6/28, das coolere 3/14. Wie jedes Jahr.
Evelyn Palla ist dohf.

Aber erst mal schön durchsagen, dass es bequemer wäre, wenn man sich komfort-eincheckt.
Gut, so eine Bahnchefin zu haben. Da fühlt man sich direkt progressiv und feministisch, wenn die Bahn Probleme hat und man drinsitzt. Stolz werden wir sein, sagt sie, meint damit aber vermutlich eher so etwas wie fassungslos. Was ich mit „dohf“ meine, sag ich aber nicht.
Liegengebliebenes vom 25. Juni 2026
Das Wetter tut den Menschen nicht gut, ihr Gleichmut ist das erste Opfer des Sommers: Ob ein Videoschiedsrichter, der irgendwas mit den Händen macht oder auch nicht und irgendwelche dog whistles aus einschlägig aufgekratzter Unbranche schlechterdings nicht mal konzeptionell überhaupt kennt, ein gefährlicher rechtsextremistischer Terrorist sei, mutmaßt (Archivversion) etwa das offensichtlich gelangweilte ZDF und wundert sich hinterher wieder über Wahlergebnisse.
Apropos Sommer. Der puritanischen Verkehrspolizei (Brüller im Internet geklaut, danke) sind nicht nur Herren, die einfach in Ruhe nackt herumradeln wollen, ein Dorn im Auge, sondern auch schnackselnde Verliebte.
Ein Paar ist sich im baden-württembergischen Burgerwaldsee nah gekommen. So nah, dass Badegäste die Polizei riefen.
Zum Glück wurde ausnahmsweise kein Gebrauch von der … hehe … Schusswaffe gemacht.
Kann ich diese Islamisierung noch mal sehen, deren rückständiges Verhältnis zu unseren Freiheiten uns alle in der liberalen Demokratie bedroht, indem man dort z.B. allzu viele Körperteile hinter Stoff hängen will?
Der neue Wehrdienst habe bisher über 530 neue Mörder Soldaten in den Dienst von Rheinmetall getrieben, frohlockt das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ und lässt das umstrittene Verteidigungsministerium vorrechnen:
Von den Männern zeigte laut Verteidigungsministerium mehr als jeder Fünfte Interesse am neuen Wehrdienst, wobei der Durchschnittswert des Interesses auf einer Skala von 0 bis 10 bei rund „Fünf“ lag.
„Nur über meine Leiche!“ ist ja immer noch kein „ganz bestimmt nicht“, nicht wahr?
Na, immer noch eure Passwörter auf den Servern anderer Leute abgelegt, weil das so schön praktisch ist? Bei LastPass haben sie daher jetzt mal wieder eure Kontaktdaten rausgetragen.
Das infantile Kinderbetriebssystem GNU/Linux kenne den Vorfall eines Kernel-Hupsis („Kernel oops“), las ich in der englischsprachigen Wikipedia. Hoppla! Hat Kerneli ein Aua? Soll Mama Debugger pusten?
(Erübrigt so was nicht auch die Alterskontrollen?)
Neues von der Staatsraison: Die Vereinten Nationen, zuständig für Weltfrieden, Menschenrechte und ähnlichen als veraltet missverstandenen Krempel, stellten erneut fest, dass das gezielte Zerfetzen von Kindern auch im Kriegsfall möglicherweise nicht vom Völkerrecht gedeckt ist. Das solle man aber nicht überbewerten, teilt Israel mit. Die Zahlen seien ja gar nicht so groß wie angegeben und außerdem seien die zerfetzten Kinder den Soldaten vorher gefährlich nahe gewesen. Machste nix.
Fingerklicken
Hoffentlich ersinnt bald mal jemand ein Wort dafür, anstelle eines Mauszeigers einen Finger auf etwas zu legen.

Genghis Tron – I Am All // Hitler ist möglicherweise gar nicht da.
Es ist Montag. Wir sollten alle viel mehr schreiben wie früher. Lange Sätze. Keine Emojis. Wie so ein Höhlenmensch und/oder Erwachsener. (Nur besser keinem völlig Fremden.)
Kurzes Update aus der EU: Open Source ist kaputt. Haha. Diese Briten. Sie wissen ja gar nicht, was ihnen entgeht. Hahahaha. – Apropos „Hahahaha“: Letzte Woche entnahm ich einer Mitschrift des „Mac & i“-Podcasts des heise-Verlags, dass die beiden Moderatoren darum gebeten worden waren, nicht so oft das Wort „Siri“ zu sagen, weil dies die „Assistenten“ der Podcasthörer jeweils zur Aktivierung gebracht hätte und das von Nachteil für die jeweilige Lebensqualität sei. Kann ich diese Zukunft noch mal sehen, in der die Autos fliegen und Computer uns zu Diensten sind?
(Das auf irgendeinem juristisch interessanten Wege neu gegründete Unternehmen Commodore hat ein Doofsmartphone rausgebracht. Zufälle gibt’s.)
Kurze Info vom „Stern“: Wenn man auf einem Bildchen im Internet Hitler in einem Fußballstadion sieht, dann ist er es möglicherweise gar nicht.
Ach so.
Apropos Weltkrieg: Die Bundeswehr, konzeptbedingt ein Hort für Widerlinge jedweder Façon, möchte bitte nicht, dass ihr wisst, wie viele Deutsche sich ausdrücklich dagegen sträuben, von wohlgenährten Feldherren in sinnlose Kriege geschickt zu werden. Der beste Tag, um den Kriegsdienst zu verweigern, war übrigens immer gestern, aber heute geht auch noch. (Denen, die jetzt einwenden möchten, man möge doch bitte wenigstens dem Russen etwas entgegensetzen, sei ergänzend der Hinweis gegeben, dass die ukrainische Armee euch gern rekrutiert. Ach so, ihr wollt nur vom bequemen Sofa aus völlig Fremden beim Sterben zugucken? Mein Fehler. Komisches Hobby habt ihr da. Krieg macht halt mehr Spaß, wenn man nicht mitmachen muss, nicht wahr?)
Hihi: „Nachdem er die letzten drei Jahrzehnte seines Lebens völlig unfähig und unwillig war, sich in irgendeiner sinnvollen Weise mit der Welt um ihn herum auseinanderzusetzen, erklärte James Parker – ein Typ aus der Gegend, der als Mensch absolut nichts auf die Reihe kriegt – Reportern am Donnerstag, dass er in KI riesiges Potenzial sehe.“ – Dazu auch: Wie „KI“-Wirtschaft funktioniert. „Xavier besitzt eine Wohnung, die er mit einem Verlust von 1 Milliarde Dollar pro Monat vermietet. Angesichts dieses Erfolgs beschließt er, finanzielle Verpflichtungen für den Bau neuer Wohnungen im Wert von 850 Milliarden Dollar an Orten einzugehen, an denen niemand sie haben will.“ Isso.
Isauchso: Musik.
Guten Morgen.
Medienkritik in Kürze: Anonyme Ausweiskontrolle mit 3sat
3sat quatscht (Archivversion) von MEINEN Gebühren!!!1! über das mordfinanzierte „soziale Netzwerk“ W Social (ich berichtete):
Einmal per Ausweis verifizieren, danach anonym posten.
Ist ja nicht so, dass der Ausweis nicht genau das ist, was Anonymität sicher aufhebt.
Ich halte es übrigens mehr mit anonymer Verifizierung, aber meine Pläne zur Überwachung sämtlicher EU-Bürger sind auch von überschaubarem Umfang.
Kurz angemerkt zu W Social
Ein von einem schwedischen profitorientierten Unternehmen ins Leben gerufenes und von Menschen aus dem Umfeld der ekligen Firma Spotify, die mit dem Geld, das sie dafür bekommt, ihren immer noch zu vielen zahlenden Kunden mit „KI“-generierter Musik auf die Eier zu gehen, Mordmaschinen finanziert, unterstütztes „soziales Netzwerk“ im Geiste der De-Mail, auf dessen Startseite man derzeit umgehend einen Beitrag von Ursula von der Leyen sieht und also sofort keinen Bock mehr hat, mit direkter Verbindung zu dem von ein paar Millionären gegründeten und exklusiv betriebenen US-Netzwerk Bluesky und Ausweispflicht, damit es nur niemand wagen möge, dort sein Recht auf freie Rede allzu ungezügelt einzusetzen, sei also eine empfehlenswerte „europäische Alternative“ zu Twitter, blödeln (Archivversion) die öffentlich-rechtlichen Kanäle seit gestern, ignorieren mithin die Existenz der noch vor drei Jahren auch im ZDF mit großem Getöse angepriesenen europäischen Alternative Mastodon (jaja: Mastodon ist nur eine der Oberflächen für ActivityPub; wie halt W Social auch nur eine der Oberflächen für das beknackte Bluesky ist) und stellen so insgesamt unter Beweis, dass es für Nerven und Verstand bisweilen gesünder ist, nirgendwo zu sein und die soziologisch sicherlich lehrreiche kleine Blase aus denjenigen Menschen, die die Europäische Union sehr mögen, technisch mäßig interessiert sind, unbedingt irgendwo sein wollen, sich weder auf Twitter noch auf Bluesky wohlfühlen und trotzdem sehr gern nicht über so etwas Lästiges wie die Hoheit über die eigenen Daten nachdenken wollen, mit ihren Sorgen, Problemen und Lösungen für nicht vorhandene Probleme fürs Erste allein zu lassen.
Zweitklassige Deutsche
Latürnich gibt es in Deutschland und seiner Gesellschaft die Zweiklassengesellschaften im Plural:
- Privat und gesetzlich Versicherte (wie langweilig).
Besucher der re:publica und lesenswerte Autoren.- Christen mit selbst gewähltem gesetzlichem Ausschlafen und die große Mehrheit.
- Menschen, für die der Exhibitionismusparagraph nicht gilt, und Männer.
- Politiker und Menschen, die man online nach Belieben eine peinliche Wurst nennen kann, ohne dass die Staatsanwaltschaft „von Amts wegen“ tätig wird.
- Soldaten und ehrbare Menschen, die man nicht auslachen sollte, wenn man ihnen begegnet.
- Wehrpflichtige und Menschen, die die Wehrpflicht befürworten.
Die Franzosen hatten auf all das mal eine einfache Antwort. Welche haben wir?
Dave Greenslade.
Aus Gründen.
Laibach – Singularity // Kopfschmerzorakel
Es ist, ich hatte es ja befürchtet, Montag. Ein „Pinguin-Orakel“, quatschten, während ich was Besseres zu tun hatte als die Qualitätsnachrichten („n‑tv“) zu lesen, die Qualitätsnachrichten („n‑tv“), habe mittels Watschelns irgendwas mit Fußball geweissagt. Ich habe mir beim gestrigen und damit wenigstens angenehm späten Lesen dieser, äh, Nachricht spontan ein Poch-Orakel ausgedacht: der Rhythmus meines pochenden Kopfschmerzes, der umgehend einsetzte, bedeutet bestimmt auch irgendwas. Germany zwölf pöints. War schon viermal da, bitte nicht wieder anrufen.
Interessierte Frage meinerseits: Warum heißen Wiederholungen neuerdings „Re-Live“ und wen muss ich mit Tomaten bewerfen, damit das aufhört? – Apropos Tomatenwerfen: Junge Leute haben Angst. Diejenigen, die solcherlei Mitmenschen zu zeugen beabsichtigen, sollten dies bitte rechtzeitig unterlassen. Angst ist nur für Künstler ein guter Antrieb, aber so viele Künstler braucht die Zukunft nun wirklich nicht. Das macht ja demnächst auch alles „die KI“, die immerhin die Zukunft der Wahrheit ist. Doch, wirklich, so heißt ein Buch zum Thema, das ebenfalls eine „KI“ geschrieben hat, und damit ist es eine zuverlässige Primärquelle.
(Versteh’ ich auch nicht: Warum ist die Wikipedia keine zulässige Quelle, aber jeder hanebüchene Unfug, den diese „KIs“ mit nichts als Stochastik so zusammenfabulieren, geht als gültiges Rechercheergebnis durch? Sind den Menschen ihre geistigen Errungenschaften bis hin zur – jaja – Kultur nur mehr so wenig wert?)
Die Scheißigkeit der „künstlichen Intelligenz“ in Verbindung mit dem Geiz, der sie von der Nutzung einer guten Suchmaschine abhält, treibe Menschen zum Äußersten, lese ich: Es gibt wieder mehr Linkverzeichnisse. Die Älteren erinnern sich. Die Antwort der Politik auf diesen Käse ist ein panisches Greifen nach dem letzten Stück vom Kuchen, als schmeckte der giftige Brei nach Erdbeeren, sobald man eine europäische Flagge reinrammt. (Das tut er nicht.) Es ist schon merkwürdig: Immer, wenn sich die Politik um ein Thema zu kümmern beabsichtigt, wäre es mir wirklich lieber, sie würde es lassen.
Das Thema lässt selbst die konsequent ironische Musikgruppe Laibach nicht kalt, und weil ich ihre Umsetzung mag, lasse ich zum Abschluss auch sie zu Wort kommen.
Charts are filled with polished sounds
There’s no magic to be found
Guten Morgen.
Brüssel sehen und trotzdem nicht sterben
Das Leben ist zu kurz für etwas anderes als Genuss. Unter Berücksichtigung dieser wertvollen Maxime für jedermanns gutes Leben reiste ich also in inspirierender Begleitung nach Brüssel, wo ich nicht nur sowieso mal hinwollte, sondern auch eine altgediente Musikgruppe auf ihrer wohl letzten Tour sehen konnte. Perfekt.
Brüssel ist hyggeliger hügeliger als das optisch sonst leider ähnliche Prag. Wenn man vom Bahnhof aus zu Fuß zum Hotel schlendert, wird man unterwegs zweimal seekrank. Die Stadt riecht nach Waffeln und Schokolade. Dass trotzdem allerorten mit dem bescheuerten Manneken Pis geworben wird, als gäb’s dort nichts anderes zu sehen, ist eine Vermarktungsstrategie, die etwas einfach scheint, aber funktioniert. Wo man den blöden Brunnen wohl sehen könnte, ergab sich schon beim Schlendern durch die Stadt, denn die großen Schwärme an Touristen aus augenscheinlich aller Welt hinterließen Spuren. Hoffentlich bringt bald jemand eine zweite Sehenswürdigkeit raus.
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Liegengebliebenes vom 10. Juni 2026
Der skrupellose Unrechtsstaat Israel versende Zensurvorgaben an Journalisten, lese ich bei derselben „ZEIT“, die 2025 befand, Deutschland müsse dem „Freund“ Israel mit etwas erhobenerem Zeigefinger als bisher Waffen liefern. Wenn das die „einzige Demokratie“ im „Nahen Osten“ ist, was ist dann eigentlich eine Diktatur?
Dazu auch: Wehrpflichtkritik sei ein Honigtopf für Linksextremisten, erzählt ein Innenministerium. Selten fühlte ich mich Winnie Puuh mehr verbunden als jetzt. (Mal was anderes als immer nur I‑Aah.)
Dadaismus (Archivversion) der Woche:
Das Konsumklima in Deutschland ist so schlecht wie seit Jahren nicht mehr. Handel und Gastronomie hoffen auf einen “WM-Effekt”.
Sie hoffen, dass also „die Deutschen“, gebeutelt von der Steuerbelastung, äh, dem „schlechten Konsumklima“ (hä?), in der Vorrunde rausfliegen und dann, statt zu peinlicher Unmusik missbrauchte Flaggen zu schwenken, demütig schweigen, während bessere Mannschaften – ich halt’s ja mit den Three Lions – vergleichsweise ansehnlichen Sport betreiben? Das halte auch ich für wünschenswert.
Na, haben wir wieder kein Problem damit, wenn unser Foto in irgendeiner „Cloud“ liegt, und sind hinterher außer uns, weil wir ein bisschen dumm sind?
Ich, wie die Englischsprecher sagen, lachte meinen Hintern ab: Die „FAZ“ (will nicht direkt verlinkt werden, LSR) schreibt zum „KI“-Zwischenfall von Mario Voigt (CDU):
Wir haben den Gastbeitrag von Mario Voigt bei FAZ.NET depubliziert und im F.A.Z.-Archiv gesperrt.
Was spricht eigentlich dagegen, die Grüßauguste der Bundesrepublik – vom Minister- bis zum Bundespräsidenten – komplett durch eine „KI“ zu ersetzen, wenn ihre Aufgabe eh nur im Vorlesen fremder Prosa besteht? Die Sprachsynthese ist mittlerweile recht ausgereift, wie man hört.
Kurz angemerkt zur Berichterstattung über Belfast
Es seien – anders freilich als die nahezu weltweite und wohlbegründete Erregung über das gewaltsame Ableben George Floyds – rassistische Krawalle, rechte Hetze und/oder Aufwiegelei, wenn nicht gar Spaltung und Hass, stellen so Medien fest, dass nämlich die Einwohner des Vereinigten Königreichs als Reaktion darauf, dass Sikh, Sudanesen und anderweitig als andersartig Empfundene hin und wieder einen Briten oder Nordiren „messern“, wie wir es früher in Counter-Strike nannten, weil nämlich, so lässt es die „tagesschau“ (Archivversion) argumentieren, keine großen Proteste stattfinden, wenn ein Nordire eine Nordirin ebenfalls ermordet; was man als Priorität natürlich so gelten lassen kann.
Si vis pacem, para bellum. (25)
„heise online“, 6. März 2026 (will nicht verlinkt werden, LSR):
Die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) hat auf ihrer jüngsten Sitzung am Donnerstag in Berlin einen Kurswechsel in der digitalen Ordnungspolitik signalisiert. Im Zentrum der Beratungen stand die psychische Gesundheit der jüngsten Nutzergeneration, die nach Ansicht der Länderchefs im digitalen Raum systemischen Risiken ausgesetzt ist. Suchtmechanismen, Desinformation sowie Hass und Hetze nennen sie als zentrale Gefahren, vor denen Kinder und Jugendliche ein Recht auf Schutz haben.
„nd“, 4. Juni 2026:
2016, nach dem zweiten Tag der Bundeswehr, veröffentlichten Friedensaktivistinnen Bilder von Kindern an Waffen. Im baden-württembergischen Stetten wurden Kinder in die Funktionsweise des Sturmgewehrs G36 und der Pistole P8 eingewiesen. Die Maschinenpistole MP7 durften sie, unter Anleitung von Soldaten, sogar anlegen und das Zielen üben. (…) 2025, eine »Zeitenwende« später, interessierten ähnliche Vorgänge kaum noch. Aktivist\innen der Kampagne »Unter 18 nie«, die sich gegen die Anwerbung Minderjähriger durch das Militär ausspricht, beobachteten in Bückeburg Kinder an Maschinengewehren. Den Soldaten am entsprechenden Infostand sei zwar klar gewesen, dass es Kindern verboten sei, mit Waffen zu hantieren, sie hätten auch darauf hingewiesen, den Zugriff der Kinder aber nicht unterbunden.
Hauptsache, sie lesen nicht aus Versehen „RT“ oder so.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Bundeswehr abgeschafft gehört.
Bent Knee – Holy Ghost // Künstliche Arschbrotintelligenz
Es ist Montag 2.0, denn letzte Woche war auch bereits ein Montag und das ist die einzig logische Fortführung. Selbst die dröge „FAZ“ hat inzwischen das Gezweinulle für sich entdeckt und schwärmt salbungsvoll von ihrem ETF-Sparplan 2.0. Eine Version 1.1 gab es nie und eine Version 3.0 wird es wahrscheinlich auch nie geben, es gibt immer nur 2.0. Wenn die Arschbrote von der elenden NATO demnächst dann also aus gewohnt affigen Gründen den nächsten Weltkrieg als ausgebrochen bezeichnen werden, dann wird das nicht der dritte Weltkrieg, sondern der Weltkrieg 2.0 sein. Denn den gab es ja noch nie, nur schnöde Weltkriege.
(Öfter mal neue Schimpfwörter erfinden. Das hält die Sprache lebendig.)
Apropos Arschbrote: Der fürs Pentagon zuständige US-Minister habe, wie man liest, zwecks Bekämpfung der „Infektion der politischen Korrektheit“ die Anzahl an im Militär offiziell zugelassenen Religionen von über 200 auf 31 (davon 22 christliche Glaubensgemeinschaften) gesenkt. Hihi. Diese Gottesstaaten immer. So rückständig. Wir im Westen hingegen schauen mit Nachsicht auf die edlen Wilden. Kolonialisierung lohnt sich da nicht mehr. Alles im Eimer.
Aus dem Panorama zum gleichen Thema: Die dpa berichtet, „ein Mann“ habe „in München mit einem Straßenschild auf Menschen vor einem Imbiss eingeschlagen“ und dabei irgendeinen religiösen Blödsinn gerufen. Typisch Politik und Polizei: Auf Messer zum Apfelschälen kontrollieren sie, aber Straßenschilder stellen sie dann griffbereit hin. Danke, Merkel.
(Es scheint eine außerordentlich dumme Idee zu sein, ein Bankkonto in Deutschland zu haben. Wenn London nur nicht so unpraktisch wäre! Was für eine wundervolle Stadt. Was für ein wundervolles Land. -)
Auch lehrreich: Woran erkennt man eine „KI“? Der Ins-Internet-Reinschreibkollege schreibt und fußnotet: unter anderem daran, dass sie weder zuzugeben bereit ist, was sie alles nicht kann, noch im eigentlichen Sinne Humor hat. Ich schreibe jetzt nicht, für welche Partei eine „KI“ also wahrscheinlich eine hervorragend qualifizierte Vorstandskandidatin wäre. Es ist Wahlkampf und da mache ich nicht mehr mit.
Über ausgerechnet Paul McCartney erfuhr ich (wie üblich) zu spät, dass er sich schon 2025 an einem künstlerisch lobenswerten Projekt namens „Is This What We Want?“ beteiligt hatte, das als Protest gegen die „KI“-„Musik“ konzipiert war und im Wesentlichen aus Studiogeräuschen bestand, um zu verdeutlichen, was passieren würde, würde „KI“ die Arbeit von Berufsmusikern vollends entwerten: sie hätten nämlich schlicht keinen Bock mehr. Zwar hätte ich persönlich außerordentlich wenige Einwände dagegen, wenn der ein oder andere Musiker keinen Bock mehr hätte, bin aber dennoch der Ansicht, dass das Anliegen unterstützenswert war, ist und bleibt. Wenn ihr also jemanden kennt, der „KI“-„Musik“ unter die Leute zu bringen versucht, gebt ihm bitte einen möglichst unhöflichen Kosenamen (z.B. „du Arschbrot“), bis er damit aufhört.
Dringend aufmerksamkeitsbedürftig: Musik von (und für) Menschen.
Guten Morgen.











