Mir wird geschlechtNetzfundstücke
Wahl-Schwach-o-Mat (2): Qualifikationssexismus

Wie schon vor vier Jahren ist der „Wahl-O-Mat“ auch 2017 wieder ein schmerzhafter Anblick. Die SPD zum Beispiel hat zum Thema „Frauenquote“ Folgendes anzubringen:

Mit der Frauenquote für Führungspositionen in Wirtschaft und im öffentlichen Dienst sorgen wir dafür, dass bei der Besetzung von Top-Jobs die Qualifikation zählt und nicht das Geschlecht.

Denn was gäbe es für eine bessere Qualifikation für „Top-Jobs“ – warum auch immer nur für diese, nicht aber zum Beispiel im Bereich der Abfallentsorgung, eine Quote gelten sollte – als Frau zu sein? :ja:

(via @Schwulemiker)

Senfecke:

  1. Moin,
    ich lass mal ein paar Worte weg und drehe es mal richtig rum.
    Mit der Frauenquote sorgen wir bei der Besetzung von Top-Jobs das, dass Geschlecht zählt.
    Oder so wird auch ein Schuh draus:
    Mit der Förderung geistig Behinderter in der Politik, sorgen wir dafür dass bei der Besetzung von Partei-Jobs die Qualifikation zählt und nicht die geistige Behinderung.
    :twisted:

  2. Die SPD geht halt von der unbewiesenen Prämisse aus, dass Frau sein ein noch größeres Hemmnis für „Top-Jobs“ ist als zu niedrige Qualifikation. Klassische Verwechslung von Korrelation und Kausalität. Postfaktischer Populismus.

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