Montagsmusik
Mir war gerade danach: (Der grammatikalische Schnitzer am Anfang des Textes schränkt den Genuss nur wenig ein.)
Liedzitate und Erinnerungen an gute Lieder säumen meine Artikel. Jedenfalls diejenigen in dieser Kategorie.
Mir war gerade danach: (Der grammatikalische Schnitzer am Anfang des Textes schränkt den Genuss nur wenig ein.)
Prima: Die deutschsprachige Musikwelt 2011 erreicht mit „I’m your Saviour“, englischsprachige Texte hin oder her, ihren ersten Höhepunkt. Fünf Protagonisten musizieren zwischen Retroprog und Progressive Metal und klingen auf ihrem vierten Studioalbum, zählt man die beiden Versionen des Debütalbums separat, atmosphärisch so dicht wie nie zuvor. Thoralf Koss schrieb 2006 über ein eigentlich ganz anderes Album …
Kurze Durchsage für Musikfreunde (außerhalb Ägyptens, versteht sich): Unter Freunden erwähne ich mitunter, dass ich an ein gutes Musikalbum in der Regel positivere Erinnerungen hege als an körperliche Freuden. Meine oft folgende Erklärung, warum ich Musikfaschist bin, brachte mir vielfach fragende Blicke ein. Bevor ich mir nun also eine weitere Erklärung abringe, um meine Erklärung zu …
Was haben wir nicht alle schon gelacht über den Mumpitz, den die Webzweinuller dieser Tage dank von mindestens dem Teufel ersonnener Kurzblogs wie Twitter oder des *vz-Buschfunks (wir funken durch den Busch, uh uh!) ungestraft in die Welt trompeten dürfen. Früher (zu meiner Zeit) hätte anlässlich mancher wirrer Wortschwalle selbst der sprichwörtliche Frisör fluchtartig den …
Eher zufällig entdeckte ich soeben, dass das Videoportal YouTube nunmehr eine neu gestaltete Startseite mit sich herumträgt, die an prominenter Stelle Empfehlungen ausspricht. Und diese Empfehlungen amüsieren mich, denn sie haben mit meinen tatsächlichen Präferenzen etwa ebenso viel zu tun wie meine Amazon-Empfehlungen, nachdem ich für meine Schwester blöde Pferdebücher bestellt habe. Elvis-Presley-Videos mit doofen …
Im vergangenen Dezember merkte ich an, dass bei der Zusammenstellung der Jahresendrückschau unter anderem das Album „Spacetrip On A Paper Plane“ der Sahara Surfers aus Zeitgründen keine Beachtung fand, was Schlagzeuger Michael „Steini“ Steingress dazu veranlasste, mir seine Aufwartung zu machen; ein Glück, denn so plagte mich immenses Bedauern, das mich letztlich beschließen ließ, bei …
‘Sahara Surfers – Spacetrip On A Paper Plane’ weiterlesen »
I’ve been out walking, I don’t do too much talking these days, these days. Mag schon sein, dass der Winter langsam vorüberzieht und bald die Krokusse blühen. Viel Grund zur Freude bleibt dieser Tage aber nicht. Ein Blick in die Zeitung oder auch nur in die Nachrichtenspalten der einschlägigen Internetportale liefert auch ausreichend Gründe dafür, über Freude …
‘Kurz verlinkt XXXIV: Kulturpessimismus mit Musik’ weiterlesen »
Ich muss dann hier doch mal eine Lanze für das vor nunmehr 10 Jahren veröffentlichte und bis dato, sieht man von den ungezählten Archivveröffentlichungen seitdem ab, leider letzte Album von Yes brechen, von dem man im Allgemeinen nicht viel mitbekommen hat, schließlich ist Yes lediglich mit „Owner Of A Lonely Heart“ vom Album „90125“, 1983, …
‘Die Rehabilitation einer Institution: Yes – Magnification’ weiterlesen »
Die beiden Zeitgenossen, die die bedeutendsten Geschehnisse 2009 schon musikalisch und amüsant, vor genau einem Jahr von mir gerühmt, Revue passieren ließen, haben auch 2010 auf die Melodie eines Gassenhauers von Michael Jackson eine Rückschau gedichtet und vielstimmig intonieren lassen. Erneut durchaus humorig: Wer als erster das richtige Lied errät, darf sich einer brauchbaren musikalischen …
‘Musikalischer Jahresrückblick 2010 (mal anders)’ weiterlesen »
Gemäß einer impliziten Empfehlung der Europäischen Kommission und unverändert beeindruckt von der schlichten Phrase „Wir in Europa“, die Dr. Angela Merkel im vorigen Jahr einem Kampfschrei gleich ertönen ließ, verzichte ich als europäischer Weltbürger auch in diesem Jahr auf die Unsitte digitaler Weihnachts- oder Chanukkagrüße an meine Leserschar. Stattdessen freue ich mich, auch in diesem …
Wie angedroht schreibe ich jetzt eine kleine Rezension von Eatliz‘ Zweitling „Teasing Nature“ und bin da wohl der Erste, zumindest finde ich gerade keine Gegenbelege. Schade, zu viele Texte gibt es schon über wirklich schlechte Musik, aber nur wenige über solche wie die von Eatliz. Eatliz, manchmal auch EatLiz, heißt auf Hebräisch „Schlachthaus“, sieht aber …
Kaum dreht man sich kurz um, ist das Jahr schon wieder vorbei. Regelmäßige Leser dieser Seite wissen, was sie erwartet, nämlich Teil zwei der Rückschau der unblödesten Musikalben 2010 nebst Rückblick auf 40 Jahre Musikgeschichte, womöglich noch rechtzeitig für das ein oder andere Gewinnspiel. Der Finalausscheidung – ich wollte euch keine Rückschau auf fünfzig oder …
Beim Sichten meines Musikbestandes für die anstehende zweite Rückschau 2010 (die erste gab’s hier) fiel mir aus noch ungeklärten Umständen das 1992er Album „Seleniko“ der finnischen Folkrockpopirgendwasmusiker Värttinä in die Hände, und nachdem ich u.a. bei Peter selten ein positives Wort über skandinavische Volksmusik verliere, fällt es mir um so schwerer, zuzugeben, dass dieses Album …
Das sollte auch nicht untergehen: Da kauft man (er hier) in aller Ruhe ein wenig ein und macht dann den gar schröcklichen Fehler, sich bei dieser doch ziemlich eintönigen Tätigkeit von armenischen Musikern (ihm hier) beschallen zu lassen. Eine besorgte Bürgerin alarmiert daraufhin Sicherheitsdienst sowie Polizei und nationale Volksarmee, weil ein rosafarbener iPod, aus dem …
Einer meiner Leser unterstellte mir trotz meines Bekenntnisses zum Musikfaschismus vorhin einen massenkompatiblen Musikgeschmack, als ich das prima Lied „Bleed It Out“ der missverstandenen Musikgruppe Linkin Park zitierte. Ich gebe allerdings auch zu, dass mir, musikalisch gesehen, „Who Do You Think You Are?“ von den Spice Girls weniger auf den Sack geht als dies eigentlich …
‘Muss man nicht kennen: Erdmöbel – Krokus’ weiterlesen »