Musik⁠Sonstiges⁠Netzfundstücke
Kurz verlinkt XXV: Ein Leben im Schnelldurchlauf (und zwischendurch: Sex)

Ein fei­nes Fres­schen für die Freun­de selt­sa­mer Sta­ti­sti­ken kre­denzt der­zeit unter ande­rem die HAZ: Ver­gli­chen mit der letz­ten Erhe­bung von 2005 sank bei den 14-jäh­ri­­gen Mäd­chen der Anteil derer, die bereits Geschlechts­ver­kehr hat­ten, deut­lich von zwölf auf sie­ben Pro­zent, bei den gleich­alt­ri­gen Jun­gen sogar von zehn auf vier Pro­zent. Bei den 17-jäh­ri­­gen Mäd­chen redu­zier­te sich …

‘Kurz ver­linkt XXV: Ein Leben im Schnell­durch­lauf (und zwi­schen­durch: Sex)’ wei­ter­le­sen »

Persönliches⁠Musik
Mein Musikfaschismus

„Ich wür­de mich als einen Musik­fa­schi­sten bezeich­nen.“ Dies ist mei­ne Ant­wort, wenn in gesel­li­ger Run­de das eigent­lich unver­meid­li­che The­ma der musi­ka­li­schen Vor­lie­ben aufs Tapet kommt. Und obgleich nie­mand bis­lang die­se Ant­wort zum Anlass nahm, mir einen gefähr­li­chen Hang zu Grö­ßen­wahn, Welt­krie­gen und Völ­ker­mord zu unter­stel­len, möch­te ich dem doch an die­ser Stel­le ein wenig Erläu­te­rung …

‘Mein Musik­fa­schis­mus’ wei­ter­le­sen »

Musikkritik
Frogg Café – Bateless Edge

Heu­te fand ich in der Post wie­der ein­mal ein neu­es Musik­al­bum, des­sen bis­he­ri­ge Kri­ti­ken mir aus­rei­chend zuge­sagt hat­ten, wenn­gleich Blind­kauf (bzw. eben Taub­kauf) von Musikal­ben nach einem ziem­li­chen Rein­fall vor nicht all­zu lan­ger Zeit nicht mehr zu mei­nem bevor­zug­ten Kon­sum­ver­hal­ten zu zäh­len ist. Es erwar­te­te mich in dem gepol­ster­ten Umschlag das kürz­lich erschie­ne­ne Album „Bate­l­ess …

‘Frogg Café – Bate­l­ess Edge’ wei­ter­le­sen »

Musik⁠Sonstiges⁠Persönliches
Neunundachtzig Null

Bezau­bernd ist es ja schon, wenn man früh­mor­gens, also gegen 10 Uhr, mit dem ÖPNV fährt und, statt sich ander­wei­tig zu beschäf­ti­gen, aus­nahms­wei­se den lau­fen­den Radio­sen­dun­gen lauscht. Um die­se Zeit ist Wer­bung, abge­se­hen von der stän­di­gen aku­sti­schen Erin­ne­rung dar­an, wel­chen Sen­der man gera­de ertra­gen muss (für wie blöd hal­ten die ihre Zuhö­rer­schaft eigent­lich?), noch nicht …

‘Neun­und­acht­zig Null’ wei­ter­le­sen »

Musik⁠Musikkritik
Relative Halbwertszeit

Betrach­tet man die Musik­ge­schich­te der letz­ten 60 Jah­re, so stellt man schnell einen Zusam­men­hang zwi­schen der „Lebens­dau­er“ einer Musik­grup­pe und ihrem Ein­fluss auf spä­te­re Musi­ker fest. Nicht jedoch bedeu­tet, wie man mei­nen soll­te, eine län­ge­re erste­re auch eine grö­ße­re zwei­te­re, viel­mehr ist das Gegen­teil der Fall. Neh­men wir das Bei­spiel die Comets, seit 1948 im …

‘Rela­ti­ve Halb­werts­zeit’ wei­ter­le­sen »

Musik⁠Lyrik⁠In den Nachrichten
Weltsicht, gelb und sauer (Versuch und Irrtum)

Man hät­te es wis­sen kön­nen. Man hät­te wis­sen kön­nen, dass das, was pas­sie­ren soll­te, pas­sie­ren soll­te. Dass es so pas­sie­ren soll­te, wie es pas­sie­ren soll­te. Sie wuss­ten es, alle wuss­ten es. Wer sag­te, dass die, die es wuss­ten, es nicht wuss­ten, der log. Wis­sent­lich, um sich selbst zu scho­nen, wis­sent­lich auch wider bes­se­ren Wis­sens. Man …

‘Welt­sicht, gelb und sau­er (Ver­such und Irr­tum)’ wei­ter­le­sen »

Musik⁠Projekte⁠In den Nachrichten
„Me, you, fuck, fuck“

Dies und „me, you, kiss“ soll Cri­stia­no Ronal­do, recht bekann­ter Fuß­ball­typ, geäu­ßert haben, um eine Kell­ne­rin her­um­zu­be­kom­men; und er hat­te Erfolg mit die­ser Metho­de. Nun zer­pflückt der Bou­le­vard genüss­lich sein (C. Ronal­dos) mise­ra­bles Eng­lisch und sei­ne vor­geb­lich schlech­ten Manie­ren, aber die­ser Ansatz ist in mei­nen Augen falsch. Natür­lich ist der Wunsch nach gemein­sa­mem Bei­schlaf mit …

‘„Me, you, fuck, fuck“’ wei­ter­le­sen »

Netzfundstücke⁠Musik
Chaccaron Maccarón

Eine von mir sehr geschätz­te, bild­hüb­sche, lusti­ge und auch sonst total tol­le unre­gel­mä­ßi­ge Lese­rin des von mir hier abge­son­der­ten Ser­mons ließ mir heu­te dan­kens­wer­ter­wei­se die­ses Video zukom­men, das mich Trä­nen lachen mach­te und daher nicht uner­wähnt blei­ben soll: Ula­le­lau­e­la lau­ai­a­ia ali­riu­lon laou­lauraluo alau­aus, olu­a­l­a­la sla­oela­oe­le­laou lau­au­ti­su liraus­ou, tal­gao­au­sus ula­su­ria laou­ru­ta; lau­tu­ri rit­is­lag­aou lau­ao­au­at slau­ao­sus aus­o­gus­a­ri …

‘Chac­ca­ron Mac­carón’ wei­ter­le­sen »

Musik⁠In den Nachrichten⁠Fotografie
Miley Cyrus. (inkl.: Schreib Kultur!)

(Für Lisa.) Miley Cyrus, wir erin­nern uns, ist vor­ran­gig bekannt als zweit­klas­si­ge Lai­en­dar­stel­le­rin, mit­tel­mä­ßig begab­tes Pop­stern­chen, qua­li­fi­ziert hier­für allein auf­grund ihrer Eigen­schaft als Toch­ter des ungleich bes­se­ren Bil­ly Ray Cyrus. Miley Cyrus mache jetzt Elec­t­­ro-/Dance-Musik, sagt mei­ne Schwe­ster; weil das halt alles irgend­wie künst­lich klin­ge und so gar nicht mehr nach rich­ti­gen Instru­men­ten, also eigent­lich …

‘Miley Cyrus. (inkl.: Schreib Kul­tur!)’ wei­ter­le­sen »

Musik
Gesang in fremden Zungen

Hal­lo und will­kom­men zurück, lie­be Tages­ord­nung! Heu­te früh hielt mich eine anre­gen­de Dis­kus­si­on vom Schla­fen ab. Sujet war das Lied­schrei­ben im All­ge­mei­nen und das Betex­ten der Resul­ta­te im Spe­zi­el­len. War­um näm­lich grei­fen auch nur leid­lich anglog­lot­te Musi­ker oft auf die eng­li­sche Spra­che zurück, wenn es dar­um geht, das Pro­dukt der eige­nen Gei­stes­ar­beit in Wor­te zu …

‘Gesang in frem­den Zun­gen’ wei­ter­le­sen »

Persönliches⁠Musik⁠Sonstiges
In teilweise eigener Sache: Bssssssss!

Wor­an zumin­dest ich mer­ke, dass es täg­lich wär­mer wird: Die Zahl der Flie­gen, die durch das Wohn­zim­mer schwär­men, steigt kon­ti­nu­ier­lich. Frü­her waren es wenig­stens noch Schmet­ter­lin­ge, die durch das Haus flat­ter­ten und fröh­lich drein­schau­ten. Die summ­ten mir nicht stän­dig um den Kopf her­um und kack­ten mir auf die Glied­ma­ßen, die stör­ten nicht und sahen zudem …

‘In teil­wei­se eige­ner Sache: Bss­s­s­s­s­ss!’ wei­ter­le­sen »

Musik⁠Kaufbefehle⁠Spaß mit Spam
Spam? Dorthin, wo die Sonne nicht scheint!

Zwar habe ich schon seit län­ge­rer Zeit kei­ne Mel­dung von ero­ti­sier­ten Rus­sin­nen erhal­ten (ich mache mir doch all­mäh­lich ein wenig Sor­gen um mei­ne Aura), aber heu­te hat eine ande­re Mail mei­nen Spam­fil­ter erstaun­li­cher­wei­se pas­siert: Sie erin­nern sich sicher­lich noch an Ihre Teil­nah­me am Inter­net­ge­winn­spiel. Am Inter­net­ge­winn­spiel. Sicher. An wel­chem? Egal, irgend­eins im Inter­net oder über …

‘Spam? Dort­hin, wo die Son­ne nicht scheint!’ wei­ter­le­sen »

Kaufbefehle⁠Musikkritik
Musik 06/2010 – Favoriten und Analyse

Die­ser Arti­kel ist Teil 5 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Das ging schnell; schon wie­der ist das erste hal­be Jahr bei­na­he vor­bei. Zeit also wird es, die sehn­süch­ti­gen Gedan­ken ein­mal bei­sei­te zu wischen und statt­des­sen einen Blick auf die präch­tig­sten Musik­ver­öf­fent­li­chun­gen der letz­ten sechs Mona­te zu wer­fen, ob Rock oder Pop, ob gra­tis oder teu­er, ob Kauf­be­fehl oder völ­li­ger Rein­fall. Auf eine sepa­ra­te Liste für …

‘Musik 06/2010 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se’ wei­ter­le­sen »

Musik⁠Sonstiges
Medienkritik XXX: Abgeschüttelt.

Was mir die­ser Tage auch ab und zu begeg­net, ist die wun­der­ba­re Ari­el-Wer­­bung. Ihr kennt sie sicher: Da steht ein schmut­zi­ger Typ rum, schüt­telt sich kurz und schon fal­len alle Flecken von ihm ab, und all dies – ihr ahnt es bereits – dank Ari­el. Kaum habe ich geglaubt, es kön­ne noch Jah­re dau­ern, bis …

‘Medi­en­kri­tik XXX: Abge­schüt­telt.’ wei­ter­le­sen »

Musik⁠Sonstiges
Medienkritik XXIX: Der Saft ist schuld.

Das auch sonst eini­ger­ma­ßen wun­der­li­che Maga­zin NEON, sei­nes Zei­chens eine Art BRAVO für den gei­sti­gen Mit­tel­stand, hat in sei­ner neu­en Aus­ga­be für den Juli 2010 eine Titel­ge­schich­te, die mich tat­säch­lich kurz­zei­tig über­le­gen ließ, ob sich zur Belu­sti­gung die Inve­sti­ti­on in ein Exem­plar loh­nen wür­de: Es ist ja wohl kein Pro­blem, wenn man nach ein paar …

‘Medi­en­kri­tik XXIX: Der Saft ist schuld.’ wei­ter­le­sen »