Politik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt XLV: Virtuelle Bomben

Tag 1 nach dem end­gül­ti­gen Welt­un­ter­gang, das Ende ist nahe: Bun­des­in­nen­mi­ni­ster Fried­rich erwar­tet vir­tu­el­le Bom­ben Kennt ihr den? Kommt eine schwan­ge­re Frau zum Bäcker und sagt: Ich bekom­me ein Weiß­brot. Sagt der Bäcker: Sachen gibt’s… Aber natür­lich war etwas ganz ande­res gemeint, näm­lich: Es sei „nur eine Fra­ge der Zeit, bis kri­mi­nel­le Ban­den oder Ter­ro­ri­sten …

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Musik⁠In den Nachrichten⁠Piratenpartei
Musik zur Apokalypse

Heu­te ist ja mal wie­der Welt­un­ter­gang, und es ist ziem­lich selt­sam, dass drau­ßen trotz­dem die Vögel sin­gen. Pas­send zum Welt­un­ter­gang – und zu den anste­hen­den Wah­len – jeden­falls hat man mal eben die Infra­struk­tur der Pira­ten­par­tei lahm gelegt; blöd nur, dass das gegen das Grund­ge­setz ver­stößt: Das Vor­ge­hen der Poli­zei­be­hör­den könn­te aller­dings des­halb pikant sein, …

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Sonstiges⁠Netzfundstücke
Bücher? Wie rückständig!

Ama­zon ver­kau­fe inzwi­schen, jeden­falls in den USA, mehr „E‑Books“ als rich­ti­ge Bücher, schreibt Perun und lässt die Gele­gen­heit nicht unge­nutzt, uns Bücher­freun­de als rück­stän­dig hin­zu­stel­len, aber immer­hin nicht nur die deut­schen: Wobei die­se Men­ta­li­tät nicht spe­zi­ell auf Deutsch­land beschränkt ist. Ich wür­de eher sagen, das dies typisch für Kon­ti­­nen­tal-Euro­­pa ist: „ken­nen wir nicht, brau­chen wir …

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Musik⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Gefahr von oben! (Auch: Facebookmusik.)

(Vor­be­mer­kung. Ein Teil die­ses Arti­kels han­delt von der Band Muse. Muse ist eine der weni­gen Musik­grup­pen, die es schaf­fen, mich schon bei der blo­ßen Erwäh­nung ihres Namens erschau­dern zu las­sen. Zum bes­se­ren Ver­ständ­nis ver­wei­se ich noch­mals auf die Schal­l­­gren­­zen-Rezen­­sio­­nen zum bis­her und hof­fent­lich end­gül­tig letz­ten Muse-Album.) Man traut sich schon gar nicht mehr, in die …

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In den Nachrichten⁠Wirtschaft
Kredit verspielt

Und da ich gera­de dabei war, mich auf­zu­re­gen, mache ich damit gleich wei­ter, sonst krie­ge ich am Ende noch gute Lau­ne, und das führt dann immer zu eigen­ar­ti­gen Arti­keln, die nie­mand ver­steht. Gute Lau­ne lässt sich am ein­fach­sten ver­hin­dern, indem man die Nach­rich­ten des Tages liest. Und dann liest man zum Bei­spiel so etwas: Por­tu­gal …

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Musik⁠In den Nachrichten
Medienkritik LI: Kreuzigung

Da schau her, offen­bar fand kürz­lich ein inter­na­tio­na­ler Wett­be­werb statt, der am Ran­de irgend­was mit Sin­gen zu tun hat­te. Der bis­her am wenig­sten uner­träg­lich schlei­­mig-weh­­lei­­di­­ge Kom­men­tar zu die­sem Ereig­nis stammt von Micha­el, Autor im Fern­seh­le­xi­kon, der poin­tiert zusam­men­fass­te: [W]enn man die Musik mal außen vor lässt, war auch die­ser Euro­vi­si­on Song Con­test eine sehr unter­halt­sa­me …

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In den Nachrichten⁠Piratenpartei
Einig Piraten wollen wir sein

Es kam für Beob­ach­ter nur wenig über­ra­schend, dass Jens Sei­pen­busch, öffent­li­cher Reprä­sen­tant der Pira­ten­par­tei, sein Amt nie­der­leg­te. Die Nach­fol­ge trat Seba­sti­an Nerz an: Er pran­ger­te an, dass die Par­tei auch zu oft geschwie­gen habe, wenn es um wich­ti­ge The­men wie Zensus2011 und neue Zen­sur­for­de­run­gen aus dem Euro­pa­par­la­ment ging. Vie­len Chan­cen sei­en hier ver­passt wor­den. Da …

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Persönliches⁠Musik
Einsame Inselmusik

Hin und wie­der spre­chen mich gute und weni­ger gute Bekann­te auf mei­ne musi­ka­li­schen Inter­es­sen an, oft, ganz im Stil des „In“- und „Out“-Listenunfugs, mit der Bit­te, ich möge doch bit­te ein­mal mei­ne „Lie­der für die ein­sa­me Insel“ in jeweils begrenz­ter Zahl auf­zäh­len. Zuletzt geschah dies gestern Abend, als mich ein anson­sten nicht all­zu oft nega­tiv …

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Internes
In eigener Sache: Behutsame Umgestaltung

Lie­be Leser, die ihr nicht mit einem mobi­len Brow­ser hier her­um­surft und somit in den Genuss des blau­en The­mes kommt, wie ihr viel­leicht schon bemerkt habt, bast­le ich gera­de ein wenig an den Gra­fi­ken. Das hat­te ich schon län­ger geplant, war doch das Pen­ro­­se-Drei­eck des alten Logos ein wenig blass und ver­pi­xelt, und nun habe …

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Persönliches⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Fotografie⁠Nerdkrams
„Leave me in the clouds.“

Ich gebe zu, ich bin mit­un­ter nicht immer kon­se­quent in dem, was ich schrei­be und ande­rer­seits tue. So leh­ne ich zum Bei­spiel Dien­ste von Unter­neh­men, deren Geschäfts­mo­dell auf der Ver­wer­tung von Benut­zer­da­ten basiert, ab, kann mich den­noch den Seg­nun­gen der Digi­ta­li­sie­rung nicht immer ent­zie­hen. Ich bin in der Cloud. Beim Kauf mei­nes mobi­len Büros hat­te …

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Sonstiges
Nur für offizielle Vampire.

Ich schlen­der­te wie­der ein­mal durch die Buch­hand­lung im Bahn­hof, such­te nach Kurz­weil und wur­de fün­dig: Die­ser Twilight-Wahn zieht offen­bar wei­te Krei­se. Eins mach­te mich dann aber doch stut­zig, näm­lich der Unter­ti­tel: „Das offi­zi­el­le Maga­zin für Vam­pi­re und Wer­wöl­fe“. Jetzt mal ganz von der Fra­ge abge­se­hen, wie vie­le Vam­pi­re und Wer­wöl­fe sich tags­über (inner­halb der Laden­öff­nungs­zei­ten) …

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In den Nachrichten⁠Politik
Kurz verlinkt XLIII: Auf sie mit Gebräu!

Neu­es von der Coca-Cola-Front: Das einst von John S. Pem­ber­ton gemix­te Gebräu gegen Kopf­schmerz, Müdig­keit und Frau­en­lei­den, das [am 6. Mai] vor genau 125 Jah­ren erst­mals über die Laden­the­ke ging, avan­cier­te im Zwei­ten Welt­krieg zum Sym­bol der ame­ri­ka­ni­schen Hei­mat par excel­lence. Wäre heu­te nicht Mut­ter­tag und ich somit mora­lisch zu ein wenig Zurück­hal­tung ver­pflich­tet, schrie­be …

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Sonstiges
Galaxy Network

Lie­be Leser, heu­te wen­de ich mich mit einem etwas unge­wöhn­li­chen Sujet an euch, näm­lich mit einem Online­spiel, genau­er: mit einem Brow­ser­spiel. Brow­ser­spie­le kenn­ta, kenn­ta, ihr öff­net den Web­brow­ser eurer Wahl und gebt auf einer Web­sei­te irgend­wel­che Zah­len ein, damit irgend­wel­che ande­ren Zah­len stei­gen; unge­fähr so auf­re­gend wie Mine­craft, aber mit mensch­li­chen Geg­nern. Das Spiel, um …

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Politik⁠Netzfundstücke⁠Kaufbefehle
Der Gott aus der Maschine

Es gehört zum Wesen neu­er Bahn bre­chen­der Erfin­dun­gen, erst ver­lacht, dann von den Ver­tre­tern eta­blier­ter Tech­ni­ken für grund­bö­se Hexe­rei erklärt zu wer­den und schließ­lich, oft erst Jahr­zehn­te spä­ter, auch die­se Skep­ti­ker zu über­zeu­gen. In wel­chem die­ser Zustän­de sich gegen­wär­tig das Inter­net befin­det, ist unklar. Die Mei­nun­gen schwan­ken zwar, aber auch die­je­ni­gen, die nicht auf der …

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