PolitikIn den Nachrichten
Zahl armuts­ge­fähr­de­ter Rent­ner auf Rekord­ra­ke­te

MDR, 5. Febru­ar 2025 (Archiv­ver­si­on):

Die Zahl der armuts­ge­fähr­de­ten Rent­ner in Deutsch­land hat im ver­gan­ge­nen Jahr einen neu­en Rekord erreicht.

Diver­se Medi­en, heu­te:

Die EU wird der Ukrai­ne ein bei­spiel­lo­ses Hilfs­pa­ket in Höhe von bis zu 700 Mil­li­ar­den Euro zukom­men las­sen, auch wenn die Details der­zeit noch unklar sind.

Ver­rück­te Idee für den Kampf gegen Rechts: Dar­an viel­leicht mal arbei­ten?

(Dar­an …

Das Paket wer­de erst nach den deut­schen Wah­len am 23. Febru­ar bekannt gege­ben, sag­te die deut­sche Außen­mi­ni­ste­rin Anna­le­na Baer­bock (…).

… natür­lich auch.)

NetzfundstückeMontagsmusik
Welle:Erdball – Alle Hel­den ster­ben früh

Fernsehen (quasi)

Es ist Mon­tag. Die schön­sten Auf­räum­tipps bekommt man ja aus Ver­se­hen: Wir soll­ten alle viel häu­fi­ger /tmp benut­zen. (Funk­tio­niert auch unter macOS. Unter Win­dows aber nicht.)

Media­les: In einer Bei­la­ge zu der jüng­sten Sonn­tags­aus­ga­be der „F.A.Z.“ hat Prof. Dr. h. c. mult. Rein­hold Würth, dem sei­ne zu vie­len Titel sehr wich­tig zu sein schei­nen, was ihn nicht sym­pa­thi­scher erschei­nen lässt, eine ganz­sei­ti­ge Anzei­ge drucken las­sen, mit­hil­fe derer er dafür wirbt, man möge „gegen Rechts“ wäh­len, um schnel­ler zu den „Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Euro­pa“ zu kom­men. Den­ke ich an Ver­ei­nig­te Staa­ten, den­ke ich an vie­les, „gegen Rechts“ ist nicht dabei. Aber ich bin ja auch kein Vor­zei­ge­ge­lehr­ter und schal­te kei­ne Anzei­gen in der „F.A.Z.“ und/oder ihren Bei­la­gen. – Kur­ze Fra­ge zu einem ähn­li­chen The­ma: War­um bedroht eine Lan­des­me­di­en­an­stalt eigent­lich irgend­wel­che (zuge­ge­ben: inhalt­lich und kon­zep­tio­nell erbärm­li­che) Blogs wegen Nicht­jour­na­lis­mus, aber „BILD.de“ darf immer noch online sein?

Ukrai­ni­sches: Wer nichts tut, der kriegt, was man bekommt, wenn man nichts tut. Ich wei­ge­re mich, da irgend­ei­ne Rela­ti­vie­rung auch nur als mög­li­che Opti­on zu ver­ste­hen. (Ich wünsch­te, Staa­ten hör­ten auf, die Ansicht zu ver­tre­ten, dass irgend­wel­che Laber­fach­stu­den­ten „das Volk“ sind und/oder dass „unse­re Wer­te“ per Sprech­akt die besten Wer­te sind. Aber gut, ich wünsch­te mir ja auch eine Vil­la, ein unein­ge­schränk­tes Phil-Coll­ins-Ver­bot und ewi­ge Jugend. Und die Zeit zurück, bevor alles so war, wie es jetzt halt ist.)

Eine trotz­dem groß­ar­ti­ge frü­he­re Plus­eins hat mir mal unter­stellt, ich sei gar kein Metal­ler. Ich glau­be ja, ich bin poly­mu­si­ka­lisch. Das hier mag ich zum Bei­spiel auch:

Welle:Erdball – Alle Hel­den ster­ben früh

Guten Mor­gen.

Politik
Dies ist kei­ne Wahl­emp­feh­lung.

Heu­te in einer Woche „wählt“ das Volk sich schon wie­der irgend­ei­nen Unsinn zusam­men, weil es sich von den Ant­wor­ten der Par­tei­en im „Wahl-O-Maten“, im „Wahl­Swi­per“ oder son­sti­gen wohl­fei­len Lügen derer, deren Geschäft die Selbst­ver­mie­tung ist, blen­den ließ. Ich fra­ge mich, wie vie­le SPD-Regie­run­gen ein durch­schnitt­li­cher Wäh­ler erle­ben muss, bevor er den Unter­schied zwi­schen Wahl­pro­gramm und Poli­tik begreift.

Mes­ser­mor­de sei­en ein wich­ti­ges The­ma im Wahl­kampf, ver­kün­den „die rech­ten Par­tei­en“, beschrän­ken sich aber auf Pfei­fen­for­de­run­gen wie Vor­rats­da­ten­spei­che­rung (die nichts ver­hin­dert), Kame­ra­über­wa­chung (die kei­ne neu­en Erkennt­nis­se bringt) und Mes­ser­ver­bots­zo­nen. In Mag­de­burg und Mün­chen wur­den vor nicht all­zu lan­ger Zeit Men­schen aber nicht gemes­sert, son­dern tot­ge­fah­ren, mit­hin mit stei­gen­der Fre­quenz nicht etwa das Apfel­mes­ser, son­dern das Auto­mo­bil zur Ter­ror­waf­fe erko­ren. War­um darf ich an man­chen Orten in der Stadt kein zu gro­ßes Taschen­mes­ser mit mir füh­ren, aber ein Auto?

Ret­tet Sym­bol­po­li­tik womög­lich gar kein Leben, son­dern ist nichts als Blen­de­rei?

‘Dies ist kei­ne Wahl­emp­feh­lung.’ wei­ter­le­sen »

ProjekteNetzfundstückeIn den Nachrichten
Lie­gen­ge­blie­be­nes (huch! Schon wie­der!) vom 12. Febru­ar 2025

Der Huma­ni­sti­sche Pres­se­dienst, der anson­sten lusti­ge Mei­nun­gen wie die­je­ni­ge ver­tritt, dass Wahl­pro­gram­me einen nach­hal­ti­gen Wert hät­ten und Demo­kra­tie es erfor­der­te, fort­wäh­rend mit „unlieb­sa­men Gesprächs­part­nern“ zu debat­tie­ren (jetzt reicht’s, jetzt wähl‘ ich die Dik­ta­tur, da hab‘ ich Ruhe vor die­sen Leu­ten), weist zusam­men mit der Max-Planck-Gesell­schaft immer­hin dar­auf hin, dass die bio­me­tri­sche Gesichts­er­ken­nung in Echt­zeit in der Euro­päi­schen Uni­on vor­über­ge­hend nicht gestat­tet ist. Aus­nah­men sind alle Anwen­dungs­fäl­le, von denen ich mir wün­schen wür­de, dass sie ver­bo­ten sind. Bestimmt hat das alles nichts mit irgend­was zu tun.


Schö­ne For­mu­lie­rung: Wir leben in einer „Zeit, in der Dis­kus­sio­nen out sind und nur noch Bezeich­nun­gen auf­ein­an­der geschleu­dert wer­den“.


Infor­ma­ti­on is inva­lid ✅ ✅ ✅


Die SPD hat pünkt­lich zur Bun­des­tags­wahl allen Frau­en noch mal mit Anlauf ins Gesicht getre­ten, indem sie beschlos­sen hat, dass ihr lega­le Schwan­ger­schafts­ab­brü­che doch nicht mehr ganz so wich­tig sind. Mich über­rascht das nicht, immer­hin waren die eine For­de­rung der SPD. Was die SPD for­dert, wür­de die SPD nie­mals umset­zen wol­len. Die ist ja aus Prin­zip schon dage­gen.


Ich hat­te blö­der­wei­se vor eini­ger Zeit ange­kün­digt, dass ich eine selbst geho­ste­te Lese­zei­chen­ver­wal­tung für den Web­brow­ser (so was wie Pocket, Insta­pa­per und Wal­la­bag) in Lisp zu pro­gram­mie­ren geden­ke, weil Lisp auf mei­nen Open­BSD-Ser­vern läuft und die Alter­na­ti­ven meist nicht. Trotz grö­ße­rer gesund­heit­li­cher Rück­schlä­ge ist die­se Lese­zei­chen­ver­wal­tung jetzt fer­tig. (Unsinn. Soft­ware ist ja eigent­lich nie „fer­tig“. Aber:) Zumin­dest ist alles drin, was ich in der ersten Ver­si­on drin haben woll­te. Und wahr­schein­lich zahl­lo­se Feh­ler. Bei­trä­ge von fähi­gen Lesern sind gern gese­hen.


In Frank­furt gibt es Geld dafür (Archiv­ver­si­on), wenn man mal ein Auto hat­te und es aber nicht mehr nut­zen will. Auch wei­ter­hin kein Geld gibt es dafür, dass man noch nie ein eige­nes Auto besaß und das auch nicht vor­hat. Bestimmt ergibt das irgend­ei­nen Sinn, auf den ich gera­de nicht kom­me.

NetzfundstückeMontagsmusik
Zement – Soil // Mehr Wohn­opern für Ham­burg

Und sonst? - Ja, muss. - Guten. - Guten.

Es ist Mon­tag. In Ham­burg ent­ste­hen dem­nächst kei­ne neu­en Woh­nun­gen. Sol­len sie halt in die Oper gehen.

Über­ra­schung (?): Wer einen reli­giö­sen Staat ablehnt, der soll­te nicht die Grü­nen wäh­len. Dazu viel­leicht auch: Gestern fand der Autis­mus-Sonn­tag statt, des­sen wesent­li­cher Inhalt es ist, für Auti­sten zu beten, also Ratio­na­li­tät mit Irra­tio­na­li­tät zu begeg­nen. Genau mein Humor. Als wäre die Lage nicht schon düster genug.

Raub­ko­pie­rer des Monats: Face­book. Ich wünsch­te, das kom­mer­zi­el­le Miss­ach­ten jeg­li­cher Lizenz­be­din­gun­gen von Pro­sa wür­de mit einer auch nur annä­hernd ähn­lich ener­gi­schen Ent­schlos­sen­heit straf­recht­lich ver­folgt wie jemand, der ohne Zuhil­fe­nah­me einer guten Schutz­soft­ware irgend­ein Schrott­mu­sik­al­bum irgend­wo run­ter­lädt, ohne dafür zu bezah­len.

Letz­ten Mitt­woch ist Mike Rat­ledge (ehe­mals bei Soft Machi­ne) ver­stor­ben. Scha­de. Es wäre aber zu unkrea­tiv von mir, die Mon­tags­mu­sik ent­spre­chend aus­zu­wäh­len. Statt­des­sen mal was ande­res.

ZEMENT – SOIL (Offi­ci­al Video)

Guten Mor­gen.

PersönlichesMusikFotografie
Dansk macab­re: Ein Narr hört Musik in der Mon­ar­chie

Unschö­ner Satz: Es ist vor sie­ben Uhr mor­gens und ich sit­ze in einem Bus. Um die­se Zeit sind die Bus­se in der Woche jeden­falls hier in der Stadt sowohl pünkt­lich als auch erfreu­lich frei von Betrun­ke­nen. Wer das sehr gegen­tei­li­ge Ber­lin (übri­gens völ­lig zu Recht) nicht mag, der wird in Nie­der­sach­sen viel­leicht sein Glück fin­den.

Ich sit­ze in einem Bus, weil ich in einen Zug stei­gen möch­te, der dort beginnt, wo der Bus endet. Es ist Don­ners­tag und ich fah­re nach Kopen­ha­gen.

‘Dansk macab­re: Ein Narr hört Musik in der Mon­ar­chie’ wei­ter­le­sen »

PolitikNetzfundstückeIn den NachrichtenMir wird geschlecht
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 5. Febru­ar 2025

Beob­ach­tung beim Kof­fer­kauf: Wäre es nicht im Sin­ne unge­fähr aller Men­schen, die­ses „TSA-Schloss für mehr Sicher­heit“, mit dem Kof­fer­her­stel­ler heut­zu­ta­ge wer­ben und das zur Fol­ge hat, dass man ent­we­der die jewei­li­ge Zah­len­kom­bi­na­ti­on oder jeman­den, der einen 3D-Drucker und einen Inter­net­an­schluss besitzt, ken­nen muss, um einen so aus­ge­stat­te­ten Kof­fer rück­stands­frei öff­nen zu kön­nen, ein­fach kom­plett weg­zu­las­sen?


Belieb­ter Volks­sport hier- und über­see: Män­ner aus dem öffent­li­chen Leben raus­lü­gen. Erbau­lich und ange­nehm welt­bild­schär­fend ist’s, dass das auch Femi­ni­stin­nen bis­wei­len zu weit geht.


Die „taz“ berich­tet genuss­voll über die Kri­tik der Kir­che an der CDU. Ganz unab­hän­gig von mei­nen per­sön­li­chen Sym­pa­thien und/oder Anti­sym­pa­thien für man­che reli­giö­se Insti­tu­ti­on oder Par­tei erlau­be ich mir hier fol­gen­de Anmer­kung: Wenn eine Kir­che, nicht zwin­gend wesens­gleich mit den Gläu­bi­gen, sich dar­an stört, wie ein Poli­ti­ker und/oder eine Par­tei, ob ihr nun tra­di­tio­nell zuge­tan oder nicht, sich im poli­ti­schen All­tag gebart (wir soll­ten alle viel häu­fi­ger ver­meint­lich ver­schwun­de­ne Wör­ter benut­zen), und für sel­bi­ges Geba­ren einen Tadel erteilt, dann mag man das als ein­drucks­vol­les Zei­chen für irgend­was begrei­fen, vor allem aber ist es ein not­wen­di­ges Ereig­nis auf dem Weg zur all­ge­mei­nen Erkennt­nis, dass welt­li­che und geist­li­che Inter­es­sen sel­ten die­sel­ben sind; und eine Poli­tik, die einer Kir­che sau­er auf­stößt, zumin­dest das sehr rich­tig macht, ob nun mit Absicht oder nicht.


Noch mal „taz“: „Ange­sichts die­ser Mili­ta­ri­sie­rung mit ihren Gefah­ren für die Gesell­schaft ist es, auch vor dem Hin­ter­grund deut­scher Geschich­te, mehr als ange­zeigt, dar­über auf­zu­klä­ren und sich orga­ni­siert zur Wehr zu set­zen[.]“


„Spit­zen­wer­te“ („tages­schau“, Archiv­ver­si­on) der Woche: „Zwi­schen 38 und 56 Pro­zent Zufrie­den­heit erreich­te die Koali­ti­on in den ersten Deutsch­land­Trend-Zah­len nach Start der Regie­rung“, es waren also nur fast zwei Drit­tel der Befrag­ten von Anfang an unzu­frie­den mit dem Ergeb­nis der, hier bit­te Fan­fa­ren­klän­ge vor­stel­len, frei­en Wahl. Spit­ze! Das muss die­ser Volks­wil­le sein, von dem immer alle reden, wenn sie mit dem Fin­ger (womit sonst?) auf Staa­ten zei­gen, die kei­ne frei­en Wah­len haben.

Das Wal­ten des rus­si­schen Prä­si­den­ten erreicht in sei­nem Volk übri­gens nur eine Zufrie­den­heit von 78 Pro­zent. Aber was wis­sen die schon von Demo­kra­tie?

NetzfundstückeMontagsmusik
Gau­pa – Exo­ske­le­ton // Bau­schaum

Nom

Es ist Mon­tag. Ich habe gera­de erst ver­daut, dass letz­tes Jahr die Stadt Braun­schweig mit den Stim­men von CDU, SPD und AfD äußerst knapp mehr Video­über­wa­chung beschlos­sen hat (wo bleibt da eigent­lich die empör­te Demon­stra­ti­on?), da dre­hen schon wie­der alle durch.

Apro­pos: In Okla­ho­ma soll Ficken­gucken ille­gal wer­den. Hof­fent­lich gilt das auch für die Repro­duk­ti­on. – Der Maschi­nist: „Das Unsi­cher­heits­ge­fühl ist da. Man muss schon Augen und Ohren mit Bau­schaum ver­kle­ben, um davon nichts mit­zu­be­kom­men.“ In Spa­ni­en seh­ne sich die Jugend nach der fran­quisti­schen Dik­ta­tur zurück, berich­tet die letzt­wö­chi­ge „F.A.S.“. Hat alles nichts mit nichts zu tun. Die Euro­päi­sche Uni­on möch­te Frie­den mit rus­si­schem Gas, die im Wahl­kampf noch über­for­der­te­ren Grü­nen brau­chen noch ein biss­chen.

(Wo muss denn unbe­dingt mehr Inter­net rein? Klar: In Spring­sei­le!)

Ich fin­de übri­gens, Web­sites, die von einer „KI“ erstellt wur­den, soll­ten auch nur von einer „KI“ gele­sen wer­den dür­fen. So ist allen gehol­fen.

Hilft der­weil mir: Musik.

GAUPA – Exo­ske­le­ton (OFFICIAL VISUALIZER)

Guten Mor­gen.

Politik
Kurz ange­merkt zum dies­wö­chi­gen Polit­ak­ti­vis­mus

Die rich­ti­ge Ant­wort auf den Umstand, dass meh­re­re Tau­send Men­schen zwi­schen zwei Wah­len trotz­dem gegen die Kon­se­quen­zen einer ver­fehl­ten Par­tei­po­li­tik, die sich so ener­gisch an Frak­ti­ons­dis­zi­pli­nen und ‑mehr­hei­ten klam­mert wie Ertrin­ken­de an schwimm­ba­res Mate­ri­al, als gäbe man mit dem Ein­tritt in eine Par­tei auto­ma­tisch sein Rück­grat beim jewei­li­gen Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den ab, soll­te übri­gens nicht die Fra­ge sein, in wel­che Par­tei man selbst jetzt ein­tre­ten soll­te, um dann aber bestimmt alles ganz anders zu machen, weil (es gibt kein rich­ti­ges Leben im fal­schen) es ja nur die ande­ren Par­tei­en sind, deren größ­ter Feh­ler es offen­bar ist, dass sie die­ses eine Mit­glied nicht haben, son­dern die Fra­ge, wie denn die­ser jetzt wie­der­holt auf­fäl­lig gewor­de­ne Wider­spruch zwi­schen Par­tei­mehr­hei­ten und Volks­wil­len zustan­de­kommt, wor­auf­hin man sei­ne ursprüng­li­che Aus­wahl, in wel­cher Par­tei man das fal­sche System künf­tig tra­gen möch­te, durch die­je­ni­ge Aus­wahl ersetzt, in wel­chem System man künf­tig kei­ne Par­tei­en mehr brau­chen möch­te.

In den NachrichtenNerdkrams
Micro­soft: Dieb bestoh­len

Es gibt ein­fach kei­ne Ver­bre­cher­eh­re mehr:

Micro­soft und Ope­nAI unter­su­chen, ob Daten, die von Ope­nAIs Tech­nik aus­ge­ge­ben wur­den, von einer Grup­pe, die mit dem chi­ne­si­schen Start­up Deep­Seek für künst­li­che Intel­li­genz in Ver­bin­dung steht, auf uner­laub­te Wei­se beschafft wur­den.

(Übel­set­zung von mir.)

Ist aber auch immer eine Frech­heit, wenn irgend­wel­che „KI“-Honks frem­de Web­sites und APIs aus­le­sen, ohne dafür anstän­dig zu zah­len. Hat­tet ihr auch schon alle den groß­zü­gi­gen Scheck von Micro­soft als Ent­schä­di­gung dafür, dass sie euren Code lizenz­wid­rig im „Copi­lot“ ver­wur­sten, in der Post?

(Ach so, Micro­soft kommt ja nicht aus Chi­na. Mein Feh­ler.)

In den NachrichtenWirtschaft
„Die kom­mu­ni­sti­sche Ideo­lo­gie ist mit der frei­heit­li­chen demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung nicht ver­ein­bar.“

Das baye­ri­sche Kul­tus­mi­ni­ste­ri­um:

„ ‚Pro­fit­ma­xi­mie­rung‘ ist eine den Begriff­lich­kei­ten der kom­mu­ni­sti­schen Ideo­lo­gie zuzu­ord­nen­de Wen­dung. Die kom­mu­ni­sti­sche Ideo­lo­gie ist mit der frei­heit­li­chen demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung nicht ver­ein­bar.“

Die SPD-Frak­ti­on im Bun­des­tag:

Die SPD-Frak­ti­on for­dert schon lan­ge, dass der kurz­fri­sti­gen Pro­fit­ma­xi­mie­rung pri­va­ter Inve­sto­ren Ein­halt gebo­ten wer­den muss.

Ich fin­de ja, da soll­te jetzt mal drin­gend jemand was unter­neh­men.

(So ein Unsinn. Natür­lich ist sie das.)

MontagsmusikComputerNetzfundstücke
Fea­thers and Greed – Gala­xies I & II (live) // Wort­sa­lat gegen dum­me Ideen

Zeit für etwas Frühsport.

Es ist Mon­tag. Am Wochen­en­de begeg­ne­te mir aber­mals die For­mu­lie­rung, jemand habe sich selbst in eine Dis­kus­si­on ein­ge­schal­tet. War­um kön­nen Men­schen sich selbst eigent­lich sprach­lich ein­schal­ten, doch aus­schal­ten kann man nur ande­re Men­schen? Kann da nicht die Wis­sen­schaft mal was erfin­den?

Die EU könn­te es gera­de zum Glück nicht regu­lie­ren, sie sei damit beschäf­tigt, sich selbst zu kau­fen, ent­neh­me ich den Nach­rich­ten. Wir leben in einer wun­der­sa­men Zeit.

Apro­pos „wun­der­sa­me Zeit“: Die­ser Tage stieß ich aus Ver­se­hen auf die Soft­ware­gat­tung „Pro­gram­me, die ‚Künst­li­che Intel­li­genz‘ mit Non­sens beschäf­ti­gen, damit sie auf­hört, die eige­ne Arbeit zu ent­wer­ten“. Damit ist zumin­dest mir jetzt klar, wor­in der Mehr­wert von „Künst­li­cher Intel­li­genz“ liegt: Web­ent­wick­ler müs­sen end­lich wie­der krea­ti­ve Lösun­gen fin­den; Lösun­gen näm­lich für das­je­ni­ge Pro­blem, das Men­schen, die Power­Point stu­diert haben, wie­der­um als „krea­ti­ve Lösung“ bezeich­nen. Emp­feh­le ich wei­ter.

Emp­feh­le ich auch wei­ter: Musik.

Fea­thers and Greed – Gala­xies I & II – Live Ses­si­on

Guten Mor­gen.