NerdkramsNetzfundstücke
„Warum Linux besser ist“ oder: PEBKAC!

(Vorbemerkung: Ich setze neben Windows auch diverse Linuxdistributionen ein, entsprechende verbale Entgleisungen werden ihr Ziel also verfehlen.)

Gewünscht wurde, dass ich mal wieder über Technik und/oder Schnackseln berichte. Wie es der Zufall so will, konfrontierte man mich heute mit der Internetseite „Warum Linux besser ist“, die gar nicht erst versucht, den Anschein zu erwecken, objektiv die Vor- und Nachteile von Linux abzuwägen – vielleicht wäre „Warum ich Windows nicht mag“ ein besserer Titel. Vorsicht: Ohne parat liegende Brechtüte sollte kein Klick erfolgen.

Anstelle harter Fakten findet man dort nämlich zuvörderst viele schöne bunte Bildchen, die wohl von ihrer Inhaltsleere ablenken sollen. Insgesamt hat der Autor 27 Thesen zusammengetragen, warum Linux „besser“ – als Windows – sein soll, wahrscheinlich, weil ihm partout keine 27 Unterschiede zwischen Äpfeln und Birnen einfallen wollten, aber auch eine Sammlung von „FAQ für den Linux-Geek“ zusammengestellt, in der er unter anderem bekundet, er selbst habe nicht viel Ahnung von Linux. So viel sei schon einmal verraten: Von Windows anscheinend auch nicht.


These Nummer 1:

Vergiss Viren.

Woran man einen Virus erkennt? Na, ganz einfach:

Wenn dein Computer sich selber ungefragt herunterfährt, wenn komische Fenster mit Text, den du nicht verstehst, und jegliche Art von Werbung erscheinen, ohne dass du danach verlangt hättest, wenn Emails ohne dein Wissen zu all deinen Kontakten verschickt werden, dann hat dein Computer wahrscheinlich einen Virus. Und der Hauptgrund dafür ist, dass er unter Windows läuft.

Nee, der Hauptgrund dafür ist, dass der Benutzer alles anklickt, was nicht schnell genug weglaufen kann, und glaubt, das Schwarzkopieren von Photoshop oder auch nur das Anwenden inoffizieller Patches sei risikofrei und immer eine gute Idee. Wer unter Linux irgendwelche Kernelmodule von russischen Pornoseiten installiert, dem wird es auch nicht besser gehen. Menschliche Dummheit kann kein Betriebssystem besiegen.

Linux hat kaum irgendwelche Viren. Und das nicht im Sinne von „Naja, nicht sehr oft, du weißt schon“. Sondern im Sinne von „Wenn du jemals von einem richtigen Linux-Virus gehört hast, sag mir bitte Bescheid“.

Mir bitte Bescheid. Und nur, damit es niemand von euch übersieht: Der Beitrag ist 10 Jahre alt. Seitdem hat Linux nicht unbedingt weniger Verbreitung (und somit Attraktivität für potenzielle Angreifer) gefunden.


These Nummer 2:

Ist dein System instabil?

(…) [W]enn du Linux installierst, und dein System dann so viel benutzt, wie du willst, und den Computer die ganze Zeit laufen lässt, kannst du ohne Probleme jahrelang so weitermachen.

Kann man unter Windows auch – allerdings ist das System, wie es auch heißen mag, irgendwann hoffnungslos veraltet, etwaige Sicherheitslücken inklusive. Ohne einen Neustart kann man auch den Linuxkernel nicht einfach erneuern – kexec jedenfalls funktioniert nicht.


These Nummer 3:

Linux beschützt deinen Computer

Wie die Bundeswehr ja auch Deutschland vor den Taliban und der coitus interruptus vor ungewollter Schwangerschaft beschützt.

Viren, Trojaner, Adware, Spyware … Windows lässt diese alle recht einfach in dein System eindringen.

Auch hier wieder: PEBKAC – „Windows lässt eindringen“, aber ohne Zutun des Benutzers dringt normalerweise nichts ein. Der „Sasser“-Wurm war eine bekannte Ausnahme, er befiel eine Sicherheitslücke in einem Windowsdienst, der von „außen“ zugänglich war. Nun empfehle ich meinen Linux nutzenden Lesern, einmal nachzusehen, wie viele Dienste bei ihnen so von außen zugänglich sind. Es sollten einige sein.

Du kannst also entweder 1.) eine Firewall einrichten, 2.) ein Antivirenprogramm installieren, 3.) ein Anti-Adware-Programm installieren, 4.) den Internet Explorer und Outlook loswerden (und sie durch Firefox und Thunderbird ersetzen) und 5.) beten, dass Piraten nicht schlau genug sind, diesen Schutz zu überwinden und dass, wenn eine Sicherheitslücke entdeckt wird, Microsoft weniger als einen Monat braucht, um ein Update zur Verfügung zu stellen (und das passiert nicht sehr oft). Oder du kannst Linux installieren und von jetzt an ruhig schlafen.

Der Autor hat 1.) das Konzept einer Firewall nicht verstanden, hält 2.) Virenschutz und 3.) Programme gegen „Spyware“ jeglicher Art für ein wirksames Mittel gegen die Ausnutzung noch nicht weithin bekannter Sicherheitslücken und glaubt, dass 4.) Firefox und Thunderbird vorhandene Lücken im System schließen können und 5.) Sicherheitslücken in Linux und seinen Anwendungen – die meist kritisch sind – immer unverzüglich behoben und die Fehlerbehebungen an alle Anwender verteilt werden können. Hin und wieder kommt es auch vor, dass Lücken, wie jüngst im Adobe Reader, unter Linux erst deutlich später als unter Windows behoben werden.

Wirklich entscheidend ist, wie schnell eine Sicherheitslücke geschlossen werden kann, nachdem sie entdeckt wurde. Wenn eine Sicherheitslücke in einem Open-Source-Programm entdeckt wird, kann jeder innerhalb der Open-Source-Community einen Blick darauf werfen und helfen, das Problem zu fixen.

Dauert halt manchmal eine Weile.


These Nummer 4:

Bezahl keine 200 € für dein Betriebssystem

(In der Thesenübersicht ist noch von 100 Euro die Rede, aber da kann man sich ja mal ein bisschen verrechnen.)

Beides erscheint mir aber etwas übertrieben; 100 Euro kostet Windows nur in den etwas „größeren“ Ausgaben für Firmen und dergleichen. Und die bekommen Mengenrabatt. Schüler und Studenten – Leute, bei denen es eben auf jeden Cent ankommt – zahlen normalerweise sowieso nichts für Windows, MSDNAA sei Dank.

Die meisten Leute erwerben eine neue Windowslizenz allerdings mit einem neuen Rechner zusammen, nehme ich an. Diese OEM-Lizenzen (die Verkaufsversion liegt selten bei) kosten nochmals weniger, und dass ein neues System ohne Betriebssystem deutlich preiswerter als mit einer Windows-OEM-Lizenz gebündelt zu haben wäre, halte ich persönlich für einen Mythos, bis man mir das Gegenteil belegt. Vermutlich würde es eher teurer, da der Lizenzvertrag mit Microsoft dann hinfällig wäre.


These Nummer 5:

Freiheit!

Das ist nun noch kein Vorteil, aber vielleicht kommt der ja noch?

Du bist von einer einzigen Firma abhängig und vertraust ihr voll und ganz an, dass sie etwas so Wichtiges wie heutzutage deinen Computer so arbeiten lässt, wie er soll. Wenn sich Microsoft dazu entscheiden würde, 1000 € für die nächste Version von Windows zu verlangen, gibt es für dich keine Möglichkeit, etwas dagegen zu tun (außer natürlich auf Linux zu wechseln). Wenn Windows einen Fehler hat, der dich sehr stört und Microsoft ihn nicht behebt, kannst du dich nur mit dem Fehler anfreunden (…).

Während man sich als Nutzer von zum Beispiel Canonicals Ubuntu Linux ungefähr folgenden Fakten ausgesetzt sieht:

Du bist von einer einzigen Firma abhängig und vertraust ihr voll und ganz an, dass sie etwas so Wichtiges wie heutzutage deinen Computer so arbeiten lässt, wie er soll. Wenn sich Canonical dazu entscheiden würde, 1000 € für die nächste Version von Ubuntu Linux zu verlangen, gibt es für dich keine Möglichkeit, etwas dagegen zu tun (außer natürlich auf eine andere Distribution oder ein anderes Betriebssystem zu wechseln). Wenn Ubuntu einen Fehler hat, der dich sehr stört, und Canonical ihn nicht behebt, kannst du dich nur mit dem Fehler anfreunden, falls du nicht programmieren kannst. Falls du aber doch programmieren kannst und den Fehler behebst, wird er mit der nächsten Aktualisierung deines Systems wieder da sein, bis Canonical deine Korrektur übernimmt.

Bei Quelloffenheit fließen, wenn ein Projekt oder eine Firma aufgegeben wird, alle Quellcodes zurück in die Community (…).

Dass die Ubuntu-Gemeinschaft sich rege an der Arbeit des Debianprojekts bedient, aber nicht bereit ist, in gleichem Maße auch eigene Verbesserungen beizutragen, ist bekannt. Auch bei Linuxdistributoren gilt offensichtlich: Jeder ist sich selbst der Nächste. Offene Quellcodes sind ein schier unerschöpflicher Fundus, aber warum geben, wenn man stattdessen auch nur nehmen kann?

Freiheit, die ich meine, …


These Nummer 6:

Wenn dein System installiert ist, warum solltest du dann immer noch Software nachinstallieren müssen?

Niemand muss irgendwas nachinstallieren. Für Briefeschreiben, Solitär und Internetgucken hat Windows bereits alles an Bord. Wer mehr will, hat die Wahl, was er installieren möchte – unter Linux nennt man das „Vielfalt“ und „Modularität“, unter Windows ist das anscheinend ein Nachteil. Ich verstehe.

Mit Linux (Ubuntu, Mandriva, Fedora, etc. sind verschiedene „Geschmacksrichtungen“ von Linux) bekommst du ohne weitere Installation als Dreingabe:

  • Alles, was du brauchst, um Texte zu schreiben, Tabellen zu bearbeiten, schöne Präsentationen zu erstellen, zu zeichnen und Gleichungen zu verändern.
  • Ein Webbrowser (z. B. Firefox) und ein Emailprogramm (z. B. Thunderbird oder Evolution)
  • Einen Fotoeditor (GIMP), der fast so umfangreich wie Photoshop ist.
  • Ein Instant Messenger.
  • Ein Videoplayer.
  • Ein Musikplayer mit Organisationsfunktionen.
  • Ein PDF-Betrachter.
  • Alles, was du brauchst, um Archive (ZIP usw.) zu entpacken.
  • Und vieles Weitere.

Linux selbst ist nur ein Kernel, standardmäßig kann man damit nicht mal eine Textdatei anzeigen lassen. Die verschiedenen „Geschmacksrichtungen“ (Distributionen) sind Zusammenstellungen, die außer dem Kernel auch ausgewählte Zusatzprogramme enthalten. Während man diese Distributionen installiert, werden diese Programme also mitinstalliert; manchmal ungefragt, manchmal nach Aufforderung. Es handelt sich aber eben nur um eine Auswahl. Wenn man zum Beispiel unter Ubuntu Linux statt Mozilla Thunderbird lieber KMail oder mutt nutzen möchte, kommt man um das Nachinstallieren nicht herum.

Andersherum ist es auch möglich, seine eigene Windows-Distribution zu erstellen, die genau die Programme mitinstalliert, die man selbst bevorzugt. An einsteigerfreundlichen Anwendungen, die dies erleichtern, mangelt es nicht.


These Nummer 7:

Linux benötigt keine weiteren Treiber. Alle Treiber sind bereits im Linux-Kernel, dem Kern des Systems, der mit jeder einzelnen Linux-Installation mitgeliefert wird, integriert.

… außer eben Treiber für einige aktuelle WLAN-Chips und dergleichen; und die proprietären Grafiktreiber des Kartenherstellers (AMD oder nVidia) sucht man normalerweise auch vergeblich. Und so einen Treiber unter Linux nachzuinstallieren erfordert etwas mehr als einen Doppelklick auf sein Installationsprogramm, vor allem dann, wenn man (wegen des nicht erkannten WLAN-Chips) nicht ins Internet kommt.

Dass die Auswahl der mitgelieferten Treiber normalerweise der Distributor übernimmt und zum Beispiel Linux Mint mehr Treiber kennt als manch andere Distribution, ist dem Autoren auch gerade sicher nur entfallen.


These Nummer 8:

Update deine komplette Software mit einem einzigen Klick.

(…)

Linux hat eine zentrale Stelle namens „Paket-Manager“, die sich ebenso um alles kümmert, was auf deinem System installiert ist, wie auch um jede Software, die dein Computer besitzt.

Gut gemeint, leider voll daneben. Da hat der Autor noch kurz zuvor über die „Geschmacksrichtungen“ von Linux ausgelassen, und jetzt nimmt er Ubuntu Linux als pars pro toto her. Wahr ist, dass Windows, sofern man nicht nachhilft, in den bisher veröffentlichten Versionen keinen „Paketmanager“ für Fremdanwendungen besitzt. Falsch ist, dass Linux selbst einen solchen hat. Slackware Linux etwa kennt nicht einmal ein richtiges Paketformat.

Viel Glück beim Klicken wünsche ich.


These Nummer 9:

Warum Software illegal kopieren, wenn du sie umsonst haben kannst?

Du bist also völlig reinen Gewissens, du hast alle Lizenzen erworben *räusper* für jede Software, die du je benutzt hast *hust*? Nun, wenn das der Fall ist, herzlichen Glückwunsch :)

Der Autor gibt sich hier implizit als jemand zu erkennen, der kein Problem damit hat, Programme aus fragwürdigen Quellen herunterzuladen, ohne dafür zu bezahlen. Zuvor hatte er ja noch Windows dafür die Schuld gegeben, dass ein Windowsnutzer ständig mit „Viren, Trojaner, Adware, Spyware“ und dergleichen konfrontiert wird. Dass ihm das mit der Ursache und der Wirkung auch an dieser Stelle immer noch nicht auffällt, betrübt mich ein wenig.

Ich nehme den Glückwunsch allerdings gern an.

Wenn du Linux laufen hast und freie Software installierst, wirst du dir darüber (über das Beschaffen und Betreiben von Schwarzkopien, A.d.V.) niemals wieder Sorgen machen müssen! Die meiste Freie (wie in RedeFREIheit) Software ist frei (wie in FREIbier). Du kannst freien Ersatz für den Großteil kommerzieller Software finden.

Wenn mir einer meiner Leser auch nur ein einziges kommerzielles Programm nennen kann, für das es unter Windows noch keinen adäquaten freien (beliebig definiert) Ersatz gibt, bekommt er ein Fleißbienchen. Selbst für Adobes Lightroom gibt es mit RawTherapee, UFRaw und dergleichen mehr als genug Alternativen. (Zugegeben: Bei Videobearbeitung müsste ich gerade passen.)


These Nummer 10:

Du brauchst neue Software? Durchsuche nicht das Netz, Linux besorgt sie für dich.

(…)

Linux hat etwas an Bord, das sich „Paketmanager“ nennt: Jede Software ist in ihrem eigenen Container (Paket) enthalten.

Hier hat der Autor geschummelt: Dies ist im Wesentlichen ein Duplikat von These Nummer 8, meine Replik bitte ich dort zu entnehmen.


These Nummer 11:

Erlebe die nächste Desktop-Generation.

(…) Linux kann bessere Effekte darstellen, ist kostenlos und läuft auch auf älteren Systemen.

Linux selbst kann das nicht, Zusatzprogramme für Linux können das. Betreibt man diese Zusatzprogramme auf „älteren Systemen“, wird man an den „besseren Effekten“ aber nicht mehr viel Freude haben. Wem solche Spielereien Behagen bereiten, der kann natürlich auch unter Windows etliche Programme installieren, die sie quasi nach Belieben ergänzen; oder nutzt gleich einen Mac.


These Nummer 12:

Wenn dir bereits bekannt ist, was Fragmentierung ist und es bereits gewöhnt bist, deine Platte einmal im Monat oder so zu defragmentieren, ist hier die Kurzversion: Linux benötigt keine Defragmentierung.

Wenn man bestimmte Dateisysteme, etwa Reiser4, verwendet, wird man früher oder später feststellen, dass auch hier Fragmentierung besteht, die über das übliche Maß von wenigen Prozent hinausgeht. Üblicherweise begegnet man dem, indem man Hintergrundprozesse mit der Defragmentierung beauftragt.

Genau das tut Windows seit Vista automatisch. An Defragmentierung muss man auch hier normalerweise keinen Gedanken mehr verschwenden.


These Nummer 13:

So ziemlich alle Windowsnutzer haben den gleichen Desktop. Man kann noch den Hintergrund oder die Farben und Dekoration der Fenster ändern (standardmäßig blau), aber im Grunde ist alles die Windowsstandard-Benutzeroberfläche.

Blödsinn.


These Nummer 14:

Windows hat einige Designfehler, weshalb es immer langsamer und langsamer wird und nicht sehr lange durchhält. Du wirst wohl öfter schon gehört haben, wie jemand sagte „Mein Windows ist total zugemüllt, ich werd’s neu installieren“. Eine Neuinstallation von Windows behebt das Problem … bis zum nächsten Mal.

Von allein „müllt“ nichts und niemand Windows „zu“. Wer allerdings ständig irgendwelche Schwarzkopien von zum Beispiel Photoshop installiert oder auch einfach nur bei jeder Installation ausschließlich die „Weiter“-Schaltfläche betätigt, der wird schnell einen Geschwindigkeitsverlust beim Start bemerken. Das ist aber menschliche Dummheit und kein Verschulden von Windows.

Im Gegenteil: Wer unter Linux des Öfteren neue Programme und vor allem Systemdienste installiert, der wird auch nur allzu bald damit konfrontiert werden, dass sein Arbeitsspeicher nicht unendlich groß ist. Auch hier gilt: PEBKAC.

Der Autor dieses Textes hat viele Leute davon überzeugt, auf Linux zu wechseln (…). Seit dem Tag des Wechsels haben die meisten von ihnen Windows ein- bis zweimal im Jahr neuinstalliert; Linux dagegen läuft immer noch schnell und stabil wie am ersten Tag.

(Nur, falls noch jemand dachte, die aufgestellten Thesen seien objektiv zu werten.)


These Nummer 15:

Tja, sich für Linux zu entscheiden kann durchaus einen Einfluss auf unsere Umwelt haben:

  • Windows und Mac OS werden in Schachteln verkauft. Das bedeutet, dass eine nicht unbeträchtliche Menge an Papier und Plastik produziert und nach dem Kauf wieder entsorgt werden müssen. Linux kann kostenfrei aus dem Netz heruntergeladen werden; hierbei wird weder Papier noch Plastik verwendet.
  • Unfreie (proprietäre) Software für Windows und Mac OS wird ebenfalls in Schachteln in hiesigen Geschäften verkauft, während man die meiste Software für Linux kostenfrei aus dem Netz laden kann (wieder wird keinerlei Papier und Plasik verwendet).
  • Da die Mindestanforderungen für Windows und Mac OS höher und höher werden, werden viele Computer obsolet und müssten entsorgt werden … Aber da Linux selbst auf sehr alten Maschinen recht gut läuft, können diese für verschiedene Zwecke (Speicherplatz, Internetzugriff, Media-Center usw.) umfunktioniert werden, anstatt sie wegzuwerfen!
  • Millionen von CDs werden für Windows und Mac OS gepresst und an Verbraucher verkauft. Für Linux muss zwar auch eine CD gebrannt werden (auch wenn Installationen über das Netzwerk, von der Festplatte oder dem USB-Stick durchaus üblich sind). Allerdings entscheiden sich viele Anwender dafür, es auf eine wiederbeschreibbare CD („CD-RW“) zu brennen, die nach der Installation für andere Zwecke wiederverwendet werden kann (anders als bei proprietären Betriebssystemen muss man nach der Installation die CD nicht aufbewahren, da man sie im Zweifelsfall wieder herunterladen kann).
  • Linux, zum Beispiel openSUSE, wird in Schachteln verkauft. Das bedeutet, dass eine nicht unbeträchtliche Menge an Papier und Plastik produziert und nach dem Kauf wieder entsorgt werden müssen. Das macht Mac OS besser, da die neuen Versionen von Mac OS X ausschließlich über Apples „App Store“ erhältlich sind.
  • Unfreie (proprietäre) Software für Linux wird ebenfalls in Schachteln in hiesigen Geschäften verkauft. Das macht Mac OS besser, da alles auch über Apples „App Store“ erhältlich ist.
  • Da die Mindestanforderungen für Linux und seine Desktopumgebungen höher und höher werden, werden viele Computer obsolet und müssten entsorgt werden … Aber da zum Beispiel Windows 98 selbst auf sehr alten Maschinen recht gut läuft, können diese für verschiedene Zwecke (Speicherplatz, Internetzugriff, Media-Center usw.) umfunktioniert werden, anstatt sie wegzuwerfen!

„Kann denn nicht wenigstens einer endlich mal an die Kinder denken?“


These Nummer 16:

Keine Hintertüren in deiner Software.

(…)

Das ist der Grund, warum du sicher sein kannst, dass Open-Source-Software keine bösen Dinge hinter deinem Rücken tut: Die Gemeinschaft hat stets ein Auge auf alle Rezepte.

2. Dezember 2010: Hintertür in ProFTPD (unter Linux) eingeschleust, blieb tagelang unbemerkt, erlaubte Übernahme des Systems.
4. Juli 2011: Hintertür in vsftpd (unter Linux) eingeschleust, erlaubte Übernahme des Systems.

Und so weiter und so fort. Damit wäre, ganz nebenbei, das mit dem „offener Quellcode ist immer besser“ auch geklärt.


These Nummer 17:

Eines (sic!, A.d.V.) der Vorteile freier Software (und insbesondere Linux) ist, dass man es mit einer richtigen Gemeinschaft zu tun hat. Anwender und Entwickler sind wirklich da draußen, in Webforen, auf Mailinglisten, in IRC-Chats, immer bereit, Neulingen zu helfen. Sie alle freuen sich, dass mehr und mehr Menschen zu Linux wechseln und helfen ihnen gerne, mit dem neuen System zurechtzukommen.

Menschen, die ihre Freizeit damit verbringen, Windowsnutzern bei ihren Problemen zu helfen, gab es schon, bevor es Linux gab. An deutschsprachigen Hilfeforen für Windows mangelt es jedenfalls nicht, eine kurze Suche nach windows hilfe forum mit einer Suchmaschine eurer Wahl bestätigt das sicher.


These Nummer 18:

Zu viele Fenster? Benutz Arbeitsflächen.

Wird gemacht.

Ich war nie ein Windowsbenutzer und es gibt eine Sache, die ich einfach nicht verstehe: Wenn du erstmal dein Schreibprogramm, deinen Webbrowser, dein Emailprogramm, deinen Instant-Messenger und ein paar Fenster, um deine Daten zu überblicken, offen hast, wie schafft man es dann als Windowsbenutzer, sich nicht zwischen all diesen Fenstern auf demselben Bildschirm zu verlieren?

Wenn das alles wäre, was der Autor nicht versteht, würde ich diesen Text hier nicht schreiben. Dass er nie Windows benutzt hat, hätte er allerdings nicht explizit darlegen müssen – das springt dem Leser geradezu ins Gesicht. Übrigens, wir Windowsnutzer haben da ein ganz einfaches Konzept, um den Überblick zwischen gerade benötigten Fenstern zu behalten: Es heißt „Minimieren“. Das kann ich nur weiterempfehlen.


These Nummer 19:

Kein Riesendurcheinander in deinem Startmenü

(…)

Alle installierbaren Linuxanwendungen kommen mit der Information, welche Art von Software sie enthalten, sodass der Benutzer (das wärst dann du!) überhaupt nichts tun muss, um die Applikationen ordentlich in Kategorien sortiert zu haben[.]

Mit anderen Worten: „Linux“ entmündigt den Benutzer, seine eigene Kategorisierung vorzunehmen, und drängt ihm stattdessen vorgegebene Kategorien auf. Inwieweit alphabetische Sortierung nun ein „Durcheinander“ verursacht, leuchtet mir gerade nicht ein; was ich am Windows-Startmenü aber sehr schätze, ist die Möglichkeit, nach Belieben eigene Ordner und Unterordner („Kategorien“) anzulegen und darin aufzubewahren, was mir gerade in den Kram passt.

Übrigens hat KDE 4 sicher nicht zufällig ein Suchfeld im „Startmenü“ spendiert bekommen: So übersichtlich ist das mit den Kategorien eben auch nicht, wenn man produktiv damit arbeiten möchte.


These Nummer 20:

Warte nicht jahrelang darauf, dass Bugs behoben werden; melde sie und bring sie zur Strecke

Eigentlich ist dies ein Duplikat von These Nummer 16, meine Replik bitte ich an dieser Stelle gedanklich einzufügen.


These Nummer 21:

Bist du es leid, deinen Computer ständig neustarten zu müssen?

Hast du gerade ein oder zwei Kleinigkeiten auf deinem Windows-System mit dem „Windows-Update“ aktualisiert? Bitte neustarten. Hast du gerade neue Software installiert? Bitte neustarten. Scheint dein System instabil zu sein? Versuch neuzustarten, wahrscheinlich wird danach alles besser funktionieren.

Den Linux-Kernel kann man ohne einen Neustart ebenfalls nicht austauschen (siehe These Nummer 2), und dass die Installation eines Programms zwingend einen Neustart erfordert, dürfte auch kaum noch vorkommen. Wie unter Linux bringen manche Programme lediglich ihre eigenen Treiber und/oder Dienste mit, die in der Regel automatisch ihr Werk verrichten. Die wenigen Ausnahmen ohne einen Neustart zu laden beziehungsweise zu starten ist sogar einfacher als unter Linux, denn Windows erfordert keinerlei Konsoleneingaben hierfür.

Ach, ich vergaß: Der Autor hat nie Windows benutzt. Sollte er vielleicht mal.


These Nummer 22:

Windows benötigt mit steigender Versionsnummer (95, 98, 2000, Me, XP, Vista, 7 usw.) mehr und mehr Hardware-Power. Wenn du also Windows weiter benutzen willst, musst du ständig neue Hardware kaufen. (…) Aber warum sollten die meisten Nutzer, die im Netz surfen, Emails lesen und schreiben sowie Textdateien und Folien verfassen, sich alle zwei, drei oder vier Jahre einen neuen Computer kaufen, außer dass die Händler daran verdienen?

Warum sollten die meisten Nutzer, die im Netz surfen, E-Mails lesen und schreiben sowie Textdateien und Folien verfassen, ihre gewohnte Arbeitsumgebung (zum Beispiel Windows 98) austauschen wollen? Wer immer das Neueste haben möchte, der wird auch unter Linux früher oder später bemerken, dass die vorhandene Rechenkraft nicht mehr genügt. „Never change a running system.“ Windows 7 läuft nicht auf der betagten Kiste? Man muss es nicht benutzen. So einfach kann das Leben sein.


These Nummer 23:

Spiel hunderte von freien Spielen

Beinahe alles Nötige habe ich dazu schon unter These Nummer 9 geschrieben, allenfalls möchte ich noch eine Ergänzung anbringen: Auch an freien Spielen mangelt es Windows nicht.


These Nummer 24:

Hilf anderen Ländern inklusive deinem eigenen
(…)

Bei Freier Software (z. B. Linux) könnte die Wirtschaft (und das IT-Wissen) deines Landes profitieren, da eine Menge kleiner und mittlerer Unternehmen an die Anforderungen der Kunden angepasste Lösungen, Beratung und Support etc. anbieten könnten.

Menschen, die wissen, wie man Dinge erledigt und das Geld im Land halten, werden daraus einen größeren Vorteil ziehen als solche, die nur Schachteln verkaufen, das Geld verschicken und Leute zurücklassen, die IT nicht wirklich verstehen.

Nun läuft die digitale Verwaltung in Deutschland zu einem beträchtlichen Teil unter Windows ab. Das Umlernen seitens aller betroffenen Mitarbeiter in Schulungen kostet wahrscheinlich (berücksichtigt man den Arbeitsausfall) mehr als die Windowslizenzen, die man sich dann sparen würde; von den auf Windows zugeschnittenen Spezialanwendungen, die öffentliche Einrichtungen in der Regel einsetzen, einmal ganz zu schweigen.


These Nummer 25:

Benutz MSN, AIM, ICQ und Jabber mit einem einzigen Programm.

Aber mit Vergnügen.


These Nummer 26:

Linux hat viele Musikplayer (wie Amarok, Rhythmbox, Banshee usw.) und manche von ihnen sind großartig. Teste z. B. Amarok (…): Er verwaltet und spielt deine Musik perfekt, lernt, welche Stücke du am liebsten hörst, ruft automatisch deren Titel (und Songtexte) aus dem Internet ab und besorgt dir sogar das CD-Cover!

Ich persönlich finde Amarok, den es seit April 2007 auch für Windows gibt, eher mäßig „großartig“. An kostenlosen Musikspielern, als da wären Winamp, foobar2000, 1by1, VLC (der auch Videos abspielen kann), AIMP und so weiter, mangelt es Windows jedenfalls ebenfalls nicht.


These Nummer 27:

Bist du es leid, ein Thermometer draußen am Fenster zu haben und es zu überprüfen, bevor du raus gehst? Wirf einfach nur einen Blick auf den Linux-Bildschirm und behalt das Wetter im Auge[.]

Wir Windowsnutzer kennen ja einen geheimen Trick: Wenn wir wissen wollen, ob es kalt ist, machen wir das Fenster einfach auf. Selbstverständlich können wir aber auch eine Wetteranzeige nutzen, falls wir im fensterlosen Kellerraum leben.


Warum Linux nun besser ist, weiß ich immer noch nicht, und der Autor scheint auch nicht mehr zu wissen. Wenn die 27 Thesen (die Duplikate mitgezählt) ein Anlass zum Umstieg sein sollen, haben sie ihr Ziel jedenfalls gründlich verfehlt.

Aber so sind sie, die fanatischen Linuxjünger: Ein Betriebssystem ist für sie nicht bloß Mittel zum Zweck, sondern ihr Heiligtum. Vor religiösem Wahn verliert man da schon mal die Bodenhaftung. Preiset den HErrn Torvalds und verfolget die Ungläubigen, auf dass sie geheilt werden von ihrem Fluch. Amen?

Senfecke:

  1. hallo

    Als Windows und Linux Nutzer habe ich mit viel Spass diesen Beitrag gelesen. Ich werd sicher noch öfters hier reinschauen! :)

  2. Falls du aber doch programmieren kannst und den Fehler behebst, wird er mit der nächsten Aktualisierung deines Systems wieder da sein, bis Canonical deine Korrektur übernimmt.

    Nicht zwingend. Ich kann das Paket was den Fehler verursacht auch wegschmeissen und mein eigenes verwenden.

    (beliebig definiert)

    Naja, bisschen in die Trickkiste gegriffen? Beliebig definieren kann man viel. Trotzdem ist Gimp keine wirkliche Alternative zu PS/FW, Pidgin zu Miranda, Xchat zu Mirc. Kann man schön bis auf’s Messer diskutieren, wurde aber schon zur Genüge, deswegen müssen wir das hier nicht von vorn anfangen ;)

    Ansonsten: Top-Liste, viel Stuss schreibt der gute Junge. Ich bezweifle allerdings, dass der allzu lang auf ’ner Linux-distri unterwegs wäre. Der is letzte Woche von Windows Vista gewechselt und muss sich jetzt beschwören dass das richtig war, obwohl er total abkotzt…

  3. Die „beliebige Definition“ erwähnte ich, weil auch der Autor „freie Rede“ und „Freibier“ munter durcheinanderwürfelt. Übrigens: GIMP ist eine Alternative zu Photoshop, vor allem, wenn du es mit Plugins vollstopfst – aber nur, bis du mal Photoshop gesehen hast. (Ich mag Photoshop trotzdem nicht.)

    Nachtrag: Erklär mal einem Laien, wie er defekte Pakete identifizieren und Ersatz finden kann.

  4. das mit dem Laien ist mir wohl klar, aber Du sprachst nicht von einem :p

    Zu Gimp vs PS sag ich wie gesagt nix, jedem so umständlich wie er’s braucht.

  5. Ich wünschte mir Technik und keine Blasphemie. Bei Schwarzkopien von zum Beispiel Photoshop kennst Du Dich ganz offensichtlich richtig gut aus.

  6. :winken:

    ‚tuxproject‘ und ‚tux‘ klingt wie ein nick von einem Pinguin-Fanatiker.

    Außerdem muß keiner Ubuntu benützen. Er kann auch Fedora, Archlinux, Debian oder sonst was benutzen. Jede dieser Distris enthält ungefähr dieselben Programme. Man muß auch nicht KDE4 benützen. Man kann stattdessen auch XFCE4 benützen. Archlinux + XFCE4 läuft bei mir auf einer 12 Jahre alten Büchse. Im Augenblick arbeite ich damit viel lieber als mit WinXP. Letzteres braucht etwa 2 Minuten für den Start. Dann poppt unnd bimmelt das Ding andauernd, weil diese Software aktualisiert werden möchte und jene die käufliche Vollversionen anpreist. Und wenn man, um endlich Ruhe zu bekommen, mal auf OK drückt, dann aktualisiert sich das Ding und versucht dann den Rechner neuzustarten, und reißt mich aus der Arbeit heraus. Installation von Programmen ohne anschließenden Neustart ist eher ungewöhnlich; stört mich aber nicht so sehr wie der Aktualisierungswahnsinn, der mich bei der Arbeit stört.

    Ansonsten hast Du natürlich recht. Diese Pinguin-Fanatiker nerven.

  7. Ach, nein, ein Fanatiker bin ich nicht. Ich mag nur Pinguine. :)

    Fedora enthält nicht ungefähr dieselben Programme wie Arch Linux. Nur, weil das GNU-Userland überall drinsteckt, heißt das nicht, dass man die Distributionen beliebig austauschen könnte.

    Installation von Programmen ohne anschließenden Neustart ist eher ungewöhnlich;

    Ich frage mich ernsthaft, was du für Programme einsetzst.

    stört mich aber nicht so sehr wie der Aktualisierungswahnsinn, der mich bei der Arbeit stört.

    Dein Problem ist, dass Windows Sicherheitsaktualisierungen bekommt? Na dann: Win+R – „services.msc“ – Windows Update – beenden.

  8. Fedora enthält nicht ungefähr dieselben Programme wie Arch Linux. Nur, weil das GNU-Userland überall drinsteckt, heißt das nicht, dass man die Distributionen beliebig austauschen könnte.

    Dafür gibt es gcc, make & Co.

    Ich frage mich ernsthaft, was du für Programme einsetzst.

    Lexware-Steuerberatungssoftware, AntiVir-Dingsbums, Python+Reinteract+Gtk+…, Google-Chrome, irgendsoein Wirtschaftssimulationsprogramm, Adobe-Flashplayer und Adobe-Acrobat-Reader, SUN-Java, Apple-Quicktime (fürchterlich!) und vieles andere.

    Dein Problem ist, dass Windows Sicherheitsaktualisierungen bekommt? Na dann: Win+R – “services.msc” – Windows Update – beenden.

    Nö, das Windows-Update geht diskret vonstatten und unterbricht mich nicht bei der Arbeit. Dieser Lexware-, AntiVir- und Adobe-Krempel und der Krempel von anderen Firmen, der nervt. Übrigens ist Updaten unter Linux meistens entspannender, u.a. weil das gesamte System mit allen seinen Anwendungsprogrammen in einem Zug aktualisiert wird. Bei Archlinux muß man danach natürlich die Konfiguration reparieren.

  9. „gcc, make & Co.“, eben das GNU-Userland, aber das ganze GUI-Brimborium nicht. Übrigens: Niemand zwingt dich, die eingebauten Aktualisierungsdienste der Programme zu verwenden. Auch nicht unter Windows.

  10. Ich stimme dem Schreiber des Artikels zu. Ich bitte ihn jedoch, „Linux-Jünger“ nicht zu ver-allgemeinern.

    Ich selber nutze Linux seit nun mehreren Jahren, jedoch weil es genau das hat was ich brauche. So wie ich Windows nutze, weil ich gewisse Dinge von Windows brauche.

    Noch etwas zum Thema Freiheit: Wer „frei“ sein will, der soll so frei sein, sich einen 8052 Basic Interpreter zulegen und sich seinen Rechner selber löten + selber programmieren. Ich persönlich respektiere Microsoft – für die Arbeit die sie in der Vergangenheit geleistet haben und für dass, was sie in Zukunft noch leisten werden. Ebenso respektiere ich Linus, für seine überragende Arbeit an einem Kernel. Ach und übrigens ;) Linux war eigentlich nie als freier Kernel gedacht o; Selbst Linus wollte eigentlich Kommerz daraus beziehen.

    Ich finde Geld ehrlich gesagt dämlich. Es verursacht viele negative Dinge. Aber würde man es umdrehen: Ohne Geld würde wohl mindestens genau so viel schiefgehen.

    Danke für deinen Blog-Post über diese schreckliche Seite. Sie ist DER Beweiß wie blöd manche Nutzer sind. Wer auch immer meint „Linux ist die erleuchtung“ der hat wohl weder Ahnung von Betriebssystemen noch von deren Gebrauch. Jedes System ist für eine bestimmte Nutzergruppe, für einen bestimmten Zweck, etc am besten geeignet.

    Es bleibt jeden selbst überlassen, welches System er nutzt. Wir brauchen keine Propagandisten.

    LG, Anonymous

  11. Ich verallgemeinere nicht, „Linuxjünger“ sind eben die, die Linux als Religion betrachten. Die muss man nicht verallgemeinern, das können sie schon ganz gut allein, etwa durch ihre Präsenz.

    Laut dem Buch „Just For Fun“ hatte Linus eigentlich nicht mal eine großräumige Verbreitung im Sinn. Was stimmt denn nun?

  12. Pingback: Hirnfick 2.0 » Blogarchiv » Das Imperium trollt zurück

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    […] Dezember 2011 schrieb ich bereits über das gefährliche Selbstverständnis von Linuxnutzern, die aus mir bis heute unklaren […]

  14. Pingback: Hirnfick 2.0 - systemd: Linux und die Monokultur

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