Aus der Reihe „irreführende Begriffe“: „heise online“ macht Reklame für eine „Premium-Uhr“. Auf dem zwecks Werbung verwendeten Aufmacherbild derselben sind weder Uhrzeit noch Datum zu sehen.
Andere Länder, andere Sitten (1): In Pakistan wurde eine Frau angegriffen, weil auf ihrem Kleid auf Arabisch „schön“ stand. Die Angreifer hatten angenommen, es handle sich stattdessen um Koranverse. Sieht ja auch alles gleich aus.
Andere Länder, andere Sitten (2): Anscheinend gibt es in Japan die schöne Neujahrstradition des qualvollen Erstickens.
Die Whiskybrennerei Macallan ist bereits seit Jahren für sherrybetonten, nur mäßig guten und daher viel zu teuren Whisky bekannt, der als Spekulationsobjekt und für die Vitrine als besser geeignet gilt als zum Trinken; entsprechend vermarktungsintensiv versuchen die Markeninhaber die Marke im Luxussegment zu platzieren. Der Punkt, an dem die Pflege dieses Rufes ins Lächerliche kippt, scheint nun erreicht: „Macallan macht es endlich leichter, sich ihre Flaschen in den Arsch zu schieben“.
Beim Rentnertwitter Facebook wurde nun eine Kampagne gestartet, um „Anstupsen“ (für die Älteren: das scheint so was wie Gruscheln zu sein) häufiger nutzen zu lassen. Mir fällt dazu ein altes Spiel ein.
Gute Nachrichten: Anscheinend denkt die Bundesregierung gerade noch mal ergebnisoffen über den Umfang der Impressumspflicht für Websitebetreiber nach. Für marginalisierte Gruppen sei die Notwendigkeit zur Angabe einer ladungsfähigen Adresse seit der Einführung dieser Pflicht stets ein Risiko gewesen. Damit sind aber nicht wir Datenschützer gemeint. Schade eigentlich.
Smartphones machen doof: „Being distracted all the time prevent us from having any ideas and understanding.“ Lesens- und befolgenswert.



Mal schauen, ob sich dieses Mal wegen der dämlichen Impressumspflichtthematik irgendetwas tut.