Warum sind die Amerikaner eigentlich so unsagbar naiv? Nun, vielleicht auch deshalb, weil sie von Kindesbeinen an mit der Mär von Sicherheit aufwachsen, die sie beschützt und ihr Freund, nicht jedoch ihr Feind ist.
Eine beliebte Kinderbuchreihe ist etwa “Olivia” von Ian Falconer, in der ein Schwein namens Olivia durch die Welt reist und blöde Dinge tut. Da bietet es sich doch an, gelegentlich Hinweise auf die Welt zu hinterlassen, in der man als Kind heutzutage so aufwächst, denn auch ein vermenschlichtes Schwein bekommt keine Sonderbehandlung; wenn es etwa nach Venedig fliegen will, muss es erst mal an der Flughafensicherheit vorbei:
Als sie durch den Flughafen gingen, wurde Olivia nach Waffen durchsucht. Sie war äußerst zufrieden.
(Frei übersetzt — die deutsche Fassung habe ich leider momentan nicht vorliegen.)
Seht ihr, Kinder, der Staat passt auf euch auf — er guckt jedes Mal nach, ob ihr nicht vielleicht doch Terroristen seid. Wenn das kein Grund zum Lächeln ist…?
“Und Piggeldy ging mit Frederick nach Hause.”
– Gottfried Kramer
(via Elias Schwerdfeger)



“der Staat”.
Warum stellt sich überhaupt die Frage, dass “die Amerikaner so unsagbar naiv” sind?
Aus didaktischen Gründen.
apropos “pleased”: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/3410780/einmal-sex-zum-mitnehmen–bitte-.html
Ich verstehe. Zum “Reinfahren”.
aber gefälligst mit schweizer Gründlichkeit!
Du hast vollkommen Recht!