In den NachrichtenMontagsmusik
Orans­si Pazu­zu – Havu­luu // Ter­ror­son­nen­bril­len erfolg­reich abge­scho­ben

Faustkampf!

Es ist Mon­tag. „Nicht jeder wen­det sich mit einer Beschwer­de an das Luft­fahrt­bun­des­amt“ (FAZ.net, 30. August d.J.) und wahr­lich, auch ich habe mich noch nicht mit einer Beschwer­de an das Luft­fahrt­bun­des­amt gewandt. (Wie­der was für die bucket list, also die Eim­er­li­ste; was ja auch wie­der irgend­wie passt.)

Apro­pos deut­sche Sor­gen: Das Zoll­amt Ham­burg habe „in den letz­ten Wochen (…) 6.780 Son­nen­bril­len“ davon abge­hal­ten, mit ihrem feh­len­den CE-Kenn­zei­chen Angst und Schrecken zu ver­brei­ten, freut sich das Zoll­amt Ham­burg. Dem Ter­ror kei­ne Chan­ce!

„Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben“, wit­zel­te die­ser Tage ein geschätz­ter Auch-was-ins-Inter­net-Schrei­ber und mein­te damit mich. Möge die­ser Satz wenig­stens etwas sein, was der Nach­welt von mir in Erin­ne­rung bleibt. Dazu viel­leicht: Vor etwa vier­ein­halb Jah­ren ver­öf­fent­lich­te die schot­ti­sche Oi!-Gruppe – die Musik­ka­te­go­rie „Oi!“ muss man sich unge­fähr so vor­stel­len: es läuft bei­na­he nor­mal schlecht gemisch­ter Punk­rock, aber ab und zu brüllt jemand „Oi!“ dazwi­schen. Das ist exakt so behäm­mert wie es sich anhört, aber manch­mal klingt es genau so aggres­siv wie es der Schrei­ber die­ser Zei­len mit­un­ter mag, so auch hier – Oi Pol­loi die EP „Bla­me It on the System“, des­sen andert­halb­mi­nü­ti­ges Titel­stück nicht nur ohne „Oi!“ aus­kommt, son­dern mir gestern als gar nicht mal so unpas­send erschien. Ich weiß auch nicht, war­um.

Und da es kaum einen bes­se­ren Wochen­tag als den Mon­tag gibt, um sich mal so rich­tig abzu­re­gen, blei­ben wir irgend­wie beim The­ma und eben auch bei: Musik.

Orans­si Pazu­zu – Havu­luu

Guten Mor­gen.

In den NachrichtenPolitik
Nach­be­trach­tung zu den Wah­len „im Osten“

Glaubt man den Nach­rich­ten (es haben immer alle, abge­se­hen vom Wäh­ler, die jewei­li­ge Wahl gewon­nen, es ist die immer­glei­che Cho­reo­gra­phie mit immer­glei­chem Schluss­ak­kord), so ist dem Ansatz der selbst­er­nann­ten demo­kra­ti­schen Par­tei­en (fremdernann­te demo­kra­ti­sche Par­tei­en hei­ßen offen­bar nicht immer so), der Unzu­frie­den­heit ost­deut­scher Wäh­ler mit dem Still­stand der letz­ten drei Jahr­zehn­te nicht etwa mit einem bes­se­ren Poli­tik­an­ge­bot, son­dern mit dem Tie­fer­schau­feln des Gra­bens zwi­schen Die­sen und Jenen zu begeg­nen, exakt der­je­ni­ge Erfolg beschie­den wor­den, den nahe­zu jeder Beob­ach­ter, des­sen wei­te­rer Lebens­lauf nicht maß­geb­lich von guter oder wenig­stens gut gemein­ter Wer­bung für irgend­ei­ne aus­ge­dien­te Poli­ti­kidee abhängt, bereits geahnt hat­te.

Man könn­te jetzt etwas dar­aus ler­nen und wenig­stens so tun, als hät­te man Inter­es­se am Wohl­erge­hen derer, die man gemein­hin als weit­ge­hend rück­stän­di­ges Indi­ge­nen­volk betrach­tet und sich dann wun­dert, dass sie des­halb tun, was sie tun, per maxi­mal­de­mo­kra­ti­schem Votum unmiss­ver­ständ­lich mit­ge­teilt haben, dass sie die Gra­ben­schau­fe­lei als für ihre Lebens­qua­li­tät nicht för­der­lich hal­ten. Oder, was ich für wahr­schein­li­cher hal­te, man füllt den Gra­ben noch mit Was­ser. Und Hai­en. Und zwar bewaff­ne­ten Hai­en. Aus Metall. Viel­leicht geht das Böse ja weg, wenn man eine Mau­er zwi­schen sich und ihm baut. Das hat schon mal funk­tio­niert.

Sonstiges
„Zuste­hen“

„katholisch.de:

Vie­le Lan­des­re­gie­run­gen hat­ten ein Ablö­sen der Staats­lei­stun­gen wie­der­holt abge­lehnt, unter ande­rem, weil den Kir­chen Sum­men in Mil­li­ar­den­hö­he zustün­den.

Voll­stän­di­ge Liste des­sen, was den Kir­chen zusteht:

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(Haha­ha die­se Got­tes­staa­ten im Ori­ent haha­ha.)

In den NachrichtenComputerMusikNetzfundstücke
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 27. August 2024

Ein paar Anhän­ger von Borus­sia Dort­mund haben es, lese ich, Borus­sia Dort­mund neu­lich voll gezeigt, indem sie Tri­kots und Flag­gen und Schals gekauft und Ein­tritt bezahlt haben, um Schrift in eine Kame­ra zu hal­ten. Ich gehe davon aus, davon wird sich Borus­sia Dort­mund nie wie­der erho­len. Sonst wäre das ja total bescheu­ert gewe­sen.


Hihihi: Streit bei Come­back-Tour-Pla­nung: Oasis geben erneu­te Tren­nung bekannt. (Apro­pos: Ich habe in letz­ter Zeit mehr Kate Bush als sonst gehört. Ist das die­ses Rei­fer­wer­den oder die­ses Älter­wer­den?)


Apro­pos Musik und/oder Kate: Unlängst fand ich in mei­nem immer noch zu prall gefüll­ten Sta­pel (ist das eigent­lich noch ein „Sta­pel“, wenn es Datei­en sind?) von noch zu eva­lu­ie­ren­der Beschal­lung auch Musik der mir bis dahin unbe­kann­ten Kate Carr, und wäh­rend ich neid­los aner­ken­ne, dass mit mei­nen son­sti­gen Musik­emp­feh­lun­gen unzu­rei­chend ver­trau­te Leser jetzt wahr­schein­lich kurz rein­hö­ren und sofort die Flucht ergrei­fen, kann ich ein ent­spann­tes Lächeln kaum ver­ber­gen. Musik, die den mind reset­tet, wie es anders erzo­ge­ne Men­schen, als ich es bin, heut­zu­ta­ge wohl aus­zu­drücken pfle­gen. Gera­de in einer hek­ti­schen Zeit wie die­ser (d.h. 2024 bzw. d.h. 21. Jahr­hun­dert, all­ge­mein) kann es sol­che Inseln der men­ta­len Ruhe kaum genug geben. Wer braucht Rhyth­mus, wenn er Klän­ge haben kann?


Micro­soft hat neu­lich aus Ver­se­hen E‑Mails mit Bil­dern drin als schad­haft erkannt. Fefe, sonst die­ser Tage zu Recht mit­un­ter miss­mu­tig gestimmt, wit­zel­te, wer Out­look ein­set­ze, wol­le eh kei­ne Mail emp­fan­gen, aber tat­säch­lich hal­te ich das für ein ver­nünf­ti­ges Vor­ge­hen: Eine E‑Mail, die nicht nur aus Text besteht, ist mit recht gro­ßer Wahr­schein­lich­keit irgend­ein Rekla­me­un­sinn. Es geht wenig von Wert ver­lo­ren, wenn man die Erken­nung von E‑Mails mit Bil­dern drin als Schad­soft­ware ein­fach als Stan­dard­ein­stel­lung so bei­be­hält.

NetzfundstückeIn den NachrichtenMontagsmusik
boris – pro­lo­gue san­s­a­ro // Inof­fi­zi­el­le Län­der, was ist das?

Kommen Sie näher und erzählen Sie mir von Ihren Problemen

Es ist Mon­tag. EDV-Nach­rich­ten für die Freun­de grie­chi­scher Mytho­lo­gie: Das Open­BSD-Team hat die letz­te Ori­gi­nal­da­tei seit der Grün­dung des Open­BSD-Pro­jekts aus­ge­tauscht, Theo de Raadt nennt die­se Ände­rung zutref­fend „das Open­BSD des The­seus“. Ich fin­de sol­che Refe­ren­zen – ins­be­son­de­re, da die Ände­rung eben­falls Schif­fe betrifft – groß­ar­tig.

Lang­wei­li­ger Mensch, wer sein Leben unter Kon­trol­le hat.

Katha­ri­na Schip­kow­ski („taz“) zeigt sich ver­wun­dert, dass die Poli­zei ihre Auf­ga­be nicht dar­in sieht, Vor­schlä­ge zum nicht bewaff­ne­ten Kampf gegen Häu­ser (All­er­gi­ker­war­nung: Pri­mär­quel­le) zu machen. Noch unklar ist aller­dings auch, wor­in Katha­ri­na Schip­kow­ski die Auf­ga­be der „taz“ sieht. – In der Wiki­pe­dia, die irgend­je­mand noch für sprach­lich oder wenig­stens inhalt­lich quel­len­taug­lich hal­ten könn­te, las ich die­ser Tage wie­der­um die For­mu­lie­rung, irgend­et­was sei eine Ansicht des „offi­zi­el­len Russ­lands“ („das offi­zi­el­le Russ­land nahm fort­an den Stand­punkt ein“ usw. usf.). Fra­ge: Wie vie­le inof­fi­zi­el­le Russ­län­der gibt es?

(Erkennt­nis des Wochen­en­des: Manch­mal ist man mit einem bestimm­ten Men­schen ein­sa­mer als ohne ihn.)

Das bis­her trau­rig­ste Musik­vi­deo des Jah­res ist die­ses Video eines Live­auf­tritts von Emi­nem. So viel Publi­kum und kein ein­zi­ger Zuschau­er! – Apro­pos Musik­vi­de­os.

boris 序章 三叉路 pro­lo­gue san­s­a­ro (offi­ci­al music video)

Guten Mor­gen.

PolitikIn den Nachrichten
Liste (unvoll­stän­dig) der­je­ni­gen Men­schen, die ich in den Krieg schicken möch­te, damit ihrem Wunsch nach mehr Sol­da­ten­tum Genü­ge getan wird

  1. Leon Hol­ly.
  2. Boris Pisto­ri­us.

(Kann fort­ge­setzt wer­den.)

The Cran­ber­ries – Zom­bie (Offi­ci­al Music Video)

(Der erste Pfo­sten, der mir jetzt was von „das Lied hat eine ganz ande­re Bedeu­tung“ erzäh­len will, kommt direkt auch auf die Liste. Kein Straf­ge­richts­hof für nie­man­den.)

NetzfundstückeIn den NachrichtenMontagsmusik
Made Out Of Babies – Proud To Drown // Affen­pocken für alle!

Bitte lächeln!

Es ist Mon­tag. Die Fra­ge der Woche: Ist es sinn­vol­ler, zu Jesus als zu einem Regen­gott zu beten? Ich gebe die­se Fra­ge mal an mei­ne Leser wei­ter, sie ist jetzt euer Pro­blem. Ätsch.

Gewohnt unpo­pu­lä­re Mei­nung: Ich möch­te, dass die Affen­pocken­pest (Archiv­ver­si­on) sich end­lich in Deutsch­land aus­brei­tet. Damit die Leu­te im Super­markt end­lich wie­der auf­hö­ren, mir in den Nacken zu atmen. Und die­ses schwei­ßi­ge Hän­de­schüt­teln end­lich wie­der auf­hört. Karl Lau­ter­bach, wo sind Sie? Geht es Ihnen gut?

Inter­es­san­ter Gedan­ke aus dem Inter­net: Wenn ich nur ein biss­chen mehr arbei­ten wür­de, könn­te ich mir end­lich mehr Pro­duk­te lei­sten. – Apro­pos, schon jetzt das Luxus­pro­blem des Jah­res: Mer­ce­des baut zu gro­ße Autos, des­we­gen kom­men Müll­wa­gen (also die, deren Insas­sen die Müll­ton­nen lee­ren, nicht die mit dem Y‑Kennzeichen) nicht mehr durch die Stra­ßen. Lösung: Müll­wa­gen klei­ner machen. Also zumin­dest ist das eine mög­li­che Lösung.

Auf Queer.de schreibt ein Herr namens Jeff Man­nes (guter Nach­na­me für so eine Web­site auch) zu vie­le Absät­ze mit der Fest­stel­lung voll, dass es total in Ord­nung sei, Kin­der mit Her­ren bekannt­zu­ma­chen, die in ihrer Frei­zeit gern wie ein Hund aus­se­hen möch­ten. Das habe ja nichts mit Sexua­li­tät zu tun, was genau so lan­ge stimmt, bis man sich das Sym­bol­bild über dem Arti­kel ansieht. Den Grund­ge­dan­ken ver­ste­he ich durch­aus, auch ich habe mich als Kind bereits kar­ne­vals­be­zo­gen als Kat­ze Kater ver­klei­det. Sämt­li­che mir bekann­ten Bewei­se hier­für befin­den sich an einem siche­ren Ort. Anders als bei­de Her­ren auf dem Arti­kel­bild behielt ich jedoch zu jener Zeit oben­rum was an und trug kei­ne rosa Flü­gel dazu. Und mei­ne Unter­ho­se guck­te auch nicht raus. Ich hal­te das für ein nicht ganz unwich­ti­ges Detail, bin aller­dings auch nicht all­zu ver­siert in quee­ren The­men. Viel­leicht ist das ja heut­zu­ta­ge die am wenig­sten sexu­ell gemein­te Dar­stel­lung eines Haus­tiers. Ich habe das lan­ge nicht mehr ver­sucht. – Ande­rer­seits: Penis, hihihi.

Mit die­ser so gewon­ne­nen guten Lau­ne lei­ten wir also die Woche ein; und zwar mit: Musik.

Made Out Of Babies – Proud To Drown

Guten Mor­gen.

PolitikIn den Nachrichten
Ich bin nicht Burk­hard Gar­weg.

Sicher ist sicher:

Auf die Fra­ge, war­um er fest­ge­nom­men wer­de, hät­ten die Poli­zi­sten nur geant­wor­tet: „Das wis­sen Sie doch selbst.“ Auf der Poli­zei­wa­che habe der 51-Jäh­ri­ge gro­ße Schwie­rig­kei­ten gehabt, den Beam­ten zu bewei­sen, dass er nicht der gesuch­te RAF-Ter­ro­rist Burk­hard Gar­weg sei.

Soll­te ich die­ser Tage ver­stum­men, hielt man mich wahr­schein­lich statt­des­sen für Ernst-Vol­ker Staub. Dass ich der auch nicht bin, habe ich ja bis­her nicht geschrie­ben.

PolitikIn den Nachrichten
Das S in Gesta­po steht für SPD

Wenn der Faschis­mus wie­der­kehrt, wird er nicht sagen: „Ich bin der Faschis­mus“. Nein, er wird sagen: „Ich bin die SPD, sozia­le Poli­tik für dich.“

Mitt­ler­wei­le ver­tre­te ich ja die Ansicht, dass das gepfleg­te Ver­mö­beln von SPD-Wäh­lern und ‑Funk­tio­nä­ren zwar immer noch unfein, aber die letz­te mög­li­che Opti­on der Gefah­ren­ab­wehr ist.


(Weil es ja end­lich mal wie­der en vogue ist, in der Omeg­ablog­ge­ria ein­an­der zu non- oder eben doch­men­tio­nen: raff’ ich nicht: Men­schen, die sich über piep­sen­de Kaf­fee­ma­schi­nen bekla­gen. Mein Hand­fil­ter piepst nicht und mei­ne Hand­müh­le auch nicht. Wer piep­sen­de Kaf­fee­ma­schi­nen hat, der mag wahr­schein­lich gar kei­nen Kaf­fee. Banau­sen.)

PolitikIn den Nachrichten
Steh­zeug­steu­er

Die F.D.P. ulkt (Archiv­ver­si­on):

Das Auto kosten­los in der City par­ken, immer grü­ne Ampeln: So könn­ten nach FDP-Ansicht die Innen­städ­te attrak­ti­ver wer­den.

Poli­ti­sche Mit­be­wer­ber las­sen sich Wider­spruch nicht neh­men, doch mit eige­nen kon­struk­ti­ven Ideen gei­zen sie. Dabei ist eine bun­des­wei­te Bes­se­rung der Ver­kehrs­si­tua­ti­on doch nicht nur ein­fach, son­dern auch von „links“ bis „rechts“ kon­sens­fä­hig:

Eine hohe Steu­er pro Tag, an dem ein Auto­mo­bil nicht bewegt wird („Steh­zeug­steu­er“ oder, um beim der­zei­ti­gen Duk­tus zu blei­ben, „Beweg­tes-Auto-Gesetz“).

Nein, war­tet, die Idee ist gar nicht so blöd. Im Gegen­teil: Alle der­zeit im Bun­des­tag ver­tre­te­nen Par­tei­en könn­ten guten Gewis­sens zustim­men!

  1. Die F.D.P. möch­te offen­sicht­lich mehr Bewe­gung auf den Stra­ßen sehen. Mein Vor­schlag, das Her­um­ste­hen teu­er zu machen, kommt die­sem Vor­schlag ent­ge­gen. Zumal stärkt er – beweg­te Auto­mo­bi­le wei­sen nun mal einen höhe­ren Ver­schleiß auf als nicht beweg­te – die deut­sche Wirt­schaft, ins­be­son­de­re die der Ener­gie- und Auto­teil­kon­zer­ne.
  2. Ich zie­he nach mei­nen bis­he­ri­gen Beob­ach­tun­gen in Zwei­fel, dass CDU/CSU sich die­ser Ansicht nicht anschlie­ßen wür­den.
  3. Die Grü­nen, für höhe­re Steu­ern immer zu haben, kön­nen sich so, da abseh­bar die Park­platz­strei­fen deut­lich redu­ziert wer­den kön­nen, mit mehr Platz für Fahr­rad- und/oder Pan­zer­we­ge (das scheint tages­form­ab­hän­gig zu sein) pro­fi­lie­ren.
  4. Ihre Steu­er­erhö­hungs­freun­de von der SPD, die nach einer Wahl bekannt­lich immer das Gegen­teil von dem tut, was sie vor einer Wahl ver­spro­chen hat, kön­nen so, da die Auto­mo­bi­li­tät ins­ge­samt zurück­ge­hen wird, nicht nur end­lich ihr Wahl­ver­spre­chen von „mehr E‑Mobilität“ bre­chen, son­dern auch ihre ver­meint­lich sozia­le Ader wie­der in die Fern­seh­ka­me­ras hal­ten, denn wohl wenig wäre für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer sozia­ler als emp­find­li­che Stra­fen für das Rum­ste­hen auf Fuß- und Rad­we­gen mit etwas, das weder Mensch noch Fahr­rad ist. (Ich möch­te nicht ver­schwei­gen, dass die­se Begrün­dung die­je­ni­ge ist, die mich selbst zu die­sem Vor­schlag ange­regt hat. Ich fin­de es nur scha­de, dass ich sie am ehe­sten mit der SPD ver­bin­de.)
  5. Die AfD weiß: Alle Aus­län­der haben immer ein dickes Auto und neh­men anstän­di­gen Deut­schen damit die Park­plät­ze weg. Pro­blem gelöst!
  6. Die Lin­ke weiß: Alle Rei­chen haben immer ein dickes Auto und neh­men der Arbei­ter­klas­se damit die Park­plät­ze weg. Pro­blem gelöst!
  7. Das Bünd­nis Sahra Wagen­knecht hat auf­grund sei­ner (d.h. ihrer) hete­ro­ge­nen Grund­über­zeu­gun­gen hier sogar die Wahl, ob es lie­ber wegen der Begrün­dung der AfD oder wegen der Begrün­dung der Lin­ken für den Vor­schlag stim­men soll. Das bedarf sicher eini­ger inner­par­tei­li­cher Dis­kus­si­on, aber das Ergeb­nis zählt. Distan­zie­ren kann sich das BSW dann ja immer noch von bei­dem oder kei­nem oder einem von bei­den.

Nicht ganz unei­gen­nüt­zig schen­ke ich die­se Idee hier­mit der Poli­tik. Sie möge Gutes bewir­ken.