Den unver­meid­li­chen post­pan­de­mi­schen Sam­mel­band über ulki­ge Anord­nun­gen gegen Coro­na – zum Glück kann es nicht lau­fen! – möch­te ich hier­mit schon mal als vor­be­stellt ankündigen.

Sonstiges
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Sup­pe gegen das Kapital

„Dr.” rer. grünk. Fran­zis­ka Gif­fey, berich­tet unter ande­rem der Nord­deut­sche Rund­funk, blei­be ein wei­te­res Jahr lang Grün­kohl­kö­ni­gin der Stadt Olden­burg – ein Amt, in dem sie bis­her zumin­dest aner­ken­nens­wert wenig schlech­te Arbeit gelei­stet hat; schon, weil sie seit ihrem Amts­an­tritt kein ein­zi­ges Mal in Olden­burg gewe­sen sei.

Doch ach, Unge­mach droht Ihro Maje­stät, denn die Gom­mu­nisdn bil­den bereits Usur­pa­to­ren aus, wie ich dem mir gestern in die Hand gedrück­ten „Han­no­ver­schen Volks­Blatt”, der wohl ein­zi­gen neu­zeit­li­chen Zei­tung mit einer eige­nen Top-Level-Domain …

…, ent­neh­men konn­te, denn wie sich das für die Win­ter­aus­ga­be eines Peri­odi­kums nie­der­säch­si­scher Arbei­ter gehört, gibt es direkt neben einem zwei­drit­tel­sei­ti­gen Arti­kel mit der völ­lig berech­tig­ten For­de­rung, die NATO end­lich zu ver­las­sen, auch eine Rezept­spal­te mit einem Rezept von einer Raf­fi­nes­se, die außer­halb Nie­der­sach­sens nur auf Banau­sen sto­ßen kann und wird:

Der näch­ste Grün­kohl­kö­nig wird ein Kommunist!