PolitikIn den Nachrichten
Hel­las von Sin­nen

Das 13. und 14. Monats­ge­halt für Staats­be­dien­ste­te und für Rent­ner, so hieß es vor­hin tat­säch­lich in den Fern­seh­nach­rich­ten, sol­len gestri­chen wer­den; so rich­tig schlecht scheint es den Grie­chen ja dem­nach nicht zu gehen. Nichts­de­sto­we­ni­ger ist ihre finan­zi­el­le Situa­ti­on selbst im Ver­gleich zu dem an Fremd­ka­pi­tal gera­de­zu immens rei­chen Deutsch­land offen­bar ziem­lich furcht­bar, und so darf …

‘Hel­las von Sin­nen’ wei­ter­le­sen »

Sonstiges
Fik­ti­ve Reak­ti­on auf die Damen vom Wach­turm

Eine Anspra­che, die bei Gele­gen­heit noch gehal­ten wer­den muss: „Aber natür­lich bin ich als den­ken­der Mensch an einem Gespräch über Gott inter­es­siert, Gnä­dig­ste! Neh­men Sie doch Platz. Gott also, herr­je, was hat der alte Kna­be schon wie­der ange­stellt? Nein, Scherz bei­sei­te: Gott ist gera­de in der immer hek­ti­sche­ren, deka­den­ten Gesell­schaft die­ser Tage eine wich­ti­ge Kon­stan­te, …

‘Fik­ti­ve Reak­ti­on auf die Damen vom Wach­turm’ wei­ter­le­sen »

PersönlichesProjekteSonstiges
HiFi für Fort­ge­schrit­te­ne

Ab und zu kommt es vor, dass mir im ÖPNV Per­so­nen den Frei­raum neh­men, die sich in kei­ne der drei Haupt­ka­te­go­rien ein­deu­tig ein­ord­nen las­sen; die sprich­wört­li­chen Aus­nah­men von der Regel sozu­sa­gen. Heu­te mach­te ich Bekannt­heit mit einer auch mir noch unbe­kann­ten Spe­zi­es. Der Jung­mensch, augen­schein­lich weib­lich und etwa 17 Jah­re alt, war schon zu hören, …

‘HiFi für Fort­ge­schrit­te­ne’ wei­ter­le­sen »

In den NachrichtenPolitik
Gui­do und der Kom­mu­nis­mus

(Vor­weg: Fol­gen­der Text ent­stand spon­tan und ist daher weni­ger poin­tiert, dafür ein wenig bis­si­ger als üblich. Für Poin­ten im Kom­men­tar­be­reich bin ich daher jeder­zeit dank­bar.) Hit­ler­ver­glei­chen, so häu­fig sie auch vor­kom­men, wohnt längst nicht mehr der Reiz des Unver­zeih­li­chen inne. Da ist es doch schön, dass der F.D.P.-Vorzeigeaußenminister des lau­fen­den Jahr­zehnts eine Alter­na­ti­ve aus der …

‘Gui­do und der Kom­mu­nis­mus’ wei­ter­le­sen »

In den NachrichtenNerdkrams
Digi­ta­le Unmün­dig­keit im Zei­chen des Apfels

Noch eine nicht unin­ter­es­san­te Neu­ig­keit ist übri­gens die, dass Apple sich jetzt doch noch dar­an erin­nert, dass sie außer dem iPod‑, iPad‑, iPho­­ne- und iDio­ten-Markt auch noch einen Markt für die nicht voll­ends dem gad­­get-Wahn ver­fal­le­nen Heim­an­wen­der beset­zen, dem sie sich bis­wei­len mal wie­der aus­führ­lich wid­men soll­ten, so lan­ge es noch kein Ver­lust­ge­schäft ist. Und …

‘Digi­ta­le Unmün­dig­keit im Zei­chen des Apfels’ wei­ter­le­sen »

MusikIn den NachrichtenKaufbefehle
Deutsch­land sucht den zwei­ten Platz, Musik­freun­de ver­zwei­feln

Wie ich heu­te früh – also zu mei­ner eigent­li­chen Freu­de noch spä­ter als üblich – und tat­säch­lich nur ver­se­hent­lich erfuhr, ist eine wei­te­re Staf­fel des über­flüs­si­gen Selbst­dar­stel­ler­wett­laufs „Deutsch­land sucht den Super­star“, das der durch­schnitt­li­che Zuschau­er gern als DSDS, was er sich gera­de noch so mer­ken und selbst betrun­ken (also im Ide­al­zu­stand) noch halb­wegs feh­ler­frei grö­len …

‘Deutsch­land sucht den zwei­ten Platz, Musik­freun­de ver­zwei­feln’ wei­ter­le­sen »

In den Nachrichten
Kurz ver­linkt XVI: Der Papst warnt vor Risi­ken des Inter­nets

Dann doch noch ein Brül­ler für’s Wochen­en­de: Der Papst höchst­per­sön­lich hält das Inter­net für gefähr­lich. (…) durch den anhal­ten­den Pro­zess der Kon­zen­tra­ti­on der Medi­en bestehe die Gefahr einer Kon­for­mi­tät der Gedan­ken. Wei­te­re Gefah­ren sei­en eine zuneh­men­de Kon­trol­le und ein mora­li­scher und intel­lek­tu­el­ler Rela­ti­vis­mus, der jetzt schon in einem Nie­der­gang des kri­ti­schen Gei­stes spür­bar sei. Die …

‘Kurz ver­linkt XVI: Der Papst warnt vor Risi­ken des Inter­nets’ wei­ter­le­sen »

NetzfundstückeNerdkramsSonstiges
364 Tage Illi­te­ra­ten­tum

Gestern war Welt­tag des Buches (und zugleich immer­hin der deutsch­land­wei­te Tag des Bie­res), zu zumin­dest erste­rem ich mit­tels Nicht­blog­gens bei­trug. Ich hof­fe, mei­ne geneig­te Leser­schar hat jenen Tag ent­spre­chend sinn­voll genutzt. Lest mehr Bücher und weni­ger Blogs! Heu­te jeden­falls ist der Welt­tag des Buches – der Tag des Bie­res endet in Deutsch­land bekannt­lich nie­mals – …

‘364 Tage Illi­te­ra­ten­tum’ wei­ter­le­sen »

SonstigesNetzfundstückePiratenpartei
Medi­en­kri­tik XXVI: Hel­den im Wan­del

Die gest­ri­ge Fern­seh­wer­bung offen­bar­te Unge­wöhn­li­ches: Im Inter­net, die­sem selt­sa­men rechts­frei­en Raum vol­ler Kin­der­por­no­gra­fie und Urhe­ber­rechts­ver­stö­ße, von dem immer alle reden, gibt es ein Por­tal namens Hel­den der Lie­be. Die­ser anne­p­fir­sich recht anspre­chen­de Titel ist Eti­ket­ten­schwin­del, denn trotz des Namens, der Wer­bung („ich lie­be mei­ne Frau“) und des Mot­tos auf dem Sei­ten­ban­ner („Aus Lie­be zur Lie­be.“) …

‘Medi­en­kri­tik XXVI: Hel­den im Wan­del’ wei­ter­le­sen »

PiratenparteiNetzfundstücke
Copy.Right.Now!

Das möch­te ich der Leser­schaft auch nicht vor­ent­hal­ten: Die Hein­rich-Böll-Stif­tung hat ein umfas­sen­des elek­tro­ni­sches Büch­lein zum The­ma Urhe­ber­recht in der Zeit digi­ta­ler Kopien ver­öf­fent­licht, unter ande­rem mit einem Inter­view mit Jens Sei­pen­busch, dem Vor­sit­zen­den der Pira­ten­par­tei Deutsch­land. Das gel­ten­de Urhe­ber­rechts­re­gime reibt sich zuneh­mend an der digi­ta­len All­tags­wirk­lich­keit. Wäh­rend es ursprüng­lich als ein auf den „genia­len” …

‘Copy.Right.Now!’ wei­ter­le­sen »

Persönliches
Ste­hen blei­ben, böse gucken, wei­ter­ge­hen

Ein nicht unin­ter­es­san­tes Phä­no­men, auf das man als mehr oder min­der regel­mä­ßi­ger Kun­de der öffent­li­chen Ver­kehrs­be­trie­be mit­un­ter stößt, betrifft das zuse­hends eigen­ar­ti­ge­re Ver­hal­ten von Rei­se­wil­li­gen mit stei­gen­dem Alter. Die mei­sten öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel sind so gebaut, dass in einer Sitz­rei­he meh­re­re Per­so­nen mit­samt ihrem Gepäck Platz fin­den kön­nen. Sitzt nun ein Mensch allein in einer sol­chen …

‘Ste­hen blei­ben, böse gucken, wei­ter­ge­hen’ wei­ter­le­sen »

Sonstiges
Smarsch macht Spaß! (Die Krea­ti­vi­tät hat Urlaub.)

Das Wet­ter lässt der­zeit kei­nen kla­ren Gedan­ken zu. Es ist zu warm und zu hell für die­se Jah­res­zeit. Die gestreif­ten In-Sek­ten scha­ren und paa­ren sich dort, wo es einem am wenig­sten in den Kram passt, und sich so recht auf das Ver­fas­sen von Tex­ten, wie man es sonst mit Stift und Notiz­buch zu tun pflegt, …

‘Smarsch macht Spaß! (Die Krea­ti­vi­tät hat Urlaub.)’ wei­ter­le­sen »

Nerdkrams
War­um Java eine Qual ist

Als Infor­ma­tik­stu­dent kommt man nur schwer­lich um die jeden­falls zeit­wei­se Nut­zung der Spra­che Java her­um. Freun­de die­ser Spra­che beto­nen immer wie­der ihre (also deren) Por­ta­bi­li­tät, behaup­ten gar, Java­pro­gram­me wür­den grund­sätz­lich unver­än­dert unter allen Betriebs­sy­ste­men funk­tio­nie­ren (schön wär’s ja!); mit C++ oder ähn­li­chen, weit rei­fe­ren Spra­chen, die eben­falls für nahe­zu alle Platt­for­men exi­stie­ren und sich im …

‘War­um Java eine Qual ist’ wei­ter­le­sen »

SonstigesIn den NachrichtenKaufbefehle
Niveau­lo­ser Por­notext

Apro­pos Tit­ten dann auch mal; da stol­pe­re ich doch ver­se­hent­lich über einen wei­te­ren Arti­kel der Mach­art „Frau mit irgend­ei­nem Titel hat etwas her­aus­ge­fun­den“. Por­no­gra­fie habe, so besagt die vor­ge­stell­te Stu­die, einen nega­ti­ven Ein­fluss auf das Sexu­al­le­ben Jugend­li­cher. Ich zitie­re und kom­men­tie­re mal wild drauf­los (ihr wisst ja, Mei­nun­gen und das alles), heu­te aus­nahms­wei­se bewusst mit …

‘Niveau­lo­ser Por­notext’ wei­ter­le­sen »

SonstigesNetzfundstücke
Qua­li­tät statt Quan­ti­tät

Eine bri­ti­sche Psy­cho­lo­gin hat her­aus­ge­fun­den (was eigent­lich bei­na­he immer eher ein unheil­vol­les Zei­chen ist), dass es, will man eine aus­rei­chen­de Schar an regel­mä­ßi­gen Kon­su­men­ten des eige­nen Ins-Inter­­net-Schmie­­rens an sich bin­den, nicht dar­auf ankommt, aus­ge­feil­te rhe­to­ri­sche Mei­ster­lei­stun­gen, gespickt mit gewitz­ten Wort­spie­len und aller­lei sprach­li­chen Fines­sen, abzu­lie­fern, son­dern viel­mehr auf die Mas­se an pro­du­zier­tem Wort­schwall. Hier­bei ist …

‘Qua­li­tät statt Quan­ti­tät’ wei­ter­le­sen »