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Kurzkritik: Somali Yacht Club — The Sea

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Manch­mal durch­schre­it­en Musikalben mein Radar, die zwar alt­bekan­nten Mustern fol­gen und darum nicht erwäh­nenswert genug für Besten­lis­ten sind, aber trotz­dem pos­i­tiv auf­fall­en. “The Sea” ist so ein Musikalbum. Die Urhe­ber des­sel­ben sind die drei Musik­er vom Soma­li Yacht Club, ein­er ukrainis­chen Post-Met­al-Kapelle, die seit 2010 existiert und bish­er erst …

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Musik 12/2018 — Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil 21 von 29 der Serie Jahres­rück­blick

Ach je, schon wieder haben wir es mit einem Jahre­sende zu tun! In ein­er Zeit schwinden­der Gewis­sheit­en bleibt jeden­falls die, dass dies eine gute Gele­gen­heit ist, um zum zweit­en Mal in diesem Jahr auf die empfehlenswertesten Musikalben 2018 zurück­zublick­en. Während die Jugend immer noch Pod­casts hört, die doch heutzu­tage eigentlich Phonecasts heißen müssten, gebe ich …

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Kurzkritik: CLANN — Seelie

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Die heutige Bere­icherung ist aus­nahm­sweise mal wieder nicht 2018, son­dern bere­its 2017 erschienen und zählt damit zu jenen Stu­dioal­ben, die ich let­ztes Jahr zu meinem Bedauern völ­lig überse­hen hat­te. In der musikalisch bere­ich­ern­den Stadt Mon­tre­al hat sich Vio­lin­ist Sebas­t­ian McK­in­non unter dem Pro­jek­t­na­men CLANN, was ange­blich “Fam­i­lie” heißt, mit …

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Kurzkritik: Träden

Im Som­mer 1967 grün­dete der schwedis­che Musik­stu­dent Bo Anders Pers­son, ange­blich beein­druckt von einem Besuch von Ter­ry Riley, die gen­er­a­tionstyp­isch psy­che­delis­che Musik­gruppe Pär­son Sound, die sich mehrfach umbe­nan­nte und schließlich jahrzehn­te­lang Träd, Gräs och Ste­nar (“Baum, Gras und Steine”) hieß. 2009 veröf­fentlichte diese Gruppe ihr let­ztes reg­uläres Album “Hem­lösa kat­ter”, von der Grün­dungs­be­set­zung waren außer …

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Kurzkritik: Narcosatánicos

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Aus Aarhus (Däne­mark) stammt das wenig geheimnisvoll heißende Nois­e­rock­sex­tett Nar­cosatáni­cos, dessen anscheinend namen­los­es (“selb­st­betiteltes”) Debü­tal­bum (Amazon.de, Bandcamp.com) im Mai 2014 erschienen ist und unge­fähr die Art von Musik enthält, die man bei diesem Namen erwarten würde. Das klingt vorherse­hbar und lang­weilig? Nein, mit­nicht­en. Von den “Nois­espezial­is­ten” (Jim Car­roll) Ein­heitlichkeit …

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Kurzkritik: VAK — Budo

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Im Jahr 2008 grün­dete Schlagzeuger und Perkus­sion­ist Vladimir Mejstel­man in Frankre­ich, dem Heimat­land des Zeuhls, eine Musik­gruppe namens VAK, die gele­gentlich eine neue Beset­zung bekam, aber wenig veröf­fentlichte. 2018, inzwis­chen als Quar­tett, veröf­fentlichte sie ihr erstes Vol­lzeital­bum “Budo” (Bandcamp.com). Für die drei Stücke zwis­chen acht und fast 28 Minuten …

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Kurzkritik: Babylon

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Bis vor etwa zweitausend Jahren bestand die Stadt Baby­lon, wo es Türme und eine merk­würdi­ge Sprache gab. Das hat aber nichts mit dem heuti­gen The­ma zu tun. Von 1976 bis 1978 bestand die Band Baby­lon, die kurioser­weise eine Art Musik her­vor­brachte, die damals wahrschein­lich am ehesten “Krautrock”, heute aber …

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Kurzkritik: Monophonist — Über die Freiheit der praktischen Unvernunft

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Langjährige Leser und per­sön­liche Bekan­nte haben meine Freude an Jazz einer‑, schrägem Lärm ander­er­seits sicher­lich bere­its in der Ver­gan­gen­heit bemerkt. (Ich bitte um Verge­bung.) Jet­zt ratet mal, was ich im Inter­net gefun­den habe! — Richtig: Das diesjährige Album des Köl­ner Quar­tetts Mono­phon­ist, das den philosophisch wertvollen Titel “Über die …

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Kurzkritik: Emma Ruth Rundle — Marked for Death

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Gele­gentlich hat auch ein durch­weg als witzig auftre­tender Men­sch, wie ich es bin, so seine Momente. Manch­mal entste­hen dann bedauer­liche Prosa­texte, dumme Tweets oder ärg­er­liche Exzesse, meist aber ist die gute, alte Musik da. Musik lässt nie allein, Musik fragt nicht, Musik stellt keine unan­genehmen Fra­gen. Ich würde Musik …

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Kurzkritik: Guerilla Toss — Eraser Stargazer

Musikalben. Es gibt solche und solche. “Eras­er Stargaz­er” von Gueril­la Toss (Amazon.de, TIDAL, Band­camp) ist ein solch­es. Bei Gueril­la Toss scheint es sich um ein 2010 gegrün­detes Quin­tett aus den USA (einst Mass­a­chu­setts, heute New York) zu han­deln, das seit Beste­hen bere­its drei Key­board­er und fünf Bassis­ten ver­schlis­sen hat. Seit 2012 ist Sän­gerin Kassie Carl­son …

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Kurzkritik: Árstíðir — Nivalis

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Aus dem Lande Sig­ur Rós’ stammt das Trio Árstíðir, dessen Namen ich man­gels Sprachken­nt­nis­sen des Isländis­chen nicht mal aussprechen kann, aber das macht nichts. Anfang Juli 2018 erschien ihr drittes Vol­lzeital­bum “Nivalis” (Amazon.de, TIDAL). Die Texte zum Album sind im Blog der Band zu find­en, was aber nur bed­ingt …

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Kurzkritik: Abraham — Look, here comes the dark!

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. In der Schweiz ist vieles anders als in anderen Län­dern: Die Sprache ist bizarr, die Bier­preise sind absurd, die Züge sind pünk­tlich, die Land­schaft ist mitunter beza­ubernd und die Musik­szene ist kreativ und pro­duk­tiv. Im Ver­lauf der ver­gan­genen Jahre, von mir bis­lang unbe­merkt, erspielte sich die im franzö­sis­chsprachi­gen Teil …

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Kurzkritik: Aivery — Because

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Regelmäßige Leser wis­sen, dass Musik eine Pro­fes­sion der Über­raschun­gen ist. Daher sollte es auch kaum erstaunen, wenn aus­gerech­net Öster­re­ich sich immer wieder als Heimat­land von Musik­ern, deren Werke nicht zu ken­nen bedauer­lich wäre, her­ausstellt. Aivery klin­gen näm­lich eigentlich gar nicht nach Öster­re­ich, ich hätte sie eher in Aus­tralien verortet. …

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Kurzkritik: Verstärker — Aktivität

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Um 1972 herum, in der Blütezeit des “Krautrocks” also, formierte sich eine lose Gruppe von Musik­ern, die das Benutzen klas­sis­ch­er Musikin­stru­mente für zu beschränk­end hielt und stattdessen ander­weit­ig Geräusche erzeugte. Zu diesen Musik­ern gehörten Klaus Schulze und Dieter Moe­bius eben­so wie Bands wie Tan­ger­ine Dream und Kraftwerk, die etwa …

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Kurzkritik: Tony Conrad & Faust — Outside the Dream Syndicate

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Im Jahr 1963 ent­stand, wie aufmerk­same Leser längst wis­sen, in den USA das von La Monte Young geführte The­atre of Eter­nal Music, ein Kollek­tiv von Musik­ern, das min­i­mal­is­tis­che Kom­po­si­tio­nen dar­bot. Drei ihrer Auf­nah­men wur­den später in der Rei­he “Inside the Dream Syn­di­cate”, über­wiegend unter dem Namen John Cales, der …

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