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Kurz­kri­tik: Tan­gents – New Bodies

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Nach einer Tour, auf der unter ande­rem Auf­trit­te mit den ange­se­he­nen Postrock­grö­ßen Mono und Tor­toi­se statt­fan­den, fand sich das austra­li­sche „Post-alles“-Quintett Tan­gents 2018 zusam­men, um ein neu­es Stu­dio­al­bum auf­zu­neh­men, das im Juni unter dem Namen „New Bodies“ (Amazon.de, TIDAL, Bandcamp.com) erschien. Aus dem Jazz haben Tan­gents sich die Leich­tig­keit …

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Kurz­kri­tik: Oak – Fal­se Memo­ry Archi­ve

Unter dem Namen Oak hat die Welt schon man­cher­lei Musik­grup­pe kom­men und gehen sehen, dar­un­ter eine eng­li­sche Folk­band aus den 1970ern. Die Oak, um die es hier heu­te gehen soll, kom­men aus Oslo, haben eben­falls als Folk­grup­pe begon­nen und ver­öf­fent­lich­ten im ver­gan­ge­nen Okto­ber nach fünf Jah­ren ihr zwei­tes Stu­dio­al­bum „Fal­se Memo­ry Archi­ve“ (Bandcamp.com, Amazon.de, TIDAL), …

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Kurz­kri­tik: Soma­li Yacht Club – The Sea

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Manch­mal durch­schrei­ten Musikal­ben mein Radar, die zwar alt­be­kann­ten Mustern fol­gen und dar­um nicht erwäh­nens­wert genug für Besten­li­sten sind, aber trotz­dem posi­tiv auf­fal­len. „The Sea“ ist so ein Musik­al­bum. Die Urhe­ber des­sel­ben sind die drei Musi­ker vom Soma­li Yacht Club, einer ukrai­ni­schen Post-Metal-Kapel­­le, die seit 2010 exi­stiert und bis­her erst …

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Musik 12/2018 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 21 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Ach je, schon wie­der haben wir es mit einem Jah­res­en­de zu tun! In einer Zeit schwin­den­der Gewiss­hei­ten bleibt jeden­falls die, dass dies eine gute Gele­gen­heit ist, um zum zwei­ten Mal in die­sem Jahr auf die emp­feh­lens­wer­te­sten Musikal­ben 2018 zurück­zu­blicken. Wäh­rend die Jugend immer noch Pod­casts hört, die doch heut­zu­ta­ge eigent­lich Pho­ne­casts hei­ßen müss­ten, gebe ich …

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Kurz­kri­tik: CLANN – See­lie

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Die heu­ti­ge Berei­che­rung ist aus­nahms­wei­se mal wie­der nicht 2018, son­dern bereits 2017 erschie­nen und zählt damit zu jenen Stu­dio­al­ben, die ich letz­tes Jahr zu mei­nem Bedau­ern völ­lig über­se­hen hat­te. In der musi­ka­lisch berei­chern­den Stadt Mont­re­al hat sich Vio­li­nist Seba­sti­an McK­in­non unter dem Pro­jekt­na­men CLANN, was angeb­lich „Fami­lie“ heißt, mit …

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Kurz­kri­tik: Trä­den

Im Som­mer 1967 grün­de­te der schwe­di­sche Musik­stu­dent Bo Anders Pers­son, angeb­lich beein­druckt von einem Besuch von Ter­ry Riley, die gene­ra­ti­ons­ty­pisch psy­che­de­li­sche Musik­grup­pe Pär­son Sound, die sich mehr­fach umbe­nann­te und schließ­lich jahr­zehn­te­lang Träd, Gräs och Stenar („Baum, Gras und Stei­ne“) hieß. 2009 ver­öf­fent­lich­te die­se Grup­pe ihr letz­tes regu­lä­res Album „Hem­lösa kat­ter“, von der Grün­dungs­be­set­zung waren außer …

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Kurz­kri­tik: Nar­co­sa­tá­ni­cos

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Aus Aar­hus (Däne­mark) stammt das wenig geheim­nis­voll hei­ßen­de Noi­se­r­ocksextett Nar­co­sa­tá­ni­cos, des­sen anschei­nend namen­lo­ses („selbst­be­ti­tel­tes“) Debüt­al­bum (Amazon.de, Bandcamp.com) im Mai 2014 erschie­nen ist und unge­fähr die Art von Musik ent­hält, die man bei die­sem Namen erwar­ten wür­de. Das klingt vor­her­seh­bar und lang­wei­lig? Nein, mit­nich­ten. Von den „Noi­se­spe­zia­li­sten“ (Jim Car­roll) Ein­heit­lich­keit …

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Kurz­kri­tik: VAK – Budo

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Im Jahr 2008 grün­de­te Schlag­zeu­ger und Per­kus­sio­nist Vla­di­mir Mej­stel­man in Frank­reich, dem Hei­mat­land des Zeuhls, eine Musik­grup­pe namens VAK, die gele­gent­lich eine neue Beset­zung bekam, aber wenig ver­öf­fent­lich­te. 2018, inzwi­schen als Quar­tett, ver­öf­fent­lich­te sie ihr erstes Voll­zeit­al­bum „Budo“ (Bandcamp.com). Für die drei Stücke zwi­schen acht und fast 28 Minu­ten …

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Kurz­kri­tik: Baby­lon

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Bis vor etwa zwei­tau­send Jah­ren bestand die Stadt Baby­lon, wo es Tür­me und eine merk­wür­di­ge Spra­che gab. Das hat aber nichts mit dem heu­ti­gen The­ma zu tun. Von 1976 bis 1978 bestand die Band Baby­lon, die kurio­ser­wei­se eine Art Musik her­vor­brach­te, die damals wahr­schein­lich am ehe­sten „Kraut­rock“, heu­te aber …

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Kurz­kri­tik: Mono­pho­nist – Über die Frei­heit der prak­ti­schen Unver­nunft

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Lang­jäh­ri­ge Leser und per­sön­li­che Bekann­te haben mei­ne Freu­de an Jazz einer‑, schrä­gem Lärm ande­rer­seits sicher­lich bereits in der Ver­gan­gen­heit bemerkt. (Ich bit­te um Ver­ge­bung.) Jetzt ratet mal, was ich im Inter­net gefun­den habe! – Rich­tig: Das dies­jäh­ri­ge Album des Köl­ner Quar­tetts Mono­pho­nist, das den phi­lo­so­phisch wert­vol­len Titel „Über die …

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Kurz­kri­tik: Emma Ruth Rund­le – Mark­ed for Death

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Gele­gent­lich hat auch ein durch­weg als wit­zig auf­tre­ten­der Mensch, wie ich es bin, so sei­ne Momen­te. Manch­mal ent­ste­hen dann bedau­er­li­che Pro­sa­tex­te, dum­me Tweets oder ärger­li­che Exzes­se, meist aber ist die gute, alte Musik da. Musik lässt nie allein, Musik fragt nicht, Musik stellt kei­ne unan­ge­neh­men Fra­gen. Ich wür­de Musik …

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Kurz­kri­tik: Gue­ril­la Toss – Era­ser Star­ga­zer

Musikal­ben. Es gibt sol­che und sol­che. „Era­ser Star­ga­zer“ von Gue­ril­la Toss (Amazon.de, TIDAL, Band­camp) ist ein sol­ches. Bei Gue­ril­la Toss scheint es sich um ein 2010 gegrün­de­tes Quin­tett aus den USA (einst Mas­sa­chu­setts, heu­te New York) zu han­deln, das seit Bestehen bereits drei Key­boar­der und fünf Bas­si­sten ver­schlis­sen hat. Seit 2012 ist Sän­ge­rin Kas­sie Carl­son …

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Kurz­kri­tik: Árstí­ðir – Niva­lis

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Aus dem Lan­de Sigur Rós‘ stammt das Trio Árstí­ðir, des­sen Namen ich man­gels Sprach­kennt­nis­sen des Islän­di­schen nicht mal aus­spre­chen kann, aber das macht nichts. Anfang Juli 2018 erschien ihr drit­tes Voll­zeit­al­bum „Niva­lis“ (Amazon.de, TIDAL). Die Tex­te zum Album sind im Blog der Band zu fin­den, was aber nur bedingt …

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Kurz­kri­tik: Abra­ham – Look, here comes the dark!

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. In der Schweiz ist vie­les anders als in ande­ren Län­dern: Die Spra­che ist bizarr, die Bier­prei­se sind absurd, die Züge sind pünkt­lich, die Land­schaft ist mit­un­ter bezau­bernd und die Musik­sze­ne ist krea­tiv und pro­duk­tiv. Im Ver­lauf der ver­gan­ge­nen Jah­re, von mir bis­lang unbe­merkt, erspiel­te sich die im fran­zö­sisch­spra­chi­gen Teil …

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Kurz­kri­tik: Aivery – Becau­se

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Regel­mä­ßi­ge Leser wis­sen, dass Musik eine Pro­fes­si­on der Über­ra­schun­gen ist. Daher soll­te es auch kaum erstau­nen, wenn aus­ge­rech­net Öster­reich sich immer wie­der als Hei­mat­land von Musi­kern, deren Wer­ke nicht zu ken­nen bedau­er­lich wäre, her­aus­stellt. Aivery klin­gen näm­lich eigent­lich gar nicht nach Öster­reich, ich hät­te sie eher in Austra­li­en ver­or­tet. …

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