Nerdkrams
Sub­li­me Text: Na ja, ich hab’s ver­sucht.

Über Sub­li­me Text habe ich ja schon so man­ches berich­tet, mich auch in Form von Todo.txt-Unterstützung am reich­hal­ti­gen Erwei­te­rungs­fun­dus betei­ligt. Nun macht sich aber die Kehr­sei­te von clo­sed source bemerk­bar: Der Ent­wick­ler hät­te gern noch mehr Geld von mir.

Die Ent­wick­lung von Sub­li­me Text 2 ist seit lan­gem been­det, obwohl es durch­aus noch eini­ge Unzu­läng­lich­kei­ten zu behe­ben gäbe. Sämt­li­che Ent­wick­lungs­ar­beit kommt momen­tan Sub­li­me Text 3 zugu­te, das in der Beta­pha­se steckt und momen­tan noch mit einer Sub­li­me-Text-2-Lizenz funk­tio­niert, das soll sich aber mit der fina­len Ver­si­on ändern. Die wesent­li­che Neue­rung? Python 2 wur­de durch Python 3 ersetzt. Für mich als Nicht-Python-Nut­zer ist das natür­lich über­flüs­si­ger Quatsch. Bei Sub­li­me Text 2 zu blei­ben hal­te ich für kei­ne gute Lösung, die bekann­ten Pro­ble­me einer nicht mehr gepfleg­ten Soft­ware wer­den mit der Zeit ja nicht von selbst ver­schwin­den, son­dern sich eher noch ver­meh­ren. Sub­li­me Text 3 lie­ße sich wahr­schein­lich wie schon Sub­li­me Text 2 ohne Lizenz (mit gele­gent­li­chen Nerv-Popups) nut­zen, aber das hal­te ich für fal­sches Vor­ge­hen. Ich ver­ste­he ja auch Leu­te nicht, die jah­re­lang Win­RARs Nerv­po­pups ertra­gen, statt auf freie Alter­na­ti­ven wie Pea­Zip oder 7‑Zip umzu­stei­gen.

Die Lösung? Ver­mut­lich bleibt mir, wenn ich nicht plötz­lich im Lot­to (das ich nicht spie­le) gewin­nen soll­te, nichts ande­res übrig als das Öko­sy­stem Sub­li­me Text mit all sei­nen Annehm­lich­kei­ten (in mei­nem Fall wären dies der her­aus­ra­gen­de Paket­ver­wal­ter Packa­ge Con­trol und das kil­ler­fea­ture Goto Anything, ins­be­son­de­re die Sym­bolliste) wie­der durch etwas aus der Welt der frei­en Soft­ware zu erset­zen. Wer weiß, wie lan­ge es dau­ert, bis Sub­li­me Text 4 wie­der­um das Ende der aktu­el­len Ent­wick­lun­gen ein­läu­tet? Nur wodurch?

Sub­li­me Text 2 hat­te auf mei­nem Win­dows­sy­stem gleich­zei­tig Note­pad++ (All­zwecke­di­tor) und GVim (Codeedi­tor) abge­löst. Note­pad++ kommt nicht mehr in Fra­ge: Zwar ist die Liste an Erwei­te­run­gen beein­druckend, die Sta­bi­li­tät jedoch nicht – um ein kom­for­ta­bles Arbei­ten zu ermög­li­chen, ist eine Viel­zahl an Plug­ins von­nö­ten. Auf einem System, auf dem ich immer mal wie­der neue Notepad++-Versionen aus­pro­bie­re, kommt es hier­bei regel­mä­ßig zu Abstür­zen (gele­gent­lich mit Daten­ver­lust; ähn­li­che Erfah­run­gen habe ich übri­gens mit PSPad gemacht). Selbst die Plug­ins im mit­ge­lie­fer­ten „Plug­in-Mana­ger“ mögen Note­pad++ manch­mal nicht.

Notepad++ kaputt

Also wird eine Alter­na­ti­ve gesucht. Not­wen­dig sind eine ein­fa­che Erwei­ter­bar­keit (etwa per Plug­ins), eine Ver­mei­dung des Lizenz­pro­blems bei ver­gleichs­wei­se klei­nen Ver­bes­se­run­gen (damit fal­len EmEdi­tor und SlickE­dit raus) und eine erträg­lich kom­for­ta­ble Sym­bol­su­che (somit ist auch sed aus dem Ren­nen), Bonus­punk­te gäbe es für par­al­le­les (gleich­zei­ti­ges) Edi­tie­ren in unter­schied­li­chen Zei­len (das brau­che ich gera­de in PHP ziem­lich häu­fig) und eine fle­xi­ble Anpass­bar­keit, die nicht wie Sub­li­me Text auf vier (!) Datei­en pro Plug­in (!) ver­teilt wer­den soll­te. Suchen und Erset­zen mit regu­lä­ren Aus­drücken, intak­te Syn­tax­her­vor­he­bung für „mei­ne“ bevor­zug­ten Spra­chen sowie ein gra­fi­sches the­me, bei des­sen Anblick nicht umge­hend die Augen explo­die­ren (par­don, PSPad), soll­ten heut­zu­ta­ge selbst­ver­ständ­lich sein. Was ich auch auf kei­nen Fall brau­che, ist ein IDE. Für gro­ße Pro­jek­te mag es akzep­ta­bel sein, mein Inter­es­se dar­an, für kur­zes Web­sei­ten­ba­steln eine umfang­rei­che Pro­gram­mier­um­ge­bung (Visu­al Stu­dio, eclip­se, Apt­a­na, …) hoch­fah­ren zu müs­sen, hält sich aber in engen Gren­zen.

Zwei­fels­oh­ne inter­es­sant ist TextA­dept, ein frei­er Edi­tor, der die Benut­zer­ober­flä­che von Sub­li­me Text nach­ahmt und kon­ti­nu­ier­lich ent­wickelt wird, jedoch wer­den Lua-Kennt­nis­se für die Kon­fi­gu­ra­ti­on vor­aus­ge­setzt, die ich nicht habe. Eine Sym­bol­su­che scheint es nicht zu geben, die Web­site schweigt sich dazu aus. Ich wer­de den Edi­tor im Auge behal­ten, momen­tan aber taugt er für mei­ne Zwecke nichts. RJ Text­Ed ist gut gemeint und für Web­ent­wick­lung sicher­lich kei­ne all­zu schlech­te Wahl, kann aber bereits mit C++-Code nichts mehr anfan­gen. Der „High­ligh­ter“ für C++ blieb fol­gen­los – eben­falls untaug­lich.

Wei­ter: Blue­fi­sh. Ein Mul­ti­platt­for­medi­tor unter der GPL, der mit sei­ner Eig­nung als Codeedi­tor wirbt. Die Instal­la­ti­on unter Win­dows schau­felt mir erst mal unge­fragt Python und GTK+ auf die Fest­plat­te, obwohl ich davon über­zeugt bin, dass bei­des schon irgend­wo her­um­liegt. Der Start erfolgt aller­dings blitz­schnell, die Bedien­ober­flä­che nach dem ersten Start ist aller­dings ziem­lich über­frach­tet. The­mes scheint es nicht zu geben, mit etwas Her­um­ge­klicke im Ein­stel­lungs­dia­log bekommt man aber zumin­dest einen dunk­len Hin­ter­grund für das Edi­tor­fen­ster hin. Das Syn­tax­high­light­ing für Nicht-Web-Spra­chen ist vor­han­den, aber, gelin­de gesagt, schei­ße. Auch eine Sym­bol­su­che konn­te ich nicht ent­decken. Blue­fi­sh scheint eben­falls vor allem für Web­ent­wick­ler von Rele­vanz zu sein, was nicht schlimm ist, aber ich habe eben auch noch ein paar ande­re Pro­jek­te zu bear­bei­ten.

Für mei­ne Zwecke oft vor­ge­schla­gen wird auch Geany. Geany über­rascht mich posi­tiv und nega­tiv. Gleich­zei­tig. Das muss man erst mal schaf­fen!

Geany

Zuerst das Nega­ti­ve: Das Syn­tax­high­light­ing für jeden­falls C++ ist auf Blue­fi­sh-Niveau, eine Mög­lich­keit, aus dem wei­ßen Hin­ter­grund einen dunk­len zu machen, habe ich nicht gefun­den (ein hel­ler Hin­ter­grund stört bei län­ge­rer Bild­schirm­ar­beit doch immens), par­al­le­les Edi­tie­ren scheint eben­falls nicht zu funk­tio­nie­ren. Posi­tiv hin­ge­gen: Die Sym­bolliste (lei­der nur auf die gera­de geöff­ne­te Datei beschränkt, eine vor­han­de­ne Ctags-Datei wird trotz angeb­li­cher Kom­pa­ti­bi­li­tät sei­tens Geany voll­stän­dig igno­riert, da sie den fal­schen Namen – das eigent­lich durch­aus nor­ma­le TAGS – trägt) wird beim Start gefüllt und ange­zeigt. Es scheint aber nicht mög­lich zu sein, direkt ein bestimm­tes Sym­bol inner­halb der gera­de offe­nen Datei per Tasten­kür­zel anzu­sprin­gen, ein akzep­ta­bler Ersatz für „Goto Anything“ ist also auch in Geanys Port­fo­lio nicht zu fin­den. Scha­de.

Letzt­end­lich blei­ben also nach mei­nem aktu­el­len Kennt­nis­stand nur drei freie, mehr­sy­stem­kom­pa­ti­ble Edi­to­ren übrig, die mei­ne Anfor­de­run­gen zu erfül­len schei­nen: Vim, Emacs und jEdit.

Vim ken­ne ich ja noch von frü­her (und vom Arbei­ten im Ter­mi­nal), nach all der Zeit mit Sub­li­me Text fehlt mir aber irgend­wie die anfäng­li­che Begei­ste­rung für sei­nen sprö­den Charme. Ich wer­de wohl bequem im Alter. Sicher, auch Vim kann alles Gewünsch­te, wenn man es ihm nur bei­bringt, und zum Pro­gram­mie­ren eig­net er sich (abge­se­hen von sei­nem eher durch­schnitt­lich guten Ver­ständ­nis von kor­rek­ter Code­ein­rückung) prin­zi­pi­ell her­vor­ra­gend; was ich aber nun, da ich mich neben­bei wie­der ein wenig mit sei­ner Kon­fi­gu­ra­ti­on befas­se, schmerz­lich ver­mis­se, sind Tasten­kür­zel, mit denen ich qua­si blind arbei­ten kann. Gewöhn­li­che Text­be­ar­bei­tung (dd zum Zei­len­lö­schen, c3w zum Ändern der näch­sten drei Wör­ter und so wei­ter) ist zwar immer noch unglaub­lich effi­zi­ent, für erwei­ter­te Code­ba­ste­lei­en (etwa Sym­bollisten anle­gen und durch­su­chen) müs­sen aber Funk­tio­nen aus Plug­ins her. Die Strg-Taste ist dann wahl­wei­se – je nach Plug­in – ein Dop­pel­punkt oder die Lea­der-Taste, die meist mit „,“ oder „\“ iden­tisch ist. Zum Glück las­sen sich die Funk­tio­nen, die man häu­fi­ger braucht, per remap-Anwei­sun­gen mit akzep­ta­blen hot­keys bestücken. Blöd ist im Übri­gen auch, dass Vim von PCRE-Aus­drücken nichts hält – Suchen und Erset­zen mit einem sol­chen Aus­druck erfor­dert min­de­stens :perl­do s/alt/neu/, falls Vim über­haupt mit Perl-Unter­stüt­zung kom­pi­liert wur­de. (Ein Nach­trag, da in den Kom­men­ta­ren Unklar­hei­ten offen­bar wur­den: Vim selbst ist durch­aus in der Lage, Suchen und Erset­zen mit regu­lä­ren Aus­drücken durch­zu­füh­ren. Vom Vim-Regex-Dia­lekt bekom­me ich aber Kopf­weh. Ich bevor­zu­ge die Perl-Syn­tax, eben PCRE, und die klappt unter Vim nicht so ein­fach.)

Unter Emacs, dem ande­ren Extrem, ist die Sach­la­ge im Übri­gen fast die glei­che wie unter Vim, das PCRE-Pro­blem inklu­si­ve (nur schlim­mer). Das Auf­ru­fen von Plug­in­funk­tio­nen (M‑x funk­ti­ons­na­me) ist zwar ein­präg­sa­mer (weil qua­si ein­heit­lich), dafür sind die Text­funk­tio­nen im Ver­gleich zu Vim meist nur wenig attrak­tiv. (Dass es zahl­rei­che Emacs-Plug­ins gibt, die dd, c3w und der­glei­chen nach­rü­sten, spricht für sich.) Emacs eig­net sich in sei­ner Stan­dard­ein­stel­lung also eher als All­zweck- und weni­ger als Codeedi­tor, zumal es kei­nen „Ein­fü­ge­mo­dus“ wie in Vim gibt, also direkt los­ge­schrie­ben wer­den kann. Sowohl in Emacs als auch in Vim sind Syn­tax­high­light­ing, par­al­le­les Edi­tie­ren und die Ver­wen­dung von Sym­bol­da­ten­ban­ken wie Exu­berant Ctags indes nicht zu bean­stan­den, selbst die „mehr­fa­chen Cur­sor“ von Sub­li­me Text (Strg+Klick) las­sen sich ohne viel Auf­wand nach­ah­men.

Das „j“ in jEdit steht für „Java“. Das merkt man nicht nur am häss­li­chen Stan­dard­aus­se­hen (mit stei­gen­der Ver­zweif­lung steigt hier eben­so die Tole­ranz­gren­ze), son­dern auch an der lau­si­gen Start­zeit inklu­si­ve splash­screen – nein, jEdit-Ent­wick­ler, ich möch­te kei­nen Schnell­star­ter für mei­nen ver­damm­ten Text­edi­tor instal­lie­ren – und dem RAM-„Verbrauch“.

jEdit - RAM-Verbrauch

Nun, irgend­was ist ja immer. Der Edi­tor selbst (wie­der einer ohne Farb­sche­men für das Text­feld – bin ich der Ein­zi­ge, der gern stan­dard­mä­ßig nicht in grel­les Licht gucken wür­de?) ist fle­xi­bel ein­stell­bar, die Syn­tax­her­vor­he­bung funk­tio­niert erfreu­lich gut.

jEdit - Syntaxhighlighting

Es gibt auch einen „Plug­in-Brow­ser“, der eine Fül­le an jEdit-Erwei­te­run­gen feil­bie­tet. Inter­es­sant ist hier das Plug­in „Ctags­Si­de“, das gemäß sei­ner Beschrei­bung in der Lage sein soll, aus mei­ner (wegen Vim/Emacs) sowie­so vor­han­de­nen TAGS-Datei eine durch­such­ba­re Sym­bolliste zu erzeu­gen. Das funk­tio­niert – ctags vor­aus­ge­setzt und bei mir ja vor­han­den – zumin­dest für die aktu­ell geöff­ne­te Datei auch leid­lich gut, nur sehe ich zwei gro­ße Ärger­nis­se: Erstens scheint sich die­ser „Side­kick“ nicht dar­um zu sche­ren, dass ich in den Pro­gramm­op­tio­nen einen dunk­len Hin­ter­grund für fast alles fest­ge­legt habe, zwei­tens bleibt eine Ein­ga­be in das Fil­ter­feld (oben links) fol­gen­los.

jEdit - SideKick kaputt

Mit der Res­sour­cen­ver­schwen­dung könn­te ich ja noch umge­hen – ich habe aber nicht die gering­ste Ahnung, wie ich die­sen bei­den Ärger­nis­sen abhel­fen soll. Damit ist die ein­zi­ge nicht kosten­pflich­ti­ge Alter­na­ti­ve (noch­mals: Sub­li­me Text bleibt mein Werk­zeug der Wahl, wenn’s Geld kosten darf) zu Vim und Emacs für mich wie­der­um unbrauch­bar. Also heißt es wie­der: Vim oder Emacs? Emacs oder Vim? Wahr­schein­lich wer­de ich wür­feln müs­sen. (Momen­tan sieht es, ärger­lich!, nach Emacs aus.) Ich wie­der­ho­le mich: Irgend­was ist ja immer.

Oder habe ich einen Edi­tor über­se­hen, den ich mir unbe­dingt mal anse­hen müss­te? Immer hier hin­ein damit!

Senfecke:

  1. > Blöd ist im Übri­gen auch, dass Vim von PCRE-Aus­drücken nichts hält – Suchen und Erset­zen mit einem sol­chen Aus­druck erfor­dert min­de­stens :perl­do s/alt/neu/, falls Vim über­haupt mit Perl-Unter­stüt­zung kom­pi­liert wur­de.

    rie­ßen-bull­shit. haupt­sa­che laut rum­ge­meckert, so wie immer hier.

  2. Also für Search&Replace reicht es zumin­dest, den Befehl direkt ein­zu­ge­ben. :s/foo/bar.
    Wie es mit dem Rest aus­sieht, weiß ich nicht.

    Ich bin eben­falls auf der Suche nach DEM Edi­tor. Lan­ge bei Text­Ma­te geblie­ben, mitt­ler­wei­le auch Sub­li­me. Hät­te gekauft, wenn da nicht Sublime3 in den Start­lö­chern gewe­sen wäre. Bis jetzt klicke ich also auch immer flei­ßig die Nerv­po­pups weg. Ob das jetzt bes­ser oder schlim­mer ist als der Splash­screen von jEdit, sei dahin­ge­stellt.

    Für SSH Ses­si­ons nut­ze ich wei­ter­hin vim, mit und ohne Janus.

  3. Ich habe aus­drück­lich von PCRE gespro­chen, simon. :s/foo/bar/ hät­te aber gern Vim-Reg­Exps, und die haben eine grau­en­vol­le Syn­tax.

    Auf dem Ser­ver wechs­le ich momen­tan mun­ter zwi­schen Vim (für Code) und nano (für alles ande­re).

  4. +1! ich kann genau nach­emp­fin­den, wie du dich fühlst… mir geht es genau so ;)

    doch wer­de ich bei sub­li­me blei­ben… die Eva­lua­tions-Wer­bung drück ich still­schwei­gend mit Esc weg… eine Lizenz ist mir (noch) zu teu­er… ausser­dem sehe ich es genau wie du: wozu VIEL Geld hin­le­gen, wenn bestehen­de Feh­ler nicht beho­ben wer­den? der Ent­wick­ler soll sich mal hel­fen las­sen und ein git-repo auf­set­zen… wie schnell sub­li­me nahe­zu per­fekt wer­den wür­de… man kann es nur erah­nen ;)

    die Vor­tei­le von sub­li­me hast du ja schon genannt… mehr-zei­len aus­wahl, string-aus­wahl auch auf meh­re­re Zei­len ver­teilt, der paket-mana­ger ist SUPER (:

    geany ist eine schö­ne alter­na­ti­ve… nur (noch) nicht so mäch­tig… und für dei­ne Augen: bit.ly/17kxARj [oder such mal nach dem geany-vibrant-ink-the­me…] sieht bei mir dann SO aus…

    hier sollte ein geany-screenshot sein...

    und wenn es mir zu bunt wird kommt mein Lieb­ling… vi(m) ;) hat zwar nicht alle „Kil­ler-Fea­tures“ der ultra_1337_ha­xX0r-Edi­to­ren, ist mir aber am ver­trau­te­sten, am lieb­sten und star­tet mit Abstand am schnell­sten ;) ach und hab ich schon erwähnt, dass vi(m) FOSS ist? Nein? Nicht? VI(M) IS FREE AS IN FREEDOM AND IN FREE BEER http://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_lol.gif

    • Die Nach­tei­le von Geany über­wie­gen halt immer noch doo­fer­wei­se. Ich pran­ge­re das selbst an. (Für mich als Anwen­der hat Open Source an sich übri­gens noch kei­nen Vor­teil gegen­über „nor­ma­ler“ Free­ware. Ich suche mei­ne Soft­ware nicht nach Ethik aus.)

  5. Gross­ar­ti­ger Vergleich/ Ana­ly­se. Deckt sich weit­ge­hend mit mei­nen Erkennt­nis­sen, es ist schlicht alles (min­de­stens irgend­wo) Schrott, was sich da drau­ssen so bewegt.
    Gut, das Pspad-bas­hing kann ich man­gels schla­gen­der Bei­spie­le schlecht nach­voll­zie­hen, die lie­fer ich hier mal nach: Pspad ist (imho) im direk­ten Ver­gleich mit allen ande­ren mir bekann­ten Edi­to­ren (zumin­dest für Win) per­fekt, es hat nur lei­der – seit etwa einem Jahr – gro­sse Pro­ble­me mit gro­ssen Datei­en und/oder ein­zei­li­gen gro­ssen Datei­en. Das kann man dann in aller Regel über den Task­ma­na­ger abschie­ssen.

    Wie jedit in die Auf­zäh­lung rein­kommt ist mir recht schlei­er­haft, das ein­zi­ge OS, wo man jedit ein­set­zen kann ist MacOS – ein OS was man frei­wil­lig nur ver­wen­det, wenn man in Sibi­ri­en in einer Höh­le sitzt und nichts ande­res bekommt und wo es auch kei­ne ande­ren halb­wegs brauch­ba­ren Edi­to­ren gibt.

  6. jEdit kommt da genau so rein wie Blue­fi­sh: Stand im Inter­net unter „Text­edi­to­ren, die viel­leicht ganz nett sind und so“. Fälsch­li­cher­wei­se, wie ich zuge­ben muss. (Unter Mac OS X läuft zumin­dest Sub­E­thaE­dit, auf das ich vor Sub­li­me Text lan­ge ein biss­chen nei­disch geguckt habe. Ach, und Aqua­macs, MacVim, … ;) )

    (Toll, ein Text­edi­tor, den man abschie­ßen kann. Ein­la­dend! Übri­gens habe ich vor­hin beim kur­zen Drauf­schau­en – PSPad soll ja doch noch ’ne Chan­ce erhal­ten, wenn es sie ver­dient hat – kei­ner­lei Anzei­chen für Ctags-Ein­bin­dung gefun­den.)

  7. Ver­ste­he gar nicht war­um du dir so ins Hemd kaeckerst. Ich nut­ze an der Win­dows-Maschi­ne seit anbe­ginn der Zeit note­pad++, an der Linux­ma­schi­ne gedit und nano, abhaen­gig von der Sache die ich erle­di­gen will. Die­ses Sub­li­me sieht zwar in der Vor­schau recht gut aus, kommt aber fuer mich nicht infra­ge – allein wegen dem Lizenz­rotz.

  8. Gedit scheint eben­falls kein „Gehe zu Sym­bol“ zu haben, damit ist es für mich nicht inter­es­sant. Nano nut­ze ich für Klein­kram auf dem Ser­ver (bevor­zugt aller­dings Vim). Note­pad++, na ja, sie­he Text.

  9. Dei­ne oppor­tu­ni­sti­schen Mei­nun­gen zum The­ma Ethik, Soft­ware­li­zen­zen etc. tei­le ich im All­ge­mei­nen nicht.

    Zum The­ma jEdit:
    1- Du könn­test statt­des­sen das CTags­In­ter­face-Plug­in aus­pro­bie­ren, da haben vie­le Leu­te bes­se­re Erfah­run­gen damit machen kön­nen.
    2- Hast du das Design mit dem Sche­me Edi­tor erstellt? Unab­hän­gig davon könn­test du die bei­den Quel­len anschau­en jEdit Color Sche­mes #1 & jEdit Color Sche­mes #2

    • Inwie­fern sind mei­ne Mei­nun­gen oppor­tu­ni­stisch? Oppor­tu­ni­stisch wäre es, wür­de ich der Mas­se fol­gen. Dar­an habe ich kei­ner­lei Inter­es­se.

      1. Habe ich.
      2. Ja.

  10. Ich hat­te da auch nicht den Mas­sen­op­por­tu­nis­mus im Kopf (den ver­folgst du bestimmt nicht), jedoch eine Art sach­li­chen Oppor­tu­nis­mus bzw. die abge­schwäch­te Form davon (Prag­ma­tis­mus) („Ich suche mei­ne Soft­ware nicht nach Ethik aus“) (in dem Fall wäre der Gegen­pol die freie Soft­ware­be­we­gung, die Ihre ethi­schen Ansät­ze bzw. Ideo­lo­gie ver­folgt)…

    1. Hast du mit dem Plug­in dann kei­ne bes­se­ren Erfah­run­gen machen kön­nen? Das wäre dann in der Tat selt­sam…
    2. Hast du das auch mit eini­gen fer­ti­gen Sche­mes ver­sucht, ob du da visu­ell bes­se­re Ergeb­nis­se (auch mit den Andock­fen­stern der Plug­ins) bekommst?

  11. Ich weiß nicht was du gegen Geany hast.

    Du kannst die Syn­tax Inver­tie­ren unter: Ein­stel­lun­gen > Edi­tor > Ansicht > Erste check­box „Inver­tie­re Syn­tax­her­vor­he­bung“

    Par­al­le­les edi­tie­ren gibt in dem sin­ne nicht, aber wozu auch wenn man [STRG]+[h] drücken kann und alle vor­kom­men im Doku­ment aus­tauscht. Wo man sogar mit RegEx suchen kann.

    Und unter Ein­stel­lun­gen > Tasten­kür­zel > Gehe zu; Gibt es eine men­ge Bele­gun­gen. Man muss Sie nur nut­zen?

    Mir scheint als ob du dir Geany nich mal wirk­lich ange­schaut hast.

    Sub­li­me­Text hat­te ich auch mal kurz im Ein­satz aber im Ver­gleich zu Geany ist die Kon­fi­gu­ra­ti­on, vor allem von Snip­pets viel auf­wen­di­ger.
    Das anpas­sen eines The­mes scheint bei Sub­li­me auch ein Krampf zu sein.

    Setz dich noch mal ran und schau dir Geany an. Es lohnt sich wirk­lich wenn man auf fan­cy eye cat­cher ver­zich­ten kann. ;)

    • Ich weiß nicht was du gegen Geany hast.

      Arti­kel noch mal lesen.

      Par­al­le­les edi­tie­ren gibt in dem sin­ne nicht, aber wozu auch wenn man [STRG]+[h] drücken kann und alle vor­kom­men im Doku­ment aus­tauscht. Wo man sogar mit RegEx suchen kann.

      Echt? Wie lau­tet der RegEx für „in Zei­le 2, 5 und 8 nach dem ersten Wort ein wei­te­res (immer das glei­che) ein­fü­gen“? Even­tu­ell bemerkst du, wor­auf ich hin­aus will.

      Das anpas­sen eines The­mes scheint bei Sub­li­me auch ein Krampf zu sein.

      Stimmt.

  12. Echt? Wie lau­tet der RegEx für „in Zei­le 2, 5 und 8 nach dem ersten Wort ein wei­te­res (immer das glei­che) ein­fü­gen”? Even­tu­ell bemerkst du, wor­auf ich hin­aus will.

    War­um soll­te ich nach Zei­len suchen wol­len? Klar, das par­al­le­le edi­tie­ren macht Sinn wenn ich in einem HTML Doku­ment bestimm­te Tags die glei­che klas­se geben will. Aber dafür gibs sicher­lich auch ande­re Wege oder ich mach das old copy&paste.

    Ich fin­de das par­al­le­le edi­tie­ren eher als ver­wöhn­tes faul­heits fea­ture.

  13. Ich möch­te nicht nach Zei­len suchen, ich möch­te nur manch­mal in meh­re­ren Zei­len die glei­che Ände­rung vor­neh­men. Und ja, das wür­de ich gern so ein­fach wie mög­lich machen.

    Sogar Emacs und Vim kön­nen das ziem­lich leicht. ;)

    • Auch da waren Emacs und Vim schnel­ler. ;) (Com­man­der kann zu Sym­bo­len UND Zei­len sprin­gen? Wie?)

      Bei zusam­men­hän­gen­den Zei­len geht das in Vim am ein­fach­sten per visu­el­lem Modus – Zei­len mar­kie­ren, fer­tich. Anson­sten: Plug­in.

      • Zur Zei­le sprin­gen geht mit STRG+L.
        Zu einem Sym­bol kommst du mit STRG+F (aka suche).

        Bin aber mitt­ler­wei­le auch weg von Geany und bei vim gelan­det. :D

        • „Suche“ und „zu Funk­ti­ons­de­kla­ra­ti­on sprin­gen“ ist ja schon was ande­res…

          (Will­kom­men auf der dunk­len Sei­te.)

  14. Man kann es auch so sehen: Die Sub­li­me Lizenz hat man durch das Zeit­er­spar­nis von ein paar Arbeits­ta­gen wie­der drin. Ab da macht man Plus ;-)

  15. Aber Sub­li­me Text 2 und 3 las­sen sich doch kosten­los so lang man will aus­pro­bie­ren. Und wenn du es mora­lisch mit der selbst recht­fer­ti­gen kannst, dann patch ein­fach den nag-screen raus so er dich denn stört (gist.github.com/6466311).

  16. Bei­des ist ein Lizenz­ver­stoß, den ich gern ver­mei­den wür­de. Nach der­sel­ben Logik ist Win­dows ja auch Free­ware – kann man raus­patchen. (Den Patch kann­te ich aber tat­säch­lich noch nicht.)

  17. Wenn du alles so „häss­lich“, „lang­sam“, „Kopf­weh“ erre­gend fin­dest:

    Sel­ber machen, nicht jam­mern klei­ner

  18. Hi,

    wie sieht es denn momen­tan nach 3–4 Jah­ren aus? Bei den Edi­to­ren hat sich zwi­schen­zeit­lich etwas getan. Hast du etwas gefun­den oder hast Du eini­ge der vor­ge­stell­ten Edi­to­ren erneut pro­biert?
    Note­pad++ ist mit­ler­wei­le sehr sta­bil und mäch­tig gewor­den, unter Linux habe ich jedoch kei­ne Erfah­rung (geht wohl nur mit wine).
    Ein schö­ner Edi­tor ist auch Tex­Stu­dio, zumin­dest für tex.

    Gruß
    And­re

    • Ich bin immer noch Emacs­nut­zer und füh­le mich damit eigent­lich recht wohl. Nur auf dem Ser­ver nut­ze ich was ande­res, weil Emacs über PuT­Ty nicht schön zu bedie­nen ist. Emacs kann auch LaTeX… :)

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