Das möchte ich der Leserschaft auch nicht vorenthalten:
Die Heinrich-Böll-Stiftung hat ein umfassendes elektronisches Büchlein zum Thema Urheberrecht in der Zeit digitaler Kopien veröffentlicht, unter anderem mit einem Interview mit Jens Seipenbusch, dem Vorsitzenden der Piratenpartei Deutschland.
Das geltende Urheberrechtsregime reibt sich zunehmend an der digitalen Alltagswirklichkeit. Während es ursprünglich als ein auf den „genialen” Schöpfer zugeschnittenes Schutzrecht gegen Missbrauch konzipiert war, verstoßen wir, ob gewollt oder unbeabsichtigt, täglich gegen bestehendes Recht. Verlustfreies Kopieren gilt den einen als Zugewinn an Freiheit, den anderen als Einschränkung von künstlerischer Verfügungsgewalt und drohender Einnahmenverlust. Ein Ende der „Copyright Wars“ erfordert ein politisches und rechtstheoretisches Neudenken.
Das ganze Werk steht unter einer Creative-Commons-Lizenz und ist hier sowie via eMule herunterzuladen.
Lesenswert und (leider) politisch noch immer hochaktuell.

