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Kurz­kri­tik: Mai­da­Va­le – Tales of the Wicked West

Mai­da Vale ist eine Hal­te­stel­le der Lon­do­ner U‑Bahn sowie der Name eines Stu­dio­kom­ple­xes der BBC, in dem unter ande­rem John Peel regel­mä­ßig auf­nahm. Eine Band danach zu benen­nen ist, je nach­dem, ent­we­der zumin­dest unge­wöhn­lich oder ent­setz­lich banal. Das schwe­di­sche Frau­en­quar­tett Mai­da­Va­le, gegrün­det 2012, hat es trotz­dem gewagt und leg­te erst im kürz­lich ver­gan­ge­nen August mit …

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Katie Dey – Flood Net­work

Im Juni 2015 freu­te ich mich über das Debüt­al­bum der austra­li­schen Künst­le­rin Katie Dey im Fazit fol­gen­der­ma­ßen: Ein Musik gewor­de­nes WTF, das im noch ver­gleichs­wei­se unver­brauch­ten 2015 bis­her eine Aus­nah­me­erschei­nung dar­stellt. Nach­dem es eini­ge Tage lang für sym­bo­li­sche 1.000 US-Dol­lar zu haben war, erschien gestern (mit­samt erheb­li­cher Preis­sen­kung) end­lich das Nach­fol­ge­al­bum namens „Flood Net­work“, wei­ter­hin …

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Musik 06/2016 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 16 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Es ist ein hal­bes Jahr vor­bei, und schon der Dis­zi­plin (eine sonst über­schätz­te Tugend) wegen wird es daher Zeit, ein­mal die ersten sechs Mona­te der musi­ka­li­schen Neu­erschei­nun­gen – all jene also, derer ich bis Ende Juni hab­haft wer­den konn­te – Revue pas­sie­ren zu las­sen, wohl wis­send, dass all das von vorn­her­ein von vie­len Toden und …

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Kurz­kri­tik: Jane’s Addic­tion – Nothing’s Shocking

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat unlängst fest­ge­stellt, dass „Sam­pling“ ein stil­prä­gen­des Ele­ment im Hip-Hop sei. Damit ist auf höch­ster Ebe­ne ent­schie­den wor­den, dass von künst­le­risch wert­vol­len, krea­tiv gepräg­ten Inhal­ten dort kei­ne Rede sein kann. Wie anders ist’s doch in der Rock­mu­sik! Den 1980er Jah­ren haf­tet nichts­de­sto­trotz nicht völ­lig anlass­los (Phil Coll­ins) das Eti­kett des Jahr­zehnts an, über …

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Kurz­kri­tik: Hook­worms – The Hum

Tief in mei­ner Musik­ki­ste habe ich Haken­wür­mer gefun­den. Hook­worms sind eine bri­ti­sche Band, die 2010 gegrün­det wur­de und gele­gent­lich mit den hier schon Woo­den Shjips zu den „Neo-Psychedelic“-Bands gezählt wird. Die fünf Her­ren nen­nen sich JN, SS, MJ, MB und JW und auch sonst gilt es bei die­ser Band, sich auf die Musik zu kon­zen­trie­ren. …

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Are­n­na – Given to Emp­tin­ess

Noch so ein Album, das man nicht uner­wähnt las­sen soll­te. Are­n­na – mit Doppel‑N, nicht die schlim­me Neo­prog­ka­pel­le des ehe­ma­li­gen Maril­­li­on-Schla­g­­zeu­­gers – ist ein spa­ni­sches Quin­tett, das 2015 nach vier Jah­ren sein zwei­tes Album „Given to Emp­tin­ess“ ver­öf­fent­licht hat. Was mich an spa­ni­scher wie an ita­lie­ni­scher Rock­mu­sik meist beson­ders stört, ist der Gesang in der …

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Karokh – Need­le, Thread & Nail Polish

Wisst ihr noch, Karokh? Waren sie 2014 noch eine Über­ra­schung für mich, so hat­te ich sie im Fol­ge­jahr doch wie­der völ­lig aus den Augen ver­lo­ren. Um so erfreu­li­cher ist ihre Rück­kehr in zumin­dest mein Bewusst­sein. Nur 31:31 Minu­ten lang ist das mit einem kur­zen Tweet ange­kün­dig­te zwei­te Album der sie­ben Oslo­er, dafür gibt es außer …

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Kurz­kri­tik: Ter­mi­nal Func­tion – Mea­su­ring the Abstract

Wie geil ist das denn? Aus Grün­den, die für mich selbst gera­de nicht offen­sicht­lich sind, fand ich auf mei­nem digi­ta­len Musik­wühl­tisch kürz­lich das Album „Mea­su­ring the Abstract“ einer Band namens Ter­mi­nal Func­tion. Das klingt jetzt nach Elek­tro­kä­se, es ist aber – ja, was eigent­lich? Fest steht zumin­dest, dass es sich um fünf Her­ren aus Schwe­den …

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Kurz­kri­tik: Kula Shaker – K 2.0

Ein Jahr kann anschei­nend gar nicht so jung sein, dass es nicht schon musi­ka­lisch zu begei­stern wüss­te. Nach dem etwas mau­en Anfang des Jah­res 2016 mit dem schnarch­lang­wei­li­gen Ster­nen­al­bum des gro­tes­ken Pop­stars David Bowie kommt aktu­ell aus, immer­hin, Groß­bri­tan­ni­en etwas Abwechs­lung ins Heim, nament­lich das neue Album „K 2.0“ des Quar­tetts Kula Shaker. Man möge …

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KoMa­Ra – KoMa­Ra

Welch schö­ner Krach! So gern ich mich auch mit musi­ka­li­schem Wohl­klang befas­se, so gern schwei­fe ich doch immer wie­der ab. Manch­mal, wenn Welt­schmerz Schö­nes zu bit­te­rem Witz wer­den lässt, ist Sanft­heit viel­leicht auch nicht das Rech­te. Ein Hoch gibt es da auf Com­bos wie KoMa­Ra aus­zu­spre­chen, die die Lust am Kon­tra aus­le­ben. KoMa­Ra sind die …

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Musik 12/2015 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 15 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Die bis­her schön­ste Nach­richt des Jah­res 2015 war es, dass Phil Coll­ins nie wie­der ein Lied kom­po­nie­ren möch­te. Das ist viel­leicht in der gewal­ti­gen Nach­rich­ten­men­ge völ­lig unter­ge­gan­gen; vor nicht all­zu lan­ger Zeit berich­te­te Ste­fan Nig­ge­mei­er in der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung“ davon, dass Claus Kle­ber anläss­lich sei­ner Hono­rar­pro­fes­sur beklag­te, dass die Jugend zu einem bedeu­ten­den Teil …

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Kurz­kri­tik: Grün­lich Grau – Nie­der­stes Gewänz

Gewänz. Was zur Höl­le ist Gewänz? Fest steht, dass in den 1990-er Jah­ren eine Band des Namens „Nie­der­stes Gewänz“ wirk­te. Offen­bar geht die­se Wort­krea­ti­on zurück auf ein Zitat aus dem 1993 ver­öf­fent­lich­ten Film „Doc Sny­der hält die Welt in Atem“ von – wem auch sonst? – Hel­ge Schnei­der. Ist doch albern. Woher „Grün­lich Grau“, der …

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PolitikIn den NachrichtenKaufbefehleMusikkritik
Von Ham­stern und Toten (sowie: Elec­tric Wizard – Time to Die)

Ah, es ist mal wie­der Fei­er­tag; nicht irgend­ein Fei­er­tag, son­dern der Fei­er­tag: Alarrrr­ma! Ham­ster­käu­fe. Panik. Mor­gen gibt’s nix mehr. Über­mor­gen auch nicht. Nie wie­der. Wir wer­den alle ver­hun­gern. Der Laden voll. Die Ner­ven blank. Die Hon­ks in Hoch­form. Und der Wich­ser hin­ter mir fährt in mei­ne Hacken. Könnt ja schnel­ler gehen wenn er das tut. …

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Kür­zest­kri­tik: Are­n­na – Beats of Ola­ri­zu

Olá­ri­zu ist, so vermeldet’s das Inter­net, der Name einer Grün­flä­che in Spa­ni­en, die vor eini­gen Jahr­hun­der­ten ein­mal ein Dorf war. Mir ist nicht bekannt, wie es dort klingt, aller­dings hat bereits 2011 die gleich­falls spa­ni­sche Band Are­n­na – aktu­el­les Album: „Given to Emp­tin­ess“ – mit ihrem Debüt­al­bum „Beats of Ola­ri­zu“ dies zu ver­to­nen ver­sucht. Sechs …

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