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Sig­mar Gabri­el hat kei­ne Wahl.

Und dann war da noch SPD-Mensch Sig­mar Gabri­el, der nach der bis­lang letz­ten Land­tags­wahl in sei­nem Hei­mat­land Nie­der­sach­sen total gespannt dar­auf war­te­te, wen sei­ne Par­tei – die als Wahl­sie­ger tra­di­tio­nell den neu­en Mini­ster­prä­si­den­ten des Lan­des stellt – wohl wäh­len wür­de: Ste­phan „inner­par­tei­li­che Demo­kra­tie“ Weil oder eben nicht.

Ich nahm an die­ser Wahl nicht teil, ich neh­me jedoch an, die zur Wahl ste­hen­den Optio­nen las­sen sich mit „Ste­phan Weil“ und „Ist mir egal“ gut zusam­men­fas­sen.

Und sie­he, wei­ßer Rauch stieg auf. Herr Gabri­el ver­mel­de­te über­schwäng­lich per Twit­ter:

Herz­li­chen Glück­wunsch an den neu­en nie­der­säch­si­schen Mini­ster­prä­si­den­ten der SPD, Ste­phan Weil, zu sei­ner Wahl! Im ersten Wahl­gang gewählt!

Er wirk­te ernst­haft über­rascht.