ComputerIn den Nachrichten
Das Inter­net ist kaputt und kein Nazi trägt dar­an die Schuld.

Waf­fen­nar­re­tei und Ein­wan­de­rungs­kri­tik, ließ die­ser Tage das Essens­por­tal Insta­gram sei­ne Benut­zer wis­sen, sei­en selbst­re­dend gern gese­hen, aber Fotos fet­ter Igel wür­den kei­nes­wegs gedul­det und ihre Ver­brei­tung füh­re ver­se­hent­lich zum sofor­ti­gen Aus­schluss des Ver­ur­sa­chers. Ob es inso­fern eine beson­ders gute Idee ist, Algo­rith­men statt Men­schen über rich­tig und falsch, über legal und ille­gal, über den Unterschied …

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In den NachrichtenComputer
Empö­rend: Öffent­li­che Datei­ab­la­ge dient der öffent­li­chen Dateiablage!

App­le­kun­den in New York sind erbost: In New York miss­brau­chen offen­bar Exhi­bi­tio­nis­ten das Air­­Drop-Fea­­tu­re und schi­cken wahl­los iPho­­ne-Nut­­zern im Zug Penis-Fotos. (…) Um den moder­nen Exhi­bi­tio­nis­ten zum Opfer zu fal­len, muss Air­Drop so ein­ge­stellt sein, dass man Daten von jedem Nut­zer emp­fan­gen kann. Frü­her war ein „Opfer“ ja noch jemand, der einen tat­säch­li­chen Scha­den davon­trug, und …

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NetzfundstückeMontagsmusik
Goo­gles ein­ge­bil­de­tes Frau­en­pro­blem (Nach­trag)

Auf den Auf­re­ger­text eines mitt­ler­wei­le gefeu­er­ten Goo­g­­le-Mit­ar­­bei­­ters über die Pro­ble­me der bestehen­den Diver­si­täts­po­li­tik inner­halb Goo­gles hat der Femi­nis­mus eine pri­ma Ant­wort gefun­den: Hören Sie auf, „Wis­sen­schaft“ mit Wahr­heit gleich­zu­set­zen! Wir haben immer­hin 2017 und irgend­wel­che Män­ner glau­ben immer noch an die­sen Wissenschaftsquark!

NetzfundstückeNerdkrams
Medi­en­kri­tik CVII: t3ns sie­ben Tipps für eine schnel­le­re Ein­ord­nung als schänd­li­cher Spambot

E‑Mail-Signa­­tu­­ren – kenn­ta? -, in der Früh­zeit der Kom­mu­ni­ka­ti­on via E‑Mail ein durch­aus prak­ti­sches Hilfs­mit­tel, um nicht jedes Mal hän­disch „Ruhe jetzt! Herz­lichst, NAME“ drun­ter­schrei­ben zu müs­sen, sind seit dem Auf­kom­men von HTML-for­­ma­­tier­­ten E‑Mails durch irgend­wel­ches red­un­dan­tes Wer­ber­ge­schmeiß eigent­lich nur noch dafür da, den Spam­fil­ter zuver­läs­si­ger kon­fi­gu­rie­ren zu kön­nen: Je bun­ter die Signa­tur, des­to unerwünschter …

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Netzfundstücke
Kurz ver­linkt: Nichtspielplätze

Ber­lin, Prenz­lau­er Berg: Letz­te Woche war ich auf dem Spiel­platz. (…) Die Kin­der woll­ten in Ruhe spie­len, aber für sie war wenig Platz, der Sand­kas­ten war besetzt, ein paar Eltern­paa­re kon­kur­rier­ten im Sand­bur­gen­bau. (…) Nir­gends sah ich spie­len­de Kin­der. Und die sol­len spä­ter mal einen Flug­ha­fen bekommen.

In den NachrichtenNerdkrams
Der mensch­li­che Android-Trojaner

In den frü­hen 1990er Jah­ren mach­te sich im Use­net – für die Jün­ge­ren: wie Chat, nur ohne Emo­jis, dafür mit rich­ti­ger Gram­ma­tik – der zur dama­li­gen Zeit noch als Aus­druck von Krea­ti­vi­tät gel­ten­de „Signa­tur­vi­rus“ breit, der dar­in bestand, dass man zwecks des­sen Aus­brei­tung einen Text, der über­setzt unge­fähr „ich bin ein manu­el­ler Virus, bit­te kopieren …

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ComputerSonstigesIn den Nachrichten
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 2. August 2017

Der welt­größ­te Anbie­ter uner­wünsch­ter Rekla­me tes­tet „ab sofort“ die Blo­cka­de uner­wünsch­ter Rekla­me aus ande­rer Hand als der eige­nen. Gro­ße Freu­de ist im Publi­kum zu hören, denn wer wür­de nicht sei­nem Rekla­me­an­bie­ter ver­trau­en? Was hat uns allen denn noch drin­gend gefehlt? Rich­tig: Ein Atom­krieg, schreibt die „FAZ“. Das Bran­den­bur­ger Ober­lan­desnudelgericht hat beschlos­sen, dass die däm­li­che „Kir­che …

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MontagsmusikNetzfundstücke
Flash the Rea­dies – Kris

Mon­tag. Ich mei­ne: Juhu, Mon­tag! Der ver­rück­te Fei­er­som­mer nimmt kein Ende, in den USA wird hier­für eigens Schlamm gekauft, damit man was hat, um sich dar­in voll­zu­sau­en. Wohl dem, der kei­ne Sau ist; wohl dem, der zum Bei­spiel ein Pan­da­bär ist und uner­kannt in Bäu­men her­um­sitzt. Dann kann einen auch der Femi­nis­mus links­ter Natur kalt …

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In den NachrichtenComputer
Nicht mal Zukunft kann die­ses Paint!

Auf aus­ge­rech­net „ZEIT ONLINE“ läs­ter­te Eike Kühl am ver­gan­ge­nen Diens­tag über das unto­te Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm Micro­soft Paint: Erst mit Win­dows 98 gab es über­haupt stan­dard­mä­ßig die Opti­on, Bil­der als JPG oder GIF zu spei­chern. Wäh­rend natür­lich all die Kon­kur­renz­pro­gram­me, die schon „Mit­te der neun­zi­ger Jah­re“ (ebd.) so viel bes­ser waren als die­ses „für anspruchs­vol­le Bild­be­ar­bei­tung (…) nicht …

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Netzfundstücke
Ama­zon: Kun­den fra­gen, Leser fasst es nicht.

Dass Amazon.de seit eini­gen Jah­ren sei­ne Kun­den nicht nur Tand kau­fen, son­dern auch noch kos­ten­los Pro­dukt­un­ter­stüt­zung für die­sen Tand leis­ten lässt, indem sie gele­gent­lich dar­um gebe­ten wer­den, Fra­gen ande­rer Kun­den zu bestimm­ten Pro­duk­ten zu beant­wor­ten, hat sich mitt­ler­wei­le sicher­lich schon eben­so her­um­ge­spro­chen wie der Umstand, dass die­se Her­an­ge­hens­wei­se des Unter­neh­mens offen­sicht­lich bes­ser erklärt wer­den müsste. …

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NetzfundstückeIn den NachrichtenNerdkrams
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 25. Juli 2017: Der Web­co­mics Ret­tung und anderes.

Gute Neu­ig­kei­ten: Zwar wird Micro­soft Paint aus Win­dows 10 dem­nächst ent­fernt, jedoch war der Auf­ruhr so groß, dass es wei­ter­hin zumin­dest ange­bo­ten wer­den wird. Die Sze­ne der absicht­lich lai­en­haft gestal­te­ten Web­co­mics (man ver­ste­he dies kei­nes­wegs aus­nahms­los als Qua­li­täts­kri­tik) und ihrer Abon­nen­ten ist eine durch­set­zungs­kräf­ti­ge, wie es scheint. Poli­ti­sche Par­tei­en wären gut bera­ten, lie­ßen sie in …

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NerdkramsWirtschaft
Die Stra­fe der Spielgeldmillionäre

Eine der weni­gen unbe­schränkt gül­ti­gen Bör­sen­weis­hei­ten lau­tet unge­fähr so: Inves­tie­re nie­mals Geld, das du nicht ver­lie­ren möch­test. Das gilt vor allem dann, wenn das Ziel der Inves­ti­ti­on kei­nen greif­ba­ren Gegen­wert besitzt. Bezo­gen auf den greif­ba­ren Gegen­wert des­sen, was ver­sier­te Schwaf­ler als „Fiat­geld“ bezeich­nen und was gewöhn­li­chen Men­schen schlicht als Geld bekannt ist, besteht zwei­fels­oh­ne kein besonders …

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NetzfundstückeNerdkrams
Kurz ver­linkt: „Pro­gram­mie­rer“ / Chrom­e­fox‘ Googleanalyse

Was über Python-„Programmierer“ und Git­Hub-Nut­­zer im Übri­gen noch zu ver­lin­ken bleibt: Ein Python-Modul, das auto­ma­tisch den erst­bes­ten leid­lich rele­van­ten Code von StackOverflow.com her­un­ter­lädt und ein­bin­det – best­ernt von über 1.400 Git­Hub-Kon­ten. Die zivi­li­sa­to­ri­sche Decke unter Daten­schüt­zern wird dün­ner: Fire­fox bin­det Goog­le Ana­ly­tics ein. Da wächst zusam­men, was zusam­men gehört.

Netzfundstücke
Kurz ver­linkt: Penis!

Da hat­te jemand Spaß: Zer­stör­ter Fels „Troll­pe­nis“: Er steht wie­der (…) Er woll­te – ja, es ist wirk­lich nicht ein­fach, die­se gan­ze Sache ohne Zoten zu erzäh­len – er woll­te also den „Troll­pe­nis“ wie­der ste­hen sehen. (…) Nun muss die gan­ze Sache – sor­ry auch hier für die Wort­wahl – noch ein paar Tage aushärten. …

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