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Kurzkritik: Bardo Pond – AcidGuruPond

Bardo Pond - AcidGuruPondVor inzwischen über vier Jahren befand ich das Album „Peace on Venus“ der US-amerikanischen Band Bardo Pond für unbedingt hörenswert. Danach hatte ich selbst die Gruppe zu meinem Bedauern ein wenig aus den Augen (und Ohren) verloren.

Eher zufällig lief ich daher unlängst ihrem 2016er Album „AcidGuruPond“ (Bandcamp, Amazon.de) quasi über den Weg, das eine – wenn auch nicht die erste – musikalische Zusammenarbeit mit den landesüblich verrückten Japanern Acid Mothers Temple und der Krautrockkonstante Guru Guru ist und genau so klingt, nämlich wie das, was man sich wohl vorstellte, sollte man sich eine drogenumwölkte Geistesreise vorstellen.

Das Album ist weitgehend instrumental, der effektgeladene seltene Gesang eher eine zusätzliche Tranceschicht; auf die Ohren gibt es kosmischen Kraut (klar: Guru Guru) und jede Menge Psychedelia zwischen Hippiegitarre („Purple“) und Drones („Blue“). Dass die fünf Stücke wie Farben heißen, passt ausgezeichnet, denn wie ein Kaleidoskop projiziert sie herrliche Bilder in den Verstand.

Bardo Pond ‎- Acid Guru Pond

Bardo Pond sind inzwischen weitergezogen, im Februar wird ihr neues Album „Volume 8“ veröffentlicht werden und ihr gleichfalls famoses Nebenprojekt Curanderos war auch nicht untätig. Ich allerdings verweile noch etwas, bin erfreut und empfehle.

Senfecke:

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