In den Nachrichten⁠Nerdkrams⁠Netzfundstücke
Liegengebliebenes vom 25. Juli 2017: Der Webcomics Rettung und anderes.

Gute Neu­ig­kei­ten: Zwar wird Micro­soft Paint aus Win­dows 10 dem­nächst ent­fernt, jedoch war der Auf­ruhr so groß, dass es wei­ter­hin zumin­dest ange­bo­ten wer­den wird. Die Sze­ne der absicht­lich lai­en­haft gestal­te­ten Web­co­mics (man ver­ste­he dies kei­nes­wegs aus­nahms­los als Qua­li­täts­kri­tik) und ihrer Abon­nen­ten ist eine durch­set­zungs­kräf­ti­ge, wie es scheint. Poli­ti­sche Par­tei­en wären gut bera­ten, lie­ßen sie in …

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Nerdkrams⁠Wirtschaft
Die Strafe der Spielgeldmillionäre

Eine der weni­gen unbe­schränkt gül­ti­gen Bör­sen­weis­hei­ten lau­tet unge­fähr so: Inve­stie­re nie­mals Geld, das du nicht ver­lie­ren möch­test. Das gilt vor allem dann, wenn das Ziel der Inve­sti­ti­on kei­nen greif­ba­ren Gegen­wert besitzt. Bezo­gen auf den greif­ba­ren Gegen­wert des­sen, was ver­sier­te Schwaf­ler als „Fiat­geld“ bezeich­nen und was gewöhn­li­chen Men­schen schlicht als Geld bekannt ist, besteht zwei­fels­oh­ne kein beson­ders …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Kurz verlinkt: „Programmierer“ / Chromefox‘ Googleanalyse

Was über Python-„Programmierer“ und Git­Hub-Nut­­zer im Übri­gen noch zu ver­lin­ken bleibt: Ein Python-Modul, das auto­ma­tisch den erst­be­sten leid­lich rele­van­ten Code von StackOverflow.com her­un­ter­lädt und ein­bin­det – best­ernt von über 1.400 Git­Hub-Kon­ten. Die zivi­li­sa­to­ri­sche Decke unter Daten­schüt­zern wird dün­ner: Fire­fox bin­det Goog­le Ana­ly­tics ein. Da wächst zusam­men, was zusam­men gehört.

Netzfundstücke
Kurz verlinkt: Penis!

Da hat­te jemand Spaß: Zer­stör­ter Fels „Troll­pe­nis“: Er steht wie­der (…) Er woll­te – ja, es ist wirk­lich nicht ein­fach, die­se gan­ze Sache ohne Zoten zu erzäh­len – er woll­te also den „Troll­pe­nis“ wie­der ste­hen sehen. (…) Nun muss die gan­ze Sache – sor­ry auch hier für die Wort­wahl – noch ein paar Tage aus­här­ten. …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Kurz verlinkt: Männer, Frauen und Transalgorithmen sind vor dem Gesetz gleich.

Apro­pos „die EDV nicht ver­ste­hen“: In Anleh­nung an das zehn Jah­re alte All­ge­mei­ne Gleich­be­hand­lungs­ge­setz (AGG) spricht sich Maas für ein „digi­ta­les AGG, ein Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­ge­setz für Algo­rith­men gegen digi­ta­le Dis­kri­mi­nie­rung und für vor­ur­teils­frei­es Pro­gram­mie­ren“ aus. Ich for­de­re eine Algo­rith­men­quo­te in deut­schen DAX-Vor­­­stän­­den von min­de­stens 30 Pro­zent!

Netzfundstücke⁠Montagsmusik⁠Computer
Cosmic Fall – Haumea

Es ist Mon­tag. Juch­hei! Es pocht der Kopf­schmerz genüss­lich im Takt, so musi­ka­lisch war man seit Jah­ren nicht gelaunt. Das Regen­wet­ter als Sym­bol für das Wohl­be­fin­den zu betrach­ten ist eines Zyni­kers wür­dig, also tun wir das und dre­hen gering­fü­gig durch. Frü­her war mehr Din­gens. Eine Stu­die belegt, dass Solar­ener­gie der Umwelt grö­ße­ren Scha­den zufügt als …

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Nerdkrams
Deutschland ergeht sich in Plattformgewäsch.

Medi­en auf: Alles vol­ler „Platt­for­men“. „Platt­for­men“, erklärt Stef­fan Heu­er aktu­ell in einem mehr­sei­ti­gen Arti­kel im Wirt­schafts­ma­ga­zin „brand eins“ (S. 48 ff.), sei­en die Dien­ste von Unter­neh­men wie Face­book, Ama­zon und Slack, von denen Ent­schei­der aus Ein­fach­heits­grün­den gern mal Gebrauch machen. Dass Slack, das restrik­ti­ve IRC für Maus­schub­ser, als Stan­dard­lö­sung für Fir­men­chats und das Betriebs­sy­stem Unix …

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Politik⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 23. Juni 2017

Moder­ner Femi­nis­mus scheint sei­ne Prot­ago­ni­stin­nen so ein­sam zu machen, dass sie um eine neue Errun­gen­schaft nicht her­um­ka­men: Sie hei­ra­ten sich jetzt selbst. Geheim­dien­st­über­ra­schung zum Ersten: Der deut­sche Geheim­dienst BND hat angeb­lich auch in den USA spio­niert. Das konn­te, impli­ziert man beim „SPIEGEL“, ja wohl nie­mand ahnen! Geheim­dien­st­über­ra­schung zum Zwei­ten: Es könn­te sich zum all­ge­mei­nen Erstau­nen …

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Netzfundstücke
„Danke für unsere Überwachung, hier ist Ihr Gutschein.“

Da kommt einem direkt der Kaf­fee wie­der hoch: Zum 1. August 2017 star­tet ein sechs­mo­na­ti­ges Pro­jekt zur Erpro­bung von intel­li­gen­ter Video­tech­nik. (…) Wer am häu­fig­sten durch die mar­kier­ten Kame­ra­be­rei­che läuft, hat die Chan­ce, neben einem Ein­kaufs­gut­schein im Wert von 25 Euro einen von drei attrak­ti­ven Haupt­prei­sen zu gewin­nen. Zucker­brot jetzt, Peit­sche spä­ter.

Netzfundstücke⁠Nerdkrams
„SPIEGEL ONLINE“ weiß: Audiodateien haben häufig keine Bildsequenz.

Am Anfang, so steht es geschrie­ben, war das Netz kalt und grau. Neben Mail­bo­xen, BBSen, Gopher und dem Use­net eta­blier­ten sich all­mäh­lich erste noch recht chat­la­sti­ge Vor­läu­fer des heu­ti­gen Webs, dar­un­ter Com­pu­Ser­ve, das heu­te zum dama­li­gen Kon­kur­ren­ten AOL gehört. Die Com­pu­ter zur dama­li­gen Zeit konn­ten wie auch die Lei­tun­gen nur ver­gleichs­wei­se wenig zu einem „Mul­ti­­me­­dia-Erle­b­­nis“, …

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In den Nachrichten⁠Computer
Wenn JavaScript Menschen zu Letzten macht

In einem inhalt­lich durch­aus lesens­wer­ten Arti­kel über die von den tech­nisch Zustän­di­gen maß­geb­lich mitigno­rier­te Inter­net­an­bin­dung auf dem Dorf (nament­lich: Schlam­berg, Bay­ern) lässt Sophie Rohr­mei­er das Ehe­paar Hubert und Bir­git Hein­rich sich über die ver­füg­ba­re Netz­an­bin­dung beschwe­ren: Von 105.912 Per­so­nen in Deutsch­land, die in die­ser Woche den Test gemacht haben, lan­det Huberts Inter­net­an­schluss auf Platz 100.984. …

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Netzfundstücke⁠Montagsmusik
Jimi Hendrix – Hey Joe // Freiheit ist auch das Recht, Unrecht zu haben.

Es ist Mon­tag. Der Som­mer scheint vor­über, zumin­dest herb­stet es sehr. Die Betrüb­nis, die sich ein­stellt, auf das Wet­ter zu schie­ben wäre nicht ange­mes­sen, denn ein Blick auf den Kalen­der offen­bart mehr. Mensch­lich­keit ist eine Schwä­che der Evo­lu­ti­on und sehr ärger­lich. Käuz­chen­wort des Tages: Unge­mach. Gegen eine etwas ande­re Art von Unge­mach will die staat­lich …

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Netzfundstücke
Warum Informatik kein Programmierunterricht ist (Nachtrag)

Das größ­te unge­lö­ste Pro­blem bei der von Kurz­sich­ti­gen angetreb­ten Ver­pflich­tung zum Pro­gram­mie­ren­ler­nen (denn das ist das, wor­auf der viel­stim­mi­ge Ruf, „Infor­ma­tik“ möge doch bit­te Grund­schul­fach und nicht bloß lang­jäh­ri­ge Aus­bil­dung oder gar Stu­di­um sein müs­sen, im Wesent­li­chen hin­aus­läuft; als wür­de auch nur ein ein­zi­ges EDV-Netz, das nur von Pro­gram­mie­rern betreut wird, dau­er­haft halb­wegs funk­tio­nie­ren!) ist …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Linuxnutzer entsetzt: Von der NSA entwickelte Software ist überraschend unsicher!

Wiki­pe­dia (schon län­ger): SELi­nux (…) ist eine Erwei­te­rung des Linux-Ker­­nels (…). SELi­nux wird maß­geb­lich von der NSA und von dem Linux-Dis­tri­­bu­tor Red Hat ent­wickelt. Nach­rich­ten (gestern): Das sudo-Kom­­man­­do in Linux-Dis­tri­­bu­tio­­nen mit SELi­­nux-Unter­­stüt­­zung ent­hält eine kri­ti­sche Schwach­stel­le. Über die­se kön­nen Anwen­der belie­bi­ge Daten auf dem System über­schrei­ben und sich so mehr Rech­te sichern, als ihnen eigent­lich …

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Netzfundstücke⁠Computer
Telekom: Die Industrie von morgen mit dem Internetzugang von gestern.

Auf Twit­ter mach­te vor ein paar Tagen die begei­stern­de Fra­ge der Mobil­spar­te der Tele­kom die Run­de, was man mit un-fass-baren vier Giga­byte Über­tra­gungs­vo­lu­men per Monat denn so alles anfan­gen wür­de. Eine belieb­te Ant­wort lau­te­te, dass man mit vier Giga­byte gera­de so die Strecke bis nach Däne­mark schaf­fen könn­te, eines unse­rer Nach­bar­län­der, in denen das mobi­le …

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