In den NachrichtenWirtschaft
Trotz­dem nicht Tay­lor Swift essen

2023, schreibt der „Guar­di­an“, sei ein „tol­les Jahr“ für rei­che Leu­te gewe­sen; inner­halb des letz­ten Jah­res sei­en allein 141 neue Mil­li­ar­dä­re, dar­un­ter Tay­lor Swift, vom Him­mel gefal­len bzw. haben sich ihren Reich­tum ehr­lich erar­bei­tet oder so ähn­lich.

Nun jedoch „Eat the rich!“ zu skan­die­ren und dabei ver­schmitzt ein Bild von Tay­lor Swift anzu­stie­ren ist sicher­lich eine fei­ne, weil mehr­schich­ti­ge Poin­te, doch ver­spricht sie eine Lösung für das fal­sche Pro­blem. Kein ein­zi­ges eurer Pro­ble­me liegt dar­in begrün­det, dass es Men­schen gibt, die viel besit­zen. Den Rei­chen etwas weg­zu­neh­men füllt den Armen noch nicht den Kühl­schrank.

Des­sen unge­ach­tet: In einer bes­se­ren Welt wäre der Besitz Ein­zel­ner nicht mal eine Fuß­no­te wert.

In den Nachrichten
ZDF-Scheiß­dreck zum Welt­au­tis­mus­tag 2024

Dr. Ant­je Mey, Sozi­al­päd­ia­tri­sches Zen­trum, Städ­ti­sches Kli­ni­kum Braun­schweig, schlägt vor (Archiv­ver­si­on):

Das Wich­tig­ste sind Ritua­le und ein immer gleich­blei­ben­der Tages­ab­lauf, mög­lichst ohne irgend­wel­che stö­ren­den oder beson­de­ren Ein­flüs­se. Dann lässt sich ein Mensch mit Autis­mus wirk­lich sehr gut füh­ren.

Der erste Satz stimmt. Der zwei­te Satz ist eine Unver­schämt­heit. Wer das nicht ver­steht, den füh­re ich gern mal sehr gut. Wel­che Lei­ne darf es sein?

Beim Scheiß­dreck­ver­zap­fen lässt sich Arti­kel­au­to­rin Anja Braun­warth von MEINEN Gebühren!!1! frei­lich nicht lum­pen und setzt selbst noch einen drauf:

Der Umgang mit Gleich­alt­ri­gen kann schon im Vor­schul­al­ter geübt wer­den.

Wo‘s doch die Gleich­alt­ri­gen sind, die den Umgang mit Auti­sten üben soll­ten. Für‘s Pro­to­koll viel­leicht noch Fol­gen­des: Ich hal­te Gleich­alt­ri­ge für gru­se­lig, Jün­ge­re für anstren­gend und Älte­re für schwie­rig. Mit ande­ren Auti­sten geht’s aber meist. Das wird mit mehr Übung kei­nes­falls „bes­ser“. Nur anders schlimm.

Sie the­ra­pie­ren die Fal­schen.

In den NachrichtenMontagsmusikComputer
Traum – Kat­aba­sis // War­um kei­ne Frie­dens­grund­last?

Montagsgetätschel

Es ist Mon­tag. Die bei­den hie­si­gen gro­ßen christ­li­chen Kir­chen fin­den es nicht gut, wenn ihre Bedien­ste­ten sich in der AfD enga­gier­ten, weil die­se „ver­fas­sungs­recht­lich frag­wür­di­ge Posi­tio­nen“ ein­neh­me. Fol­ge­rich­tig soll­te man ver­mut­lich aus bei­dem aus­tre­ten, aber fol­ge­rich­ti­ges Han­deln war die Sache der Kir­che noch nie.

War­um man frem­der Open-Source-Soft­ware genau so weit trau­en soll­te, wie man sie wer­fen kann, zeigt der Fall xz-utils, der sich unge­fähr so zusam­men­fas­sen lässt: Ein Pseud­ony­mus hat sich in ein unter schlech­ten Betriebs­sy­ste­men (illu­mos und BSD sind nicht betrof­fen) ver­wen­de­tes Biblio­theks­pro­jekt ein­ge­bracht und so letzt­lich unter Dul­dung des Pro­jekt­lei­ters irgend­wel­che Hin­ter­tü­ren ein­bau­en kön­nen, deren Aus­wir­kun­gen sehr ärger­lich für Men­schen sind, die einen mit einem schlech­ten Betriebs­sy­stem betrie­be­nen Ser­ver ver­wal­ten müs­sen. Anders­wo fand man her­aus, dass man die schie­re Blöd­heit von „Pro­gram­mie­rern“, die sich ihren Code von irgend­wel­chen „künst­li­chen Intel­li­gen­zen“ gene­rie­ren las­sen, nut­zen kann, um ihnen auf ande­rem Wege Schad­soft­ware zukom­men zu las­sen. Die Men­schen sind zu blöd für Com­pu­ter gewor­den. Man soll­te sie ihnen weg­neh­men. (Wer hier „sie“ und wer „ihnen“ ist, über­las­se ich der Fan­ta­sie des Lesers.)

Apro­pos Weg­neh­men: Trotz des Man­gels an Ster­be­freu­de im ein­fa­chen Volk hät­te Tho­mas Gott­schild, Geschäfts­füh­rer des Rüstungs­kon­zerns MBDA und somit eine außer­or­dent­lich unan­ge­neh­me Per­son, über die Posi­ti­ves zu sagen die Fak­ten­la­ge schlicht nicht her­gibt, gern eine „Grund­last“ (Archiv­ver­si­on) an Kriegs­ge­rät im Land, wegen der Arbeits­plät­ze. Ich per­sön­lich habe ja lie­ber weni­ger Tote als mehr Arbeits­plät­ze, aber ich ver­die­ne mein Geld ja auch nicht mit Din­gen, die mög­lichst effi­zi­ent Men­schen umbrin­gen sol­len.

Lei­der ver­die­ne ich auch nicht mein Geld mit: Musik.

Kat­aba­sis

Guten Mor­gen.

KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: Hig­hest Prim­zahl on Mars – Escape from Moronia

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben.

Das Quar­tett des groß­ar­ti­gen Namens „Hig­hest Prim­zahl on Mars“, das es anschei­nend schon eine Wei­le gibt, ver­öf­fent­lich­te bereits 2023 unter dem Applaus der Welt­öf­fent­lich­keit, an der ich mal wie­der nicht teil­ge­nom­men habe, sein Debüt­al­bum mit dem nicht min­der groß­ar­ti­gen und irgend­wie immer zeit­ge­mä­ßen Titel „Escape from Moronia“ (Band­camp). Von den fünf Stücken ist nur eines unter zehn Minu­ten lang, eines dafür über 18. Das ist viel­ver­spre­chend.

Gro­ße Namen pfla­stern ihren Weg: Gema­stert wur­de das Album bei (von?) Eroc, ver­öf­fent­licht wur­de sei­ne CD-Vari­an­te (Plat­ten gibt’s nicht) bei Sulatron. Klei­ne­re Namen pfla­stern nicht mehr: Bis kurz vor Ver­öf­fent­li­chung des Albums war Diet­rich Skrock für Cover­ge­stal­tung, die Hälf­te der Gitar­ren und The­re­min zustän­dig, doch scheint er die Grup­pe ver­las­sen zu haben. Sein Nach­fol­ger spielt auf dem kom­men­den zwei­ten Album kein The­re­min. Blöd.

Hig­hest Prim­zahl on Mars spie­len „dich­te und ener­ge­ti­sche kos­mi­sche Jams“, schrob man anders­wo. Mei­ne erste Asso­zia­ti­on ange­hörs des Gespiel­ten waren Menis­cus, aber Menis­cus haben ein völ­lig ande­res, weni­ger moto­ri­sches Schlag­zeug­spiel. Hier jeden­falls – schwie­rig – krau­ti­ger Shoe­ga­ze? Irgend­wann den­ke ich mir mal ein Gen­re für so was aus und hef­te es dran. Gen­res fin­de ich albern. Ich erwähn­te es schon mal. Jeden­falls: Trip­mu­sik der bes­se­ren Sor­te.

Escape From Moronia – Full Album

Genau die rich­ti­ge Art Musik für die ersten Spa­zier­gän­ge in der Som­mer­zeit. Ich hab’s aus­pro­biert und emp­feh­le wei­ter.

Sonstiges
Minia­tu­ren (28.03.24)

In sozia­len Medi­en wer­den gera­de Werk­zeu­ge her­um­ge­reicht, mit­hil­fe derer sich die Pro­duk­ti­on von „Pod­casts“ (wis­sen­se noch, „Pod“?) auto­ma­ti­sie­ren lässt. Jetzt brau­chen wir nur noch einen Robo­ter, der das pein­li­che Ergeb­nis („Pod­casts“) anhört und abhef­tet.


Es gibt kei­ne rich­ti­ge Par­tei im Fal­schen.


Die künf­ti­ge Abwe­sen­heit von tat­säch­li­chen Kar­ten bei Din­gen, die „Bahn­Card“ hei­ßen, sor­ge „für Unmut“, ent­neh­me ich den Nach­rich­ten. Fol­gen­de Fra­ge: Die Fahr­prei­se nicht oder wat?

ProjekteNerdkrams
Wie man man­che Streams im Web­brow­ser (oft) kosten­los frei­schal­tet

(Aus aktu­el­lem Anlass.)

Das fast ein­zig Schö­ne an einem Web­brow­ser ist, dass Din­ge, die er dar­stellt, zuvor kom­plett auf eurem Rech­ner vor­han­den sein müs­sen. Die Wirk­sam­keit irgend­wel­cher Schutz­maß­nah­men irgend­wel­cher Anbie­ter endet aller­dings (grob dar­ge­stellt) exakt in dem Moment, in dem es um Daten geht, die auf eurer Fest­plat­te lie­gen. Ist ja eure und die Daten habt ihr vom Anbie­ter frei­wil­lig dort­hin geschickt bekom­men.

Nun gibt es eini­ge tech­nisch offen­sicht­lich weni­ger ver­sier­te Anbie­ter von Video­streams, die trotz­dem ver­su­chen, aus den Daten, die sie euch (oft gegen vor­he­ri­ge Zah­lung) frei­wil­lig geschickt haben, zusätz­li­chen Pro­fit zu schla­gen. ‘Wie man man­che Streams im Web­brow­ser (oft) kosten­los frei­schal­tet’ wei­ter­le­sen »

In den NachrichtenMontagsmusik
Slea­ter-Kin­ney – Unt­i­dy Crea­tu­re // Lock­down JETZT!

So, Frühstück.

Es ist Mon­tag. In Japan geht ein neu­es töd­li­ches Virus umher, das sich von Mensch zu Mensch über­tra­gen lässt. Das ist eine gute Nach­richt: Wir könn­ten, falls es ernst wird, zei­gen, was wir gelernt haben. (Näm­lich nichts.) Ab mor­gen lie­ber kei­ne Bücher mehr auf Park­bän­ken lesen. Sicher ist sicher.

Can­na­bis­züch­ter wer­den „ner­ven wie Linux­user“, halb­wit­zel­te ein Pro­phet in einem „sozia­len Medi­um“ und wird damit ver­mut­lich Recht behal­ten. (Schön auch, dass die Drun­ter­kom­men­ta­to­ren die Fra­ge nach dem Inwie­fern selbst beant­wor­ten.) Ich war, bin und blei­be ja – dem steht mei­ne Aver­si­on gegen die Frei­ga­be des ekli­gen Stin­ke­zeugs nicht ent­ge­gen – ein Ver­fech­ter einer mit Ver­nunft betrie­be­nen, dabei libe­ra­len Dro­gen­po­li­tik und freue mich inso­fern über den Daten­punkt, dass Por­tu­gal mit einer sol­chen ver­nünf­ti­gen Dro­gen­po­li­tik längst mit gutem Bei­spiel vor­aus­geht, indem es zwar die Nase rümpft, wenn dort jemand mit einem Rausch­mit­tel sei­ner Wahl den Ver­stand ver­lie­ren möch­te, aber anson­sten die Justiz­keu­le nur zurück­hal­tend schwingt. War­um nicht auch Deutsch­land? Sind die Deut­schen blö­der als die Por­tu­gie­sen? (Ja, sind sie.)

Schö­ner Bei­trag für den Vogel­schutz: Kei­ne Vogel­sil­hou­et­ten kle­ben – wei­ße Punk­te kle­ben. Dann ster­ben Sing­vö­gel auch nicht ganz so oft.

Apro­pos Sin­gen.

Slea­ter Kin­ney – Unt­i­dy Crea­tu­re (Offi­ci­al Music Video)

Guten Mor­gen.

PolitikMusikkritik
Stand­ort­pa­trio­tis­mus

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben.

„Stand­ort­pa­trio­tis­mus“ sol­le ich haben, sprach der trans­at­lan­ti­sche Pim­mel­mi­ni­ster Robert Habeck von der trans­at­lan­ti­schen Pim­mel­par­tei Bünd­nis 90/Die Grü­nen. Wäre der Stand­ort nicht mein Feind, wäre das ein­fa­cher.

Aber ich versuch’s mal.

SCORCHED OAK – Forest (Live Video) – Som­mer am U – Dort­mund – 09.07.21

(Aus Dort­mund.)

Mein­te er das damit?

NetzfundstückeIn den NachrichtenComputer
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 20. März 2024

Aus der Rei­he „irre­füh­ren­de Begrif­fe“: „hei­se online“ macht Rekla­me für eine „Pre­mi­um-Uhr“. Auf dem zwecks Wer­bung ver­wen­de­ten Auf­ma­cher­bild der­sel­ben sind weder Uhr­zeit noch Datum zu sehen.


Ande­re Län­der, ande­re Sit­ten (1): In Paki­stan wur­de eine Frau ange­grif­fen, weil auf ihrem Kleid auf Ara­bisch „schön“ stand. Die Angrei­fer hat­ten ange­nom­men, es hand­le sich statt­des­sen um Koran­ver­se. Sieht ja auch alles gleich aus.


Ande­re Län­der, ande­re Sit­ten (2): Anschei­nend gibt es in Japan die schö­ne Neu­jahrs­tra­di­ti­on des qual­vol­len Erstickens.


Die Whis­ky­bren­ne­rei Macallan ist bereits seit Jah­ren für sher­ry­be­ton­ten, nur mäßig guten und daher viel zu teu­ren Whis­ky bekannt, der als Spe­ku­la­ti­ons­ob­jekt und für die Vitri­ne als bes­ser geeig­net gilt als zum Trin­ken; ent­spre­chend ver­mark­tungs­in­ten­siv ver­su­chen die Mar­ken­in­ha­ber die Mar­ke im Luxus­seg­ment zu plat­zie­ren. Der Punkt, an dem die Pfle­ge die­ses Rufes ins Lächer­li­che kippt, scheint nun erreicht: „Macallan macht es end­lich leich­ter, sich ihre Fla­schen in den Arsch zu schie­ben“.


Beim Rent­nert­wit­ter Face­book wur­de nun eine Kam­pa­gne gestar­tet, um „Anstup­sen“ (für die Älte­ren: das scheint so was wie Gru­scheln zu sein) häu­fi­ger nut­zen zu las­sen. Mir fällt dazu ein altes Spiel ein.


Gute Nach­rich­ten: Anschei­nend denkt die Bun­des­re­gie­rung gera­de noch mal ergeb­nis­of­fen über den Umfang der Impres­sums­pflicht für Web­site­be­trei­ber nach. Für mar­gi­na­li­sier­te Grup­pen sei die Not­wen­dig­keit zur Anga­be einer ladungs­fä­hi­gen Adres­se seit der Ein­füh­rung die­ser Pflicht stets ein Risi­ko gewe­sen. Damit sind aber nicht wir Daten­schüt­zer gemeint. Scha­de eigent­lich.


Smart­phones machen doof: „Being dis­trac­ted all the time pre­vent us from having any ide­as and under­stan­ding.“ Lesens- und befol­gens­wert.

Computer
Sach­dien­li­cher Hin­weis an die Betrei­ber eines namen­los blei­ben wol­len­den sozia­len Netz­werks

Natür­lich kön­nen Sie jeman­den, der nach unge­fähr fünf Minu­ten Arbeit die Not­wen­dig­keit, zum Anse­hen der in Ihrem sozia­len Netz­werk gezeig­ten Video­streams vir­tu­el­le Gum­mi­punk­te zu ver­tei­len, auto­ma­ti­siert aus­zu­he­beln ver­mag, unter aus­ge­spie­nen Dro­hun­gen raus­wer­fen und dann ein Jahr lang nichts Wesent­li­ches an der grund­le­gen­den Lücke ändern, statt Ihre offen­sicht­lich fau­len, weil über­be­zahl­ten Ent­wick­ler samt und son­ders zu feu­ern und statt­des­sen den Lücken­fin­der mit Lob und Aner­ken­nung zu über­schüt­ten.

Kön­nen Sie.

Ken­nen Sie eigent­lich die Geschich­te von dem Kai­ser, der kei­ne Klei­dung trug?

MusikkritikKaufbefehle
Kurz­kri­tik: Dim Elec­trics

Dim Electrics

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben.

Bereits Anfang Dezem­ber 2023, von mir zwar nicht un‑, doch zu spät bemerkt, ver­öf­fent­lich­te das Wie­ner „Musik­pro­jekt“ Dim Elec­trics nach fast zehn Jah­ren eine erste Werk­schau bei Sulatron Records. Ken­ner ahnen bereits, wo es musi­ka­lisch hin­geht.

Von „Hawk­wind, (den frü­hen) Pink Floyd und Spa­ce­men 3, Sui­ci­de, Can und Neu!“ Sei die Musik beein­flusst, infor­miert der Pres­se­text und irrt kaum, obwohl ich Sui­ci­de nur in den leich­ten Wider­klän­gen, Can nur im groo­ve aus­zu­ma­chen ver­mag. Groo­ve ist ein gutes Stich­wort: Leicht spa­ci­ges Fie­pen lei­tet ein, danach wird der Kör­per bis zum Album­sen­de ange­nehm von innen mas­siert. Wie aus einer Nebel­wand dringt elek­tro­nisch ver­frem­de­ter Gesang zu mir her­über. Das ist in Ord­nung.

DIM ELECTRICS – ways of see­ing, Sulatron Records

Das letz­te Stück heißt „Dream Reac­tion“, ist knapp über 18 Minu­ten lang und klingt, wie es heißt. Hyp­no­ti­sche Trip­mu­sik für Men­schen wie mich, die von so was nur sel­ten genug bekom­men kön­nen.

PersönlichesMontagsmusik
John J. Pres­ley – Sil­hou­et­tes // Mehr Musik, weni­ger Müll.

Na, alles fit?

Es ist Mon­tag. Qua­si in eige­ner Sache: Wie ich dem schrä­gen Per­so­na­li­ty­b­log Netzpolitik.org ent­neh­me, steht fast alles, das mich in der Ver­gan­gen­heit davon abge­hal­ten hat, das schrä­ge Per­so­na­li­ty­b­log Netzpolitik.org zu ver­lin­ken, nun­mehr in Fra­ge: Die schrä­ge Per­so­na­li­ty Mar­kus Becke­dahl macht künf­tig was ande­res. Man wird sehen, wel­che nach­hal­ti­gen Kon­se­quen­zen das haben wird.

Nabel­schau: In letz­ter Zeit habe ich mich hier immer noch viel zu viel über Poli­tik auf­ge­regt und das wäre mir heu­te fast wie­der pas­siert. Klar: Mein vir­tu­el­les Reich, mei­ne Regeln, ich kann mich hier auf­re­gen, wor­über ich will, aber ich will nicht. Ich will weni­ger WELT-Kom­men­tar­spal­te und mehr Feuil­le­ton. Ich will mehr Locker­heit für mich und für alle. Ich kom­me wegen des stän­di­gen Auf­re­gens in letz­ter Zeit viel zu wenig dazu, gute Musik zu hören. Guter Vor­satz für die heu­te begin­nen­de Kalen­der­wo­che: Mehr Musik, weni­ger Müll. Ich fan­ge schon mal an!

John J. Pres­ley – Sil­hou­et­tes (Live Ses­si­on)

Guten Mor­gen.