In den NachrichtenMontagsmusik
Idles – Gift Hor­se // Mehr eig­nen!

Moin!

Es ist Mon­tag. Das Inter­net ist kein Mög­lich­keits­raum mehr. Bestimmt ist irgend­wer dar­an schuld.

Irgend­wo las ich die schö­ne For­mu­lie­rung, hier kön­ne man dem Markt beim Regeln zuse­hen: Hun­dert­tau­sen­de fin­den kei­ne Woh­nung, aber fast zwei Mil­lio­nen Woh­nun­gen ste­hen leer (Archiv­ver­si­on). Man warf mir neu­lich vor, ich wür­de Ent­eig­nung pro­pa­gie­ren, als ich vor­schlug, man sol­le Obdach­lo­sen eine Woh­nung geben. Ich bin mir nicht sicher, ob es als Ent­eig­nung zählt, wenn man unge­nutz­tes Eigen­tum mit Leben füllt. Es geht ja nie­man­dem etwas ver­lo­ren und das Eigen­tum darf wäh­rend des Besit­zes ja blei­ben, wo es ist. Aber ich bin auch ein außer­or­dent­lich unta­len­tier­ter Kom­mu­nist, fürch­te ich.

Wei­te­re nega­ti­ve Eigen­schaft mei­ner­seits: Unin­spi­riert (heu­te). Daher hier jetzt: Musik Musik.

IDLES – GIFT HORSE (Offi­ci­al Video)

Guten Mor­gen.

Senfecke:

  1. War­um die wohl kei­ne Woh­nung fin­den? Die Ant­wort (lang­wei­lig, schon wie­der): Weil wir nicht nur auf einer Steu­er­farm gehal­ten wer­den, son­dern das Tausch‑, Rechen- und Wert­erhal­tungs­mit­tel „Geld“ (fka „Gold“; da steht eine Alter­na­ti­ve seit 3.1.2009 bereit) seit 1913 (Lese­tipp: The Crea­tu­re from Jekyll Island) klamm­heim­lich, schlei­chend und offen­bar wei­ter­hin durch­ge­hend unbe­merkt von der tum­ben Mas­se aus­ge­tauscht wur­de. Was man uns hier als „Geld“ „ver­kauft“, also das schuld­ba­sier­te, aus dem Nichts geschöpf­te Drecks­zeug (Euro, Dol­lar etc. = Fiat-Wäh­run­gen), ver­dünnt die Kauf­kraft all der­je­ni­gen, die nicht in der Nähe des Geld­druckers sit­zen. Die spa­ren dann eben in Unter­neh­mens­be­tei­li­gun­gen und Immo­bi­li­en. Wodurch Woh­nun­gen von einem Kon­sum­gut zu einem Anla­ge­gut wer­den. Wem soll­te man ver­übeln, unter die­sen Bedin­gun­gen nicht in Beton­gold zu inve­stie­ren, letzt­lich ist das ja nur ein Akt der Ver­zweif­lung.
    Apro­pos „unge­nutz­tes Eigen­tum“: Unge­nutzt wäre es nur dann, wenn es noch rei­ner Wohn­raum wäre. Als Anla­ge­ob­jekt ist „Wohn­raum“ (nicht vom Wort auf die Sache schlie­ßen, nicht wahr. Ein Wal­fisch ist auch kein Fisch, und man spricht wei­ter­hin vom Äther, obwohl nach­ge­wie­sen wur­de, daß es ihn nicht gibt) auch unbe­wohnt genutzt, d. h. wenn ande­re Leu­te drin woh­nen, kann man ihn z. B. nicht ver­kau­fen (DAS ist der Nut­zen einer Woh­nung als Anla­ge­ob­jekt!), bzw. das „Bewohnt­sein“ schmä­lert sei­nen Ver­kaufs­wert. Was sei­nen Wert als Anla­ge­ob­jekt senkt.
    Das System kann nur von außen refor­miert wer­den. Wenn die Para­si­ten­klas­se ihr „Geld„monopol ver­liert, dann wird Wohn­raum wie­der Kon­sum­gut und fällt rapi­de im Preis. Dei­nen Vor­schlag „den Rei­chen neh­men, den Armen geben“ hat man schon zu oft gehört. Ob’s beim näch­sten Ver­such dann end­lich mal „ech­ter Sozia­lis­mus“ wird? Oder doch wie­der mit Mil­lio­nen Toten endet?

    • Mil­lio­nen Tote?

      Um die zu ver­hin­dern, müss­ten wir aus der NATO raus. Oder sind das „bes­se­re“ Tote?

      • Was? Wird das jetzt Nach­hil­fe­un­ter­richt? Nicht schon wie­der…
        Sowjet­kom­mu­nis­mus: 40Mio. Tote
        Gre­at Leap For­ward: 80Mio. Tote
        Von so Klei­nig­kei­ten wie Kam­bo­dscha, Kuba, Nord­ko­rea, Vene­zue­la usw. erst gar nicht zu reden. Die Hit­ler­par­tei war auch sozia­li­stisch, neben­bei, auch die USA sind seit min­de­stens hun­dert Jah­ren längst nicht mehr „the land of the free“. „Wir müß­ten aus der NATO raus“ – aha. Was „wir“ (Staat? Wahl­volk? Wer ist die­ses „wir“? Nur Indi­vi­du­en han­deln, daher:), also jeder ein­zel­ne, tun müß­te: Den wah­ren Feind erken­nen. Der sitzt nicht im Osten, nicht im Westen. Der Feind ist der­je­ni­ge, wel­cher sich aus der Kauf­kraft der Gesamt­be­völ­ke­rung via Schul­den und Geld­drucken berei­chert und alles dafür zu tun bereit ist, damit es dem Michel nicht auf­fällt: Gen­der­ter­ror, Kli­ma­wahn, Coro­na­wahn­sinn, Krieg.
        Mach mir kei­ne Angst, „Mil­lio­nen Tote?“ Wenn die­se Basis­prä­mis­sen nicht bekannt sind, spar ich mir die­ses Gesen­fe wg. Frucht­lo­sig­keit der Unter­hal­tung. Kein Erwach­se­ner braucht Beleh­run­gen, man kommt selbst dahin­ter, oder eben nicht.

        • Wer die USA, die – den Tali­ban nicht unähn­lich – aus ideo­lo­gi­schen Moti­ven her­aus die Urein­woh­ner wahl­wei­se abge­schlach­tet oder ein­ge­pfercht haben und Skla­ve­rei bis heu­te etwas abge­win­nen kön­nen, so lan­ge die Skla­ven weit weg (Chi­na, Ban­gla­desch, …) arbei­ten müs­sen, jemals als „land of the free“ begrif­fen hat, des­sen Frei­heits­vor­stel­lung ist erschreckend.

          Gen­der­ter­ror, Kli­ma­wahn, Coro­na­wahn­sinn, Krieg.

          Davon für Tote ver­ant­wort­lich: Der Krieg. Nicht für Tote ver­ant­wort­lich: Ent­eig­nung.

          • Die „Urein­woh­ner“ (meint wohl den­je­ni­gen Teil des Art „homo sapi­ens“, der vor ca. 15000 Jah­ren in den Ame­ri­kas ange­kom­men ist und dann damit begon­nen hat, sich gegen­sei­tig umzu­brin­gen, das Pferd aus­zu­rot­ten und nicht ein­mal das Rad zu erfin­den – wer die­se Leu­te edle Wil­de nennt und den wei­ßen Mann einen bös­ar­ti­gen Aus­beu­ter, hat sozu­sa­gen „zuviel Karl May gele­sen“) wur­den in einem durch­aus ehren­vol­len Kampf von den kul­tu­rell und tech­nisch höher­ste­hen­den Ein­wan­de­rern aus der alten Welt besiegt. Bestimmt nicht aus rein ideo­lo­gi­schen Grün­den abge­schlach­tet und ein­ge­pfercht, und schon gar nicht des­halb, weil die USA mora­lisch ver­kom­me­ner wären als irgend­ein ande­res Volk auf die­ser Erde.
            Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten haben die Skla­ve­rei nicht erfun­den. Wenn über­haupt, haben sie die Skla­ve­rei been­det.
            Im übri­gen, zum wie­der­hol­ten Mal: muta­tio con­tro­ver­siae und argu­men­tum ad homi­nem. Scha­de.

            „Davon für Tote ver­ant­wort­lich: Der Krieg. Nicht für Tote ver­ant­wort­lich: Ent­eig­nung.“ Falsch. Das ein­zi­ge Recht, das es zu ver­tei­di­gen gilt, ist das Recht auf Pri­vat­ei­gen­tum, wozu der eige­ne Kör­per gehört. Krieg (genau­er: die Form von Krieg, vor der wir uns am mei­sten fürch­ten, also mit tota­ler Mobil­ma­chung) beruht auf der Ver­let­zung von Pri­vat­ei­gen­tum mit­tels Wehr­pflicht.

            Ver­ant­wort­lich für Tote: NPCs, die die Schuld im mora­lisch unter­le­ge­nen Gegen­über sehen, der den bösen Krieg gut­heißt. NPCs Lösung: Die bösen Men­schen bekämpfen/umerziehen. Ergeb­nis: Ent­eig­nung > Krieg > Tote.

            Es gibt zwei Klas­sen von Men­schen: Die, die in Ruhe gelas­sen wer­den wol­len, und die, die ums Ver­recken ande­re nicht in Ruhe las­sen kön­nen. Coer­cio­nism (Wort­schöp­fung von Robert Breed­l­ove) vs. Liber­ta­ria­nism. Wer Ent­eig­nun­gen das Wort redet ist auf der Sei­te der Welt­ver­bes­se­rer, Umer­zie­her und Kol­lek­ti­vi­sten. Afuera!

            • wur­den in einem durch­aus ehren­vol­len Kampf von den kul­tu­rell und tech­nisch höher­ste­hen­den Ein­wan­de­rern aus der alten Welt besiegt

              Weil die Ein­wan­de­rer aus der „alten Welt“ (auch so’n Begriff – Ame­ri­ka ist nun auch nicht plötz­lich aus dem Meer empor­ge­stie­gen; aber ich bin ohne­hin bekannt­lich ein Freund davon, Nor­men zu hin­ter­fra­gen) auf fried­li­ches Zusam­men­le­ben gar kei­nen Bock hat­ten und das Land für sich erobern woll­ten. Die „Wil­den“ hät­ten fried­li­che Koexi­stenz irgend­wie bes­ser gefun­den, aber das ist mit Euro­pä­ern ja tra­di­tio­nell nicht zu machen.

              Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten haben die Skla­ve­rei nicht erfun­den. Wenn über­haupt, haben sie die Skla­ve­rei been­det.

              Das wäre histo­risch zumin­dest frag­wür­dig. Dafür waren sie doch sehr spät dran.

              Im übri­gen, zum wie­der­hol­ten Mal: (…) argu­men­tum ad homi­nem. Scha­de.

              Natür­lich kann man ver­su­chen, mei­ne Argu­men­ta­ti­on irgend­wie so hin­zu­dre­hen, dass ich sie per­sön­lich gemeint haben könn­te, um sich dann über etwas, was ich weder geschrie­ben noch gemeint habe, zu bekla­gen. Aber das macht jede wei­te­re Dis­kus­si­on halt unnö­tig schwie­rig. Ich emp­feh­le drin­gend, das zu las­sen.

              Das ein­zi­ge Recht, das es zu ver­tei­di­gen gilt, ist das Recht auf Pri­vat­ei­gen­tum, wozu der eige­ne Kör­per gehört. Krieg (genau­er: die Form von Krieg, vor der wir uns am mei­sten fürch­ten, also mit tota­ler Mobil­ma­chung) beruht auf der Ver­let­zung von Pri­vat­ei­gen­tum mit­tels Wehr­pflicht.

              Das Pri­vat­ei­gen­tum möch­te ich ja auch gar nicht anfech­ten. Sicher hast du den Teil­satz „das Eigen­tum darf wäh­rend des Besit­zes ja blei­ben, wo es ist“ in dem Bei­trag, unter dem du gera­de kom­men­tierst, gele­sen, nicht wahr? Ich mei­ne, das wäre ja sonst recht pein­lich, gegen etwas zu argu­men­tie­ren, das gar nicht da steht, son­dern sogar aus­drück­lich unter­schie­den wird.

              • „das Eigen­tum darf wäh­rend des Besit­zes ja blei­ben, wo es ist“ – Eigen­tum ist kei­ne Sache, son­dern eine Rela­ti­on. Zwi­schen (hier) dem Eigen­tü­mer und sei­ner Immo­bi­lie. Da kann „nichts blei­ben, wo es ist“. Wie­der fehlt es an Basis­wis­sen, mit­hin wird das doch wie­der Nach­hil­fe. Letz­te Stun­de aber, ver­spro­chen: Eigen­tum ist das unein­ge­schränk­te (jaja, gleich kommt wie­der einer um die Ecke und zitiert das Grund­ge­setz. Als ob die­ses Buch Natur­recht über­trump­fen wür­de. Ein Wahn­sinn, das alles) Herr­schafts­recht über eine Sache. Wenn in jeman­des Haus Leu­te „Abnut­zung betrei­ben“, und zwar gegen den Wil­len des Eigen­tü­mers – dann fehlt’s an die­sem Herr­schafts­recht, ergo wur­de hier jemand ent­eig­net. Das Grund­schul­wis­sen vom Unter­schied zwi­schen Eigen­tum und Besitz tut in die­sem Fall natür­lich nichts zur Sache. Man kann zwar selbst­re­dend Eigen­tü­mer, aber nicht Besit­zer einer Sache sein, wenn man das Eigen­tums­recht frei­wil­lig (z. B. durch einen Miet­ver­trag) über­tra­gen hat. Unfrei­wil­li­ges Bewoh­nen jedoch macht die Bewoh­ner zu Besit­zern UND ent­eig­net den ehe­ma­li­gen Eigen­tü­mer.

            • Was ist denn (Recht auf Ver­tei­di­gung von) Pri­vat­ei­gen­tum (pri­va­re?) ande­res als Ent­eig­nung?

            • WTF? So vie­le Wer­teur­tei­le hin­ter­ein­an­der ohne auch nur den Ansatz einer Erklä­rung habe ich schon lan­ge nicht mehr gele­sen. Eine selt­sam däm­li­che Form, zu argu­men­tie­ren, in dem man es blei­ben lässt.

              Ach moment, bin auch nur just ano­ther fuck­ing NPC und der refe­ren­zier­te Scheiß stammt offen­sicht­lich auch nur von einem mora­lisch unter­le­ge­nen Gegen­über, nicht wahr?

  2. Zurück zum The­ma.

    Eine Lei­stung, z.B. ein hand­werk­lich geschnei­der­ter Her­ren­an­zug, ist aktu­ell genau so viel wert, wie es sein Pen­dant vor 100 Jah­ren war.

    Immo­bi­li­en wer­den durch Nut­zung nicht benutzt son­dern abge­nutzt. Wem das zu kom­pli­ziert ist, ein­fach mal ein Zim­mer der eige­nen Woh­nung an Bedürf­ti­ge unter­ver­mie­ten.

    Wer dann noch die erfor­der­li­che Empa­thie mit ande­ren Ver­mie­tern auf­weist und zur Kennt­nis nimmt, dass leer­ste­hen­de Neu­bau­ten auf­grund lusti­ger Ideen bei der Bau­ge­setz­ge­bung so teu­er waren/ sind, dass selbst Luxus­ver­mie­tung (=Abnut­zung =Ent­wer­tung) ein (Rechts-) Geschäft wäre, bei dem der Ver­mie­ter drauf­zahlt, der will wohl nicht so bös­ar­tig sein wie die Nazis, die 1933+n jüdi­schen Wohn­raum „umver­teil­ten“.

    Und nein, das ist – in den mei­sten Fäl­len – kein What­a­bou­tis­mus, denn vie­le der besag­ten Eigen­tü­mer sind migran­ti­schen Hin­ter­grunds und oft sogar Aus­län­der, die das blei­ben wol­len. Von denen wie­der­um sind etli­che, wenn ich Leer­stand in der Regi­on betrach­te, in der Lage, Neu­mie­ter zum spon­ta­nen Aus­zug zu moti­vie­ren, ohne den Zivil­ge­rich­ten all­zu­sehr zur Last fal­len zu müs­sen. Ein Umzug ins Kran­ken­haus wäre nun aber auch kei­ne beson­ders nach­hal­ti­ge Lösung.

    • „Eine Lei­stung, z.B. ein hand­werk­lich geschnei­der­ter Her­ren­an­zug, ist aktu­ell genau so viel wert, wie es sein Pen­dant vor 100 Jah­ren war.“

      In Gold natür­lich. In „Geld“ („Papier“) ganz und gar nicht.

    • „Immo­bi­li­en wer­den durch Nut­zung nicht benutzt son­dern abge­nutzt. Wem das zu kom­pli­ziert ist, ein­fach mal ein Zim­mer der eige­nen Woh­nung an Bedürf­ti­ge unter­ver­mie­ten.“

      Wer’s nicht so mit dem Abstra­hie­ren bzw. dem in die Zukunft gerich­te­ten gedank­li­chen Durch­spie­len von Gesche­hens­ab­läu­fen hat, etwa weil vor dem Over­ton-Fen­ster noch der Roll­la­den unten ist, macht dann ein­fach „lear­ning by doing“. Kogni­ti­ve Dis­so­nanz kann dann auch ein Stück weit Roll­la­den­mo­tor sein.

  3. Was der Kom­men­ta­tor Thi­lo Bau­er hier­in län­ge­ren Kom­men­ta­ren abge­son­dert hat, ohne sei­ne Behaup­tun­gen auch nur im Ansatz zu bele­gen, kann nicht unwi­der­spro­chen blei­ben.

    1. Mein Kör­per ist nicht mein Pri­vat­ei­gen­tum. Die Ver­fü­gungs­ge­walt liegt schon lan­ge nicht mehr aus­schließ­lich bei mir. Die dis­ku­tier­te all­ge­mei­ne Impf­flicht im Zusam­men­hang mit der Coro­nae­pe­de­mie, die Dis­kus­si­on um den § 218 StGB und der Zugriff auf mei­ne ver­wert­ba­ren Orga­ne im Kon­text der beab­sich­ti­gen Geset­zes­än­de­run­gen zur Organ­spen­de ste­hen dem ent­ge­gen. In Por­tu­gal, Finn­land, Bul­ga­ri­en, Kroa­ti­en, Mal­ta, der Tsche­chi­schen Repu­blik, Zypern, Däne­mark, Est­land, Ungarn, Lett­land, Litau­en und der Slo­wa­kei ist die (Zwangs-) Ste­ri­li­sa­ti­on von Men­schen mit Behin­de­run­gen zwar unüb­lich und höchst umstrit­ten, aber immer noch legal.

    2. Ent­eig­nun­gen von Immo­bi­li­en durch die Admi­ni­stra­ti­on sind gän­gi­ge Pra­xis im Bereich des Städ­te- und Stra­ssen­baus. § 87 des Bau­ge­setz­bu­ches regelt die Vor­aus­set­zun­gen.

    3. Die Ver­wen­dung des Begriffs Kli­ma­wahn in dem obi­gen Kon­text, zeigt, dass wir es mit einem „Kli­ma­wan­del­leug­ner“ zu tun haben. Das ist so krass, weil es kom­plett alle welt­wei­ten Extrem­wet­ter­er­eig­nis­se und die kon­sen­sua­len wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­se zum Kli­ma­wan­del leug­net. Eine Dis­kus­si­on dar­über erüb­rigt sich daher.

    4. Woh­nen hat inzwi­schen den Sta­tus eines Men­schen­rechts. Dane­ben steht die Norm des Arti­kel 14 Abs. 2 GG, „Eigen­tum ver­pflich­tet.….“ Die recht­li­che Ver­fü­gungs­macht über Wohn­raum­ei­gen­tum ist daher sekun­där.

    5. „Die Hit­ler­par­tei war auch sozia­li­stisch“ ach nee. (Und ein Zitro­nen­fal­ter fal­tet Zitro­nen!) Hit­ler war also Marx-Fan und hat wirt­schaft­li­che Betrie­be ver­staat­licht? Oder war das nur ein Eti­kett. Auch einer wei­te­ren Dis­kus­si­on unwür­dig und albern.

    • Zu 1.:
      Auch: „Dein Bauch gehört MIR!“ Das sagt nicht der Embryo, der kann ja unter Was­ser kaum sum­men. Das sagt auch nicht die Phar­ma­in­du­strie („Es sind ja nur gaaa­anz weni­ge embryo­na­le Stamm­zel­len in jeder der zig Mil­li­ar­den mRNA-Impfdosen!2!“ [vgl. Cor­rec­tiv-Fak­ten­check]).
      Nein, das sagt der Staat. Hier vor Ort. Super Sache also.

      Zu 2.:
      Bei § 87 BauGB immer auch den § 93 BauGB im Sinn behal­ten. Ent­eig­nung heißt im west­li­chen Rechts­kreis (aktu­ell noch) nicht, „mor­gens um 4 fährt der Lkw vor, par­tei­feind­li­cher Que­ru­lant mit Hab­se­lig­kei­ten aus dem Haus raus, auf den Lkw, Abtrans­port ins gemüt­li­che neue Heim. Mit­tags fährt Lkw mit par­tei­freund­li­chem Sym­path vor, Ein­zug ins gemüt­li­che neue Heim.“ Selbst in dem gera­de genann­ten, rea­len Fall ging der Que­ru­lant nicht ins Gulag, son­dern im ein Ersatz­an­we­sen in der „Pam­pa“. Für ent­schä­di­gungs­lo­se Ent­eig­nun­gen muss man also etwas wei­ter zurück­ge­hen, als in die DDR. SBZ, Nazi­reich, da wer­den wir dann fün­dig.

      Zu 3.:
      Wei­te­re bekann­te Bei­spie­le „kon­sen­sua­ler“ Wis­sen­schaft wären
      „Geo­zen­tri­sches Welt­bild“ – Gali­lei = Geo­leug­ner;
      „New­ton ist abschlie­ßend“ – Ein­stein = Phy­sik­leug­ner;
      „Euge­nik“ – Ben­ja­min Feren­cz = Her­ren­ras­sen­leug­ner.
      Debat­te über „Kon­sens“ in der Wis­sen­schaft ist tat­säch­lich über­flüs­sig. Bei­des schließt sich aus. Kon­sens gibt es nur in Ideo­lo­gie.

      Zu 4.:
      Woh­nen kommt in der Men­schen­rechts­char­ta zwar vor. Aber Eigen­tum auch.
      Was ein „Men­schen­recht auf Woh­nen“ aller­dings gera­de nicht beinhal­tet, ist „groß­zü­gi­ges Woh­nen“ oder gar „hüb­sches Woh­nen“. Art 25 meint kei­nen indi­vi­du­ell bevor­zug­ten, son­dern einen sozia­len Min­dest­stan­dard. Das kann auch ein Tiny-Nis­sen-Haus („Con­tai­ner“) sein. Anspruch auf die Luxus­but­ze hat nur, wer sie auch bezah­len kann. Oder wol­len Sie die Habecks und Baer­bocks oder gar die Lau­ter­bachs aus ihren Fami­li­en­hei­men rau­sent­eig­nen, nur weil die Kin­der so nach und nach aus dem Haus sind?

      Zu 5.:
      Zunächst war Marx Kom­mu­nist. Sozia­list wur­de er erst 1946 im Ber­li­ner Admi­rals­pa­last.
      Dass die Natio­nal­so­zia­li­sten Sozia­li­sten waren, kön­nen Sie u.a. bei Ralph Giord­a­no nach­le­sen. Der erklärt Ihnen auch, wie das bank­rot­te Deut­sche Nazi-Reich sich all die sozia­len Wohl­ta­ten lei­sten konn­te, wel­che die Nor­mal­be­völ­ke­rung bis ~1938/42 recht zufrie­den stell­ten: Zuerst wur­den die Juden aus­ge­plün­dert und ver­sklavt, dann waren die Nach­bar­staa­ten dran.

      Die ein­zi­gen Sozia­li­sten, die ihre Wohl­ta­ten „sel­ber“* finan­zie­ren konn­ten, waren Lud­wig Ehr­hardt und die chi­ne­si­schen Füh­run­gen nach Deng Xiao­ping.

      *Der Ehr­lich­keit hal­ber soll­te Mao bei Ehr­hardt nicht uner­wähnt blei­ben. Denn ohne chi­ne­si­sche Inter­ven­ti­on in Korea wären die USA nicht zur Kriegs­wirt­schaft gezwun­gen gewe­sen und es hät­te das deut­sche „Wirt­schafts­wun­der“, also die deut­schen Expor­te der Zwei­ge von Ford, GM et al. in den leer­ge­feg­ten Markt der USA, so, wenn über­haupt, nicht gege­ben und damit auch nicht die Mög­lich­keit zur „sozia­len Markt­wirt­schaft“.

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