In den Nachrichten
Da bahnt sich etwas an

Schon seit eini­gen Tagen knal­len drau­ßen die Kor­ken oder jeden­falls die Böl­ler. Es ist doch immer wie­der erstaun­lich, wie viel Geld die Volks­wirt­schaft in die­sen kri­sen­ge­beu­tel­ten Tagen noch erüb­ri­gen kann, um es in die Luft zu bla­sen; also die weni­gen Euro, die noch nicht im Acker­mann oder im Grie­chen stecken, denn die sind ja recht …

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In den NachrichtenWirtschaft
Kurz ver­linkt LXXVI: „Haste mal ’ne Däne-Mark?“ / Dänen leiht man gern etwas.

Däne­mark ist eines der Län­der, die den Euro nicht so toll fin­den wie Ange­la Mer­kel (also Frau Mer­kel den Euro, nicht die Län­der Frau Mer­kel). Das heißt, die­ser gan­ze Schul­den­zir­kus mit Plei­te­l­än­dern, Ret­tungs­schir­men und auf­müp­fi­gen Bri­ten kann dän den Dänen voll­kom­men schnup­pe sein. Der Erfolg gibt ihnen Recht: Die Zen­tral­bank des Lan­des plat­zier­te am Don­ners­tag …

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Nerdkrams
SIP unter Android 4.0: Es muss nicht immer Sky­pe sein.

Sky­pe bie­tet, sei­ne stän­di­gen Sicher­heits­pro­ble­me ein­mal gänz­lich außer Acht gelas­sen, eigent­lich kei­ne nen­nens­wer­ten Vor­tei­le. Sprach­über­tra­gung ist ein alter Hut, Video­kon­fe­ren­zen beherrscht selbst Goog­le+ inzwi­schen ohne irgend­wel­chen Mehr­auf­wand, von dem eben­falls video­taug­li­chen MSN und den ande­ren Dien­sten ein­mal ganz zu schwei­gen. Wer dar­auf ver­zich­ten kann, beim Tele­fo­nie­ren die Fres­se sei­nes Gegen­übers stän­dig ertra­gen zu müs­sen, dem …

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Spaß mit Spam
Eh, „Swiss Apo­the­ke“!

Dass ihr in euren komi­schen Spam­mails abwech­selnd Abnehm- und Penis­pro­duk­te anpreist, ist ja schön und gut und bringt ein biss­chen Abwechs­lung hin­ein, auch wenn ihr es immer noch nicht hin­be­kom­men habt, wenig­stens ansatz­wei­se seri­ös zu wir­ken. Ab jetzt gibt es bei der Swiss Apo­the­ke das Nr. 1 Abnehm-Pro­­dukt! So können Sie mehr als 10 KG …

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Montagsmusik
John Len­non – How do you sleep?

Zum 44. Jubi­lä­um der Welt­pre­mie­re des Bea­t­­les-Films „Magi­cal Mystery Tour“ ist Paul McCart­ney der letz­te Beat­le, der noch regel­mä­ßig in Föje­tong und Musik­pres­se auf­taucht. Das ist scha­de. Dass sei­ne Wer­ke noch immer geprie­sen wer­den, ist mög­li­cher­wei­se Geschmacks­sa­che. Man soll­te aber auch nicht ver­ges­sen, was John Len­non einst über ihn sang: Tho­se freaks was right when …

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In den Nachrichten
Kurz ver­linkt LXXV: Gei­stig zu Fuß gehen

Die jähr­li­che Weih­nachts­an­spra­che des Pap­stes war auch in die­sem Jahr nicht gänz­lich frei von Komik. Dass er die Kom­mer­zia­li­sie­rung von Weih­nach­ten bemän­gel­te, mag man posi­tiv aus­le­gen, obwohl so ein Papst ja nicht gera­de für sei­nen schlich­ten Lebens­stil bekannt ist. Ja, an Weih­nach­ten geht es eigent­lich nicht um Lau­fen und Kau­fen und Sau­fen, aber die nie­de­ren …

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Internes
Such­be­grif­fe, 24. Dezem­ber 2011

Und als ich gera­de so in mei­ner Nicht­blog­sta­ti­stik wühl­te, schau­te ich mal nach, wonach die Leu­te die­se Woche so gesucht haben, als sie bei mir lan­de­ten, und ich konn­te es nicht fas­sen. Bemer­kens­wer­te Aus­zü­ge: justin bie­ber nackt Beun­ru­hi­gend: 39 Men­schen sind dar­auf her­ein­ge­fal­len. selbst­mord emo Oft. amok­lauf lustig Hihi. bar­codes von lusti­gen sachen War­um? Nein, …

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KaufbefehleMusikkritik
Musik 12/2011 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 8 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Ley­die­sendt­schen­tel­men, herz­lich will­kom­men am Jah­res­en­de und damit zur übli­chen Retro­spek­ti­ve der pri­ma­sten Alben des Jah­res, die es in die Halb­jah­res­li­ste 2011 nicht mehr geschafft haben. Dabei ist das nicht ein­mal unbe­dingt eine Fra­ge des Erschei­nungs­da­tums, denn wie üblich hat­ten sich wie­der eini­ge Alben aus dem ersten Halb­jahr geschickt vor mir ver­steckt. Ich erhielt anläss­lich der …

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Spaß mit Spam
Kim Jong-il Spe­cial…

Ich hät­te nicht gedacht, dass ich mich mal über tat­säch­lich erwünsch­te Wer­be­mails amü­sie­ren wür­de. Gera­de traf aber eine sol­che von MaxCDN, mei­nem bevor­zug­ten Lasten­ver­tei­lungs­dienst, ein, die mich dar­über infor­mier­te, dass noch bis Sil­ve­ster anläss­lich des Todes des ehe­ma­li­gen Dik­ta­tors Kim Jong-Il – das war seit dem Ende von Gad­da­fi exklu­siv der mit der Son­nen­bril­le – …

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Persönliches
Wo ein Aas ist, da sam­meln sich die Gei­er. (Mat­thä­us 24,28)

Eines der weni­ger ruhm­rei­chen Kapi­tel in mei­nem Leben ist mei­ne Kon­fes­si­on. Ich geste­he, ich stam­me aus einer über­wie­gend katho­li­schen Fami­lie. Gera­de die Fami­lie eines mei­ner Eltern­tei­le ist tra­di­tio­nell römisch-katho­­lisch getauft und bis zur vor­letz­ten Gene­ra­ti­on durch­aus auch noch heu­te kirch­lich rege aktiv, und so wur­de auch ich katho­lisch getauft, ohne, dass mich jemand um mein …

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PolitikIn den Nachrichten
Kurz ver­linkt LXXIV: Dino­sau­ri­er und Mam­muts

Manch­mal wüss­te ich wirk­lich gern, was in den Köp­fen der EU-Poli­ti­ker eigent­lich vor­geht, wenn ich Nach­rich­ten wie die­se lese: Bank­kun­den müs­sen vom 1. Febru­ar 2014 an euro­pa­weit ein­heit­li­che Kon­to­num­mern mit 22 Stel­len (IBAN) ver­wen­den. Zu die­sem Zeit­punkt wer­den natio­na­le Über­wei­sun­gen und Last­schrif­ten im euro­päi­schen Zah­lungs­raum (SEPA) ver­ein­heit­licht. Neh­men wir mal an, am 1. Febru­ar 2014 …

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In den NachrichtenWirtschaft
Kurz ver­linkt LXXIII: Mit­tel­stand und Unver­stand

Falls noch jemand dach­te, dass die F.D.P. ihre wit­zi­gen Umfra­ge­wer­te zum Anlass neh­men könn­te, ihre Stamm­kli­en­tel, die so genann­ten „Bes­ser­ver­die­nen­den“ aus dem so genann­ten „Mit­tel­stand“, kri­tisch zu über­den­ken und gege­be­nen­falls zu wech­seln, dann hat er nicht mit Patrick Döring gerech­net: Gewerk­schafts­chef Som­mer hat­te sich in der „Bild am Sonn­tag“ für die Ein­füh­rung einer Rei­chen- und …

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Montagsmusik
The Toten Crack­hu­ren im Kof­fer­raum – Ich hab kei­nen Spaß

Zur Lage der Nati­on (und weil ich den Band­na­men so lustig fin­de) sowie im Dienst des schlech­ten Geschmacks schla­ge ich vor, die Woche mit „Ich hab kei­nen Spaß“ von The Toten Crack­hu­ren im Kof­fer­raum begin­nen zu las­sen. Ich hof­fe, die­ser Vor­schlag fin­det Zustim­mung. Gegen­tei­li­ge Mei­nun­gen sind zu spät.

Piratenpartei
Pira­ten und der Eso­ter­ror

Ach, das ist ja gera­de­zu furcht­bar: Die Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­re­rin der Ber­li­ner Pira­ten­par­tei, Danie­la Scher­ler, hängt pri­vat eso­te­ri­scher Alter­na­tiv­me­di­zin an, wor­über sie auch Bücher schreibt, in denen sie angeb­lich – ich habe das jetzt aus Grün­den nicht selbst über­prüft – schwer Kran­ken (etwa Krebs- oder AIDS-Erkran­k­ten) zu ver­ste­hen gibt, sie sei­en selbst schuld an ihrem Zustand. Gut, …

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