Sonstiges
Von der Unsterblichkeit

„Scheiße, ich frag‘ mich, wel­cher gott­ver­damm­te Zauber hält die­se lee­re Hirnwaschkultur am Leben?“ – Slime: Unsterblich Das Philosophiemagazin „Hohe Luft“, des­sen Name sicher irgend­et­was Tiefschürfendes zu bedeu­ten hat, stellt in sei­ner aktu­el­len Ausgabe die rhe­to­ri­sche Frage, ob der Tod wirk­lich das Ende des Lebens zu bedeu­ten habe, nur um sie sogleich zu ver­nei­nen. Was aber bleibt …

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MontagsmusikPersönliches
Yes - Don’t Go

Tatsächlich kann so ein Montag ja dann auch nichts dafür, wenn man Sonntag abends zurück­kehrt und der Sod brennt; der Sitz der Seele ist beim Mann offen­kun­dig der Verdauungstrakt und nicht der Penis, jeden­falls ver­lebt man hin und wie­der so ein Wochenende vol­ler Obs, Wenns und vor allem Abers in einem oben­drein frem­den Land und …

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In den Nachrichten
Kurz ver­linkt CLVIII: Gewöhnliche Behinderung.

Behindertenparkplätze sind eine bemer­kens­wer­te Erfindung des Sozialsystems, die­nen sie doch meist dazu, es gebrech­li­chen - vul­go eben behin­der­ten - Personen zu ermög­li­chen, ohne einen all­zu gro­ßen Umweg die Strecke vom Parkplatz zum gewünsch­ten eigent­li­chen Ziel zurück­le­gen zu kön­nen. (Ähnliches gilt für Frauenparkplätze.) „Wie behin­dert muss man sein?“ ist in der Jugendsprache eine häu­fi­ge Floskel. Nun: …

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In den NachrichtenPolitik
Kurz ver­linkt CLVII: Das kann man sich mal vorstellen!

Ein evi­den­tes Beispiel dafür, dass Ergebnisse von (zumal poli­ti­schen) Umfragen schon auf­grund ihrer Fragestellung auch dann nicht reprä­sen­ta­tiv sind, wenn man „reprä­sen­ta­ti­ve Umfrage“ drü­ber­schreibt, hat ZEIT ONLINE - nur echt mit Brüllbuchstaben - Mitte vori­ger Woche so unauf­fäl­lig publi­ziert, dass erst die­ser Tage jemand (zum Beispiel das Handelsblatt) dar­aus zitiert. Demnach könn­ten sich 27 Prozent …

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KaufbefehleMusikkritik
La Dispute - Wildlife

Noch’n Musikartikel, da ich gera­de in der Stimmung dazu bin. Momentan erfül­len die Geräusche auf „Wildlife“, dem 2011 ver­öf­fent­lich­ten zwei­ten Album des US-ame­­ri­­ka­­ni­­schen Quintetts La Dispute, den Raum. Der Bandname stammt angeb­lich von der Komödie glei­chen Namens, in der es irgend­wie um Partnertausch oder so geht. „La dis­pu­te“ heißt auf Deutsch (eben­falls angeb­lich) „der Streit“, …

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In den Nachrichten
Medienkritik LXXVIII: Du sollst nicht hin­ter­zie­hen dei­nes Staates Steuergeld!

Ihr habt es wahr­schein­lich bereits mit­be­kom­men: „Ausgerechnet“ (Augsburger Allgemeine, RP Online, SPIEGEL ONLINE) Fußballfunktionär Ulrich „Uli“ Hoeneß, der 2005 angeb­lich der wider­wär­ti­gen „BILD“ mit­teil­te, er wis­se, dass das doof sei, aber er zah­le wei­ter­hin Steuern, hat nun beschlos­sen, doch lie­ber nicht doof zu sein, und sich selbst wegen Hinterziehung einer Kapitalertragsteuer ange­zeigt. Das Wort „Kapitalertragsteuer“ …

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Montagsmusik
Toulouse Lautrec - Irrational

Henri Marie Raymond de Toulouse-Lautrec-Monfa war ein fran­zö­si­scher Maler und Grafiker des Post-Impressionismus im aus­ge­hen­den 19. Jahrhundert. Warum sich eine Musikgruppe nach die­sem Herrn benannt hat, weiß ich nicht. Die Namenswahl war ver­mut­lich irra­tio­nal. Und nein, eine blö­de­re Überleitung ist mir nicht ein­ge­fal­len. Guten Morgen.

NetzfundstückeSonstiges
Warum Text, wenn man auch ein Bild benut­zen kann?

Ein ziem­lich merk­wür­di­ges Phänomen zieht sich durch die so genann­ten „sozia­len Netzwerke“. Dort ist es, sei es nun per „Pinnwand“, „Gästebuch“ oder „Zeitachse“, mög­lich, jeman­dem (Einzelpersonen oder einer gan­zen Personengruppe) kur­ze Nachrichten, aber auch Bilder zu hin­ter­las­sen. Während kur­ze Texte als Bildunterschrift durch­aus gele­gent­lich Sinn erge­ben (etwa für (De-)Motivational Posters), stammt die etwa im Blog …

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KaufbefehleMusikkritik
Guapo - Black Oni

„Black Oni“ ist das sech­ste Studioalbum der 1994 gegrün­de­ten bri­ti­schen Musikgruppe „Guapo“, die auch schon mal mit Ruins und Cerberus Shoal zusam­men musi­ziert haben. Wer die­se Bands kennt, der weiß, was er hier zu erwar­ten hat. Zur Etymologie: Ein Oni ist in der japa­ni­schen Mythologie eine Art Monster oder Dämon gut- oder bös­wil­li­ger Natur. Ob …

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In den NachrichtenPolitik
Kurz ver­linkt CLVI: Zweimal Tammtamm!

Zwei Säue wur­den mit gro­ßem Tammtamm die­se Woche durch’s Dorf getrie­ben, und es wer­den vor­aus­sicht­lich nicht die letz­ten blei­ben. Da ich emp­fahl, Nachrichten zu mei­den, fas­se ich die Geschehnisse im Folgenden kurz zusam­men. Sau Nummer eins: Die geschlech­ter­ge­rech­te Erneuerung der Straßenverkehrsordnung. Denn - Stichwort „PiratinnenKon“ - wir erin­nern uns: Bereits in der Alltagssprache wer­den Frauen …

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Persönliches
Kinder statt Jugend? (Ein Nachtrag.)

Letzte Woche mut­maß­te ich, es gebe ein Feindbild Jugend. So weit, so begrün­det. Heute nun schrieb Nutzerin „07elfe“ fol­gen­den Tweet: Solange ich nicht Mutter bin, darf ich selbst das Kind blei­ben, so seh ich das. Während mir nicht ganz klar ist, wie viel Humor in die­sem Tweet steckt, lässt er mich doch nach­denk­lich wer­den. Ist das Selbstbild …

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In den Nachrichten
Kurz ver­linkt CLV: Schlechte Nachrichten!

Letzte Woche im Guardian, übri­gens: Nachrichten sind schlecht für Sie, und wenn Sie auf­hö­ren, sie zu lesen, wer­den Sie glück­li­cher. Schon das erste Argument (frei über­setzt) gefällt mir: Nachrichten füh­ren in die Irre. Betrachten Sie fol­gen­des Ereignis: Ein Auto fährt über eine Brücke, und die Brücke bricht zusam­men. Worauf kon­zen­trie­ren sich die Medien? Das Auto. …

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Montagsmusik
Einstürzende Neubauten - Was ist ist

Und weil Montag auch nur die Nachtruhe der Irrationalität ein­läu­tet, ist er ande­rer­seits der Beginn des final count­down, des letz­ten Runterzählers bis zur wei­te­ren Eskalation. Überhaupt, Eskalation. … ein Weltgebäude ohne Wände, so viel Platz muss sein, einen Morgen ohne Kater, ohne Reue, nicht allein. Guten Morgen.

FotografiePersönlichesPiratenpartei
#lmvnds132

Gifhorn. Kann man mal hin, muss man aber nicht. Jedenfalls nicht unvor­be­rei­tet. Manche(*) nen­nen es Politik. * Piraten

NerdkramsNetzfundstücke
„Einmal Ubuntu - immer Ubuntu?“ oder: PEBKAC! (2)

Im Dezember 2011 schrieb ich bereits über das gefähr­li­che Selbstverständnis von Linuxnutzern, die aus mir bis heu­te unkla­ren Gründen der Meinung sind, der eige­nen Blödheit („oh, ein Link, gleich mal draufklicken“) begeg­ne man nicht etwa, indem man Grundwissen über Sicherheitskonzepte lernt, son­dern, indem man ein­fach das Betriebssystem wech­selt. Linux passt schon auf, dass ich keinen …

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