Olárizu ist, so vermeldet’s das Internet, der Name einer Grünfläche in Spanien, die vor einigen Jahrhunderten einmal ein Dorf war. Mir ist nicht bekannt, wie es dort klingt, allerdings hat bereits 2011 die gleichfalls spanische Band Arenna — aktuelles Album: “Given to Emptiness” — mit ihrem Debütalbum “Beats of Olarizu” dies zu vertonen versucht.
Sechs Stücke zwischen fünf und 31 (davon etwa 11 Minuten Stille und einige Geräusche) prasseln hier auf den Hörer ein; wobei “Prasseln” wahrscheinlich auch schon wieder das falsche Wort ist, denn die fünf Herren denken sich etwas dabei, was nicht nur eher untypische Liedtitel wie “Metamorphosis in Ic [0,9168 g/cm³]” — es handelt sich, wie’s das Internet weiß, um die Dichte von Wasser bei 0 Grad Celsius — in Verbindung mit einem überdies dazu passenden Text implizieren. Zu hören ist knackiger Stoner Rock mit einem stilfernen Gesang, der über weite Strecken Jethro Tulls Ian Anderson in Erinnerung ruft, als er noch gut bei Stimme war.
Es scheint wirklich schön zu sein auf der Wiese.

