Kaufbefehle⁠Musikkritik
Jeavestone – 1+1=ok

Bereits im Novem­ber 2010 erschien mit „1+1=ok“ das drit­te Stu­dio­al­bum der mir bis dato unbe­kann­ten fin­ni­schen Pro­­gre­s­­si­­ve-Rock-Band Jea­ve­stone und gefällt mir außer­or­dent­lich gut. Das Album beginnt („Laser Flu­xus Bom­bus Inter­rup­tus“, auf so etwas muss man auch erst ein­mal kom­men!) instru­men­tal und ließ mich bereits in die­ser Pha­se inter­es­siert auf­hor­chen; als schließ­lich Sän­ger Jim Gold­worth, von …

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Kaufbefehle⁠Musikkritik
Toxic Smile – I’m your Saviour

Pri­ma: Die deutsch­spra­chi­ge Musik­welt 2011 erreicht mit „I’m your Saviour“, eng­lisch­spra­chi­ge Tex­te hin oder her, ihren ersten Höhe­punkt. Fünf Prot­ago­ni­sten musi­zie­ren zwi­schen Retro­prog und Pro­gres­si­ve Metal und klin­gen auf ihrem vier­ten Stu­dio­al­bum, zählt man die bei­den Ver­sio­nen des Debüt­al­bums sepa­rat, atmo­sphä­risch so dicht wie nie zuvor. Tho­ralf Koss schrieb 2006 über ein eigent­lich ganz ande­res …

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In den Nachrichten⁠Persönliches⁠Musik⁠Politik
Dopamin

Kur­ze Durch­sa­ge für Musik­freun­de (außer­halb Ägyp­tens, ver­steht sich): Unter Freun­den erwäh­ne ich mit­un­ter, dass ich an ein gutes Musik­al­bum in der Regel posi­ti­ve­re Erin­ne­run­gen hege als an kör­per­li­che Freu­den. Mei­ne oft fol­gen­de Erklä­rung, war­um ich Musik­fa­schist bin, brach­te mir viel­fach fra­gen­de Blicke ein. Bevor ich mir nun also eine wei­te­re Erklä­rung abrin­ge, um mei­ne Erklä­rung …

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Musik⁠Netzfundstücke
Kurz verlinkt XXXV: Dada da.

Was haben wir nicht alle schon gelacht über den Mum­pitz, den die Webzweinul­ler die­ser Tage dank von min­de­stens dem Teu­fel erson­ne­ner Kurz­blogs wie Twit­ter oder des *vz-Busch­­funks (wir fun­ken durch den Busch, uh uh!) unge­straft in die Welt trom­pe­ten dür­fen. Frü­her (zu mei­ner Zeit) hät­te anläss­lich man­cher wir­rer Wort­schwal­le selbst der sprich­wört­li­che Fri­sör flucht­ar­tig den …

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Musik⁠Netzfundstücke
YouTube und der Zauberwürfel

Eher zufäl­lig ent­deck­te ich soeben, dass das Video­por­tal You­Tube nun­mehr eine neu gestal­te­te Start­sei­te mit sich her­um­trägt, die an pro­mi­nen­ter Stel­le Emp­feh­lun­gen aus­spricht. Und die­se Emp­feh­lun­gen amü­sie­ren mich, denn sie haben mit mei­nen tat­säch­li­chen Prä­fe­ren­zen etwa eben­so viel zu tun wie mei­ne Ama­­zon-Emp­­feh­­lun­­­gen, nach­dem ich für mei­ne Schwe­ster blö­de Pfer­de­bü­cher bestellt habe. Elvis-Pre­s­­ley-Vide­os mit doo­fen …

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Kaufbefehle⁠Musikkritik
Sahara Surfers – Spacetrip On A Paper Plane

Im ver­gan­ge­nen Dezem­ber merk­te ich an, dass bei der Zusam­men­stel­lung der Jah­res­en­drück­schau unter ande­rem das Album „Space­trip On A Paper Pla­ne“ der Saha­ra Sur­fers aus Zeit­grün­den kei­ne Beach­tung fand, was Schlag­zeu­ger Micha­el „Stei­ni“ Stein­gress dazu ver­an­lass­te, mir sei­ne Auf­war­tung zu machen; ein Glück, denn so plag­te mich immenses Bedau­ern, das mich letzt­lich beschlie­ßen ließ, bei …

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Musik⁠Politik⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt XXXIV: Kulturpessimismus mit Musik

I’ve been out wal­king, I don’t do too much tal­king the­se days, the­se days. Mag schon sein, dass der Win­ter lang­sam vor­über­zieht und bald die Kro­kus­se blü­hen. Viel Grund zur Freu­de bleibt die­ser Tage aber nicht. Ein Blick in die Zei­tung oder auch nur in die Nach­rich­ten­spal­ten der ein­schlä­gi­gen Inter­net­por­ta­le lie­fert auch aus­rei­chend Grün­de dafür, …

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Kaufbefehle⁠Musikkritik
Die Rehabilitation einer Institution: Yes – Magnification

Ich muss dann hier doch mal eine Lan­ze für das vor nun­mehr 10 Jah­ren ver­öf­fent­lich­te und bis dato, sieht man von den unge­zähl­ten Archiv­ver­öf­fent­li­chun­gen seit­dem ab, lei­der letz­te Album von Yes bre­chen, von dem man im All­ge­mei­nen nicht viel mit­be­kom­men hat, schließ­lich ist Yes ledig­lich mit „Owner Of A Lonely Heart“ vom Album „90125“, 1983, …

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Musik⁠Netzfundstücke
Musikalischer Jahresrückblick 2010 (mal anders)

Die bei­den Zeit­ge­nos­sen, die die bedeu­tend­sten Gescheh­nis­se 2009 schon musi­ka­lisch und amü­sant, vor genau einem Jahr von mir gerühmt, Revue pas­sie­ren lie­ßen, haben auch 2010 auf die Melo­die eines Gas­sen­hau­ers von Micha­el Jack­son eine Rück­schau gedich­tet und viel­stim­mig into­nie­ren las­sen. Erneut durch­aus humo­rig: Wer als erster das rich­ti­ge Lied errät, darf sich einer brauch­ba­ren musi­ka­li­schen …

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Musik⁠Projekte⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Grußlos.

Gemäß einer impli­zi­ten Emp­feh­lung der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on und unver­än­dert beein­druckt von der schlich­ten Phra­se „Wir in Euro­pa“, die Dr. Ange­la Mer­kel im vori­gen Jahr einem Kampf­schrei gleich ertö­nen ließ, ver­zich­te ich als euro­päi­scher Welt­bür­ger auch in die­sem Jahr auf die Unsit­te digi­ta­ler Wei­h­­nachts- oder Cha­nuk­ka­grü­ße an mei­ne Leser­schar. Statt­des­sen freue ich mich, auch in die­sem …

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Musikkritik⁠Kaufbefehle
Eatliz – Teasing Nature

Wie ange­droht schrei­be ich jetzt eine klei­ne Rezen­si­on von Eat­liz‘ Zweit­ling „Teasing Natu­re“ und bin da wohl der Erste, zumin­dest fin­de ich gera­de kei­ne Gegen­be­le­ge. Scha­de, zu vie­le Tex­te gibt es schon über wirk­lich schlech­te Musik, aber nur weni­ge über sol­che wie die von Eat­liz. Eat­liz, manch­mal auch Eat­Liz, heißt auf Hebrä­isch „Schlacht­haus“, sieht aber …

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Kaufbefehle⁠Musikkritik
Musik 12/2010 – Favoriten und Analyse

Die­ser Arti­kel ist Teil 6 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Kaum dreht man sich kurz um, ist das Jahr schon wie­der vor­bei. Regel­mä­ßi­ge Leser die­ser Sei­te wis­sen, was sie erwar­tet, näm­lich Teil zwei der Rück­schau der unblö­de­sten Musikal­ben 2010 nebst Rück­blick auf 40 Jah­re Musik­ge­schich­te, womög­lich noch recht­zei­tig für das ein oder ande­re Gewinn­spiel. Der Final­aus­schei­dung – ich woll­te euch kei­ne Rück­schau auf fünf­zig oder …

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Kaufbefehle⁠Musikkritik
Värttinä – Seleniko

Beim Sich­ten mei­nes Musik­be­stan­des für die anste­hen­de zwei­te Rück­schau 2010 (die erste gab’s hier) fiel mir aus noch unge­klär­ten Umstän­den das 1992er Album „Sele­n­iko“ der fin­ni­schen Folk­rock­popir­gend­was­mu­si­ker Värt­ti­nä in die Hän­de, und nach­dem ich u.a. bei Peter sel­ten ein posi­ti­ves Wort über skan­di­na­vi­sche Volks­mu­sik ver­lie­re, fällt es mir um so schwe­rer, zuzu­ge­ben, dass die­ses Album …

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