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Kurzkritik: Free Salamander Exhibit — Undestroyed

Etwas — wenn auch nicht viel — ern­ster als let­ztes Mal geht es bei Free Sala­man­der Exhib­it zu. Die Musik­gruppe Sleep­y­time Goril­la Muse­um, 1999 aus Idiot Flesh her­vorge­gan­gen und bis 2011 aktiv, war eine höchst selt­same Com­bo, deren Stil sich vielle­icht am ehesten als Exper­i­men­tal­met­al mit Dada-Ein­fluss beschreiben lässt, wom­it sie zeitweise (cf. u.a. Sebkha-Chott …

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Kurzkritik: Buckethead — Pike 244: Out Orbit

Machen wir zwis­chen­durch mal wieder etwas schönes, ziehen wir uns einen heißen Gitar­ren­porno rein! Buck­et­head ist der Kün­stler­name eines US-amerikanis­chen Mul­ti­in­stru­men­tal­is­ten, der Ende der 1980-er Jahre beschloss, sein Gesicht hin­ter ein­er weißen Maske zu ver­ber­gen und einen Eimer von Ken­tucky Fried Chick­en auf seinen Kopf zu set­zen. Statt in die Psy­chi­a­trie gelangte er stattdessen zu …

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Kurzkritik: OTUS — 7.83Hz

Apro­pos Bomben. Unter der Schu­­mann-Res­o­­nanz ver­ste­ht man, wie die Schwarmintel­li­genz weiß, “das Phänomen, dass elek­tro­mag­netis­che Wellen bes­timmter Fre­quen­zen ent­lang des Umfangs der Erde ste­hende Wellen bilden”. Eine dieser Fre­quen­zen — die inten­sivste — liegt bei etwa 7,83 Hertz. Das im März 2016 veröf­fentlichte Stu­dioal­bum “7.83Hz” der ital­ienis­chen Doom-Sludge-Band heißt sicher­lich nicht zufäl­lig so, denn mit …

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Kurzkritik: Moulettes — Constellations

Das englis­che Kam­mer­rock­quin­tett Moulettes ist regelmäßi­gen Lesern vielle­icht bere­its aus ein­er Mon­tagsmusik bekan­nt. Mit dem Album “Con­stel­la­tions” haben die Damen und Her­ren im Jahr 2014 mein­er beschei­de­nen wie selb­stre­dend objek­tiv­en Mei­n­ung nach ihr bish­eriges Meis­ter­w­erk vorgelegt. Das einzi­gar­tige Klang­bild, das die Moulettes zeich­nen, wird auf “Con­stel­la­tions” per­fek­tion­iert: Chor­pas­sagen und Kam­mer­musik mit mancher­lei Holzin­stru­menten ste­hen neben …

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Kurzkritik: All Them Witches — Sleeping Through the War

Lange nichts Gutes aus den USA mehr gehört. Zeit, dass sich das ändert! Eben­dort näm­lich entsprang vor eini­gen Jahren das Quar­tett All Them Witch­es, das derzeit beina­he in der klas­sis­chen Rockbe­set­zung miteinan­der musiziert, jedoch zusät­zlich ver­schieden­fach ein Mel­lotron (oder gar mehrere) ein­set­zt, was, wie der erfahrene Musik­fre­und längst weiß, meist ein sicheres Zeichen für etwas …

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Kurzkritik: Owls Are Not — isnot

Kann ich euch zwis­chen­durch für ein wenig bemerkenswerte Musik begeis­tern? Ha, was für eine Frage, deshalb seid ihr ja hier. Was hal­tet ihr von Eulen? Ihr mögt Eulen? Dann geduldet euch noch ein wenig, denn hier geht es um eine Band, die sich jeden Zusam­men­hang mit Eulen ver­bit­tet, näm­lich um “Owls Are Not”, eine dreiköp­fige …

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Musik 12/2016 — Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil 17 von 29 der Serie Jahres­rück­blick

Wie, was, 2016 ist schon lange vorüber? Zum Glück habe ich gewartet. Das kön­nte man für schlecht hal­ten, aber sta­tis­tisch gese­hen ist es gut, denn 2016 hat nicht nur die Ankündi­gung der baldigen Auflö­sung von The Dillinger Escape Plan, son­dern auch eine ganze Rei­he an Toden auf der Rech­nung, darunter nicht nur diverse ehe­ma­lige Poli­tik­er …

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Kurzkritik // So melancholisch muss man erst mal sein: Halma — Granular

Manch­mal — sel­ten, aber mit steigen­der Fre­quenz -, wenn die Gesamt­si­t­u­a­tion den Ver­fass­er dieser Zeilen zu mehr Trüb­sinn als Freude ver­leit­et, greift er (also: ich) nicht unbe­d­ingt zur Flasche oder zum Texte­d­i­tor, son­dern in die Spielek­iste, denn dann ste­ht ein wun­der­bar­er Kanal zur Gedanken­reini­gung offen: Hal­ma spie­len, um die Sehn­sucht zu vertreiben. Das Ham­burg­er Quar­tett …

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Kurzkritik: Electric Orange — misophonia

Das Quar­tett Elec­tric Orange kommt aus Aachen, was irgend­wie noch als Deutsch­land zählt, und hat mit “miso­pho­nia”, was Englisch für “Miso­phonie” ist, was wiederum Kom­pliziert für eine geringe Geräuschtol­er­anz (“Hass auf Geräusche”) ist, was ein angenehm selb­stiro­nis­ch­er Name ist, was jet­zt dann doch etwas zu viele Neben­sätze sind, im Jahr 2016 ihr immer­hin elftes Vol­lzeital­bum …

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Kurzkritik: Ryley Walker — Primrose Green

Kom­men wir zu etwas schönem, kom­men wir zu Musik. Ryley Walk­er, 1989 geboren, singt und spielt Gitarre auf Auf­nah­men, die eigentlich gar nicht nach Her­ren seines Alters klin­gen. Nach einem sozusagen ras­an­ten Auf­stieg in der prinzip­iell viel zu großen Musik­szene Chica­gos veröf­fentlichte er seit 2014 bis heute bere­its vier Alben und min­destens drei EPs, Ideen …

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Kurzkritik: Moon Circle — Moon Circle

Potz­tausend, schon wieder so ein Album, das Spaß macht. 2016, was ist los mit dir? Das natür­lich franzö­sis­che Trio Moon Cir­cle — Gitarre, Schlagzeug, Bass/Flüstern/Geschrei — hat pünk­tlich am 1. Jan­u­ar dieses Jahres ein wirk­lich feines Album via Band­camp veröf­fentlicht, das mich beina­he zum Luft­gi­tar­ren angeregt hätte, was dur­chaus ungewöhn­lich ist, neige ich doch eher …

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Kurzkritik: MaidaVale — Tales of the Wicked West

Mai­da Vale ist eine Hal­testelle der Lon­don­er U‑Bahn sowie der Name eines Stu­diokom­plex­es der BBC, in dem unter anderem John Peel regelmäßig auf­nahm. Eine Band danach zu benen­nen ist, je nach­dem, entwed­er zumin­d­est ungewöhn­lich oder entset­zlich banal. Das schwedis­che Frauen­quar­tett Mai­d­aVale, gegrün­det 2012, hat es trotz­dem gewagt und legte erst im kür­zlich ver­gan­genen August mit …

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