Erstaunliches eröffnete sich mir heute in einer Filiale einer bekannten Handelskette: Ein Kollege von Wilhelm, Franz und Karl dem Großen ist offenbar in Tütenform erhältlich.
(“Wie, Bindestriche sind noch nicht abgeschafft?”)
Auch nicht schlecht übrigens staunte ich, als ich beim Verlassen der Filiale ein Gespräch vernahm. Eine Kundin schickte sich an, der ausgeschriebenen Inventur beizuwohnen. Es scheiterte daran, dass sie nicht Schülerin, Studentin oder Rentnerin, sondern schnöde Arbeitslose (“Arbeitssuchende”, das sagen sie alle und meinen es eigentlich selten) war. Es tue ihr somit Leid, plapperte die Zuständige im Auftrag der Filiale, aber Arbeitslose stellten sie nicht ein.
Das war etwas surreal, denn wem, wenn nicht Arbeitslosen, gibt man denn heutzutage Beschäftigung? (Und sind Studenten nicht auch eigentlich Arbeitslose unter anderem Namen?) — Andererseits erklärt dieses Szenario, wieso ich in besagter Filiale nur selten neue Mitarbeiter erspähe: Ein Großteil der Interessenten ist vermutlich ohne anderweitige Beschäftigung.
(Immerhin ist das mal ein gelungener Anreiz, nicht länger arbeitslos zu sein: Man darf an der Inventur teilnehmen, ist man es nicht mehr. Vielleicht ist das ein gutes Motiv für eine spätere Werbekampagne in der Arbeitsagentur: “Sie sind mit Hartz IV zufrieden? Wussten Sie, dass Ihnen so die Chance entgeht, bei der Inventur zu helfen?” — Der anschließende Andrang dürfte überwältigend sein!)


Du brauchst mehr Hobbys. Oder Sex.
Oder Sex als Hobby?
“mit bunten Gemüseklößchen” is auch hybsch, wer kauft so einen Müll?
Irgendwelche Gartenabfälle zusammengepappt und Farbe dazugegossen?
P.s.: Wolltest Du nich das Kommentaraboding ma fixen?
Vielleicht Frauen — die mögen es ja optisch ansprechend, egal, wie sinnfrei es sein mag.
P.S.: Niemals!
Von der Leyen und die ominöse warme Suppe?
Klingt nach einem Jugendroman.