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Musik 12/2017 — Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil 19 von 29 der Serie Jahres­rück­blick

Ein selt­sames Jahr 2017 ist fast zu Ende und hat in sein­er zweit­en Jahreshälfte noch schnell ein paar ein­flussre­iche Musik­er, darunter die Hälfte von Can (Jaki Liebezeit und Hol­ger Czukay), John Aber­crom­bie, Wal­ter Beck­er und Charles Man­son, den jew­eils näch­sten Tag nicht mehr erleben lassen. Zum Glück wach­sen immer wieder neue Musik­er nach, die sich …

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Kurzkritik: Grumbling Fur — Furfour

Irgend­wann im Jahr 2011 tat­en sich in Lon­don Alexan­der Tuck­er und Daniel O’Sul­li­van, der anson­sten Bands wie Ulver, Guapo, Moth­lite und Sunn O))) ange­hört, zusam­men, um gemein­sam etwas aufzunehmen, was sie selb­st als “psy­che­delis­chen Pop” beze­ich­nen, aber eigentlich gar kein Pop ist. Als Grum­bling Fur veröf­fentlicht­en sie bish­er in ver­schieden­er Beset­zung vier Stu­dioal­ben, deren aktuelles …

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A.R. & Machines — Die grüne Reise

Dieser Tage ist in der Presse zu lesen, dass Achim Reichel, bekan­nt für Scheiß­musik, um 1970 herum auch mal gut war, was er mit­tler­weile auch selb­st einge­se­hen hat und dem Abfeiern sein­er Exper­i­men­tal­phase aktiv zuar­beit­et. Für die beste Plat­te dieser Schaf­fen­sphase, die mit dem tre­f­fend benan­nten Album “Erhol­ung” 1975 endete und anschließend ohne merk­lichen Über­gang …

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Kurzkritik: The Narcotic Daffodils — Summer Love

The Nar­cot­ic Daf­fodils ist eine fün­fköp­fige Rock­band aus Bel­gien, deren drittes Album “Sum­mer Love” (Amazon.de, TIDAL) erst im Mai 2017 veröf­fentlicht wurde. Obwohl “Sum­mer Love” genau so klingt, wie es heißt, ist es jedoch auch Ende Okto­ber keine schlechte Wahl. Zu hören gibt es Hip­pie­rock, der, um wieder ein­mal das Phrasen­schwein zu erle­ichtern, den Geist …

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Kurzkritik: L’Effondras — Les Flavescences

Eine dieser Bands, die sich live zu sehen übri­gens wahrschein­lich auch lohnt, ist L’Ef­fon­dras aus dem Osten Frankre­ichs, die sich selb­st lieber als Sym­bol ⊙ zu schreiben scheint (wom­it ich freilich recht falsch liegen kön­nte, denn mein Franzö­sisch ist scheiße), mit einem hier nicht weit­er erwäh­nenswerten anderen Kün­stler, der das ähn­lich machte, aber wun­der­bar wenig …

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Kurzkritik: Igorrr — Savage Sinusoid

Igor­rr! Schon der Name — lei­der ohne Aus­rufeze­ichen — ist so klangvoll, dass man es leicht ver­schmerzt, dass hier nicht auf Rus­sisch musiziert wird. Statt Kalin­ka wird der akustis­che Angriff besun­gen, stilecht ein­geleit­et durch einen Kriegss­chrei (“Viande”), der sogle­ich in don­nern­den Met­al überge­ht. Warum kleck­ern, wenn man klotzen kann? “Sav­age Sinu­soid” (Amazon.de, TIDAL), das laut …

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Kurzkritik: Reflections in Cosmo

Unter den bish­eri­gen musikalis­chen Erschei­n­un­gen des Jahres 2017 sind in meinen Ohren nur ver­gle­ich­sweise wenige Stu­dioal­ben eine pos­i­tive Aus­nah­meer­schei­n­ung. Das Debü­tal­bum von Reflec­tions in Cos­mo (Amazon.de, TIDAL) zählt trotz des bescheuerten Cover­bilds (für diese Schrif­tart würde ich den Gestal­ter feuern und verk­la­gen) ganz klar dazu. Reflec­tions in Cos­mo ist eine Musik­gruppe, die von der Presse …

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Kurzkritik: Skinny Puppy — VIVIsectVI

Ich höre aber auch immer einen Scheiß. Auf einem mein­er Streifzüge durch die Wikipedia wegen eines eigentlich ganz anderen The­mas — ich kann nie­man­dem empfehlen, die Wikipedia zu durch­streifen — stieß ich aus Verse­hen auf die kanadis­che Post-Indus­tri­al-Band Skin­ny Pup­py und bekam urplöt­zlich Lust, die Tauschbörse meines Ver­trauens nach ihr zu fra­gen. Das erst­beste Ergeb­nis …

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Kurzkritik: Hundredth — Rare

Zu den angenehmen Über­raschun­gen des Jahres 2017 zählt nun­mehr auch das neueste Stu­dioal­bum “Rare” des US-amerikanis­chen Shoegaze-Quar­tetts Hun­dredth (Amazon.de). Im Klangge­wand der 80-er Jahre ent­fal­tet sich eine erfreulich bre­it­wandi­ge musikalis­che Land­schaft, auf der das Gras nicht bloß grün, son­dern auch noch voller wild sitz­tanzen­der, viel­far­ben­er Kühe ist. Das ist so natür­lich Quatsch, geschrieben im Über­schwang. …

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Kurzkritik: OHHMS — The Fool

OHHMS! Endlich mal wieder eine Band, deren Musik so klingt, wie sie heißt. Nach immer­hin drei Jahren und eini­gen EPs veröf­fentlichte die britis­che Met­al­band OHHMS mit “The Fool” (Band­camp, Amazon.de) 2017 endlich ihr Debü­tal­bum. Die sechs enthal­te­nen Stücke sind bis zu 21 Minuten (“The Hiero­phant”) lang, Radio­hör­er sind hier also nicht unbe­d­ingt die Ziel­gruppe. Zu …

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Kurzkritik: The Notwist — Neon Golden

Selt­same Umstände ließen aus­gerech­net mich vor eini­gen Tagen das wun­der­same Album “Neon Gold­en” der ehe­ma­li­gen ober­bayrischen Schram­melpunkband The Notwist ken­nen­ler­nen. Es war gut. Wie der geneigte Leser längst weiß, nah­men The Notwist einst Musik auf, die sich mit meinen hier mitunter kund­geta­nen Vor­lieben keineswegs offen­sichtliche Über­schnei­dun­gen aufwies, näm­lich mit weni­gen Aus­nah­men (wie pri­ma ich “Win­ter” …

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Kurzkritik: Ex Eye

Fordern wir wieder ein­mal unseren Geist und hören wir ein wenig Musik. Aus aus­gerech­net den Vere­inigten Staat­en stammt das Quar­tett Ex Eye, dessen Schlagzeuger Greg Fox, den Pop­Mat­ters mit John Bon­ham zu ver­gle­ichen sich nicht scheut, sich bere­its bei Zs und Litur­gy aus­to­ben durfte. Statt klas­sis­ch­er Rock­bandbe­set­zung scharten Ex Eye, die sich selb­st als Post-Alles-Band …

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Kurzkritik: Farflung — 5

Das englis­che Wort “far-flung” bedeutet unge­fähr “bre­it­flächig”. Unter diesem sprechen­den Namen wurde 1992 in Los Ange­les eine Space­rock­band gegrün­det, die aktuell als Trio musiziert und 2016 mit “5” ihr aktuelles (nach mein­er Zäh­lung jedoch längst nicht mehr ihr fün­ftes) Stu­dioal­bum (Amazon.de, TIDAL) veröf­fentlichte. Space­rock? Nehmen wir das mit den Gen­res mal lieber nicht so genau, …

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Musik 06/2017 — Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil 18 von 29 der Serie Jahres­rück­blick

Ach, wie haben sich die Leute doch gefreut, als das für Musik­er erstaunlich tödliche Jahr 2016 ein Ende nahm. Ich wartete mit der musikalis­chen Jahres­rückschau 2016 also sicher­heit­shal­ber bis Jan­u­ar — und am Tag darauf wurde der Tod John Wet­tons ver­meldet. Eben­so hat dieses Jahr bish­er Chuck Berry, Allan Holdsworth und sich­er noch ein paar …

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Kurzkritik: Pontiak — Dialectic of Ignorance

Pon­ti­ak — wie die Band, nicht wie das Auto — sind seit Jahren ein Garant für mehr als bloß erträgliche Rock­musik. Auch mit ihrem diesjähri­gen Stu­dioal­bum “Dialec­tic of Igno­rance” wis­sen die drei Brüder aus Vir­ginia wieder ein­mal zu beein­druck­en, was ins­beson­dere wenig ver­wun­dert, wenn man bedenkt, dass sie mit der Tra­di­tion, jährlich neue Auf­nah­men zu …

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