Letzte Woche im Guardian, übrigens:
Nachrichten sind schlecht für Sie, und wenn Sie aufhören, sie zu lesen, werden Sie glücklicher.
Schon das erste Argument (frei übersetzt) gefällt mir:
Nachrichten führen in die Irre. Betrachten Sie folgendes Ereignis: Ein Auto fährt über eine Brücke, und die Brücke bricht zusammen. Worauf konzentrieren sich die Medien? Das Auto. Die Person im Auto. Woher sie kam. Wohin sie fahren wollte. (…) Aber das alles ist irrelevant. Was ist relevant? Die strukturelle Stabilität der Brücke. (…) Aber das Auto ist auffällig, es ist dramatisch, es ist eine Person (nicht abstrakt), und es ist eine Neuigkeit, die billig zu produzieren ist. Nachrichten verleiten uns dazu, mit einer völlig falschen Risikokarte in unseren Köpfen herumzulaufen.
Unbedingt lesenswert.

Danke für den Hinweis, Du Guter, sehr lesenswert, in der Tat. Vielleicht verschwinden heute mittag alle Wirtschafts-RSS aus meinem Feedreader.
Viele Grüße,
t.
Nicht zu vergessen: SPIEGEL ONLINE.
Frechheit, war nie. Spiegel online und hirnfick 2.o im selben Feedreader — inkommensurabel!
Inkormowas?