PersönlichesFotografie
Bezie­hungs-wei­se

Denn eigent­lich ist das Leben nicht mehr als das Stre­ben nach Per­fek­ti­on, nach der größt­mög­li­chen Attrak­ti­vi­tät, der Kreis­lauf aus akti­vem und pas­si­ven Kon­sum, denn man ent­stand aus Kon­sum und wird eines Tages kon­su­miert wer­den, und auch in der kur­zen Zeit dazwi­schen ist man selbst die Ware, die zwar aktiv han­delt, aber eigent­lich doch nur nach …

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SonstigesPiratenpartei
Für mehr Respektanz!

Die Suche, nein, S(ehns)ucht nach Aner­ken­nung liegt in der Natur vie­ler den­ken­der (zumeist Rudel-)Tiere, und auch der Mensch ist davon nicht aus­ge­nom­men. Eine der meist­ver­brei­te­ten Aus­drucks­for­men die­ser Aner­ken­nung ist der Respekt. Der Duden, bekannt­lich sprach­ab­bil­den­des Werk, kennt zur­zeit drei wei­te Bedeu­tun­gen des Wor­tes „Respekt“, von denen uns Nicht-Schrif­t­­se­t­­zer nur zwei inter­es­sie­ren müss­ten: auf Aner­ken­nung, Bewunderung …

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PolitikIn den Nachrichten
Nie wie­der „Nie wie­der Krieg!“!

Apro­pos Afgha­ni­stan. Ein Rück­blick: Um das Jahr 1979 her­um rot­te­ten sich die ihren letz­ten gro­ßen Dro­gen­ab­sturz über­lebt haben­den Hip­pies aus der Frauen‑, Frie­­dens- und Anti-Atom­­kraft-Bewe­­gung zu einer jun­gen, fri­schen Par­tei – zunächst sons­ti­gen poli­ti­schen Ver­ei­ni­gung – zusam­men, die man­tra­ar­tig irgend­was von „Kein Strom aus Atom!“ und „Nie wie­der Krieg!“ vor sich hin­mur­mel­te. Die nach der …

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PolitikIn den Nachrichten
Kurz ver­linkt CXLVII: Bei­na­he radikal.

Das Wort „radi­kal“ hat, sofern man aus­nahms­wei­se den Duden als defi­ni­ti­ons­fä­hi­ge Instanz ver­steht, im Deut­schen meh­re­re Bedeu­tun­gen: von Grund aus erfol­gend, ganz und gar; voll­stän­dig, gründ­lich mit Rück­sichts­lo­sig­keit und Här­te vor­ge­hend, durch­ge­führt o. Ä. eine extre­me poli­ti­sche, ideo­lo­gi­sche, welt­an­schau­li­che Rich­tung ver­tre­tend [und gegen die bestehen­de Ord­nung ankämp­fend] (Mathe­ma­tik) die Wur­zel betref­fend Wenn also die USA einen …

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PolitikIn den Nachrichten
Sig­mar Gabri­el hat kei­ne Wahl.

Und dann war da noch SPD-Mensch Sig­mar Gabri­el, der nach der bis­lang letz­ten Land­tags­wahl in sei­nem Hei­mat­land Nie­der­sach­sen total gespannt dar­auf war­te­te, wen sei­ne Par­tei – die als Wahl­sie­ger tra­di­tio­nell den neu­en Minis­ter­prä­si­den­ten des Lan­des stellt – wohl wäh­len wür­de: Ste­phan „inner­par­tei­li­che Demo­kra­tie“ Weil oder eben nicht. Ich nahm an die­ser Wahl nicht teil, ich nehme …

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In den Nachrichten
Kurz ver­linkt CXLVI: Die spin­nen, die Römer!

Wenn sich noch irgend­wer fragt, wo eigent­lich das Geld hin­fließt, das der Steu­er­zah­ler in arme Euro­län­der (Grie­chen­land, Ita­li­en, Ber­lin) sen­den darf: In die katho­li­sche Kir­che natür­lich. Für den bevor­ste­hen­den Amts­ver­zicht von Papst Bene­dikt XVI. hat die Stadt Rom nach ita­lie­ni­schen Medi­en­be­rich­ten 4,5 Mil­lio­nen Euro von der Regie­rung bean­tragt. Das „außer­or­dent­li­che Ereig­nis“ ver­lan­ge auch „außer­or­dent­li­che Ressourcen …

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MusikkritikKaufbefehle
Cas­pian – Waking Season

Die US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Postro­cker Cas­pian hat­te ich kurz­zei­tig ver­ges­sen. Als im letz­ten Jahr Peter, eigent­lich über das zuletzt ver­öf­fent­lich­te Cas­­pian-Album „Waking Sea­son“ berich­tend, all­ge­mein über die Ein­tö­nig­keit der aktu­el­len Postrock­land­schaft refe­rier­te, ließ ich mich nur zu einem kur­zen Kom­men­tar hin­rei­ßen, in dem ich ihm grund­sätz­lich Recht gab. Ja, natür­lich ist das, was gemein­hin unter dem allzu …

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KaufbefehleMusikkritik
Som­nam­bu­list – The Para­nor­mal Humidor

In mei­nem Fun­dus an Musik, die sich im Lau­fe der Zeit so ange­sam­melt hat, fand ich zufäl­lig auch das Album „The Para­nor­mal Humi­dor“ („Der para­nor­ma­le Feucht­raum“) des US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Quin­tetts Som­nam­bu­list, ver­öf­fent­licht im Jahr 2001. Dabei han­delt es sich um das zwei­te Album bezie­hungs­wei­se das ers­te (und bis heu­te offen­bar letz­te) nach der Neu­grün­dung der Band. Als …

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In den NachrichtenPiratenpartei
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Die Zeu­gen Ponaders

Nur noch mal kurz zum Rea­li­täts­ab­gleich, was die media­le Auf­merk­sam­keit doch für ein wan­kel­mü­ti­ges Biest ist: Mari­na Weis­band, erklär­ter Lieb­ling der Medi­en (denn sie sei „(e)ine jun­ge Frau, die zwei gera­de Sät­ze her­aus­bringt, und dabei auch noch gut aus­sieht“), ana­ly­sier­te vor eini­gen Tagen den Zustand der Pira­ten­par­tei und for­der­te, dass sie sich end­lich wie­der mehr auf …

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PersönlichesMir wird geschlecht
Glei­cher als die ande­ren (Fort­set­zung).

Zu Beginn mei­ner Stu­di­en­zeit hat­te ich mich teils belus­tigt, teils ver­wun­dert über das hoch­schul­ei­ge­ne Frau­en- und Gleich­stel­lungs­bü­ro geäu­ßert. Es ist Zeit für einen Nach­trag. Heu­te näm­lich kam durch Zufall ein Exem­plar der zur­zeit gül­ti­gen Richt­li­nie gegen sexu­el­le Beläs­ti­gung und Dis­kri­mi­nie­rung in mei­nen Besitz. Dar­in ste­hen gut gemein­te Hin­wei­se, was denn alles zu unter­las­sen sei. Dabei …

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KaufbefehleMusikkritik
Hei­no – Mit freund­li­chen Grüßen

„Nun, da sich der Vor­hang der Nacht von der Büh­ne hebt, kann das Spiel begin­nen, das uns vom Dra­ma einer Kul­tur berich­tet.“ – Hei­no (Ori­gi­nal: Die Fan­tas­ti­schen Vier): MfG Eigent­lich dürf­te ich Hei­no nicht mögen. Ich habe mei­nen musi­ka­li­schen Stolz über Jah­re hin­weg hart erar­bei­tet, nen­ne Schla­ger­ver­an­stal­tun­gen im Geis­te gele­gent­lich (zum Bei­spiel jetzt gera­de) pau­schal „Toten­ge­sang“ …

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Sonstiges
Pas­tor Pritz­ke und die Kinder

Ver­se­hent­lich hal­te ich, wäh­rend ich an die­sem Text fei­le, das „Klee­blatt“ (Aus­ga­be Dezem­ber 2012 bis Febru­ar 2013, also vor der letz­ten Weih­nacht ver­öf­fent­licht), den Gemein­de­brief der evan­­ge­­lisch-luthe­ri­­schen Kir­chen­ge­mein­de in irgends­o­ei­nem Gos­la­rer Vor­ort in der Hand und bin über das edi­to­ri­al recht amü­siert. Pas­tor Pritz­ke (das klingt wie eine Figur aus den Micky-Maus-Comics, oder?) schreibt dort …

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PersönlichesNetzfundstücke
Der bes­se­re Sexismus

Ich woll­te mich hier zum The­ma Sexis­mus bezie­hungs­wei­se der aktu­el­len Debat­te zu die­sem The­ma eigent­lich nicht wei­ter äußern, das habe ich an ande­rer Stel­le bereits mehr als deut­lich getan. Die Bigot­te­rie, die die­sem The­ma anhängt, haben unter ande­rem Klop­fer und die Mut­ti tref­fend the­ma­ti­siert. Eigent­lich hät­te ich es damit auf sich beru­hen las­sen kön­nen. Nun …

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