Schon wieder Montag, schon wieder enttäuscht. Die diesjährige Demonstration “Freiheit statt Angst” gegen die Vorratsdatenspeicherung, die am jüngst vergangenen Wochenende auch in Hannover, wo es die Regierung sicherlich nur minder bewegen wird, wenn ein Grüppchen Verrückter (Grüne/Linke) und nur wenige Ambitionierte (AK Vorrat/Piratenpartei) die Straßen säumen und schüchtern verkünden, dass ihnen die Überwachung durch den Staat eher weniger gut gefalle, stattfand, verläuft eher mau. Ändert ja eh’ nichts.
Andererseits lernt man so neue Seiten von Hannover kennen, zum Beispiel das unglaublich intensiv nach Toilette riechende Urinal am Raschplatz. Hannover mit allen Sinnen erleben, schönes Ambiente und beispielhafte Hygiene, wissenschon. Das ist kein Durcheinander, das ist künstlerische Improvisation.
Nein, das ist künstlerische Improvisation:
Guten Morgen.




Es gibt sogar eine sich selbst überschätzende Stadt, die es sich nicht nehmen lässt, mit Standorten, öffentlichen Toiletten und WC Anlagen zu werben, letztendlich aber nur eine einzige anbietet: Die Toilette am Rathaus in Hornburg. Man sollte die ortsüblichen Öffnungszeiten für den bevorstehenden Kneipenbummel einplanen oder sich dunkle Ecken merken. Ansonsten immer der Nase nach.
Da ist aber auch keine Rede davon, dass es dort beispielhaft sauber sei.