Wenn sich noch irgendwer fragt, wo eigentlich das Geld hinfließt, das der Steuerzahler in arme Euroländer (Griechenland, Italien, Berlin) senden darf: In die katholische Kirche natürlich.
Für den bevorstehenden Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. hat die Stadt Rom nach italienischen Medienberichten 4,5 Millionen Euro von der Regierung beantragt. Das „außerordentliche Ereignis“ verlange auch „außerordentliche Ressourcen und Mittel” (…).
Katholische Kirche? Das war die hier:
Doch das von einer katholischen Stiftung getragene Kreszentia-Stift winkt ab: Die Schwestern wollten keinen Homosexuellen im Haus.
Das “außerordentliche Ereignis” (der Wechsel des Oberspinners vor dem Tod des derzeitigen Amtsinhabers), das, wie 1996 vom damaligen Papst Johannes Paul II. festgelegt, in der Sixtinischen Kapelle — die im Vatikanstaat, einem souveränen Staat auf der italienischen Halbinsel, steht — stattfinden muss, kostet die Hauptstadt (mithin: die Steuerzahler) eines anderen Staates also 4,5 Millionen Euro mehr als wenn der noch amtierende Papst einfach gestorben wäre.
“Tock, tock, tock.”
– Obelix, “Die Odyssee”
(Mit Dank an K. für die Überschrift.)
