Und dann war da noch die isländische Musikgruppe “Of Monsters and Men”, derer Lied “Little Talks” heute versehentlich meinen Weg kreuzte. Es handelt sich um ein Popstück, dessen Text ich mag. Man möge mir nachsehen, dass es nicht vorrangig um Monster und Männer geht.
Though the truth may vary, this
ship will carry our
bodies safe to shore.
Zu dem Lied gehören ein/e EP des Titels “Into the Woods” sowie ein 2011 veröffentlichtes Album namens “My Head Is an Animal” (“Mein Kopf is’n Viech” oder so), das voller so Popmusik ist. “Ürks, so Popmusik” sagen nun die Hipster unter meinen Lesern. Werte Hipster, ich spare mir nun den offenen Brief und fasse mich kurz: Ich mag euch. Aber ihr liegt falsch.
Wahr ist, dass “My Head Is an Animal” nicht unbedingt für den anspruchsvollen Konsumenten taugt, der unbedingt immer und überall avantgardesque Beschallung benötigt. Wahr ist aber auch, dass das zu Hörende qualitativ so manches schlägt, was sonst so in den Hitparaden ist, weil irgendwelche Plattenfirmen viel Geld hinein investieren. (In Deutschland hat es zumindest für Platz 4 gereicht.)
Vergleiche: Arcade Fire, Mumford & Sons. Mag ich beide nicht — Of Monsters and Men mag ich hingegen.
Und sei’s nur für “Little Talks”.

