Nerdkrams⁠Internes
In eigener Sache: Ich und das OSBN

Gele­gent­lich – etwa im Sep­tem­ber 2010 – bemer­ke ich bei den gro­ßen Blogs einen gewis­sen Hang dazu, mit­ein­an­der einen eli­tä­ren (lies: geschlos­se­nen) Zir­kel zu bil­den, der sich gegen­sei­tig beweih­räu­chert und auf uns gewöhn­li­che Ins­in­ter­net­schrei­ber, die wir vor allem aus Jux denn aus Pro­fit­gier Tex­te publi­zie­ren und nicht auf irgend­wel­che blö­den Kon­fe­ren­zen fah­ren, um uns dort …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Das Internet vor „Leistung“ schützen: ✓

Es mag in all dem Pres­se­tau­mel um PRISM, Tem­po­ra und die Play­Sta­ti­on 4 unter­ge­gan­gen sein: Seit gestern ist das Lei­stungs­schmutz­recht gel­ten­des Recht in Deutsch­land. Dass aus­ge­rech­net der ekli­ge Axel-Sprin­­ger-Ver­­lag, einer der Vor­kämp­fer für einen „Schutz“ der eige­nen „Lei­stung“ im Inter­net, dann doch nix dage­gen hat, wenn Goog­le vor­erst wei­ter­hin sein „gei­sti­ges Eigen­tum“ raub­mord­ko­piert, lässt mich, …

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Persönliches⁠Netzfundstücke⁠Mir wird geschlecht
Breitbeinige Macht

Der Femi­nis­mus hat neben eini­gen akzep­ta­blen Ansät­zen zur Welt­ver­bes­se­rung (etwa der Abschaf­fung der Unter­schie­de zwi­schen den Geschlech­tern) auch eini­ge spin­ner­te Ideen her­vor­ge­bracht, etwa die Frau­en­quo­te (denn eine moder­ne Frau möch­te offen­sicht­lich die Vagi­n­a­quo­te von Man­nes Gna­den – von wegen selbst­be­stimmt – erfül­len und nicht mit so etwas Lästi­gem wie Kom­pe­tenz über­zeu­gen müs­sen) und die kaum …

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Nerdkrams
Perfect PRISM Privacy

Momen­tan kann man im gan­zen Land auf so genann­ten „Kryp­top­ar­tys“ erfah­ren, wie man Mails und Sofort­nach­rich­ten (ich set­ze dafür unter Win­dows auf The Bat! mit GnuPG sowie Miran­da NG mit MirOTR-Plu­g­in, unter ande­ren Syste­men gibt es ande­re Metho­den) eini­ger­ma­ßen abhör­si­cher aus­tau­schen kann, auch wenn man nichts zu ver­ber­gen hat. Abge­se­hen davon, dass die­se Ver­schlüs­se­lun­gen nur …

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Politik⁠In den Nachrichten⁠Nerdkrams⁠Mir wird geschlecht
Kurz verlinkt CLXXVI: Schlagzeilen vom 24. Juli 2013

Guter Anfang: Anträ­ge der NPD wer­den aus Prin­zip abge­lehnt, unab­hän­gig von deren Inhalt. War­um klappt das mit der CDU nicht auch? Ach, CDU, die ande­ren sind auch nicht bes­ser, sagt ihr? Stimmt: Sig­mar Gabri­el von der Vor­­rats­­da­ten-SPD zeigt mal wie­der mit dem Fin­ger auf ande­re, nur nicht auf die Schul­di­gen. Klar, es ist Wahl­kampf, da …

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Netzfundstücke
Trink ’ne Coke mit alles und scharf.

Apro­pos „bescheu­er­te Wer­be­maß­nah­men“: Gro­ßes Auf­se­hen erregt zur­zeit die merk­wür­di­ge Wer­be­ak­ti­on „Trink ’ne Coke mit…“. Auf coke.de (bewusst nicht ver­linkt) kann man also einen belie­bi­gen Namen ein­ge­ben und bekommt im Aus­tausch gegen ein paar Euro vir­tu­el­len Gel­des eine Lie­fe­rung damit bedruck­ter Zucker­brau­se­fla­schen und/oder (offen­bar) ‑Dosen. Einen belie­bi­gen? So ein­fach will man es dem Streich­freund nicht machen. …

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Netzfundstücke
Medienkritik in Kürze: Mit Bezahlschranken gegen Werbeeinnahmen

Als der Axel-Sprin­­ger-Ver­­lag (nicht mit dem weit weni­ger ekel­haf­ten Sprin­­ger-Ver­­lag zu ver­wech­seln) eini­ge Inhal­te von BILD.de als „BILD­plus“ kosten­pflich­tig zugäng­lich mach­te, war ich noch erleich­tert dar­über und froh­lock­te, dass nun also BILD selbst dazu bei­trägt, dass die brei­te Mas­se nicht ohne zusätz­li­che Hür­den wei­ter ver­blö­det. Ande­re Ver­la­ge zie­hen nun aber nach: Bis­lang hat man sich …

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Musik⁠Netzfundstücke
„Deine“ Musik und meine Musik

Wenn ich in die Biblio­thek gehe und mir ein Buch aus­lei­he, das ich gegen eine gerin­ge Gebühr lesen und kopie­ren, aber nicht im Ori­gi­nal behal­ten darf, ist es dann mein Buch? Wenn ich in die Video­thek gehe und mir eine DVD aus­lei­he, die ich gegen eine gerin­ge Gebühr lesen und kopie­ren, aber nicht im Ori­gi­nal …

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Nerdkrams⁠In den Nachrichten
Nachtrag zum Thema digitale Mündigkeit: „Nutz‘ Linux, da wirste nich‘ ausspioniert!“

Die Lösung für alle Über­wa­chungs­pro­ble­me laut Twit­ter: „Sky­pe und Face­book wer­den über­wacht! Lasst es uns unter Linux nut­zen!“ Auch und gera­de vor dem Hin­ter­grund der NSA-betrie­­be­­nen tota­len Über­wa­chung und mei­ner Auf­for­de­rung zu mehr digi­ta­ler Mün­dig­keit wer­de ich gele­gent­lich spöt­tisch gefragt, war­um ich auf einem mei­ner Syste­me nach wie vor auf Win­dows set­ze, das böse Win­dows …

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Projekte⁠Nerdkrams
Neues: eMule beba 2.72 sowie OpenDownload² 3.4.2

Für die­je­ni­gen unter euch, die hier mit­le­sen, weil sie gern Neu­es von mei­nen eher tech­ni­schen Pro­jek­ten erfah­ren möch­ten, gibt es übri­gens wie­der zwei Nach­rich­ten zu ver­mel­den. Ich bit­te um Beach­tung sowie um Ver­zei­hung für die außer­plan­mä­ßi­ge Unter­bre­chung des gewohn­ten Ablaufs. Erstens: Vor ein paar Tagen habe ich Open­Down­loa­d² aktua­li­siert. Die­se Erwei­te­rung rüstet den „Ausführen“-Knopf für …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
PRISM? Digitale Mündigkeit!

Ich wer­de gele­gent­lich gefragt, war­um ich als Alter­na­ti­ve zu dem nicht erst wegen PRISM und TEMPORA höchst bedenk­li­chen Online­dienst Goog­le Mail grund­sätz­lich emp­feh­le, einen eige­nen Mail­ser­ver auf­zu­set­zen. Sei das nicht über­trie­ben, wenn man es mit einem Durch­schnitts­nut­zer zu tun hat, der nur mal eben sei­nen Mail­ver­kehr abwickeln will? Tja: Nein. Dabei ist das eigent­li­che Pro­blem …

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Nerdkrams
„Ja oder Ja?“

Wer glaubt, all­zu schrä­ge Pro­gramm­tex­te sei­en stets die Schuld eines Über­set­zers, der könn­te zum Bei­spiel die Android-app STweaks als Gegen­bei­spiel neh­men: „Es wird fest­ge­legt, wie man mit I/O‑Anfragen umgeht und wie man mit ihnen umgeht.“ Bei­des! Prak­tisch!

In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Kurz verlinkt CLXIX: Eine Frist für die Frist!

Goog­le gefällt das: Seit Mona­ten dro­hen euro­päi­sche Daten­schüt­zer mit Sank­tio­nen – doch bis­her hat Goog­le nichts an der Samm­lung sei­ner Nut­zer­da­ten ver­än­dert. Nun gibt es erneut eine Frist, das Super-Pro­­fil an euro­päi­sches Recht anzu­pas­sen. „Und wenn’s wie­der nicht klappt, dann eben mit der näch­sten.“ – Haus­mar­ke: Mäd­chen No. 1

In den Nachrichten⁠Nerdkrams
„Und plötzlich merkt ihr, dass man sich an einem Messer ja verletzen kann.“

Viel­leicht hät­te man es ja wis­sen kön­nen. Schon 2011 erkann­ten auch eher lang­sa­me Medi­en wie SPIEGEL ONLINE, dass Richard Stall­man Recht hat, wenn er schreibt, dass die cloud vor allem Ent­eig­nung bedeu­tet. Wer sei­ne Daten, wie öffent­lich und belang­los sie auch sein mögen, auf einen frem­den Ser­ver hoch­lädt, der gibt damit die Herr­schaft über die­se …

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