NerdkramsNetzfundstücke
„Ein­mal Ubun­tu – immer Ubun­tu?“ oder: PEBKAC! (2)

Im Dezem­ber 2011 schrieb ich bereits über das gefähr­li­che Selbst­ver­ständ­nis von Linux­nut­zern, die aus mir bis heu­te unkla­ren Grün­den der Mei­nung sind, der eige­nen Blöd­heit („oh, ein Link, gleich mal drauf­klicken“) begeg­ne man nicht etwa, indem man Grund­wis­sen über Sicher­heits­kon­zep­te lernt, son­dern, indem man ein­fach das Betriebs­sy­stem wech­selt. Linux passt schon auf, dass ich kei­nen Unsinn mache.

Tja.

Am Mon­tag ver­öf­fent­lich­te SPIE­GEL-ONLINE-Autor Frank Pata­long das Ergeb­nis sei­nes Selbst­tests nach einem Jahr Ubun­tu. Man muss nicht all­zu viel über Betriebs­sy­ste­me wis­sen, um dar­über infor­miert zu sein, dass die Fir­ma Cano­ni­cal, die hin­ter Ubun­tu steht, ihr Best­mög­li­ches tut, um die Ähn­lich­kei­ten zu ande­ren linux­ba­sier­ten Syste­men mög­lichst gering zu hal­ten. „Ubun­tu = Linux“ ist also kei­ne all­zu gute Glei­chung, auf der man einen sol­chen Arti­kel auf­bau­en soll­te.

Und der Arti­kel ist ent­spre­chend grau­en­voll gewor­den.

Schon der Ein­lei­tungs­satz lässt den Fach­mann schief grin­sen: Von „Nie wie­der Viren“ ist dort die Rede. Inter­es­sant in die­sem Zusam­men­hang ist viel­leicht die­ser hei­se-secu­ri­ty-Arti­kel von 2012, der über einen Tro­ja­ner­bau­ka­sten berich­tet, der auch Linux abdecken kön­nen soll, und auch The Regi­ster warn­te 2012 vor Linux-Root­kits. Wer trotz Kennt­nis­nah­me hier­von wei­ter­hin die Lüge ver­brei­tet, Linux sei viren­frei und sicher, der ist ein gefähr­li­cher Mensch, der im Zwei­fels­fall mit­tels sei­ner bewuss­ten Lügen gro­ßen Scha­den anrich­ten kann. Ich emp­feh­le sol­che Men­schen zu mei­den.

Noch mal für Doo­fe (zum Bei­spiel Frank Pata­long) zum Mit­schrei­ben: Kein Betriebs­sy­stem ist sicher. Haben wir’s? Gut.

Wei­ter im Text. War­um über­haupt Linux? Nun:

Als Anfang Janu­ar 2012 ein Tro­ja­ner mei­nen eigent­lich gut geschütz­ten Win­dows-Rech­ner in Sekun­den unbrauch­bar mach­te, stand ich mit dem Rücken zur Wand (…). Mein Umstieg auf Linux war also mehr als nur die Kon­se­quenz des Viren­frusts – er war eine Not­maß­nah­me.

Habt ihr auf­ge­passt, lie­be Leser? Erkennt ihr die Poin­te? Gut. Wei­ter:

Wenn Linux läuft, dann gut. Die mei­sten Nut­zer, die vor allem schrei­ben, das Inter­net nut­zen, ein wenig Foto­be­ar­bei­tung trei­ben und Medi­en­in­hal­te abspie­len, blei­ben bei Linux, wenn sie sich ein­mal dar­auf ein­ge­las­sen haben (…).

Das ist bei Win­dows, PC-BSD, Mac OS X und, mei­net­we­gen, eCom­Sta­ti­on jetzt auch nicht unbe­dingt anders, aber viel­leicht fehl­ten ein­fach noch ein paar Sil­ben für die näch­ste Hono­rar­stu­fe.

Viel umler­nen muss man auch nicht, wenn man zu Ubun­tu oder zum eng ver­wand­ten Mint wech­selt. Die Office-Pro­gram­me sind von denen in der Win­dows-Welt kaum zu unter­schei­den, die Inter­net­brow­ser sind iden­tisch, Gra­fik- und Medi­en­soft­ware funk­tio­niert sehr ähn­lich.

Wenn man von Win­dows zu Ubun­tu (nicht Lub­un­tu, Xub­un­tu, …) wech­selt, sitzt man zunächst mal rat­los und/oder (in mei­nem Fall) ange­wi­dert vor der grau­en­haf­ten Unity-Ober­flä­che:

Unity 5.12 (Quelle: Wikipedia)

Da muss man nicht viel umler­nen, nur eben bei­na­he alles. Aber Fein­hei­ten fal­len nicht wei­ter ins Gewicht.

Dass Libre­Of­fice und Soft­Ma­ker Office und Fire­fox und The GIMP unter Linux aus­se­hen wie unter Win­dows, ist kei­ne gro­ße Über­ra­schung. Wer unter Win­dows aller­dings Micro­soft Office, Pho­to­shop und den Inter­net Explo­rer – in den aktu­el­len Ver­sio­nen ist er durch­aus akzep­ta­bel – ein­setzt, der wird ein Pro­blem haben. Klein­kram, nicht wahr?

Es folgt ein kur­zer Absatz über Din­ge, die unter Linux ner­ven, aber eigent­lich über­haupt nicht ner­ven, ist ja alles nicht so schlimm; reli­giö­se Beschwich­ti­gungs­for­meln eben. Danach wird es aber wie­der inter­es­sant:

Meist stel­len Nut­zer auch kei­ne Lücken im Soft­ware­an­ge­bot fest (fast 40.000 kosten­freie Pro­gram­me).

Unter Win­dows gibt es ver­mut­lich deut­lich mehr kosten­freie Pro­gram­me. Ist das ein Argu­ment? Wahr­schein­lich nicht. Aber wo kommt die Zahl her? Tja, steht da nicht. Ich unter­stel­le, sie ist frei erfun­den. Nicht beleg­te Zah­len las­sen stets Raum für Skep­sis. (Über­haupt: Kosten­los. Soft­Ma­ker Office zum Bei­spiel kostet Geld, ist Libre­Of­fice trotz­dem in man­cher Hin­sicht klar über­le­gen. Qua­li­tät hat manch­mal ihren Preis. Aber auch die Kosten­los­kul­tur scheint einen gro­ßen Reiz auf Linux­nut­zer aus­zu­üben, da stellt man die Qua­li­tät gern hin­ten an – was eini­ges erklärt.)

Ein posi­ti­ves Erleb­nis ist der Per­for­mance-Zuwachs. Mit Ubun­tu star­tet mein Arbeits­lap­top rund vier­mal schnel­ler als unter Win­dows, auf mei­nem Net­book fällt der Unter­schied noch grö­ßer aus.

Hier hat Herr Pata­long geschum­melt: Ohne die Ver­si­ons- oder Hard­ware­an­ga­ben kann die­sen Test nie­mand wider­le­gen. Dass Win­dows 8 im Regel­fall deut­lich schnel­ler star­tet als etwa Win­dows Vista (und nach mei­nen Erfah­run­gen auch Ubun­tu 12.04), ist zumin­dest mess­bar.

Mei­ne Arbeits­rech­ner sind über eine ver­schlüs­sel­te Ubun­tu-Cloud-Appli­ka­ti­on stän­dig syn­chro­ni­siert, Manu­skrip­te wird mir kein Virus mehr ins digi­ta­le Nir­va­na beför­dern kön­nen.

Die Ubun­tu-Cloud ist also ver­schlüs­selt, und nie­mand, auch kein Geheim­dienst, wird jemals dar­auf zugrei­fen kön­nen. Blin­der Tech­nik­glau­be hat schon man­chem Men­schen das Leben schwer gemacht. Eine Cloud-Appli­ka­ti­on dient im Zwei­fel allein der Ent­mün­di­gung ihrer Benut­zer, die die Kon­trol­le über ihre eige­nen Daten an ein kom­mer­zi­ell ori­en­tier­tes Unter­neh­men abtre­ten. Frei­wil­lig. Die­sen Satz möge man bit­te so oft lesen, bis man das flaue Gefühl der Erkennt­nis ver­spürt. Bei einer sol­chen Kurz­sich­tig­keit ist es bei­na­he schon egal, dass Herr Pata­long die Lüge von den feh­len­den Viren noch­mals wie­der­holt.

Vor die­sem Hin­ter­grund bekommt ein abschlie­ßen­der Satz eine ganz ande­re Sin­ne­be­ne:

Das macht es zum idea­len Betriebs­sy­stem für Leu­te, die sich als rei­ne Nut­zer ver­ste­hen, die sich mit Fra­gen der Soft­ware und Sicher­heit nicht befas­sen wol­len oder kön­nen.

Wer näm­lich wirk­lich an Sicher­heit inter­es­siert ist und sich ein wenig damit beschäf­tigt, der wird schnell ler­nen, dass ein Umstieg von Win­dows auf Linux nur eini­ge Sym­pto­me bekämpft, die Ursa­che – Leicht­gläu­big­keit im Umgang mit dem System – jedoch noch ver­schlim­mert. Anson­sten schafft man es immer noch zum SPIE­GEL-ONLINE-Redak­teur. Auch eine Art „Kar­rie­re“.

Didi, über­zeug­ter, zum Glück aber wenig über­zeu­gen­der Linux­pre­di­ger, schrieb, Win­dows und sei­ne Nut­zer sei­en ein Pro­blem. Ich hal­te dage­gen: Das Pro­blem sitzt immer vor­’m Bild­schirm. PEBKAC.

Aber wer gibt schon gern zu, dass er selbst das Pro­blem ist?

Senfecke:

  1. Ohne auf Dei­ne dem­ago­gi­schen Unter­stel­lun­gen ein­zu­ge­hen, auch wenn dann nicht mehr viel bleibt:

    Kein Betriebs­sy­stem ist sicher.

    Rich­tig. Aber Linux ist zur Zeit in der Anwen­dung alle­mal siche­rer als Win­dows. Allein schon wegen sei­nes gerin­ge­ren Ver­brei­tungs­gra­des. Des­halb äuße­re ich wie­der­holt die Hoff­nung, Linux möge sich nur soweit ver­brei­ten, als die Ent­wick­ler bei der Stan­ge gehal­ten wer­den und nur soweit, als dass es für Schad­soft­ware­ent­wick­ler unin­ter­es­sant bleibt. Bis­her hat es kei­nen ein­zi­gen flä­chen­decken­den Angriff auf auf Desk­tops ein­ge­setz­te Linux­sy­ste­me gege­ben. Auf Win­dows­sy­ste­me gibt es sie täg­lich viel­fach. Und die sel­ten auf­tre­ten­den Exploits, die von (ver­mut­lich von Micro­soft bezahl­ten) Het­zern wie Dir sofort mit Welt­un­ter­gangs­stim­mung ange­pran­gert wer­den, wer­den regel­mä­ßig, wenn auch zuge­be­ner­ma­ßen teil­wei­se spät, geschlos­sen. Dass man sich also ein­fach per Dri­ve-By-Down­load, wie unter Win­dows, etwas ein­fängt, ist zwar theo­re­tisch mög­lich, aber schon des­we­gen mehr als unwahr­schein­lich.

    …sitzt man zunächst mal rat­los davor…

    Nein. Ich habe vor eini­ger Zeit Ubun­tu auf dem Rech­ner einer Rei­ni­gungs­kraft instal­liert (sie wuss­te nichts von mei­ner Arbeit unter Linux. Dafür gebe ich Dir mein Ehren­wort, ich wie­der­ho­le, mein Ehren­wort! Sie selbst nann­te Ubun­tu beim Tref­fen auf dem Haus­flur als in Betracht kom­men­des Betriebs­sy­stem). Sie arbei­tet heu­te noch zufrie­den damit, aller­dings ohne am System etwas ver­än­dert zu haben; bis auf Updates. Will man das, sitzt der Linux­er in spe in der Tat zunächst rat­los davor. Dann muss er sich mit dem System gezwun­ge­ner­ma­ßen beschäf­ti­gen und wird…dies wird Dich jetzt überraschen…im Gegen­satz zum Win­dows­u­s­er, der sei­nen PC vor­kon­fi­gu­riert bei Aldi o.ä. kauft und gewohnt ist, irgend­wo irgend­et­was run­ter­zu­la­den und dop­pel­zu­klicken, begin­nen zu ler­nen. Dazu muss er sich eben­so zwin­gend ein­le­sen und erreicht so einen Wis­sens­vor­sprung gegen­über Win­dows­ern, was ihn letzt­end­lich auch von ihm unter­schei­det. Denn der Win­dows­er schal­tet die Kiste ein und instal­liert sich allen­falls, wenn er dies Wis­sen über­haupt auf­bringt, noch Zone Alarm und Avi­ra etc.. Die wenig intel­li­gen­te, in mei­nem Arti­kel beschrie­be­ne und bezeich­nen­de Äuße­rung eines Win­dowsers über AV-Pro­gram­me (dort Avi­ra) hört man unter Linux­ern nicht, obwohl es ja durch­aus Viren­pro­gram­me für Linux, auch von Avi­ra, gibt. Und das führt letzt­end­lich auch zu einem Mehr an Sicher­heit, von der Linux­er pro­fi­tie­ren: Also wenig ver­brei­te­tes Linux plus Wis­sen, statt welt­weit flä­chen­deckend ver­brei­te­tes Win­dows nebst Unwis­sen­heit.
    Vor die­sem Hin­ter­grund ist der Satz

    Das macht es zum idea­len Betriebs­sy­stem für Leu­te, die sich als rei­ne Nut­zer ver­ste­hen, die sich mit Fra­gen der Soft­ware und Sicher­heit nicht befas­sen wol­len oder kön­nen.

    Quatsch.
    Nach all­dem bleibt es dabei: Win­dows und sei­ne Nut­zer sind die bei­den Sei­ten ein und der­sel­ben, jedoch wert­lo­sen Medail­le.

  2. Seht ihr? Nicht über­zeu­gend.

    Linux ist zur Zeit in der Anwen­dung alle­mal siche­rer als Win­dows. Allein schon wegen sei­nes gerin­ge­ren Ver­brei­tungs­gra­des.

    Mac OS X ist auch weni­ger ver­brei­tet und trotz­dem unsi­che­rer. Damit fällt dei­ne Argu­men­ta­ti­on.

    Und die sel­ten auf­tre­ten­den Exploits, die von (ver­mut­lich von Micro­soft bezahl­ten) Het­zern wie Dir sofort mit Welt­un­ter­gangs­stim­mung ange­pran­gert wer­den, wer­den regel­mä­ßig, wenn auch zuge­be­ner­ma­ßen teil­wei­se spät, geschlos­sen.

    Ich wünsch­te, man bezahl­te mich für’s Exploits­mel­den. Bist du nicht sonst der, der jeden Win­dows­bug auf Twit­ter hämisch breit­tritt?

    im Gegen­satz zum Win­dows­u­s­er, der sei­nen PC vor­kon­fi­gu­riert bei Aldi o.ä. kauft und gewohnt ist, irgend­wo irgend­et­was run­ter­zu­la­den und dop­pel­zu­klicken

    Kli­schee. Ken­ne auch Linux­nut­zer, die so sind. „Win­dows = doof, Linux = Ahnung“ ist jeden­falls Quatsch. Ich zum Bei­spiel ken­ne mich mit Win­dows und Linux wohl gut genug aus.

    wenig ver­brei­te­tes Linux plus Wis­sen, statt welt­weit flä­chen­deckend ver­brei­te­tes Win­dows nebst Unwis­sen­heit

    „Linux plus Unwis­sen­heit“ geht übri­gens auch, eben­so „Win­dows nebst Wis­sen“. Du soll­test nicht immer von dir auf ande­re schlie­ßen; und auch du bist nicht das wan­deln­de Linux­le­xi­kon.

    Es gibt kein wert­lo­ses System, wie es auch kei­nes gibt, das „mehr Wert“ besitzt. Dei­ne Ansprü­che kann dir lei­der nie­mand neh­men.

  3. Mac OS X ist auch weni­ger ver­brei­tet und trotz­dem unsi­che­rer. Damit fällt dei­ne Argu­men­ta­ti­on.

    Nein. Der gerin­ge Ver­brei­tungs­grad ist nur ist nur ein Sicher­heits­aspekt von meh­re­ren. Mac OS ist zudem schlecht pro­gram­miert, was dazu führt, dass das Rech­te­sy­stem leicht zu umge­hen ist. Das macht es unsi­cher. Dass die Fire­wall unter Mac stan­dard­mä­ßig deak­ti­viert ist und unter Win­dows nicht, muss ja Dei­ner Für­spra­che nach ein Plus an Sicher­heit für Macs dar­stel­len. Auf­grund des gerin­ge­ren Vebrei­tungs­gra­des sind nach mei­ner Infor­ma­ti­on nur einen Hand­voll Viren bekannt, die Macs scha­den kön­nen. Noch ein­mal aus­drück­lich: Ich habe nicht behaup­tet, das Linux siche­rer ist. Es ist in der Anwen­dung siche­rer als Win­dows, weil Win­dows einen Markt­an­teil von über 90 % hat und sich Schad­soft­ware­ent­wick­ler dar­auf ein­ge­schos­sen haben.

    Bist du nicht sonst der, der jeden Win­dows­bug auf Twit­ter hämisch breit­tritt?

    Ja, der bin ich sonst nicht. Denn Häme ist mir fremd.
    Kli­schee. Ken­ne auch Linux­nut­zer, die so (doof=Dein eige­nes Bekun­den) sind .
    Höch­stens für eini­ge weni­ge Stun­den. Bis lang­sam in ihrem schwer­fäl­li­gen Hirn die Erkennt­nis reift, dass unter Linux vie­les anders funk­tio­niert, als unter Win­dows. Dann keh­ren sie zurück zu Win­dows in der irri­gen Erkennt­nis, Linux sei Schei­sse.

    Ich zum Bei­spiel ken­ne mich mit Win­dows und Linux wohl gut genug aus.

    Für einen Infor­ma­ti­ker nicht gut genug.

    Linux plus Unwis­sen­heit geht übri­gens auch.

    wie zuvor.

    Es gibt kein wert­lo­ses System, wie es auch kei­nes gibt, das „mehr Wert” besitzt.

    Doch. Die­ser Urknall fin­det jedes­mal dann statt, wenn Win­dows und sei­ne Nut­zer in unheil­vol­ler Wei­se auf­ein­an­der­tref­fen.

  4. Mac OS ist zudem schlecht pro­gram­miert

    Quel­le? Der Quell­code ist nicht öffent­lich.

    Dass die Fire­wall unter Mac stan­dard­mä­ßig deak­ti­viert ist und unter Win­dows nicht, muss ja Dei­ner Für­spra­che nach ein Plus an Sicher­heit für Macs dar­stel­len.

    Die von Win­dows ist wie die von Linux stan­dard­mä­ßig aktiv. Gilt das also als Gleich­set­zung der Sicher­heit?

    Bis lang­sam in ihrem schwer­fäl­li­gen Hirn die Erkennt­nis reift, dass unter Linux vie­les anders funk­tio­niert, als unter Win­dows.

    Und zwar – je nach Anwen­dungs­fall – nur anders, nicht aber bes­ser. (Und ja, das gilt auch anders­her­um.)

  5. Erst­mal haben bei­de Recht – dies ist mei­ne beschei­de­ne Mei­nung im All­ge­mei­nen.
    Linux hat nur momen­tan den Pro­zen­tua­len Vor­teil an Tech­nik­ver­sier­ten Men­schen, worraus sich erst­mal ein Plus­punkt, aber auch ein Minus­punkt ein­bringt, denn dies wirkt auf „nor­mal“ Sterb­li­che immer so, als ob es ein kraft­akt wäre. Also 0:0.

    Bei Linux­ba­sier­ten Distr. hat man den Vor­teil, das der Quell­code schon meh­re­re Hun­dert­tau­sen­de Male von jeman­dem gecheckt wird, man sie­he sich nur die gan­ze Ent­wick­ler­li­ste und com­mits inner­halb von 14 Tagen an..

    Natür­lich muss man auch unter Linux anpas­sun­gen vor­neh­men. Beson­ders an der Fire­wall, da die Standardfirewall(iptables) nicht gera­de leicht kon­fi­gu­rier­bar ist(wieder ein 0:0 also, da Win­dows recht ein­fach damit zu hän­deln ist).

    Ich z.B nut­ze ger­ne shore­wall. Ist aber jedem selbst über­las­sen..

    Ja, Qua­li­tät kostet Manch­mal. Ist wirk­lich so.. Aber bei 90% der Soft­ware behaup­te ich, das dies kei­nen Grund gibt(deswegen 1:0 für Linux).
    Rest­li­che Vor­tei­le wer­den meist Hin­zu­ge­dich­tet. Es ist nicht objek­tiv bewert­bar, WAS bes­ser als das ande­re ist, da wir alle IRGENDWAS davon nut­zen.

    Ich per­sön­lich, dich­te für mich Linux als bes­se­res System. Das mögen man­che anders sehen, aber eine Mei­nung ist ja hof­fent­lich auch in Deutsch­land noch erlaubt http://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_rolleyesnew.gif

    Greetz, darksider3

    • Gib gefäl­ligst Mail­adres­sen an, die auch funk­tio­nie­ren, ey! :D

      Bei Linux­ba­sier­ten Distr. hat man den Vor­teil, das der Quell­code schon meh­re­re Hun­dert­tau­sen­de Male von jeman­dem gecheckt wird

      Und wie oft, glaubst du, lässt Micro­soft sei­nen Code gegen­le­sen? Glaubst du, die Ent­wick­ler tip­pen da ihren Code unbe­ach­tet direkt in die RTM-Ver­si­on rein? Und wie kann dann so was pas­sie­ren?

      Ja, Qua­li­tät kostet Manch­mal. Ist wirk­lich so.. Aber bei 90% der Soft­ware behaup­te ich, das dies kei­nen Grund gibt(deswegen 1:0 für Linux).

      Linux ist sein Geld wirk­lich wert, stimmt schon. Mehr aber auch nicht.

  6. Gib gefäl­ligst Mail­adres­sen an, die auch funk­tio­nie­ren, ey! :D

    Die funk­tio­niert, mein DNS-Host hat grad wohl nen Schlag weg ^^

    Und wie oft, glaubst du, lässt Micro­soft sei­nen Code gegen­le­sen? Glaubst du, die Ent­wick­ler tip­pen da ihren Code unbe­ach­tet direkt in die RTM-Ver­si­on rein? Und wie kann dann so was pas­sie­ren?

    Ich behaup­te nur, dass vie­le Sicher­heits­kri­ti­sche Lücken, die beab­sich­tigt ein­ge­baut wur­den, inner­halb des ersten RC’s gelöst wer­den. Natür­lich gibt es auch für Linux exploits – Aber wie schon gesagt: Bis­her besteht ein­fach kei­ne Not­wen­dig­keit eines Viren­scan­ners, da man selbst blöd genug sein muss, ein Packet ein­fach so zu instal­lie­ren; Da kann Linux bzw. die Distru­bi­tio­nen ein­fach nix für^^

    Linux ist sein Geld wirk­lich wert, stimmt schon. Mehr aber auch nicht.

    Aber Win­dows hat es sich ver­dient, 60€ für eine Lizenz zu ver­lan­gen? Du willst mir doch nicht ehr­lich erzäh­len, dass Du glaubst, dass Win­dows sein Geld wert wäh­re.

    Außer­dem ist Linux nicht­mal direkt Soft­ware, son­dern Betrieb­sy­stem inner­halb des­sen Soft­ware läuft http://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_freu.gif

    BTW leon[at]darksider3.de soll­te aber funk­tio­nie­ren :-)

    • Ich behaup­te nur, dass vie­le Sicher­heits­kri­ti­sche Lücken, die beab­sich­tigt ein­ge­baut wur­den, inner­halb des ersten RC’s gelöst wer­den.

      Dann behaup­te das mal. ;)

      Bis­her besteht ein­fach kei­ne Not­wen­dig­keit eines Viren­scan­ners, da man selbst blöd genug sein muss, ein Packet ein­fach so zu instal­lie­ren; Da kann Linux bzw. die Distru­bi­tio­nen ein­fach nix für^^

      Das gilt auch für Win­dows.

      Du willst mir doch nicht ehr­lich erzäh­len, dass Du glaubst, dass Win­dows sein Geld wert wäh­re.

      Da kom­men wir jetzt zur Glau­bens­fra­ge, denn das ist wirk­lich äußerst schwie­rig sach­lich und wert­neu­tral zu beant­wor­ten. Darf ich die­se Fra­ge über­sprin­gen?

      Außer­dem ist Linux nicht­mal direkt Soft­ware

      Stimmt, es ist ein Ker­nel, die Soft­ware stammt von Drit­ten (GNU, BSD, …) – somit ist Linux qua­si belie­big aus­tausch­bar.

  7. Dann behaup­te das mal. ;)

    Glau­bens­fra­ge, wie Du schon sag­test.

    Das gilt auch für Win­dows.

    Eben NICHT. Unter WIn­dows gibt es genug mög­lich­kei­ten, eine Datei ohne wis­sen Aus­zu­füh­ren, und das auch ohne Irgend­wel­che Admin­rech­te. Die holt sich die Datei von selbst;

    Aber egal; Glaubensfrage>Mal wie­der…

    Da kom­men wir jetzt zur Glau­bens­fra­ge, denn das ist wirk­lich äußerst schwie­rig sach­lich und wert­neu­tral zu beant­wor­ten. Darf ich die­se Fra­ge über­sprin­gen?

    Naja, Ich behaup­te das Linux kein Geld wert ist; Aber auch das Win­dows nix wert ist. Jetzt darfst Du die­se beantworten(Also nein, über­sprin­gen is‘ nicht)http://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_seb_zunge.gif

    Stimmt, es ist ein Ker­nel, die Soft­ware stammt von Drit­ten (GNU, BSD, …) – somit ist Linux qua­si belie­big aus­tausch­bar.

    Genau, genau­so wie Win­dows NT(Das ist der Win­dows Kernel…*hust*) http://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_biggrin.gif

    • Eben NICHT. Unter WIn­dows gibt es genug mög­lich­kei­ten, eine Datei ohne wis­sen Aus­zu­füh­ren

      Ohne Wis­sen? Ohne Pro­to­kol­lie­rung? Wel­che wäre das, die unter Linux nicht auch geht?

      Admin­rech­te unter Linux? Kein Pro­blem. root-Rech­te sind schnell gehackt, da sind neue Ker­nel­ver­sio­nen immer wie­der recht anfäl­lig. ;)

      Naja, Ich behaup­te das Linux kein Geld wert ist; Aber auch das Win­dows nix wert ist.

      In Win­dows steckt viel bezahl­te Arbeits­zeit, in Linux gesam­mel­te Ego­ma­nie.

      Genau, genau­so wie Win­dows NT(Das ist der Win­dows Kernel…*hust*)

      Win­dows ist eine Dis­tri­bu­ti­on des Win­dows-Ker­nels mit haus­ei­ge­ner Soft­ware. Ein biss­chen wie BSD. Der Flicken­tep­pich Linux hin­ge­gen…

  8. In Win­dows steckt viel bezahl­te Arbeits­zeit, in Linux gesam­mel­te Ego­ma­nie.

    Kennst Du einen Linux-Ent­wick­ler? Ich den­ke nicht, so wie Du über die­se Men­schen sprichst.

    Außer­dem: Win­dows ist selbst auch nicht bes­ser. Man sie­he sich nur das Win­dows-Fail-Relickt STRG+ALT+ENTF an. Unter Linux hat das immer Pro­ble­mos funk­tio­niert ;)

    Ohne Wis­sen? Ohne Pro­to­kol­lie­rung? Wel­che wäre das, die unter Linux nicht auch geht?

    Admin­rech­te unter Linux? Kein Pro­blem. root-Rech­te sind schnell gehackt, da sind neue Ker­nel­ver­sio­nen immer wie­der recht anfäl­lig. ;)

    Nie­mand holt sich die Aktu­ell­ste Ver­si­on direkt, das wäre selbst­mord. Man sie­he sich nur direkt Win­dows 7 und dann auf 8 an.

    Ohne Pro­to­koll erst­mal nicht; Wer so blöd ist, auch die shadow­pass­word-File nicht neu zu ver­schlüs­seln, der hat auch kein Mit­leid ver­dient. Bei Win­dows ist es letzt­lich ein­fa­cher als bei Linux. Man muss sich bei Linux nur eine Hal­be Stun­de lang durch­goog­len, bis man fin­det „Fire­wall aufsetzen“(Logs). Und 90% der Idio­ten machen es nicht=>Fangen sich exploits ein=>erzählen wie Toll sie sind(haben es nicht­mal gemerkt)=>Und heu­len rum(Finden es her­aus).

    Du hast die Fra­ge noch immer nicht beant­wor­tet. Du hast mir nur erzählt, dass Du glaubst, dass bei Win­dows bezahl­te Pro­gram­mie­rer am OS arbei­ten, und bei Linux nicht(Was übri­gens nicht stimmt, da die Spon­so­ring Part­ner näm­lich meh­re­re Hun­dert Ent­wick­ler Fest­an­ge­stellt hat).,
    Ant­wort, also?http://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_smilenew.gif

    • Kennst Du einen Linux-Ent­wick­ler?

      Ich ken­ne ihre Mai­ling­li­sten. Uäh.

      Man sie­he sich nur das Win­dows-Fail-Relickt STRG+ALT+ENTF an.

      Was ist dar­an ver­kehrt?

      Nie­mand holt sich die Aktu­ell­ste Ver­si­on direkt, das wäre selbst­mord. Man sie­he sich nur direkt Win­dows 7 und dann auf 8 an.

      Es war kei­ne top­ak­tu­el­le Ver­si­on – aber kei­ne Sor­ge, auch für die gibt’s schon genug Exploits.

      Anson­sten:

      … und Win­dows Me -> Win­dows 2000.
      … und Win­dows Vista -> Win­dows 7 (obwohl ich Vista per­sön­lich sehr moch­te).
      … und … und …

      Bei Win­dows ist es letzt­lich ein­fa­cher als bei Linux.

      Echt? Wie geht das denn? Jetzt bin ich mal gespannt.

      Du hast mir nur erzählt, dass Du glaubst, dass bei Win­dows bezahl­te Pro­gram­mie­rer am OS arbei­ten, und bei Linux nicht

      Jetzt legst du mir etwas in den Mund, was ich gar nicht gesagt habe. Typisch Linux­er.

  9. Jetzt legst du mir etwas in den Mund, was ich gar nicht gesagt habe. Typisch Linux­er.

    Wie­so in den Mund legen? Du hast dies gesagt:

    In Win­dows steckt viel bezahl­te Arbeits­zeit, in Linux gesam­mel­te Ego­ma­nie.

    Das impli­ziert dass, was ich dort oben schrieb :)

    Echt? Wie geht das denn? Jetzt bin ich mal gespannt.

    Greif auf Port 492 zu. Fer­tig ;)

    • Das impli­ziert dass, was ich dort oben schrieb

      Prä­zi­se.

      Greif auf Port 492 zu. Fer­tig

      Da hat Win­dows in sei­ner Stan­dard­ein­stel­lung aber was gegen. Und auch das wäre nicht ohne Wis­sen.

  10. Da hat Win­dows in sei­ner Stan­dard­ein­stel­lung aber was gegen. Und auch das wäre nicht ohne Wis­sen.

    Du weißt genau­so gut wie ich, den­ke ich mal, dass es momen­tan egal ist, woge­gen ein Betriebs­sy­stem hat. Es gibt immer Bugs, der Port oben gehört dazu ;)

    • Einen Stan­dard­port als Sicher­heits­lücke zu bezeich­nen bedarf schon so man­cher Chuz­pe. Na, wenn’s halt an Ver­siert­heit fehlt.

  11. Nichts ande­res hat­te ich erwar­tet.

    Wie­so? Glaubst Du, das ist eine Kapi­tu­la­ti­on? :)

    Ich habe ein­fach kei­ne Lust, soet­was inner­halb eines Blogs zu dis­ku­tie­ren. Das kön­nen wir ger­ne per Mail, oder IM machen. Mei­ne Mails hast Du ja. ;)

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