Persönliches
Denk­pau­se

Und da ich hier gera­de vor mei­nem auf dem pen-&-paper-Prin­zip basie­ren­den Uni­­ver­­­sal-note­­book, von des­sen Lauf­zeit sich man­cher Her­stel­ler mobi­ler Musik­spiel­ge­rä­te eigent­lich auch mal inspi­rie­ren las­sen könn­te, sit­ze und, statt, wie ich es mir noch vor einer Stun­de fest vor­ge­nom­men hat­te, geis­tig den Aus­füh­run­gen des Dozen­ten zu fol­gen, über eine bevor­ste­hen­de län­ge­re Rei­se nach­den­ke, das trübe …

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PersönlichesProjekteSonstiges
HiFi für Fortgeschrittene

Ab und zu kommt es vor, dass mir im ÖPNV Per­so­nen den Frei­raum neh­men, die sich in kei­ne der drei Haupt­ka­te­go­rien ein­deu­tig ein­ord­nen las­sen; die sprich­wört­li­chen Aus­nah­men von der Regel sozu­sa­gen. Heu­te mach­te ich Bekannt­heit mit einer auch mir noch unbe­kann­ten Spe­zi­es. Der Jung­mensch, augen­schein­lich weib­lich und etwa 17 Jah­re alt, war schon zu hören, …

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Persönliches
Ste­hen blei­ben, böse gucken, weitergehen

Ein nicht unin­ter­es­san­tes Phä­no­men, auf das man als mehr oder min­der regel­mä­ßi­ger Kun­de der öffent­li­chen Ver­kehrs­be­trie­be mit­un­ter stößt, betrifft das zuse­hends eigen­ar­ti­ge­re Ver­hal­ten von Rei­se­wil­li­gen mit stei­gen­dem Alter. Die meis­ten öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel sind so gebaut, dass in einer Sitz­rei­he meh­re­re Per­so­nen mit­samt ihrem Gepäck Platz fin­den kön­nen. Sitzt nun ein Mensch allein in einer sol­chen Reihe, …

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PersönlichesPolitikIn den NachrichtenNerdkrams
Resi­gna­ti­on grotesk

Gege­ben sei ein nicht­de­ter­mi­nis­ti­scher end­li­cher Auto­mat: Hab ich sel­ber mir aus­ge­dacht. – Max Goldt: Dei­ne Rei­me sind Schwei­ne Welt.de berich­tet übri­gens bezüg­lich des Nicht­krie­ges in Afgha­ni­stan: Mer­kel nimmt an Trau­er­fei­er für Gefal­le­ne teil Kanz­le­rin Ange­la Mer­kel (CDU) wird an der Trau­er­fei­er für die drei am Kar­frei­tag in Kun­dus getö­te­ten Sol­da­ten der Bun­des­wehr teil­neh­men. Kennt eigent­lich, abgesehen …

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PersönlichesMusikSonstiges
Die Defi­ni­ti­on der Lie­be aus drei Perspektiven

Lie­be bedeu­tet, sich im Ange­sicht des Ande­ren woh­lig, sicher zu füh­len. Lie­be ist das Gemein­sa­me, nicht das Indi­vi­du­el­le. Indi­vi­du­el­le Lie­be ist Selbst­lie­be. Lie­be ist vor allem aber auch blind, taub und naiv. Wer liebt, kann und wird ver­lie­ren, unver­meid­lich und nur unter Selbst­auf­ga­be auf­schieb­bar. Lie­be ist die Bereit­schaft, sich selbst über­zeu­gend zu belü­gen. (Hier­zu zwei …

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LyrikPersönliches
Die fal­schen Worte.

Es wäre auch zu schön gewe­sen, hät­te die Geschich­te mit der Frosch­lei­che kein Nach­spiel gehabt. Das Leben mit all sei­nen kom­pli­zier­ten Zusam­men­hän­gen ist nicht immer ein fai­res, und Über­ein­künf­te bedeu­ten nicht immer Einig­keit. Dies vor­aus­ge­setzt erfüllt es, wenn ein gemüt­li­ches Bei­sam­men­sein, for­ciert durch die berau­schen­de Wir­kung des Alko­hols, dazu führt, dass man sich näher kommt, …

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NetzfundstückeFotografiePersönliches
Erfolg­rei­che Aben­de sehen so aus.

Nach­mit­tags mit einer ver­mu­te­ten Frosch­lei­che im Hals und ansons­ten immer­hin leich­tem Unwohl­sein in einem furcht­bar ein­deu­tig rie­chen­den Zim­mer auf­wa­chen und erleich­tert fest­stel­len, dass, eben­falls immer­hin, kei­ne dau­er­haf­ten Gäs­te zurück­ge­blie­ben sind, die man bewir­ten müss­te und mit denen ein Gespräch über die ver­gan­ge­nen Stun­den, wor­auf in man­cher­lei Situa­ti­on jeg­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­such lei­der bzw. zum Glück hin­aus­zu­lau­fen pflegt, …

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PersönlichesMusikKaufbefehle
Für dich.

Die Fan­tas­ti­schen Vier: „Ewig“. Gefäl­ligst käuf­lich zu erwer­ben­des Album: „Viel“. Dan­ke. Wie lan­ge ist das jetzt her? War das ein ande­res Leben? Denn ich weiß nichts mehr von dir außer was wir erleb­ten. Hab kei­ne Ahnung, was du machst oder wo du jetzt bist, weiß nicht, wen du ver­misst, und war das jemals ich? Hab noch irgendwo …

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PersönlichesMusikPolitikSonstigesIn den Nachrichten
Weil näm­lich, ne?

Da sitzt man mal wie­der doof im ÖPNV der Stadt, die ver­arm­te Alko­ho­li­sier­te seit heu­te zwar immer noch nicht zu the­ra­pie­ren ver­mag, aber immer­hin seit heu­te nicht mehr zu Gesicht bekom­men will, her­um und wird zufäl­lig Ohren- und Augen­zeu­ge eines Dia­logs zwei­er Pre­ka­tia­ri­er, von denen einer, wie ich mit­be­kam, ein wich­ti­ges juris­ti­sches Gespräch füh­ren sollte, …

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Persönliches
Impf­kreu­zung. (Es erwach­te die Menschlichkeit.)

Nicht ohne Belus­ti­gung wur­de ich heu­te, in all­zu gewöhn­li­che Gedan­ken ver­sun­ken, mit­tels krä­hen­der Kon­ver­sa­ti­on auf die Gegen­wart deut­lich jün­ge­rer Zeit­ge­nos­sen auf­merk­sam gemacht, die in dem von mir benutz­ten Ver­kehrs­mit­tel her­um­toll­ten. (Machen die das eigent­lich mit Absicht?) Das Sod­bren­nen, das sich prompt ein­stell­te, hin­der­te mich nicht dar­an, dem Spiel auf­merk­sam zu fol­gen. Wie es hieß, brachte …

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PersönlichesNetzfundstücke
Zurück in der Stadt

Den Semes­ter­be­ginn erkann­te ich dar­an, dass ich pünkt­lich nach etwa drei Stun­den Ruhe erwach­te und par­tout kei­nen Schlaf mehr fand. Nach meh­re­ren Mona­ten zurück in der Stadt nahm ich dann wahr, dass sich fast alles ver­än­dert hat­te. Die Stra­ßen­la­ter­nen am Omni­bus­sam­mel­platz tauch­ten das Gebiet in ein dunk­les Oran­ge. Weni­ge Stra­ßen wei­ter hat­te die Bahn AG elektronische …

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PersönlichesProjekte
Pro­to­koll einer Herz­chen­ver­schwen­dung (inkl. Kätzchen)

Und es begab sich aber zu der Zeit, die Zeit der Rei­ni­gung genannt ward, dass sich aber­mals der Gedenk­tag des Hei­li­gen Kyrill von Salo­ni­ki jähr­te, im Volks­mun­de auch der Tag der Lie­ben­den genannt. Um auch sei­nen eige­nen Scha­fen ein wenig Lie­be zu spen­den, sprach der Vor­ste­her einer klei­nen Gemein­de wie folgt: „Ich will auch in ihnen …

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PersönlichesMusik
Schnee is in the Air. </3

Uner­be­te­ne Wer­be­post betreffs „Love is in the Air. <3“, nur echt mit „<3“, ver­an­lass­te mich dazu, einen Blick hin­aus­zu­wer­fen. Statt der ver­spro­che­nen Lie­be war jedoch wie mit einem nicht jus­tier­ten Fern­seh­emp­fän­ger nur Schnee zu sehen: Nicht ein­mal die Kaprio­len der Simpsons oder som­mer­li­cher Indie-Rock kön­nen die Melan­cho­lie gänz­lich ver­trei­ben, die ein Blick in ver­schnei­te Dun­kel­heit aufkommen …

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PersönlichesSonstiges
Wie­der Spaß im ÖPNV

Man for­der­te kür­ze­re Ein­trä­ge von mir. Ich ver­su­che es mal: Ich fuhr heu­te zwecks pro­fes­sio­nel­ler Unter­su­chung mei­ner Äußer­lich­kei­ten und trotz der zu all­zu viel Bequem­lich­keit ein­la­den­den Semes­ter­fe­ri­en mit dem Bus, und dies gleich mehr­fach (eben hin und zurück). Die Rück­fahrt war weit­ge­hend unspek­ta­ku­lär, ich lern­te nur unfrei­wil­lig eini­ge wei­te­re Sprech­stü­cke irgend­ei­nes mir nicht nament­lich bekann­ten Aggro-Berlin-artigen …

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