In den Nachrichten
Kurz verlinkt CXLI: Jabba the Turk?

Prust: In der Weih­nachts­zeit soll sich ein öster­rei­chi­scher Vater bei der Tür­ki­schen Kul­tur­ge­mein­de in Öster­reich gemel­det und eine Beschwer­de vor­ge­bracht haben. Sei­ne Schwe­ster habe sei­nem Sohn den Lego-Bau­­satz „Jabbas Palace“ des däni­schen Spie­le­her­stel­lers Lego gekauft, „in guter Absicht“. Es habe sich jedoch her­aus­ge­stellt, dass die Lego-Ver­­­packung „päd­ago­gi­schen Spreng­stoff“ ent­hal­te. (…) Die Kul­tur­ge­mein­de ist den Beden­ken …

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Sonstiges
Medienkritik LXXVII: „JOY“, das Fachmagazin für angewandtes Zickentum

Yetis soll­ten nicht Cos­mo­po­li­tan lesen, Män­ner kei­ne Frau­en­zeit­schrif­ten. So weit der Mythos. Man wür­de als Mann aber manch­mal viel­leicht schon gern wis­sen, was die Frau­en so bewegt, und dabei hilft für wenig Geld ein Tratsch- und Mode­heft­chen wie „JOY“. Auf der Web­site der „JOY“ (Vor­sicht: Web­site der „JOY“!) ist zur­zeit unter ande­rem eine Gale­rie der …

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Kaufbefehle⁠Musikkritik
Ariel Pink’s Haunted Graffiti – Mature Themes

Beacht­lich ist übri­gens auch das Album „Matu­re The­mes“ von Ari­el Pink’s Haun­ted Graf­fi­ti, erschie­nen bereits im August 2012 und von mir, Ver­zei­hung!, zu spät bemerkt. Ari­el Pink ist das Alter Ego des Kali­for­niers Ari­el Rosen­berg, der schon diver­se sehr merk­wür­di­ge Lo-Fi-Musi­kal­­ben ver­öf­fent­licht hat­te. Zusam­men mit sei­ner Haun­ted Graf­fi­ti Band macht er immer noch Musik, für …

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Politik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CXL: Das Internet war voll.

Zur SPD einer­seits und zu Frau Mei­ritz vom „SPIEGEL“ ande­rer­seits möch­te ich mich übri­gens nicht wei­ter äußern, behin­der­te Kin­der und Frau­en schubst man als anstän­di­ger Mensch nicht. Statt­des­sen wäre das hier fast unbe­merkt an mir vor­bei­gerauscht: Der CDU-Bun­­­de­s­­tags­frak­ti­on­s­­vi­­ze­­vor­­­sit­­zen­­de (tol­ler Titel übri­gens) Micha­el Fuchs hat bezüg­lich sei­ner frü­he­ren Beschäf­ti­gung bei einer irgend­wie mit dem bri­ti­schen Geheim­dienst …

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Politik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CXXXIX: Innerparteiliche Demokratie

In Nie­der­sach­sen über­schla­gen sich die Ereig­nis­se kurz vor der anste­hen­den Land­tags­wahl gera­de­zu. Nun ist eine pro­mi­nen­te „Sozi­al­de­mo­kra­tin“ (merk­wür­di­ge, aber histo­risch begrün­de­te Eigen­be­zeich­nung von SPD-Mit­­glie­­dern) zur Links­par­tei gewech­selt, weil sie gegen Doris Schrö­­der-Köpf, Pio­nie­rin der Pfer­de­wit­ze, ver­lo­ren hat. Dies aber wohl nicht ganz zu Recht: Nach dem Votum der fünf Orts­ver­ei­ne hat­te Leu­sch­ner zwar mit 21 …

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Politik⁠Netzfundstücke⁠Persönliches
Alles Käse, die Ästhese.

Dass das Schön­heits­emp­fin­den der Gesell­schaft sich in den letz­ten Jahr­zehn­ten nicht zum Bes­se­ren gewen­det hat, habe ich ja hier bereits des Öfte­ren the­ma­ti­siert. Zusam­men­fas­send sei wie­der­holt: Der momen­ta­nen modi­schen und ideel­len Ent­wick­lung von Schön­heits­idea­len kann ich nichts abge­win­nen. Ich bin ein visu­el­ler Mensch; ande­re mögen es ober­fläch­lich nen­nen. Die mensch­li­che Spe­zi­es ist eine von jahr­tau­sen­de­al­ten …

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In den Nachrichten
Diese Wichser!

Frü­her, lan­ge vor „Twilight“ und „Har­ry Pot­ter“, spra­chen Prot­ago­ni­sten in Kin­der­bü­chern noch sturz­frei­es Deutsch. Pip­pi Lang­strumpf unter­hielt sich fröh­lich nicht etwa mit der Toch­ter des afro­ame­ri­ka­nisch­stäm­mi­gen Königs, son­dern mit der Neger­prin­zes­sin im Taka-Tuka-Land, und Kin­der, die ihre Schu­he nicht wich­sen woll­ten, beka­men eine gewichst. Mit der Neger­kö­ni­gin ist es schon lan­ge vor­bei, der Thie­­ne­­mann-Ver­­lag („Thie­ne­mann …

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In den Nachrichten
Kurz verlinkt CXXXVIII: Einmauern hätt‘ vielleicht geholfen

Wofür wir mehr Über­wa­chung brau­chen? Na, um Ver­bre­chen zu ver­hin­dern! Zum Bei­spiel die­ses: Er soll ein sie­ben­jäh­ri­ges Mäd­chen miss­braucht haben, nur vier Mona­te nach dem Ende sei­ner Siche­rungs­ver­wah­rung. (…) Andre­as R. trug eine Fuß­fes­sel. Natür­lich: Fuß­fes­seln tau­gen nix, Ver­ge­wal­ti­gen würd‘ auch funk­tio­nie­ren, wenn die Bei­ne kom­plett ab wären. Viel­leicht hät­te man Herrn R. statt­des­sen eine …

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Kaufbefehle⁠Musikkritik
Of Monsters and Men – My Head Is an Animal

Und dann war da noch die islän­di­sche Musik­grup­pe „Of Mon­sters and Men“, derer Lied „Litt­le Talks“ heu­te ver­se­hent­lich mei­nen Weg kreuz­te. Es han­delt sich um ein Pop­stück, des­sen Text ich mag. Man möge mir nach­se­hen, dass es nicht vor­ran­gig um Mon­ster und Män­ner geht. Though the truth may vary, this ship will car­ry our bodies …

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Sonstiges
Medienkritik in Kürze: Nicht ganz Dichtung

In der heu­ti­gen Braun­schwei­ger Zei­tung ist ein „Leser­ge­dicht“ über den Schnee abge­druckt, des­sen eine Stro­phe inklu­si­ve Zei­len­um­brü­chen so geht: Uner­war­tet lässt er totes Blatt-Braun zum Farb­pri­mas mutie­ren Aber ich sage es nur ungern aber in meh­re­re Zei­len zer­hack­te Pro­sa ist noch kein Gedicht und nicht mal beson­ders gut les­bar auch nicht wenn man ein­zel­ne Wör­ter …

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Persönliches
Zweitausendzwölf plusminus eins

Die­ser Arti­kel ist Teil 2 von 15 der Serie Neu­jahr

… und 2013 beginnt eigent­lich auch nicht anders als 2012, mit Sekt und Feu­er­werk und Bier und Tee und Bier und Feu­er­werk, mit Sekt in der Hand und Feu­er­werk im Her­zen und Bier im Kopf und Tee in der Bla­se und Bier im Bauch und Feu­er­werk vor der Tür, wo die Leu­te schnee­fremd ste­hen und …

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Politik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CXXXVII: „Niemand will zu den Verlierern gehören.“

Mit der F.D.P. mag nie­mand mehr spie­len: Der FDP lau­fen offen­bar die Mit­glie­der davon. 2013 wird die Par­tei erst­mals weni­ger Bei­trags­zah­ler haben als die Grü­nen. Das dürf­te so blei­ben, denn „nie­mand will zu den Ver­lie­rern gehö­ren“, so Par­tei­en­for­scher Oskar Nie­der­may­er. Dies wird unter ande­rem auf die ver­än­der­ten Gesell­schafts­ver­hält­nis­se zurück­ge­führt: Bis in die 1960er Jah­re hin­ein …

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Persönliches
Eigentlich.

Eigent­lich ver­misst man sie gar nicht. Man ist schließ­lich nicht zum ersten Mal allein und hat sich im Grun­de längst dar­an gewöhnt, die läng­ste Zeit des Lebens mit sich selbst zu ver­brin­gen. Eigent­lich sin­niert man nun über das Wort „ver­mis­sen“ und des­sen ego­isti­sche Kom­po­nen­te. Ist Ver­mis­sen nicht ver­mes­sen, ist Aut­ar­kie nicht exklu­siv? Eigent­lich weiß man, …

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