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Kurz­kri­tik: Bar­do Pond – Acid­Gu­ru­Pond

Vor inzwi­schen über vier Jah­ren befand ich das Album „Peace on Venus“ der US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Band Bar­do Pond für unbe­dingt hörens­wert. Danach hat­te ich selbst die Grup­pe zu mei­nem Bedau­ern ein wenig aus den Augen (und Ohren) ver­lo­ren. Eher zufäl­lig lief ich daher unlängst ihrem 2016er Album „Acid­Gu­ru­Pond“ (Band­camp, Amazon.de) qua­si über den Weg, das eine …

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Kurz­kri­tik: Nose­holes – EP

Aus der, wie ich fin­de, schön­sten Stadt Deutsch­lands, näm­lich aus Ham­burg, kommt die kür­ze­ste EP, die mir bis­her unter­ge­kom­men ist, näm­lich die im letzt­jäh­ri­gen April erfolg­te erste Ver­öf­fent­li­chung von Nose­holes, einer bis­her ver­se­hent­lich über­se­he­nen Grup­pe aus anschei­nend vier Musi­kern, deren anschei­nend feh­len­des Inter­es­se an Stil­gren­zen mit mei­nem recht kom­pa­ti­bel ist. Die drei Lie­der errei­chen zusam­men …

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Musik 12/2017 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 19 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Ein selt­sa­mes Jahr 2017 ist fast zu Ende und hat in sei­ner zwei­ten Jah­res­hälf­te noch schnell ein paar ein­fluss­rei­che Musi­ker, dar­un­ter die Hälf­te von Can (Jaki Lie­be­zeit und Hol­ger Czu­kay), John Aber­crom­bie, Wal­ter Becker und Charles Man­son, den jeweils näch­sten Tag nicht mehr erle­ben las­sen. Zum Glück wach­sen immer wie­der neue Musi­ker nach, die sich …

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Kurz­kri­tik: Grumbling Fur – Fur­four

Irgend­wann im Jahr 2011 taten sich in Lon­don Alex­an­der Tucker und Dani­el O’Sul­li­van, der anson­sten Bands wie Ulver, Gua­po, Moth­li­te und Sunn O))) ange­hört, zusam­men, um gemein­sam etwas auf­zu­neh­men, was sie selbst als „psy­che­de­li­schen Pop“ bezeich­nen, aber eigent­lich gar kein Pop ist. Als Grumbling Fur ver­öf­fent­lich­ten sie bis­her in ver­schie­de­ner Beset­zung vier Stu­dio­al­ben, deren aktu­el­les …

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A.R. & Machi­nes – Die grü­ne Rei­se

Die­ser Tage ist in der Pres­se zu lesen, dass Achim Rei­chel, bekannt für Scheiß­mu­sik, um 1970 her­um auch mal gut war, was er mitt­ler­wei­le auch selbst ein­ge­se­hen hat und dem Abfei­ern sei­ner Expe­ri­men­tal­pha­se aktiv zuar­bei­tet. Für die beste Plat­te die­ser Schaf­fens­pha­se, die mit dem tref­fend benann­ten Album „Erho­lung“ 1975 ende­te und anschlie­ßend ohne merk­li­chen Über­gang …

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Kurz­kri­tik: The Nar­co­tic Daf­fo­dils – Sum­mer Love

The Nar­co­tic Daf­fo­dils ist eine fünf­köp­fi­ge Rock­band aus Bel­gi­en, deren drit­tes Album „Sum­mer Love“ (Amazon.de, TIDAL) erst im Mai 2017 ver­öf­fent­licht wur­de. Obwohl „Sum­mer Love“ genau so klingt, wie es heißt, ist es jedoch auch Ende Okto­ber kei­ne schlech­te Wahl. Zu hören gibt es Hip­pie­rock, der, um wie­der ein­mal das Phra­sen­schwein zu erleich­tern, den Geist …

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Kurz­kri­tik: L’Ef­fon­dras – Les Fla­ve­s­cen­ces

Eine die­ser Bands, die sich live zu sehen übri­gens wahr­schein­lich auch lohnt, ist L’Ef­fon­dras aus dem Osten Frank­reichs, die sich selbst lie­ber als Sym­bol ⊙ zu schrei­ben scheint (womit ich frei­lich recht falsch lie­gen könn­te, denn mein Fran­zö­sisch ist schei­ße), mit einem hier nicht wei­ter erwäh­nens­wer­ten ande­ren Künst­ler, der das ähn­lich mach­te, aber wun­der­bar wenig …

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Kurz­kri­tik: Igorrr – Sava­ge Sinu­so­id

Igorrr! Schon der Name – lei­der ohne Aus­ru­fe­zei­chen – ist so klang­voll, dass man es leicht ver­schmerzt, dass hier nicht auf Rus­sisch musi­ziert wird. Statt Kalin­ka wird der aku­sti­sche Angriff besun­gen, stil­echt ein­ge­lei­tet durch einen Kriegs­schrei („Vian­de“), der sogleich in don­nern­den Metal über­geht. War­um kleckern, wenn man klot­zen kann? „Sava­ge Sinu­so­id“ (Amazon.de, TIDAL), das laut …

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Kurz­kri­tik: Reflec­tions in Cos­mo

Unter den bis­he­ri­gen musi­ka­li­schen Erschei­nun­gen des Jah­res 2017 sind in mei­nen Ohren nur ver­gleichs­wei­se weni­ge Stu­dio­al­ben eine posi­ti­ve Aus­nah­me­erschei­nung. Das Debüt­al­bum von Reflec­tions in Cos­mo (Amazon.de, TIDAL) zählt trotz des bescheu­er­ten Cover­bilds (für die­se Schrift­art wür­de ich den Gestal­ter feu­ern und ver­kla­gen) ganz klar dazu. Reflec­tions in Cos­mo ist eine Musik­grup­pe, die von der Pres­se …

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Kurz­kri­tik: Skin­ny Pup­py – VIVI­sect­VI

Ich höre aber auch immer einen Scheiß. Auf einem mei­ner Streif­zü­ge durch die Wiki­pe­dia wegen eines eigent­lich ganz ande­ren The­mas – ich kann nie­man­dem emp­feh­len, die Wiki­pe­dia zu durch­strei­fen – stieß ich aus Ver­se­hen auf die kana­di­sche Post-Indu­­stri­al-Band Skin­ny Pup­py und bekam urplötz­lich Lust, die Tausch­bör­se mei­nes Ver­trau­ens nach ihr zu fra­gen. Das erst­be­ste Ergeb­nis …

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Kurz­kri­tik: Hundredth – Rare

Zu den ange­neh­men Über­ra­schun­gen des Jah­res 2017 zählt nun­mehr auch das neue­ste Stu­dio­al­bum „Rare“ des US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Shoe­­ga­­ze-Quar­tetts Hundredth (Amazon.de). Im Klang­ge­wand der 80-er Jah­re ent­fal­tet sich eine erfreu­lich breit­wan­di­ge musi­ka­li­sche Land­schaft, auf der das Gras nicht bloß grün, son­dern auch noch vol­ler wild sitzt­an­zen­der, viel­far­be­ner Kühe ist. Das ist so natür­lich Quatsch, geschrie­ben im Über­schwang. …

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Kurz­kri­tik: OHHMS – The Fool

OHHMS! End­lich mal wie­der eine Band, deren Musik so klingt, wie sie heißt. Nach immer­hin drei Jah­ren und eini­gen EPs ver­öf­fent­lich­te die bri­ti­sche Metal­band OHHMS mit „The Fool“ (Band­camp, Amazon.de) 2017 end­lich ihr Debüt­al­bum. Die sechs ent­hal­te­nen Stücke sind bis zu 21 Minu­ten („The Hiero­phant“) lang, Radio­hö­rer sind hier also nicht unbe­dingt die Ziel­grup­pe. Zu …

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Kurz­kri­tik: The Notwist – Neon Gol­den

Selt­sa­me Umstän­de lie­ßen aus­ge­rech­net mich vor eini­gen Tagen das wun­der­sa­me Album „Neon Gol­den“ der ehe­ma­li­gen ober­bay­ri­schen Schram­mel­punk­band The Notwist ken­nen­ler­nen. Es war gut. Wie der geneig­te Leser längst weiß, nah­men The Notwist einst Musik auf, die sich mit mei­nen hier mit­un­ter kund­ge­ta­nen Vor­lie­ben kei­nes­wegs offen­sicht­li­che Über­schnei­dun­gen auf­wies, näm­lich mit weni­gen Aus­nah­men (wie pri­ma ich „Win­ter“ …

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Kurz­kri­tik: Ex Eye

For­dern wir wie­der ein­mal unse­ren Geist und hören wir ein wenig Musik. Aus aus­ge­rech­net den Ver­ei­nig­ten Staa­ten stammt das Quar­tett Ex Eye, des­sen Schlag­zeu­ger Greg Fox, den Pop­Mat­ters mit John Bon­ham zu ver­glei­chen sich nicht scheut, sich bereits bei Zs und Lit­ur­gy aus­to­ben durf­te. Statt klas­si­scher Rock­band­be­set­zung schar­ten Ex Eye, die sich selbst als Post-Alles-Band …

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Kurz­kri­tik: Far­flung – 5

Das eng­li­sche Wort „far-flung“ bedeu­tet unge­fähr „breit­flä­chig“. Unter die­sem spre­chen­den Namen wur­de 1992 in Los Ange­les eine Spa­ce­rock­band gegrün­det, die aktu­ell als Trio musi­ziert und 2016 mit „5“ ihr aktu­el­les (nach mei­ner Zäh­lung jedoch längst nicht mehr ihr fünf­tes) Stu­dio­al­bum (Amazon.de, TIDAL) ver­öf­fent­lich­te. Spa­ce­rock? Neh­men wir das mit den Gen­res mal lie­ber nicht so genau, …

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