Wer braucht schon WoW? Es gibt ja Alternativen…
Nachtrag vom 18. Juli:
… aber auch die Jüngeren versuchen fleißig mitzuhalten.
Wer braucht schon WoW? Es gibt ja Alternativen…
Nachtrag vom 18. Juli:
… aber auch die Jüngeren versuchen fleißig mitzuhalten.
Ja da schau her:
Monatelang hat das Bundeskriminalamt eine neue Videoüberwachung am Mainzer Hauptbahnhof erprobt. Kosten: mehr als 200.000 Euro. Bilanz des BKA: ein Flop
Flop? Wie man es nimmt:
Seiner Meinung nach könne sich „das Ergebnis sehen lassen“. Eine Trefferquote von 30 bis 60 Prozent sei doch besser als nichts.
Richtig, und die anderen 40 bis 70 Prozent sind immerhin potenzielle Terroristen, nicht wahr, Herr Schäuble?
Man muss den Terror ja bekämpfen, bevor er ausbricht. -
Aber dazu müssen wir wohl erst bis zur nächsten Wahl warten.
Bin schon still,
– euer Rechtspinguin
Was mir gehört, was dir gehört -
wir scheren uns nicht drum:
Ich nehme, denn ich bin gescheit;
du gibst, denn du bist dumm.
Was mir gefällt, was dir gefällt -
das ist doch alles eins:
Ich kriege schon mein Stück vom Glück,
und wenn ich will, auch deins.
Was mir gebricht, was dir gebricht -
uns ist das einerlei:
Ich weiß ja nicht, was Mangel ist,
denn du entsagst für zwei.
(Robert Gernhardt, „Paargesang“)
Das ist kein Spiel, behaupten Einwohner der virtuellen Welt Second Life gerne. Sie leben ihr zweites Leben sehr ernsthaft. Wie aus virtuellen Spielereien handfester und ganz realer Streit werden kann, zeigt der erste Prozess um virtuelle Produkte vor einem ganz realen Gericht in den USA.
(…)
Alderman wirft dem Avatar Volkov Catteneo nun vor, das Bett kopiert zu haben und für nur 4.000 Linden-Dollar unter die Leute zu bringen. Um an die noch unbekannte Identität hinter dem Catteneo zu kommen, klagt Eros LLC gegen Unbekannt und plant, Second-Life-Betreiber LindenLab gerichtlich zur Herausgabe der Kundendaten zu Catteneo zu zwingen.
(Quelle)
Nachdem der WoW-Hype langsam abklingt, öffnet sich für mich als erklärtem Kritiker jeglichen Kiddietums doch direkt die nächste Tür.
Und das wollen erwachsene Menschen sein?
Mal sehen, was noch passiert. Ob sich wohl demnächst das nächste Second-Life-Überfallopfer erhängt? Und gibt es in Second Life auch virtuelle WoW-Spieler? Das wäre ein Spaß.
Erfreut über die schöne neue Multimediawelt und mit rosigen Grüßen an Kapitänin Jack,
– euer derzeit überaus gelangweilter Pinguin
edit, kleiner Nachtrag ausm IRC:
@Tux^vs^Frauen> rofl wir haben vorm haus n kirschbaum… und alle 5 minuten krachen vögel gegen die scheibe weil sie den abflug versauen… rums… rums… ^^
Was bin ich froh, wenn der Sommer vorbei ist!
Hallo, liebe Leser,
es ist wieder einiges passiert.
In Großbritannien herrscht das Chaos, seit Bomben in London deponiert und einige weitere Anschläge verübt wurden. Aber natürlich – was gerade unserem Lieblingsknallkopf Bush überaus gelegen kommt – wird nicht die Ursache, nämlich Blairs Kriegsbereitschaft, sondern nur die Symptome („Terroristen“, ihr wisst schon) bekämpft. Wer würde auch die Schuld bei der Regierung suchen?
Und aber apropos Erschreckendes:
Letzte Nacht schaltete ich aus diversen Gründen (ist es durch Langeweile zu entschuldigen?) MTV (Mädchen-TV?) ein und stellte zu meinem persönlichen Erschrecken fest: Lenny Kravitz ist gar nicht so schlecht, wie ich dank „Fly away“ bislang zu wissen meinte.
„Rock’n’Roll is dead“, ja, so kann’s gehen… was bleibt übrig? Die Arctic Monkeys? Feuilletonfreundliche Krawallbengels wie Mars Volta? Och nö!
In stillem Gedenken,
– euer Musikfaschist
P.S., schließlich war nicht alles schlecht in dieser Woche:
Die neue Version 5.10 der beliebten Scriptsammlung Gamers.IRC ist soeben erschienen. Fehlerberichte und Verbesserungsvorschläge könnt ihr hier und natürlich auch hier hinterlassen. Viel Spaß!
Teil 1:
Benutztes uneingewickeltes Kaugummi. 
Blümchen pflückend und Blütenblätter zählend,
– euer Frauennichtversteher
In eigener Sache:
Liebe Frauen, Mädchen und Tiere,
„was du nicht willst, dass man dir tu‘ …“
Heute schon Krieg gespielt und Tiere gequält?
Dann wird’s Zeit!
Bis bald,
– euer verspielter Pinguin
Tag, liebe Leser.
Eigentlich wäre es mal wieder Zeit für einen neuen Eintrag, aber nachdem selbst der G8-Gipfel keine interessanten politischen Fragen aufwarf („wer hat die Kokosuhr geklaut?“) und das Thema „die holde Weiblichkeit“ auch schon ausführlich diskutiert wurde, greife ich mal wieder in die Computerkiste und entdecke doch tatsächlich:
Apple macht jetzt auch Safari in fremden Gefilden.
Ein logischer Schritt, schließlich ist Apple dank OSX und dem iPod derzeit wieder im Kommen. Aber, liebe Appleverantwortliche, ihr solltet ggf. darüber nachdenken, aus dem Softwaregeschäft für Windows ganz auszusteigen.
iTunes ist schlicht eine Katastrophe (ja, es gibt kostenlose Alternativen!), und über Quicktime reden wir lieber nicht. Und gerade ein Vorzeigeprodukt wie Safari, unter MacOS als schnellster und stabilster Browser bekannt, solltet ihr nicht auch noch in den Dreck ziehen. Denkt an euer Image!
Ich stehe am Rande und gucke zu,
– euer Pinguin (heute mal attributslos)
Ach ja, das Fiesbild (mein Wort!) des Tages gibt’s hier!
Tag, liebe Leser,
dem unsäglichen G8-Gipfel (kennt noch jemand die Montelino-Werbung?) widme ich entgegen der ggf. an mich gestellten Erwartungen nur wenige Zeilen, allein schon da der Organisator der Protestbewegungen mit seinen verwegenen Plänen („Unser höchstes Ziel ist es, möglichst nahe an den Zaun zu kommen“, sprach er kürzlich in extra‑3) mir auch noch den letzten verbliebenen Ehrgeiz, mich dazu zu äußern, genommen hat:
Der G8-Gipfel ist zusammengefasst die „Elefantenrunde“, in der sich im Wesentlichen Russland und die USA darum streiten, wer die Welt am ehesten bei den sprichwörtlichen Eiern packen kann (Gas und diverse US-amerikanische Produkte haben ja in unserer Gesellschaft nicht gerade eine niedrige Priorität), während „uns Merkel“ mit der Grinsebacke Blair und anderen Hilflosen danebensitzt und gute Miene zum schlechten Gesicht macht (hieß das so?). Nach einem solchen Gipfel ist zwar die Welt noch beim Alten (abgesehen von einigen Steuermillionen, die in wichtige Projekte wie das Bauen eines Zauns flossen), aber immerhin – es wird etwas getan, sagt „Frau“ Merkel. Da können wir uns ja beruhigt schlafen legen und weiterhin den Einflüsterungen des Großen Bruders lauschen, dass der Zaun niemanden daran hindere, seine Bürgerrechte auszuüben (gehört dazu nicht auch freier Zugang zu deutschen Seebadeorten?).
Wo wir gerade beim Zaun waren: Hatten eigentlich die diversen Klagen wegen mutwilliger Verletzung diverser in der Verfassung festgesetzter Rechte (Versammlungsfreiheit, Meinungsfreiheit, Demonstrationsrecht etc.) mittlerweile Erfolg? Nein? Da schau her.
Ich wiederhole mich: Willkommen in Weißrussland!
(Wer passt eigentlich, so lange alle verfügbaren Kräfte in Heiligendamm sind, auf den Rest des Landes auf? Oder verlässt man sich darauf, dass auch alle Counter-Strike-Spieler und andere potenzielle Terroristen sich vorm Zaun ansiedeln? Fragen über Fragen!)
Aber genug davon, entschuldigt den harschen Ton – passiert, wenn man sich aufregt, schon mal. Kommen wir also zu angenehmeren Dingen:
Ich las heute hocherfreut, dass meine vor einigen Monaten geäußerte Kritik an der Aufmerksamkeitshascherei der Medien (nachzulesen hier in Punkt [2]) auch von anderen geteilt wird; da ich kaum noch Zeitung lese, um nicht völlig ins Niveaulose zu fallen, wäre mir das auch fast entgangen:
Großes Glück hat laut Medienbeobachtern die kleine entführte Madeleine: Wäre sie alt, männlich und dunkelhäutig, würde sich die Presse überhaupt nicht für sie interessieren. Nur einem kleinen weißen Mädchen sei die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Medien über Wochen hinweg sicher.
(Quelle)
Unterschreibe ich sofort!
Wünsche allen Lesern einen frohen Leichnam (danke an Steffi für diesen Kalauer)!
Leicht angesäuert, dafür zuckerfrei,
– euer Pinguin
Tachchen!
Da das Sommerloch sich, wie es scheint, ein paar Wochen nach vorn verschoben hat, gibt es heute mal nur eine kleine Newsanalyse:
Psychologen der polnischen Regierung gehen dem Verdacht nach, dass Tinky Winky, ein Held der britischen Kinderserie „Teletubbies“, heimlich homosexuelle Werte vermittelt. Tinky Winky hatte den Argwohn der Regierungsbeauftragten für Kinderrechte, Ewa Sowinska, durch seine Vorliebe für lilafarbene Strampelanzüge und seine schwarze Damentasche erweckt.
(Quelle)
So weit, so blöd. Abgesehen davon, dass dieses Bild 40 Jahre danach (*) überaus peinlich ist:
Schlimm genug, dass ausgerechnet Politiker sich über so etwas Gedanken machen. Aber ich frage mich:
Wieso FAZ und nicht BILD?
Nachdenklich,
– euer Sommerpinguin
* – alles Gute nachträglich – danke euch!
Frauen sind eigenartige Wesen. Ihr Konkurrenzdenken ist, möchte mir scheinen, noch besser entwickelt als das der Männer – erstaunlich nach Jahrtausenden des männlichen Revierkampfes. In ihrem Revier dulden Frauen keine Konkurrenz, und als potenzielle Konkurrenz sehen sie alle anderen Frauen an, die ihr Männchen jemals erschnüffelte oder auch nur erblickte.
Ein ähnliches Phänomen ist auch bei den Männchen zu beobachten, dort heißt es in der Regel „übertriebene Eifersucht“ und führt oftmals zu Auseinandersetzungen zwischen Männchen und Weibchen. Diese Form unterscheidet sich von der weiblichen allerdings dadurch, dass das eifersüchtige Weibchen seinem Unmut fast schon rituell durch lautes Schreien freien Lauf lässt, während ein eifersüchtiges Männchen es, so will es die Rangfolge der Natur, sich keinesfalls erlauben darf, die Eifersucht des Weibchens als unbegründet abzutun.
Schon irgendwie faszinierend.
– Pingu Sielmann
Hallo, liebe Leserschar,
als späten Nachtrag zu Adolfs Rückkehr serviere ich euch heiß, fettig und frittiert seinen Enkel:
Bildchen gucken (kann man anklicken)!
(Sehr hübsch ist in diesem Zusammenhang auch die Überschrift, „dringt nach Österreich vor“.
)
Ach ja, noch ein weiterer Nachtrag, gewidmet dem Klapper; diesmal allerdings ohne Zusammenhang, weil man mir diese Ausdrucksweise nicht zutraut:
Das Wetter, die BILD sowie Cola Zero sind zum Kotzen!
(Wobei Cola Zero ja einen gravierenden Vorteil hat: Man merkt nicht, wenn’s reinregnet.
)
Bis bald,
– euer Zyniker (der an Bauklötze erinnert)
Tach, liebe Leserschar!
Eigentlich wird’s mal wieder Zeit für einen meiner gewohnt kritischen Bemerkungen zum Zeitgeschehen, aber, hol’s der Teufel, mir fällt rein gar nichts ein.
Es passiert einfach zu wenig zurzeit; selbst einem mir bekannten, ebenfalls recht zeitkritischen Mitweblogger fällt nur wenig mehr ein als:
Mädchen sind zum Kotzen!
Liegt’s am Wetter, dass die einzig erwähnenswerten Neuigkeiten auf der Welt etwas mit Bränden zu tun haben?
Wobei „erwähnenswert“ ja nun immer auch objektiv ist (*); aber der wie immer politisch korrekte SPIEGEL weiß, wie man aus einem für viele nicht allzu ungebildete Deutsche nicht ganz unverständlichen Akt des Widerstands gegen Verdummung ein hochbrisantes Politdrama macht:
„Wir vermuten einen politischen Hintergrund“, sagte ein Polizeisprecher. Einen Zusammenhang mit dem bevorstehenden G‑8-Gipfel in Heiligendamm wollte er nicht ausschließen.
„Nicht ausschließen“, das ist schön. Wenn draußen ein Vogel tot umfällt, schließe ich auch vorerst einen Zusammenhang mit dem bevorstehenden G‑8-Gipfel in Heiligendamm nicht aus. Mal gucken, ob der Staatsschutz (Schutz wovor übrigens?) ermittelt.
Viele Grüße an die wunderliche Schöne. 
– euer Pin„kuh„in
* – vgl. bitte Diane Keaton in „Die letzte Nacht des Boris Gruschenko“: „Subjektivität ist die Objektivität des Einzelnen“. Übrigens ein toller Film.
Hallo, liebe Leser und Leserinnen!
Tja, ein schönes langes Wochenende steht den meisten von uns bevor. Und auch Nichtchristen dürfen sich ausnahmsweise über etwas freuen, das ausgerechnet aus den USA kommt, den so genannten „Vatertag“:
Als offizieller Feiertag hat er seine Wurzeln in den USA. Dort wird der Vatertag als ein Ehrentag für Väter ähnlich wie der Muttertag gefeiert.
Gute Sache. Und Väter zu beschenken ist auch wesentlich angenehmer als bei Muttern; sich gemeinsam eins hinter die Binde (Camelia, weil eine Binde hier nicht taucht) zu schütten hält die Familie auch eher zusammen als das gemeinschaftliche Bestaunen deutscher Flora (sprich: Blumen).
Schönes Wochenende!
– euer Vatertagspinguin

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