NetzfundstückeIn den NachrichtenMusik
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 23. Juli 2024

Musi­ka­li­sches Fund­stück der Woche (bis­her): KALAC, trotz der schlim­men Gesangs­spra­che (Fran­zö­sisch mag ich, so weit es Gesun­ge­nes betrifft, noch immer nicht beson­ders) eine min­de­stens als annehm­bar zu betrach­ten­de fran­zö­si­sche Psy­che­de­lic­grup­pe, die den Spa­gat zwi­schen Post­rock und Krau­ti­gem ganz gut hin­be­kommt.


Völ­lig über­ra­schend haben sich für die Ukrai­ne kämp­fen­de Trup­pen als Kriegs­ver­bre­cher her­aus­ge­stellt. Da lie­fert man doch gern schwe­res Geschütz.


So lang­sam gucken Leu­te nach den öko­no­mi­schen Vor­tei­len von „KI“. Und fin­den kei­ne.


Gute Nach­rich­ten: Die „taz“-Homopolizei, bei der man auch sonst ein eher alber­nes Ver­hält­nis zu sprach­li­chem Aus­druck hat, hat end­lich ver­bind­lich defi­niert, was Les­ben dür­fen und was nicht. Mei­ne Leser sind selbst­ver­ständ­lich dazu ange­hal­ten, sich danach zu rich­ten oder auch nicht.


In den ein­schlä­gi­gen sozia­len Netz­wer­ken wird mir die­ser Tage des Öfte­ren das alte Zitat der jung ver­stor­be­nen Amy Wine­hou­se, sie schrei­be „Lie­der über Din­ge“, mit denen sie Pro­ble­me habe und die sie über­win­den müs­se, und sie müs­se so „etwas Gutes aus etwas Schlech­tem machen“, ver­ge­gen­wär­tigt. Inter­es­se­hal­ber gefragt: Wis­sen die­je­ni­gen, die die­ses Zitat als Inspi­ra­ti­on begrei­fen, eigent­lich, wie gut das bei der Zitat­ge­be­rin geklappt hat?

NetzfundstückeIn den NachrichtenMontagsmusik
Fehl­far­ben – Urban Inno­zenz // Men­schen mit Schil­dern VERBIETEN!

Und sonst so?

Es ist Mon­tag. In Köln gab es gestern eine Chri­sto­pher-Street-Day-Para­de. Über eine Mil­li­on oft schrill geklei­de­te und geschmink­te Men­schen mit homo- und/oder bise­xu­el­len Nei­gun­gen säum­ten zu schreck­li­chen Klän­gen die Stra­ßen. Dar­über zu berich­ten, wie vie­le Medi­en es taten, ist sinn­voll, denn im Prin­zip klingt das wie jeder ande­re Tag in Köln auch. Wohl kaum jemand hät­te die Para­de andern­falls bemerkt.

Wer woke ist, der ist – sta­ti­stisch betrach­tet – weni­ger glück­lich als der Bevöl­ke­rungs­durch­schnitt. Zum Glück­lich­sein gibt es aller­dings auch bei nor­ma­len Leu­ten kaum einen Anlass. Ein aktu­el­les Bei­spiel aus der Poli­tik: Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on wird jetzt von Neo­fa­schi­sten getra­gen. Haha, die­se Bri­ten. Die wis­sen ja gar nicht, was ihnen ent­geht. Man könn­te fast ein Tisch wer­den. (Oho, da ist doch wie­der jemand albern und kin­disch in die­sem Inter­net. Das ist doch wie­der über­haupt nicht lustig ist das doch nicht.)

Apro­pos: In Deutsch­land fin­de man bis­wei­len Men­schen mit Schil­dern, kla­gen ein paar Akti­vi­sten. Aus irgend­ei­nem Grund ist es der­zeit anschei­nend unzu­läs­sig, die­se schlicht zu igno­rie­ren, wes­halb vom Gesetz­ge­ber unbe­dingt etwas gegen Men­schen mit Schil­dern unter­nom­men wer­den muss. Der Mensch­heit blie­be viel Ärger erspart, lern­te sie mehr­heit­lich, Art­ge­nos­sen mit unzu­rei­chend dezent vor­ge­tra­ge­nem Anlie­gen als allen­falls drol­li­ge Kerl­chen (m/w/d) zu begrei­fen. – Eben­falls in Deutsch­land, ins­be­son­de­re in Pots­dam, erfah­re ich unter­des­sen, sei­en eigens gepflanz­te Bäu­me, die zu dem Zweck aus­ge­wählt wur­den, dass sie der Erd­er­wär­mung stand­hal­ten soll­ten, unlängst an den Fol­gen von „Spät­frost“ ein­ge­gan­gen. Das ist wit­zig.

Joseph „Joe“ Biden, „Jr.“, möch­te nach der kom­men­den Wahl nicht mehr US-Prä­si­dent sein, lese ich in offen­kun­dig dar­ob bedrück­ten Online­zei­tun­gen, die wäh­rend­des­sen geflis­sent­lich igno­rie­ren, dass er inso­fern von sei­nes Amts­vor­gän­gers Amts­vor­gän­ger ein „Patri­ot von höch­stem Rang“ genannt wird. Den Kan­di­da­tur­ver­zicht kann ich ver­ste­hen, die­se Auf­ga­be soll­te man jeman­dem über­las­sen, der mehr Lebens­er­fah­rung hat. (Ich möch­te jetzt übri­gens auch von den USA „sank­tio­niert“ wer­den. Von den USA „sank­tio­nier­te“ Staa­ten haben siche­re­re Infra­struk­tur. Wen muss ich angrei­fen?) War­um genau deut­sche Medi­en jedoch neu­er­dings der Ansicht sind, ein als glü­hen­der Ver­fech­ter von Patrio­tis­mus Ver­stan­de­ner sei ein irgend­wie lin­ker Poli­ti­ker, möge jemand ergrün­den, dem das weni­ger egal ist als mir.

Musik zur Zeit: Fehl­far­ben. (Darf man die eigent­lich noch hören?)

Fehl­far­ben – Urban Inno­zenz

Guten Mor­gen.

In den NachrichtenWirtschaft
ÖPNPow!Pow!

Nack­te Zah­len: Mit dem bis 2028 geplan­ten „Wehr­etat“ (das ist ein unnö­tig geho­be­nes Wort für das, was nor­ma­le Men­schen eine Kriegs­kas­se nen­nen) von 80 Mil­li­ar­den Euro lie­ße sich das von Ver­teue­rung bis hin zur Zweck­lo­sig­keit bedroh­te „Deutsch­land­ticket“, an dem mich bis­her vor allem der beknack­te Name stört, in der der­zei­ti­gen Form übri­gens jeweils 26 Jah­re lang finan­zie­ren. Und es wäre sogar noch etwas Geld für neue Schie­nen übrig.

(Aus­nahms­wei­se schö­ne Wort­wahl bei „hei­se online“ hier­zu: Die Bun­des­wehr könn­te dem­nächst mit oder ohne funk­ti­ons­fä­hi­ge Geweh­re etwas erobern, näm­lich Funk­fre­quen­zen, die ihr gar nicht zuste­hen. Ich fin­de ja, der Markt soll­te das regeln. Bun­des­wehr pri­va­ti­sie­ren!)

Im Übri­gen bin ich der Mei­nung, dass die Bun­des­wehr abge­schafft gehört.

In den NachrichtenPolitik
Vor­wärts­ver­tei­di­gung (8): Rück­wärts­gang

„ZEIT ONLINE“ (Archiv­ver­si­on):

Der Nato-Gip­fel in Washing­ton zeigt: Das Mili­tär­bünd­nis strebt kei­nen Sieg der Ukrai­ne an. (…) Es sei „bereits ein enor­mer Sieg“, sag­te im Dezem­ber Prä­si­dent Joe Biden, dass die Ukrai­ne über­haupt noch exi­stie­re. (…) Blei­be sein Land unab­hän­gig, sag­te Selen­skyj kürz­lich in einem Inter­view, (…) wäre das eine Grund­la­ge für das Ende des Krie­ges.

Mir scheint, alle rele­van­ten Enti­tä­ten sei­en sich dies­be­züg­lich mit Wla­di­mir Putin einig und es feh­le nur noch eine Unter­schrift. Das deut­sche Föje­tong und Manue­la Schwe­sig brau­chen aber noch ein biss­chen.

In den NachrichtenMontagsmusik
Oxbow – Love­ly Murk // Neu­es vom Opfer­py­ra­mi­den­bin­go

Oh! Ein Dings!

Es ist Mon­tag. Eine Mel­dung vom Mai 2024: Der US-ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent­schafts­kan­di­dat Donald Trump möch­te mehr Rech­te für Waf­fen­be­sit­zer. Das ist wit­zig, aber die Poin­te erklä­re ich euch nicht.

Neu­es von der Digi­ta­li­sie­rung: Im Inter­net hat­te jemand die Idee, „künst­li­che Intel­li­genz“ (das ist die­ses rät­sel­haf­te Über­we­sen, das den Men­schen neu­er­dings von Ver­ant­wort­lich­keit befreit) ein­fach per Tex­terken­nung am Funk­tio­nie­ren zu hin­dern. Ich gebe das an die­ser Stel­le mal wei­ter. Es wird ja auch nicht bes­ser: Sani­fairs Fäkal­nach­wei­se gibt es jetzt auch per App. Den offen­sicht­li­chen Scherz, dass das wohl eine „Schei­ßidee“ sei, über­las­se ich mei­nen Kom­men­ta­to­ren. „Das Elend ist der Skan­dal, nicht das Ver­hal­ten der Elen­di­gen“ (K.I.Z.), wie’s eben zum The­ma passt. (Erkennt­nis des Wochen­en­des im qua­si glei­chen Zusam­men­hang: Wenn man sei­nen Mail­ser­ver nicht mit einem selbst‑, son­dern mit einem Let’s‑Encrypt-signierten Zer­ti­fi­kat aus­stat­tet, dann kann man ihn auch mit App­les Mail­pro­gramm benut­zen, das ein biss­chen… eigen ist. Ande­rer­seits: Wer, wie ich, ohne unbe­ding­te tech­ni­sche Not­wen­dig­keit sei­nen eige­nen Mail­ser­ver betreibt, der soll­te ohne­hin ein gerüt­telt Maß an Maso­chis­mus sein eigen nen­nen.)

Angeb­lich nicht mal ein­tau­send Men­schen in Deutsch­land sind divers. Jeder Fuß­ball­club, der mir gera­de ein­fie­le, hat mehr Mit­glie­der. Zur gesell­schaft­li­chen Rele­vanz des Chri­sto­pher Street Days und ange­schlos­se­ner poli­tisch gemein­ter Kra­wall­sek- und ‑aktio­nen ist damit von mei­ner Sei­te alles Nöti­ge mit­ge­teilt. Nähe­res regelt ein Bun­des­ge­setz.

Und da wir gera­de beim Elend waren und sind: Wäh­rend „ganz Deutsch­land“ sich noch dar­über empört hat, dass rus­si­sche Sol­da­ten neu­lich ein Kran­ken­haus ange­grif­fen haben, zer­leg­te das israe­li­sche Mili­tär, unter­stützt von eben­so „ganz Deutsch­land“ (man ist ja neu­er­dings wie­der flüs­sig), am Wochen­en­de unkom­men­tiert ein Flücht­lings­la­ger. Viel­leicht wäre die Ein­ord­nung die­ses Trei­bens leich­ter, gäbe die Bun­des­re­gie­rung eine Liste von Staa­ten raus, deren Bür­ger es ver­dient haben, dass man sie mit deut­scher Hil­fe umbringt. Die­se stän­di­ge Über­le­gung per Opfer­py­ra­mi­den­bin­go bei völ­ker­rechts­wid­ri­gen Über­grif­fen, ob wir jetzt dem Angrei­fer oder dem Ange­grif­fe­nen größt­mög­li­che Ver­lu­ste wün­schen, ist doch sehr zeit­rau­bend.

Zeit ver­fliegt unauf­fäl­li­ger mit: Musik.

Oxbow „Love­ly Murk (ft. Lin­gua Igno­ta)“

Guten Mor­gen.

KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: Jim Hay­nes – incon­se­quen­ti­al

Jim Haynes - inconsequential

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben.

Einer­seits könn­te ich heu­te nur Jazz hören. Ande­rer­seits hat Jim Hay­nes gestern, maß­geb­lich inspi­riert von dem Mann­hei­mer Irgend­was-mit-Indu­stri­al-Musik­pro­jekt Anenze­pha­lia, sein neu­es Album „incon­se­quen­ti­al“ (Bandcamp.com) – schon sein zwei­tes in die­sem Jahr – mit dem genau­en Gegen­teil von Jazz (d.h. mit elek­tro­ni­schen Geräu­schen und gele­gent­lich Spra­che vom Ton­band) nach vier Jah­ren Arbeit an sel­bi­gem raus­ge­bracht.

Ich höre Autos im Stau, Hub­schrau­ber im Ein­satz, Kon­to­aus­zugs­drucker, ein Säge­werk, kochen­des Was­ser, eine alte Stand­uhr, einen Indu­strie­staub­sauger und schlech­ten Ana­log­emp­fang in einer Maschi­nen­fa­brik. Das letz­te Stück trägt über­setzt den Titel „18 Fil­me über Ted Seri­os, Kapi­tel 5, Ver­si­on 2“ und klingt auch so. Ein indu­stri­ell stamp­fen­der Rhyth­mus mit pochen­dem Bass beglei­tet wäh­rend des hal­ben Stücks aller­lei elek­tro­ni­sches Sir­ren, Hupen und Rum­peln, bevor nach etwas über sechs Minu­ten ein Sprach­sam­ple eine lan­ge (und auf die­sem Album ein­ma­li­ge) Ambi­ent-Klang­flä­che ein­lei­tet, wäh­rend derer jemand in der Fer­ne spricht und ver­sucht, einen Radio­sen­der ein­zu­stel­len, was nach zehn Minu­ten dann auch fast klappt.

Ein dys­to­pisch kal­tes, klau­stro­pho­bie­för­den­des Album, mit dem jede Insel schön ein­sam wird. Wahr­schein­lich könn­te man nicht mal auf Sylt was dazu sin­gen. Ich mag das.

NetzfundstückeComputer
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 10. Juli 2024

Unse­re Vor­fah­ren träum­ten von flie­gen­den Autos, doch dem­nächst kriegt ihr eure Schu­he nicht mehr zu, weil Nike eine App abschal­tet. (Auch noch so ein Kon­zept: „Apps abschal­ten“.)


Apro­pos Vor­fah­ren, ein Zufalls­fund: Auf Hex­bear fasst jemand Erkennt­nis­se aus der Wis­sen­schaft zusam­men; dass „Reli­gi­on“ in der heu­te übli­chen Wort­be­deu­tung in man­chen ande­ren Kul­tu­ren als der west­li­chen gar nicht vor­kam und ‑kommt und die Pfle­ge der Tra­di­ti­on der Vor­fah­ren das genaue Gegen­teil eines „Glau­bens“ ist. Dar­über hat­te auch ich so noch nicht nach­ge­dacht; wie­der was gelernt.


Idee für ein hüb­sches Spiel auf einem Jupi­ter­mond: Der Boden ist Lava.


Kur­ze Durch­sa­ge von irgend­wel­chen Open-Source-Hei­nis, die augen­schein­lich auch sonst wenig Kon­struk­ti­ves zu lei­sten imstan­de sind: Rein tech­nisch ori­en­tier­te Pro­gram­mier­pro­jek­te ohne Beleh­rungs­be­dürf­nis sind rechts­ra­di­kal. Hier geht es zwar nur um das Brow­ser­pro­jekt Lady­bird, eine Art Net­Surf ohne alles, was Net­Surf inter­es­sant macht, aber auch ich möch­te von der­lei Gestal­ten gar kei­ne Bei­trä­ge zu mei­nen eige­nen Open-Source-Pro­jek­ten bekom­men und wer­de daher künf­tig mein Bestes tun, so wenig „inklu­siv“ wie mög­lich Read­me­da­tei­en und – wo nötig – Hand­bü­cher zu ver­fas­sen. Sol­len die doch ihre eige­ne Zeit steh­len. Sie schei­nen ja genug davon zu haben.


Aus­blei­ben­de Über­ra­schung des Tages: Je mehr eurer inti­men Kom­mu­ni­ka­ti­on auto­ma­tisch irgend­wel­chen ande­ren Leu­ten über­mit­telt wird, desto weni­ger Straf­tä­ter sind dar­un­ter.

PersönlichesNetzfundstücke
War­um man das hier macht (Repri­se)

Sascha von Pew­Pew­Pew, einer die­ser Leu­te, die mit dem Ins­in­ter­net­schrei­ben ange­fan­gen haben, als es schon nicht mehr cool war (d.h. nach mir), und fol­ge­rich­tig jetzt zu viel Zeit mit Quat­schen (= Pod­cast) und zu wenig Zeit mit Schrei­ben ver­bringt, erkennt trotz­dem rich­tig:

Die­se Blog­ger waren aber Vor­bil­der und Inspi­ra­ti­on. Nicht nur im Sin­ne von Con­tent­lie­fe­ran­ten, son­dern ich sah Men­schen ver­bun­den im Gei­ste.

Es geht eben nicht dar­um, sei­nen Lebens­un­ter­halt damit zu ver­die­nen, dass man irgend­wel­chen Kram ins Netz kübelt (sonst hät­te auch ich wahr­schein­lich inzwi­schen ein Whisky‑, ein Musik- und ein Com­pu­ter­tech­nik-aus-den-90ern-Blog oder wenig­stens über­haupt mal etwas, das ich uniro­nisch „Blog“ zu nen­nen wil­lens wäre), son­dern, auf­zu­schrei­ben, was gera­de durch den Kopf geht. ‘War­um man das hier macht (Repri­se)’ wei­ter­le­sen »

In den NachrichtenMontagsmusik
Idles – Gift Hor­se // Mehr eig­nen!

Moin!

Es ist Mon­tag. Das Inter­net ist kein Mög­lich­keits­raum mehr. Bestimmt ist irgend­wer dar­an schuld.

Irgend­wo las ich die schö­ne For­mu­lie­rung, hier kön­ne man dem Markt beim Regeln zuse­hen: Hun­dert­tau­sen­de fin­den kei­ne Woh­nung, aber fast zwei Mil­lio­nen Woh­nun­gen ste­hen leer (Archiv­ver­si­on). Man warf mir neu­lich vor, ich wür­de Ent­eig­nung pro­pa­gie­ren, als ich vor­schlug, man sol­le Obdach­lo­sen eine Woh­nung geben. Ich bin mir nicht sicher, ob es als Ent­eig­nung zählt, wenn man unge­nutz­tes Eigen­tum mit Leben füllt. Es geht ja nie­man­dem etwas ver­lo­ren und das Eigen­tum darf wäh­rend des Besit­zes ja blei­ben, wo es ist. Aber ich bin auch ein außer­or­dent­lich unta­len­tier­ter Kom­mu­nist, fürch­te ich.

Wei­te­re nega­ti­ve Eigen­schaft mei­ner­seits: Unin­spi­riert (heu­te). Daher hier jetzt: Musik Musik.

IDLES – GIFT HORSE (Offi­ci­al Video)

Guten Mor­gen.

In den Nachrichten
Aus dem Aus­land Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 4. Juli 2024

In Chi­le gibt es alle Wet­ter. Wie­der was gelernt.


In Korea (unklar, ob nur im Süden) wur­den 2023 erst­mals mehr Haus­tier- als Klein­kind­kar­ren ver­kauft. Ich hal­te das für eine posi­ti­ve Ent­wick­lung. Haus­tie­re sind wich­tig.


In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten wird einem Straf­tä­ter anschei­nend bis­wei­len die Bewäh­rung aberkannt, wenn die­ser sich an einem Got­tes­dienst teil­zu­neh­men wei­gert.


Der in der Tür­kei ent­stan­de­ne „Wolfs­gruß“ sehe, teilt „ZEIT ONLINE“ mit, dem „Schwei­ge­fuchs“ zu ähn­lich, den Päd­ago­gen anwen­den, wenn sie zwar wol­len, dass die ihnen anver­trau­ten Kin­der mal ihr vor­lau­tes Maul hal­ten still sind, aber Tril­ler­pfei­fen für nicht ziel­füh­rend hal­ten. Mein Vor­schlag: „Silen­ti­um!“ sagen. Dabei ler­nen die Kin­der auch ein neu­es Wort und nicht nur, ohne gro­ßes Nach­den­ken Befeh­le zu befol­gen.


In Weiß… Moment, ich muss nach­schla­gen – in Bela­rus dekli­niert die Euro­päi­sche Uni­on gera­de den Kapi­ta­lis­mus durch: „(…) gab es ins­be­son­de­re wegen deut­scher Wider­stän­de kei­ne Eini­gung auf ein umfang­rei­ches EU-Aus­fuhr­ver­bot für Fahr­zeu­ge. (…) Auch Frank­reich und Ita­li­en hat­ten Nach­bes­se­run­gen ver­langt: So sind zum Bei­spiel Luxus-Leder­wa­ren, Par­füms und Wei­ne nicht von den Aus­fuhr­ver­bo­ten betrof­fen“, aber immer­hin darf man in der EU der­zeit kei­ne Wer­be­flä­chen mehr für dor­ti­ge Unter­neh­men anbie­ten. Ich möch­te jetzt auch die Ukrai­ne angrei­fen. Damit es end­lich ver­bo­ten ist, mir Rekla­me zu zei­gen.