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Kurz verlinkt CXXXIX: Innerparteiliche Demokratie

Weil Demokratie nicht funktioniertIn Nieder­sach­sen über­schla­gen sich die Ereignisse kurz vor der anste­hen­den Land­tagswahl ger­adezu. Nun ist eine promi­nente “Sozialdemokratin” (merk­würdi­ge, aber his­torisch begrün­dete Eigen­beze­ich­nung von SPD-Mit­gliedern) zur Linkspartei gewech­selt, weil sie gegen Doris Schröder-Köpf, Pio­nierin der Pfer­de­witze, ver­loren hat. Dies aber wohl nicht ganz zu Recht:

Nach dem Votum der fünf Ortsvere­ine hat­te Leuschn­er zwar mit 21 zu 19 Stim­men zunächst vorn gele­gen, die Delegierten hat­ten sich aber nicht an diese Entschei­dung gebun­den gefühlt. Sie hat­ten Leuschn­er am Ende nur 14 Stim­men gegeben.

(Falls noch jemand Gründe brauchte, warum das Delegierten­sys­tem sel­ten eine gute Idee ist.)

Und was sagt der “Spitzenkan­di­dat” der SPD zu diesem Vor­fall? Ach, das sei doch alles nicht so schlimm. Demokratie sei auf Sozialdemokratisch eben nicht unbe­d­ingt das mit der Mehrheit.

“Die Kan­di­datenkür sei nach allen Regeln der inner­parteilichen Demokratie ver­laufen, sagte dage­gen Weil. “Wer das nicht akzep­tiert, der hat ganz am Ende ein Prob­lem mit der Demokratie.”

“Inner­parteiliche Demokratie”. Den Begriff sollte man sich merken.