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Katie Dey — Flood Network

Im Juni 2015 freute ich mich über das Debü­tal­bum der aus­tralis­chen Kün­st­lerin Katie Dey im Faz­it fol­gen­der­maßen: Ein Musik gewor­denes WTF, das im noch ver­gle­ich­sweise unver­braucht­en 2015 bish­er eine Aus­nah­meer­schei­n­ung darstellt. Nach­dem es einige Tage lang für sym­bol­is­che 1.000 US-Dol­lar zu haben war, erschien gestern (mit­samt erhe­blich­er Preis­senkung) endlich das Nach­fol­geal­bum namens “Flood Net­work”, weit­er­hin …

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Musik 06/2016 — Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil 16 von 29 der Serie Jahres­rück­blick

Es ist ein halbes Jahr vor­bei, und schon der Diszi­plin (eine son­st über­schätzte Tugend) wegen wird es daher Zeit, ein­mal die ersten sechs Monate der musikalis­chen Neuer­schei­n­un­gen — all jene also, der­er ich bis Ende Juni hab­haft wer­den kon­nte — Revue passieren zu lassen, wohl wis­send, dass all das von vorn­here­in von vie­len Toden und …

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Kurzkritik: Jane’s Addiction — Nothing’s Shocking

Das Bun­desver­fas­sungs­gericht hat unlängst fest­gestellt, dass “Sam­pling” ein stil­prä­gen­des Ele­ment im Hip-Hop sei. Damit ist auf höch­ster Ebene entsch­ieden wor­den, dass von kün­st­lerisch wertvollen, kreativ geprägten Inhal­ten dort keine Rede sein kann. Wie anders ist’s doch in der Rock­musik! Den 1980er Jahren haftet nichts­destotrotz nicht völ­lig anlass­los (Phil Collins) das Etikett des Jahrzehnts an, über …

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Kurzkritik: Hookworms — The Hum

Tief in mein­er Musikkiste habe ich Hak­en­würmer gefun­den. Hook­worms sind eine britis­che Band, die 2010 gegrün­det wurde und gele­gentlich mit den hier schon Wood­en Shjips zu den “Neo-Psychedelic”-Bands gezählt wird. Die fünf Her­ren nen­nen sich JN, SS, MJ, MB und JW und auch son­st gilt es bei dieser Band, sich auf die Musik zu konzen­tri­eren. …

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Arenna — Given to Emptiness

Noch so ein Album, das man nicht uner­wäh­nt lassen sollte. Aren­na — mit Doppel‑N, nicht die schlimme Neo­progkapelle des ehe­ma­li­gen Mar­il­lion-Schlagzeugers — ist ein spanis­ches Quin­tett, das 2015 nach vier Jahren sein zweites Album “Giv­en to Empti­ness” veröf­fentlicht hat. Was mich an spanis­ch­er wie an ital­ienis­ch­er Rock­musik meist beson­ders stört, ist der Gesang in der …

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Karokh — Needle, Thread & Nail Polish

Wisst ihr noch, Karokh? Waren sie 2014 noch eine Über­raschung für mich, so hat­te ich sie im Fol­ge­jahr doch wieder völ­lig aus den Augen ver­loren. Um so erfreulich­er ist ihre Rück­kehr in zumin­d­est mein Bewusst­sein. Nur 31:31 Minuten lang ist das mit einem kurzen Tweet angekündigte zweite Album der sieben Oslo­er, dafür gibt es außer …

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Kurzkritik: Terminal Function — Measuring the Abstract

Wie geil ist das denn? Aus Grün­den, die für mich selb­st ger­ade nicht offen­sichtlich sind, fand ich auf meinem dig­i­tal­en Musik­wühltisch kür­zlich das Album “Mea­sur­ing the Abstract” ein­er Band namens Ter­mi­nal Func­tion. Das klingt jet­zt nach Elek­trokäse, es ist aber — ja, was eigentlich? Fest ste­ht zumin­d­est, dass es sich um fünf Her­ren aus Schwe­den …

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Kurzkritik: Kula Shaker — K 2.0

Ein Jahr kann anscheinend gar nicht so jung sein, dass es nicht schon musikalisch zu begeis­tern wüsste. Nach dem etwas mauen Anfang des Jahres 2016 mit dem schnar­ch­lang­weili­gen Ster­ne­nal­bum des grotesken Pop­stars David Bowie kommt aktuell aus, immer­hin, Großbri­tan­nien etwas Abwech­slung ins Heim, namentlich das neue Album “K 2.0” des Quar­tetts Kula Shak­er. Man möge …

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KoMaRa — KoMaRa

Welch schön­er Krach! So gern ich mich auch mit musikalis­chem Wohlk­lang befasse, so gern schweife ich doch immer wieder ab. Manch­mal, wenn Weltschmerz Schönes zu bit­terem Witz wer­den lässt, ist San­ftheit vielle­icht auch nicht das Rechte. Ein Hoch gibt es da auf Com­bos wie KoMaRa auszus­prechen, die die Lust am Kon­tra ausleben. KoMaRa sind die …

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Musik 12/2015 — Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil 15 von 29 der Serie Jahres­rück­blick

Die bish­er schön­ste Nachricht des Jahres 2015 war es, dass Phil Collins nie wieder ein Lied kom­ponieren möchte. Das ist vielle­icht in der gewalti­gen Nachricht­en­menge völ­lig unterge­gan­gen; vor nicht allzu langer Zeit berichtete Ste­fan Nigge­meier in der “Frank­furter All­ge­meinen Zeitung” davon, dass Claus Kle­ber anlässlich sein­er Hon­o­rarpro­fes­sur beklagte, dass die Jugend zu einem bedeu­ten­den Teil …

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Kurzkritik: Grünlich Grau — Niederstes Gewänz

Gewänz. Was zur Hölle ist Gewänz? Fest ste­ht, dass in den 1990-er Jahren eine Band des Namens “Nieder­stes Gewänz” wirk­te. Offen­bar geht diese Wortkreation zurück auf ein Zitat aus dem 1993 veröf­fentlicht­en Film “Doc Sny­der hält die Welt in Atem” von — wem auch son­st? — Helge Schnei­der. Ist doch albern. Woher “Grün­lich Grau”, der …

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PolitikIn den NachrichtenKaufbefehleMusikkritik
Von Hamstern und Toten (sowie: Electric Wizard — Time to Die)

Ah, es ist mal wieder Feiertag; nicht irgen­dein Feiertag, son­dern der Feiertag: Alar­rrrma! Ham­sterkäufe. Panik. Mor­gen gibt’s nix mehr. Über­mor­gen auch nicht. Nie wieder. Wir wer­den alle ver­hungern. Der Laden voll. Die Ner­ven blank. Die Honks in Hochform. Und der Wichser hin­ter mir fährt in meine Hack­en. Kön­nt ja schneller gehen wenn er das tut. …

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Kürzestkritik: Arenna — Beats of Olarizu

Olárizu ist, so vermeldet’s das Inter­net, der Name ein­er Grün­fläche in Spanien, die vor eini­gen Jahrhun­derten ein­mal ein Dorf war. Mir ist nicht bekan­nt, wie es dort klingt, allerd­ings hat bere­its 2011 die gle­ich­falls spanis­che Band Aren­na — aktuelles Album: “Giv­en to Empti­ness” — mit ihrem Debü­tal­bum “Beats of Olar­izu” dies zu ver­to­nen ver­sucht. Sechs …

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MusikkritikMir wird geschlecht
HMPLFRN: Miss Platnum lacht nicht zuletzt

1993 san­gen Ille­gal 2001 auf ihrem Debü­tal­bum in einem beachtlichen Refrain: “Mäd­chen sind doof / Mäd­chen sind doof, alle doof”. Von diesem Schock haben sich deutsche Musik­erin­nen sehr lange nicht erholt, bis schließlich Miss Plat­num kam und deren Ehre zu vertei­di­gen ver­suchte. Miss Plat­num, die Älteren unter uns erin­nern sich wom­öglich noch an ihre klu­gen …

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Katie Dey — asdfasdf

Vor ein paar Jahren, als YouTube noch cool und nicht von blondierten Dum­men mit anstren­gen­der Stimme und geschmink­ten dreizehn­jähri­gen Jungs bevölk­ert war, macht­en sich Men­schen mit einem unfass­bar schwarzen Humor daran, dort Dinge zu veröf­fentlichen, die fürder­hin zum Teil kul­tisch verehrt wur­den, darunter die “asdf­movies” (ass-duff-movies). Bei Nico, der nach elf Jahren und ungezählten Rück­zü­gen …

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