Politik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt LX: Die Bahn kommt (zu spät).

Wisst ihr schon, wer schuld dar­an ist, dass die Bahn ihre Fahr­plä­ne nicht ein­hält? Nicht etwa inkom­pe­ten­te Ver­ant­wort­li­che oder unge­wöhn­lich nor­ma­les Wet­ter, son­dern die lin­ke Sze­ne, heißt es sei­tens der Bahn AG. Man habe, hieß es, „an ver­schie­de­nen Kabel­schäch­ten der Bahn Feu­er mit elek­tro­ni­schen Zeit­ge­bern und Brand­be­schleu­ni­ger gelegt“. Obwohl nur einer die­ser Brand­sät­ze los­ging und …

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Musikkritik⁠Kaufbefehle
London Underground: So was von 70-er.

In mei­ner Samm­lung obsku­rer musi­ka­li­scher Aus­wüch­se ent­deck­te ich soeben das 2010 ver­öf­fent­lich­te Album „Honey Drops“ von Lon­don Under­ground, einer ita­lie­ni­schen Psy­­che­­de­­lic-Rock-Band. „Psy­che­de­lic Rock“ ist hier kei­nes­falls ein ver­zwei­fel­ter Ver­such, das Gehör­te in Schub­la­den zu stecken. Tief atmen Lon­don Under­ground die Luft ein, in der The Kinks, The United Sta­tes of Ame­ri­ca und wei­te­re Hero­en mit …

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Persönliches⁠Fotografie
Leben am Feuer

(… und dann ergibt sich plötz­lich die­se Gele­gen­heit, und man fin­det sich im Krei­se unbe­kann­ter Gleich­alt­ri­ger wie­der, geschart um ein Feu­er nach alter Feu­er­mach­tra­di­ti­on; „Wein, Weib und Gesang“ mit ent­täu­schend wenig Wein, aber um so mehr Likö­ren. Das Sin­gen über­nimmt zur all­ge­mei­nen Erleich­te­rung die Kon­ser­ve, bat­te­rie­be­trie­ben wie damals in’nen Neun­zi­gern und ohne MP3 und Inter­net …

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Fotografie
Der leckerste aller Kaiser

Erstaun­li­ches eröff­ne­te sich mir heu­te in einer Filia­le einer bekann­ten Han­dels­ket­te: Ein Kol­le­ge von Wil­helm, Franz und Karl dem Gro­ßen ist offen­bar in Tüten­form erhält­lich. („Wie, Bin­de­stri­che sind noch nicht abge­schafft?“) Auch nicht schlecht übri­gens staun­te ich, als ich beim Ver­las­sen der Filia­le ein Gespräch ver­nahm. Eine Kun­din schick­te sich an, der aus­ge­schrie­be­nen Inven­tur bei­zu­woh­nen. …

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Persönliches⁠Politik⁠In den Nachrichten⁠Montagsmusik
Red Hot Chili Peppers – Get on Top

Wie wohl die mei­sten Jugend­li­chen mei­ner Gene­ra­ti­on durch­leb­te auch ich im Lau­fe mei­ner musi­ka­li­schen Sozia­li­sa­ti­on eine Pha­se, in der ich des Öfte­ren Zeit mit Punks ver­brach­te, und obgleich ich mich ihrer über­wie­gen­den poli­ti­schen Radi­ka­li­tät – wie man als Jugend­li­cher eben so ist: Wider­stand ist Lebens­zweck – nicht anschloss, so besit­ze ich doch bis heu­te eini­ge …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Medienkritik LVII: Steves Jobs

Ich hat­te mir fest vor­ge­nom­men, das The­ma Ste­ve Jobs an mir vor­bei­plät­schern zu las­sen wie den heu­ti­gen Regen­schau­er. Zu emo­tio­nal ist die­se öffent­li­che Dis­kus­si­on geführt wor­den und wird noch immer zu emo­tio­nal geführt. Apple war Ste­ve Jobs war Apple, so lau­tet der Kanon, nur den Refrain, dass Apple dann jetzt wohl auch lang­sam einen qual­vol­len …

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Nerdkrams⁠Fotografie
WLAN-Kabel

Saturn macht’s rich­tig: WLAN-Kabel sind selbst­ver­ständ­lich in der Netz­werk­ab­tei­lung zu fin­den. (Abt.: Alte Wit­ze, für die ande­ren Ins­in­ter­net­schrei­bern ihr Ser­ver zu scha­de ist.)

Kaufbefehle⁠Musikkritik
broken.heart.collector: Sammelt gebrochene Herzen und Stile

Wäh­rend ich also eben gera­de die Sta­ti­sti­ken für Sep­tem­ber 2011 in einen akzep­ta­blen Text ein­flie­ßen zu las­sen ver­such­te, rotier­te in der Musik­an­la­ge das Album „broken.heart.collector“ des öster­rei­chi­schen Quin­tetts sel­ben Namens, eigent­lich ein um Sän­ge­rin und Bass­kla­ri­net­ti­stin erwei­ter­ter Abkömm­ling des Tri­os Bul­bul, von dem ich eben­falls nie zuvor gehört hat­te; das Quin­tett jeden­falls schaff­te es auf …

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Internes
Statistiken September ’11

Da schreibt man mal einen Tag lang nichts und hofft, dass in der Zeit etwas pas­siert, über das man eben am über­näch­sten Tag schrei­ben könn­te, aber Puste­ku­chen. Statt­des­sen erreicht mich die Fra­ge, wie­so ein Nicht­blog, das the­ma­tisch mit Linux nur spo­ra­disch zu tun hat, auf „tuxproject.de“ liegt. Die Ant­wort ist sim­pel: Ich ersann die Adres­se, …

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Fotografie
Wenn der kleine Hunger kommt

Beein­druckt von dem Erfolg der Pro­duk­te eines gro­ßen US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Pro­du­zen­ten unge­sun­den Fra­ßes, der, des­sen war er sich sicher, auch auf den prä­gnan­ten Pro­dukt­be­zeich­nun­gen fuß­te, beschloss Lebens­mit­tel­händ­ler N. N., der seit eini­ger Zeit schwä­cheln­den Pro­dukt­spar­te der Geträn­ke neu­en Auf­wind zu geben. (Na, dann prost Mahl­zeit.)

Sonstiges
Medienkritik LVI: Gefährlich!

Ach, noch was, „Braun­schwei­ger Zei­tung“: Dich lese ich ja eher zur Unter­hal­tung als zur Infor­ma­ti­on, denn das kann dei­ne Redak­ti­on nach­weis­lich bes­ser. Aber in letz­ter Zeit mache ich mir etwas Sor­gen. Dein Über­schrif­ten­aus­den­ker wur­de doch nicht etwa gefeu­ert? Man lebt schon gefähr­lich im Braun­schwei­ger Umland; dort gibt es sogar Löwen! (Tut mir Leid, ich habe …

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In den Nachrichten
Medienkritik LV: Der Papst und die Leute

Was für ein Auf­wand: Der Papst kommt nach Deutsch­land und wird umwor­ben wie sonst nur Fidel Castro und Barack Oba­ma, wenn sie sich dann mal hier im Reich der poli­ti­schen Mit­te ein­fin­den, das radi­ka­le Fun­di­spin­ner nur all­zu gern hofiert, so eini­ge Vor­den­ker aus der Uni­on erin­nern mich ohne­hin sehr an die Tea-Par­­ty-Bewe­­gung, nur eben mit …

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Kaufbefehle⁠Montagsmusik
Pink Floyd – Careful With That Axe, Eugene

Und da wir gera­de bei Pink Floyd waren: Am Frei­tag erscheint das Gesamt­stu­dio­werk die­ser doch nicht all­zu üblen Musik­grup­pe in einer Neu­auf­la­ge, und die ganz Har­ten unter ihren Hörern, denen es mehr um’s Prin­zip geht, weil sie sowie­so schon alles von Pink Floyd im Schrank haben, bekom­men natür­lich auch die Gele­gen­heit, eine Hyper­su­per­bo­nu­sedi­ti­on ein­zel­ner Alben …

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Musik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt LVIII: Mörder! Terroristen! Musikrunterlader!

Es ließ sich ja nur schwer­lich nicht bemer­ken: Das Wet­ter beim dies­jäh­ri­gen Puk­kel­­pop-Festi­­val war der­ma­ßen sub­op­ti­mal, dass ein Sturm vier Leu­te töte­te. Weil so was aber ein­fach nicht pas­sie­ren kön­nen soll, wur­de natür­lich umge­hend nach den Hin­ter­grün­den geforscht, denn dass ein Sturm einen Schwall an Besu­chern um die Ecke bringt, ist viel­leicht nichts, was zur …

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Persönliches
„Geschlecht? Ja, bitte!“

Wenn mich Bekann­te oder weni­ger Bekann­te fra­gen, was ich mir denn so zum Geburts­tag, zu Weih­nach­ten oder ähn­li­chen Anläs­sen wün­sche, vari­ie­re ich mei­ne Ant­wort meist anhand der Iden­ti­tät des Fra­ge­stel­lers von „war­um soll­te ich dafür beschenkt wer­den, gebo­ren wor­den zu sein?“ bzw. „(…) dass Jesus angeb­lich gebo­ren wur­de?“ bzw. „(…) dass (…)?“ bis „och, Sex …

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