Netzfundstücke⁠Montagsmusik
Slowdive – Sugar for the Pill

Es ist Mon­tag. Noch alle Tas­sen im Schrank zu haben klingt wie eine Dro­hung, kein Buch im Haus zu haben wie Unge­mach. Ist dies das ech­te Leben oder ist das Kunst? Com­pu­ter­spie­le sind Kul­tur­gut, kom­men gegen Pan­da­bä­ren aber trotz­dem nicht an. Tüdeldü, die Nach­rich­ten: Die Welt ist ver­rückt gewor­den. Wer braucht flie­gen­de Autos, wenn er …

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Politik⁠Netzfundstücke
Rheumapolitik

Es stellt sich her­aus, dass in die Ren­ten­kas­se vor allem von den­je­ni­gen hin­ein­ge­grif­fen wird, die, wären sie nicht in der Poli­tik, selbst etwas davon hät­ten: Das Durch­schnitts­al­ter der Wahl­be­rech­tig­ten liegt bei knapp 53 Jah­ren. Das Durch­schnitts­al­ter der Mit­glie­der von SPD und CDU liegt noch dar­über, näm­lich bei 60. (…) Die Par­tei­en sind daher nicht die …

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In den Nachrichten⁠Computer
Das Internet ist kaputt und kein Nazi ist daran schuld (Nachtrag).

Ein Gedan­ken­spiel: In naher Zukunft wird ein Rechts­au­ßen mit der Absicht, einen von ihm unge­lieb­ten, weil pro­vo­kan­ten lin­ken Benut­zer los­zu­wer­den, eine Spen­den­kam­pa­gne eröff­nen, um das füh­ren­de sozia­le Netz­werk – der Ein­fach­heit hal­ber neh­men wir an, es sei Face­book – zu kau­fen. Befeu­ert von einem welt­wei­ten über­wie­gend posi­ti­ven Medi­en­echo wird das ein rie­si­ger Erfolg: Bin­nen weni­ger …

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Netzfundstücke
Liegengebliebenes vom 18. August 2017

Bei „Golem.de“ fand man über­rascht her­aus: Ein inter­net­ge­steu­er­ter Gar­ten funk­tio­niert nicht ohne eine Ver­bin­dung. Die kana­di­sche Ryer­­son-Uni­­ver­­­si­tät hat gegen freie Rede nichts ein­zu­wen­den, aber bit­te woan­ders. Der ehe­ma­li­ge Waf­fen­ex­port­mi­ni­ster Sig­mar Gabri­el fin­det Waf­fen­ex­por­te blöd, teilt sein Mini­ste­ri­um mit. Vor­aus­sicht­lich wird sich sei­ne Par­tei aus par­la­men­ta­ri­schen Grün­den jedoch auch künf­tig anders ent­schei­den. Lustig: Lea-Ver­e­­na Mein­gast fin­det …

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Computer⁠In den Nachrichten
Das Internet ist kaputt und kein Nazi trägt daran die Schuld.

Waf­fen­nar­re­tei und Ein­wan­de­rungs­kri­tik, ließ die­ser Tage das Essens­por­tal Insta­gram sei­ne Benut­zer wis­sen, sei­en selbst­re­dend gern gese­hen, aber Fotos fet­ter Igel wür­den kei­nes­wegs gedul­det und ihre Ver­brei­tung füh­re ver­se­hent­lich zum sofor­ti­gen Aus­schluss des Ver­ur­sa­chers. Ob es inso­fern eine beson­ders gute Idee ist, Algo­rith­men statt Men­schen über rich­tig und falsch, über legal und ille­gal, über den Unter­schied …

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In den Nachrichten⁠Computer
Empörend: Öffentliche Dateiablage dient der öffentlichen Dateiablage!

App­le­kun­den in New York sind erbost: In New York miss­brau­chen offen­bar Exhi­bi­tio­ni­sten das Air­­Drop-Fea­tu­re und schicken wahl­los iPho­­ne-Nut­­zern im Zug Penis-Fotos. (…) Um den moder­nen Exhi­bi­tio­ni­sten zum Opfer zu fal­len, muss Air­Drop so ein­ge­stellt sein, dass man Daten von jedem Nut­zer emp­fan­gen kann. Frü­her war ein „Opfer“ ja noch jemand, der einen tat­säch­li­chen Scha­den davon­trug, …

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Netzfundstücke⁠Montagsmusik
Googles eingebildetes Frauenproblem (Nachtrag)

Auf den Auf­re­ger­text eines mitt­ler­wei­le gefeu­er­ten Goo­g­­le-Mit­ar­­bei­ters über die Pro­ble­me der bestehen­den Diver­si­täts­po­li­tik inner­halb Goo­gles hat der Femi­nis­mus eine pri­ma Ant­wort gefun­den: Hören Sie auf, „Wis­sen­schaft“ mit Wahr­heit gleich­zu­set­zen! Wir haben immer­hin 2017 und irgend­wel­che Män­ner glau­ben immer noch an die­sen Wis­sen­schafts­quark!

Nerdkrams⁠Netzfundstücke
Medienkritik CVII: t3ns sieben Tipps für eine schnellere Einordnung als schändlicher Spambot

E‑Mail-Signa­tu­­ren – kenn­ta? -, in der Früh­zeit der Kom­mu­ni­ka­ti­on via E‑Mail ein durch­aus prak­ti­sches Hilfs­mit­tel, um nicht jedes Mal hän­disch „Ruhe jetzt! Herz­lichst, NAME“ drun­ter­schrei­ben zu müs­sen, sind seit dem Auf­kom­men von HTML-for­­ma­tier­ten E‑Mails durch irgend­wel­ches red­un­dan­tes Wer­ber­ge­schmeiß eigent­lich nur noch dafür da, den Spam­fil­ter zuver­läs­si­ger kon­fi­gu­rie­ren zu kön­nen: Je bun­ter die Signa­tur, desto uner­wünsch­ter …

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Netzfundstücke
Kurz verlinkt: Nichtspielplätze

Ber­lin, Prenz­lau­er Berg: Letz­te Woche war ich auf dem Spiel­platz. (…) Die Kin­der woll­ten in Ruhe spie­len, aber für sie war wenig Platz, der Sand­ka­sten war besetzt, ein paar Eltern­paa­re kon­kur­rier­ten im Sand­bur­gen­bau. (…) Nir­gends sah ich spie­len­de Kin­der. Und die sol­len spä­ter mal einen Flug­ha­fen bekom­men.

In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Der menschliche Android-Trojaner

In den frü­hen 1990er Jah­ren mach­te sich im Use­net – für die Jün­ge­ren: wie Chat, nur ohne Emo­jis, dafür mit rich­ti­ger Gram­ma­tik – der zur dama­li­gen Zeit noch als Aus­druck von Krea­ti­vi­tät gel­ten­de „Signa­tur­vi­rus“ breit, der dar­in bestand, dass man zwecks des­sen Aus­brei­tung einen Text, der über­setzt unge­fähr „ich bin ein manu­el­ler Virus, bit­te kopie­ren …

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Sonstiges⁠In den Nachrichten⁠Computer
Liegengebliebenes vom 2. August 2017

Der welt­größ­te Anbie­ter uner­wünsch­ter Rekla­me testet „ab sofort“ die Blocka­de uner­wünsch­ter Rekla­me aus ande­rer Hand als der eige­nen. Gro­ße Freu­de ist im Publi­kum zu hören, denn wer wür­de nicht sei­nem Rekla­me­an­bie­ter ver­trau­en? Was hat uns allen denn noch drin­gend gefehlt? Rich­tig: Ein Atom­krieg, schreibt die „FAZ“. Das Bran­den­bur­ger Ober­lan­desnudelgericht hat beschlos­sen, dass die däm­li­che „Kir­che …

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Netzfundstücke⁠Montagsmusik
Flash the Readies – Kris

Mon­tag. Ich mei­ne: Juhu, Mon­tag! Der ver­rück­te Fei­er­som­mer nimmt kein Ende, in den USA wird hier­für eigens Schlamm gekauft, damit man was hat, um sich dar­in voll­zu­sau­en. Wohl dem, der kei­ne Sau ist; wohl dem, der zum Bei­spiel ein Pan­da­bär ist und uner­kannt in Bäu­men her­um­sitzt. Dann kann einen auch der Femi­nis­mus linkster Natur kalt …

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In den Nachrichten⁠Computer
Nicht mal Zukunft kann dieses Paint!

Auf aus­ge­rech­net „ZEIT ONLINE“ läster­te Eike Kühl am ver­gan­ge­nen Diens­tag über das unto­te Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm Micro­soft Paint: Erst mit Win­dows 98 gab es über­haupt stan­dard­mä­ßig die Opti­on, Bil­der als JPG oder GIF zu spei­chern. Wäh­rend natür­lich all die Kon­kur­renz­pro­gram­me, die schon „Mit­te der neun­zi­ger Jah­re“ (ebd.) so viel bes­ser waren als die­ses „für anspruchs­vol­le Bild­be­ar­bei­tung (…) …

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Netzfundstücke
Amazon: Kunden fragen, Leser fasst es nicht.

Dass Amazon.de seit eini­gen Jah­ren sei­ne Kun­den nicht nur Tand kau­fen, son­dern auch noch kosten­los Pro­dukt­un­ter­stüt­zung für die­sen Tand lei­sten lässt, indem sie gele­gent­lich dar­um gebe­ten wer­den, Fra­gen ande­rer Kun­den zu bestimm­ten Pro­duk­ten zu beant­wor­ten, hat sich mitt­ler­wei­le sicher­lich schon eben­so her­um­ge­spro­chen wie der Umstand, dass die­se Her­an­ge­hens­wei­se des Unter­neh­mens offen­sicht­lich bes­ser erklärt wer­den müss­te. …

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