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Musik 06/2018 — Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil 20 von 29 der Serie Jahres­rück­blick

Kaum ist es mal schi­er unerträglich warm gewor­den, schon ist wieder ein halbes Jahr vor­bei. Das kann nur eines bedeuten: Es ist wieder Zeit für die besten Musikalben des ersten Hal­b­jahres 2018. Dass seit der let­zten Rückschau sowohl Mark E. Smith und mit ihm wohl auch The Fall als auch Den­nis Edwards (The Temp­ta­tions) und …

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Kurzkritik: David Cross & David Jackson — Another Day

Was macht eigentlich David Jack­son? Nach­dem seine ein­stige Stamm­band Van der Graaf Gen­er­a­tor sich, wie man hört, einiger­maßen unfriedlich von ihrem über­ra­gen­den Sax­o­phon­is­ten tren­nen musste, hat­te er meine Aufmerk­samkeit nur noch sel­ten bekom­men, etwa 2013 mit dem fürchter­lichen “Grid­lock”. 2018 ist ein gutes Jahr, daran etwas zu ändern, denn im Früh­jahr dieses Jahres erschien “Anoth­er …

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Kurzkritik: Messa — Feast for water

Die Musik­gruppe Mes­sa hat­te auf diesen Seit­en erst Ende April den Platz als Spenderin der Mon­tagsmusik ein­genom­men, ihr feines “Babalon” gehört sicher­lich nicht zu den schlecht­esten Stück­en ital­ienis­ch­er Musikkun­st. Im Jahr 2018 erschien ihr neues Album “Feast for water” (Amazon.de, Band­camp, TIDAL), das ich auf keinen Fall unemp­fohlen lassen möchte. Es begin­nt mit einem Plätsch­ern: …

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Kurzkritik: Humulus — Reverently Heading Into Nowhere

Wenn die Ital­iener nicht ger­ade merk­würdi­ge Poli­tik her­vor­brin­gen, machen sie stattdessen oft vernün­ftige Musik. Wenn sie dabei auf Gesang verzicht­en oder ihn in ein­er anderen als der Lan­dessprache vor­brin­gen, die beim Sin­gen wirk­lich nicht mehr schön klingt, dann ist mir das mitunter eine Empfehlung wert. Das Trio Humu­lus etwa, das seine Musik als eine “Kom­bi­na­tion …

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Kurzkritik: The Brian Jonestown Massacre — Don’t Get Lost

Das US-amerikanis­che Septett The Bri­an Jon­estown Mas­sacre — ein nicht unkluges Wort­spiel unter Ein­beziehung von Bri­an und Jim Jones — ist eine feste Instanz, wenn es um die musikalis­che (wenn auch nicht kul­turelle) Nach­folge der unvergesslichen Vel­vet Under­ground geht. Außer schlechter Musik ist ihnen aber auch eine Pause fremd: 2017 erschien schon wieder ein Stu­dioal­bum …

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Kurzkritik: Sounds Of New Soma — Moebius Tunnel

Was verbindet man mit Krefeld? Was auch immer hier die erste Antwort gewe­sen sein mag, sie lautete wahrschein­lich nicht “Krautrock”. Genau solchen aber bringt seit eini­gen Jahren das Krefelder Duo Sounds Of New Soma (“Klänge des neuen Kör­pers” o.s.ä.) her­vor. Das 2016 veröf­fentlichte Album “Moe­bius Tun­nel” (Bandcamp.com, Amazon.de) legt hierüber ein Zeug­nis ab, das kaum …

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Kurzkritik: Melt Downer

Als Zeichen mein­er Uner­schrock­en­heit und zur angemesse­nen Würdi­gung des Tages der bescheuerten Witze wage ich heute mal wieder etwas, wovon ich mir selb­st meist eher abrat­en würde: Ich höre Musik aus Öster­re­ich. Öster­re­ichis­ch­er Musik haftet zumeist nicht der Ruf an, beson­ders grandios­er Qual­ität oder auch nur Vielfalt zu sein. Gemein­hin als “Aus­tropop” klas­si­fizierte Lieder mit …

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Kurzkritik: awakebutstillinbed — what people call low self​—​esteem is really just seeing yourself the way that other people see you

Als Band­wort­fre­und “guteshoerenist­wichtig” im Feb­ru­ar das Album “what peo­ple call low self​—​esteem is real­ly just see­ing your­self the way that oth­er peo­ple see you” (Amazon.de, TIDAL, Band­camp) von awake­but­still­inbed — manche eher ungeduldige Leute wer­fen mir vor, dass meine Sätze ihnen zu lang sind, aber für diesen hier kann ich nur teil­weise etwas — anpries, …

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Kurzkritik: Bubblemath — Edit Peptide

1995 wurde in Min­neapo­lis, von der Weltöf­fentlichkeit unter anderem wegen der bedauer­lich fehlen­den Ver­net­zung jen­er Tage kaum beachtet, die einiger­maßen alberne Gruppe Bub­blemath gegrün­det. Ihr Debü­tal­bum “Such Fine Par­ti­cles Of The Uni­verse” erschien 2001 und fand eini­gen Zus­pruch für seine klan­gliche Nähe zu den sowieso über­ra­gen­den echolyn. Es dauerte bis 2017, bevor der Nach­fol­ger “Edit …

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Kurzkritik: At the Drive-In — Diamanté

Von 1993 bis 2001 bestand die tex­anis­che Post-Hard­­core-Band At the Dri­ve-In, die in ein­schlägi­gen Musikme­di­en als — um nicht schon wieder dieses unsägliche Wort “abfeiern” zu ver­wen­den — ziem­lich gut beschrieben wurde. Aus Grün­den wur­den aus ihr dann jedoch zwei ver­schiedene Grup­pen, näm­lich die mir völ­lig unbekan­nten Spar­ta und die mir in recht pos­i­tiv­er Weise …

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Kurzkritik: Altare Thotemico — Sogno Errando

Wer meinen bish­eri­gen Musikrezen­sio­nen ein paar Minuten Aufmerk­samkeit geschenkt hat, dem mag aufge­fall­en sein, dass es bei mir sehr sel­ten vorkommt, dass ich ital­ienis­chen Gesang für erträglich halte. Die Sprache klingt gesun­gen ein­fach meist scheiße. Um so erfreulich­er ist es, wenn diese Regel eine Aus­nahme find­et. So ist es zum Beispiel beim bolog­ne­sis­chen Sex­tett Altare …

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Kurzkritik: Sonar — Black Light

Cuneiform Records ken­nen regelmäßige Leser mein­er Musikbe­sprechun­gen möglicher­weise als die Plat­ten­fir­ma von Think­ing Plague. Wer — wie ich — auf diese Angabe üblicher­weise kaum achtet, falls nicht eine bemerkenswerte Ver­pack­ung um den Ton­träger drum­rum ist oder der Ver­lag wie einst Charis­ma Records sein auf­fäl­liges Logo raum­greifend direkt auf die Plat­ten stem­pelt, dem sei zumin­d­est sub­jek­tiv …

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Kurzkritik: Half Past Four — Land of the Blind

Um halb fünf Im Jahr 2016 veröf­fentlichte die fün­fköp­fige kanadis­che Band Half Past Four ihr drittes und bis­lang let­ztes Stu­dioal­bum “Land of the Blind” (Amazon.de, Band­camp). Von sich selb­st behaupten die Musik­er, sie seien “eine der besten Pro­­gres­­sive-Rock-Bands aus Kana­da”, was zumin­d­est eine mutige Behaup­tung ist, wenn man sowohl Rush als auch die diversen Sprosse …

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Kurzkritik: Bardo Pond — AcidGuruPond

Vor inzwis­chen über vier Jahren befand ich das Album “Peace on Venus” der US-amerikanis­chen Band Bar­do Pond für unbe­d­ingt hörenswert. Danach hat­te ich selb­st die Gruppe zu meinem Bedauern ein wenig aus den Augen (und Ohren) ver­loren. Eher zufäl­lig lief ich daher unlängst ihrem 2016er Album “AcidGu­ruPond” (Band­camp, Amazon.de) qua­si über den Weg, das eine …

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Kurzkritik: Noseholes — EP

Aus der, wie ich finde, schön­sten Stadt Deutsch­lands, näm­lich aus Ham­burg, kommt die kürzeste EP, die mir bish­er untergekom­men ist, näm­lich die im let­ztjähri­gen April erfol­gte erste Veröf­fentlichung von Nose­holes, ein­er bish­er verse­hentlich überse­henen Gruppe aus anscheinend vier Musik­ern, deren anscheinend fehlen­des Inter­esse an Stil­gren­zen mit meinem recht kom­pat­i­bel ist. Die drei Lieder erre­ichen zusam­men …

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