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Kurz­kri­tik: Mou­let­tes – Con­stel­la­ti­ons

Moulettes - ConstellationsDas eng­li­sche Kam­mer­rock­quin­tett Mou­let­tes ist regel­mä­ßi­gen Lesern viel­leicht bereits aus einer Mon­tags­mu­sik bekannt. Mit dem Album „Con­stel­la­ti­ons“ haben die Damen und Her­ren im Jahr 2014 mei­ner beschei­de­nen wie selbst­re­dend objek­ti­ven Mei­nung nach ihr bis­he­ri­ges Mei­ster­werk vor­ge­legt.

Das ein­zig­ar­ti­ge Klang­bild, das die Mou­let­tes zeich­nen, wird auf „Con­stel­la­ti­ons“ per­fek­tio­niert: Chor­pas­sa­gen und Kam­mer­mu­sik mit man­cher­lei Holz­in­stru­men­ten ste­hen neben beschwing­tem Art- und sogar Post­rock. Ein Musik­in­stru­ment so zu benut­zen, wie es ursprüng­lich ein­mal vor­ge­se­hen war, nimmt dem Ergeb­nis viel von sei­ner Wir­kung.

Mou­let­tes – Lady Ven­ge­an­ce (Live in Paris)

Als Gast wirkt unter ande­rem der nicht gänz­lich unbe­kann­te Bas­sist Her­bie Flowers (in „Land of the Mid­night Sun“) mit, völ­lig allein sind die Mou­let­tes, die mit die­sem Album Anisa Ars­la­na­gic als neu­es Mit­glied auf­nah­men und damit wie­der eine Frau­en­quo­te von 3:2 ver­mel­den muss­ten, also nicht. Die­se Per­so­na­lie soll­te indes nicht davon ablen­ken, dass mit dem Bas­si­sten Jim Mor­ti­more ein ande­rer bekann­ter Fami­li­en­zweig längst zur Stamm­be­set­zung gehört.

Mou­let­tes – Con­stel­la­ti­ons

„Con­stel­la­ti­ons“ ist zwei­fel­los ein Album, das – schon wie­der die­se schlim­me Schub­la­de – im posi­ti­ven Sin­ne Spaß macht. Für die ange­hen­den war­men Mona­te muss es ja nicht immer nur der neue­ste Som­mer­hit sein.

Möge die Freu­de nicht nur mei­ner­seits blei­ben.

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