PersönlichesPolitik
Nicht viel los auf der Welt

Tach, liebe Leser­schar!

Eigentlich wird’s mal wieder Zeit für einen mein­er gewohnt kri­tis­chen Bemerkun­gen zum Zeit­geschehen, aber, hol’s der Teufel, mir fällt rein gar nichts ein.

Es passiert ein­fach zu wenig zurzeit; selb­st einem mir bekan­nten, eben­falls recht zeitkri­tis­chen Mitwe­blog­ger fällt nur wenig mehr ein als:

Mäd­chen sind zum Kotzen!

Liegt’s am Wet­ter, dass die einzig erwäh­nenswerten Neuigkeit­en auf der Welt etwas mit Brän­den zu tun haben?

Wobei “erwäh­nenswert” ja nun immer auch objek­tiv ist (*); aber der wie immer poli­tisch kor­rek­te SPIEGEL weiß, wie man aus einem für viele nicht allzu unge­bildete Deutsche nicht ganz unver­ständlichen Akt des Wider­stands gegen Ver­dum­mung ein hochbrisantes Polit­dra­ma macht:

“Wir ver­muten einen poli­tis­chen Hin­ter­grund”, sagte ein Polizeis­prech­er. Einen Zusam­men­hang mit dem bevorste­hen­den G‑8-Gipfel in Heili­gen­damm wollte er nicht auss­chließen.

“Nicht auss­chließen”, das ist schön. Wenn draußen ein Vogel tot umfällt, schließe ich auch vor­erst einen Zusam­men­hang mit dem bevorste­hen­den G‑8-Gipfel in Heili­gen­damm nicht aus. Mal guck­en, ob der Staatss­chutz (Schutz wovor übri­gens?) ermit­telt.

Viele Grüße an die wun­der­liche Schöne.
— euer Pin“kuh“in


* — vgl. bitte Diane Keaton in “Die let­zte Nacht des Boris Gruschenko”: “Sub­jek­tiv­ität ist die Objek­tiv­ität des Einzel­nen”. Übri­gens ein toller Film.