Es ist Montag. In Köln gab es gestern eine Christopher-Street-Day-Parade. Über eine Million oft schrill gekleidete und geschminkte Menschen mit homo- und/oder bisexuellen Neigungen säumten zu schrecklichen Klängen die Straßen. Darüber zu berichten, wie viele Medien es taten, ist sinnvoll, denn im Prinzip klingt das wie jeder andere Tag in Köln auch. Wohl kaum jemand hätte die Parade andernfalls bemerkt.
Wer woke ist, der ist — statistisch betrachtet — weniger glücklich als der Bevölkerungsdurchschnitt. Zum Glücklichsein gibt es allerdings auch bei normalen Leuten kaum einen Anlass. Ein aktuelles Beispiel aus der Politik: Die Europäische Kommission wird jetzt von Neofaschisten getragen. Haha, diese Briten. Die wissen ja gar nicht, was ihnen entgeht. Man könnte fast ein Tisch werden. (Oho, da ist doch wieder jemand albern und kindisch in diesem Internet. Das ist doch wieder überhaupt nicht lustig ist das doch nicht.)
Apropos: In Deutschland finde man bisweilen Menschen mit Schildern, klagen ein paar Aktivisten. Aus irgendeinem Grund ist es derzeit anscheinend unzulässig, diese schlicht zu ignorieren, weshalb vom Gesetzgeber unbedingt etwas gegen Menschen mit Schildern unternommen werden muss. Der Menschheit bliebe viel Ärger erspart, lernte sie mehrheitlich, Artgenossen mit unzureichend dezent vorgetragenem Anliegen als allenfalls drollige Kerlchen (m/w/d) zu begreifen. — Ebenfalls in Deutschland, insbesondere in Potsdam, erfahre ich unterdessen, seien eigens gepflanzte Bäume, die zu dem Zweck ausgewählt wurden, dass sie der Erderwärmung standhalten sollten, unlängst an den Folgen von „Spätfrost“ eingegangen. Das ist witzig.
Joseph „Joe“ Biden, “Jr.”, möchte nach der kommenden Wahl nicht mehr US-Präsident sein, lese ich in offenkundig darob bedrückten Onlinezeitungen, die währenddessen geflissentlich ignorieren, dass er insofern von seines Amtsvorgängers Amtsvorgänger ein „Patriot von höchstem Rang“ genannt wird. Den Kandidaturverzicht kann ich verstehen, diese Aufgabe sollte man jemandem überlassen, der mehr Lebenserfahrung hat. (Ich möchte jetzt übrigens auch von den USA „sanktioniert“ werden. Von den USA „sanktionierte“ Staaten haben sicherere Infrastruktur. Wen muss ich angreifen?) Warum genau deutsche Medien jedoch neuerdings der Ansicht sind, ein als glühender Verfechter von Patriotismus Verstandener sei ein irgendwie linker Politiker, möge jemand ergründen, dem das weniger egal ist als mir.
Musik zur Zeit: Fehlfarben. (Darf man die eigentlich noch hören?)
Guten Morgen.



Fehlfarben? Ich wusste gar nicht, dass es die noch gibt. Darf man wahrscheinlich deswegen.
Deutsche Medien müssen das so inszenieren. Du darfst auch hier ein glühender Patriot sein, jedoch nur für die Amis.
Es muss ja auch irgendwo herkommen, wenn deutsche Politiker nicht nur auf deutschem Boden amerikanische Interessen vertreten.
Es mag ja eine Schnittmenge ab und zu geben, aber.…
Auf der anderen Seite scheinen den Rechten auch die Ideen auszugehen, also lässt man die hiesige Geschichte weg und importiert sich den Quatsch einfach auch aus den USA.Das kommt so gut an, dass sogar irgendson Weg sich als Partei gegründet hat. Quasi Reimport, wie beim Auto.