NerdkramsNetzfundstücke
Das Inter­net vor „Leis­tung“ schützen: ✓

Es mag in all dem Pres­se­tau­mel um PRISM, Tem­po­ra und die Play­Sta­ti­on 4 unter­ge­gan­gen sein: Seit ges­tern ist das Leis­tungs­schmutz­recht gel­ten­des Recht in Deutsch­land. Dass aus­ge­rech­net der ekli­ge Axel-Sprin­­ger-Ver­­lag, einer der Vor­kämp­fer für einen „Schutz“ der eige­nen „Leis­tung“ im Inter­net, dann doch nix dage­gen hat, wenn Goog­le vor­erst wei­ter­hin sein „geis­ti­ges Eigen­tum“ raub­mord­ko­piert, lässt mich, …

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PersönlichesNetzfundstückeMir wird geschlecht
Breit­bei­ni­ge Macht

Der Femi­nis­mus hat neben eini­gen akzep­ta­blen Ansät­zen zur Welt­ver­bes­se­rung (etwa der Abschaf­fung der Unter­schie­de zwi­schen den Geschlech­tern) auch eini­ge spin­ner­te Ideen her­vor­ge­bracht, etwa die Frau­en­quo­te (denn eine moder­ne Frau möch­te offen­sicht­lich die Vagi­n­a­quo­te von Man­nes Gna­den – von wegen selbst­be­stimmt – erfül­len und nicht mit so etwas Läs­ti­gem wie Kom­pe­tenz über­zeu­gen müs­sen) und die kaum …

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Netzfundstücke
Trink ’ne Coke mit alles und scharf.

Apro­pos „bescheu­er­te Wer­be­maß­nah­men“: Gro­ßes Auf­se­hen erregt zur­zeit die merk­wür­di­ge Wer­be­ak­ti­on „Trink ’ne Coke mit…“. Auf coke.de (bewusst nicht ver­linkt) kann man also einen belie­bi­gen Namen ein­ge­ben und bekommt im Aus­tausch gegen ein paar Euro vir­tu­el­len Gel­des eine Lie­fe­rung damit bedruck­ter Zucker­brau­se­fla­schen und/oder (offen­bar) ‑Dosen. Einen belie­bi­gen? So ein­fach will man es dem Streich­freund nicht machen. …

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Netzfundstücke
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Mit Bezahl­schran­ken gegen Werbeeinnahmen

Als der Axel-Sprin­­ger-Ver­­lag (nicht mit dem weit weni­ger ekel­haf­ten Sprin­­ger-Ver­­lag zu ver­wech­seln) eini­ge Inhal­te von BILD.de als „BILD­plus“ kos­ten­pflich­tig zugäng­lich mach­te, war ich noch erleich­tert dar­über und froh­lock­te, dass nun also BILD selbst dazu bei­trägt, dass die brei­te Mas­se nicht ohne zusätz­li­che Hür­den wei­ter ver­blö­det. Ande­re Ver­la­ge zie­hen nun aber nach: Bis­lang hat man sich bei …

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MusikNetzfundstücke
„Dei­ne“ Musik und mei­ne Musik

Wenn ich in die Biblio­thek gehe und mir ein Buch aus­lei­he, das ich gegen eine gerin­ge Gebühr lesen und kopie­ren, aber nicht im Ori­gi­nal behal­ten darf, ist es dann mein Buch? Wenn ich in die Video­thek gehe und mir eine DVD aus­lei­he, die ich gegen eine gerin­ge Gebühr lesen und kopie­ren, aber nicht im Ori­gi­nal behalten …

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Netzfundstücke
Kurz ver­linkt CLXVI: „War­um haben Sie sich dafür ent­schie­den, Aus­län­der zu sein?“

Supi-Fra­­ge­s­tel­­lung übri­gens, „Deutsch­land­stif­tung Inte­gra­ti­on“, die ihr da habt, wenn sich jemand bei euch für euer Sti­pen­di­en­pro­gramm „Geh‘ dei­nen Weg“ bewer­ben möch­te: Erzäh­len Sie uns bit­te kurz (150 Wör­ter), war­um Sie einen Migra­ti­ons­hin­ter­grund haben. „Na ja, ich wur­de im Aus­land gebo­ren und mei­ne Fami­lie auch“ scheint als Anfor­de­rung nicht zu genü­gen. Viel­leicht wird eine Ant­wort wie diese, …

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Netzfundstücke
Gute Lau­ne dank Bahn-App!

Als gele­gent­li­cher Bahn­rei­sen­der wer­de ich häu­fig Zeu­ge der Qua­li­täts­of­fen­si­ve der Deut­schen Bahn. Aktu­ell spül­te mir die­se Offen­si­ve eine Umfra­ge zu den diver­sen Diens­ten der Deut­schen Bahn ins Post­fach, die zwei­fels­oh­ne ihres­glei­chen sucht. „Ihre Schaff­ner sind unfreund­lich, Ihre Prei­se zu hoch und Ihre Fahr­plä­ne nicht mal als Klo­pa­pier taug­lich“ lau­te­te lei­der kei­ne Aus­wahl­mög­lich­keit; statt­des­sen frag­te man mich …

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In den NachrichtenNetzfundstücke
Kurz ver­linkt CLX: Uns geht’s doch gut!

Die (nach eige­nen Anga­ben) „Qua­li­täts­jour­na­lis­ten“ von SPIEGEL ONLINE (das waren die hier) sind immer­hin gele­gent­lich doch noch im posi­ti­ven Sin­ne belus­ti­gend. Der Schluss­teil des heu­te kurz nach Mit­ter­nacht ver­öf­fent­lich­ten Arti­kels „Neue Umfra­ge: Euro­pä­er trau­en Euro­pa nicht mehr“ (regel­mä­ßi­ge Leser mei­ner Tex­te rufen nun viel­leicht ver­wun­dert „Ach?!“) etwa ist ein humo­res­kes Bon­mot son­der­glei­chen: Befragt zu Stereotypen …

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Netzfundstücke
Stups­sex

„War­um bin ich immer noch Sin­gle?“ hört man vie­ler­or­ten jun­ge und nicht mehr ganz so jun­ge Mäd­chen ver­zwei­felt rufen. Nun, viel­leicht liegt das dar­an, dass sie es poten­zi­el­len Bewer­bern nicht leicht machen, über­haupt als jemand zu erschei­nen, der das ändern möch­te. Ein anschau­li­ches Bei­spiel wur­de mir gera­de wie­der in mei­ne Twi­t­­ter-time­­li­ne gespült. Auf Face­book gibt …

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PolitikNetzfundstückeIn den NachrichtenWirtschaft
Mehr Hartz IV für alle!

Heu­te wird wie jedes Jahr der Kampf­tag der Arbei­ter­klas­se zele­briert. Wäh­rend eini­ge Leu­te die­sen Tag nut­zen, um geräusch­reich die NPD zu kri­ti­sie­ren, und ande­re der Ansicht sind, eine poli­zei­lich geneh­mig­te Kund­ge­bung sei total revo­lu­tio­när, haben zumin­dest die Gewerk­schaft­ler und eini­ge Par­tei­en auch den frü­he­ren Sinn die­ses Tages, näm­lich die Ver­tre­tung der Rech­te ein­fa­cher Arbeit­neh­mer, nicht …

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SonstigesNetzfundstücke
War­um Text, wenn man auch ein Bild benut­zen kann?

Ein ziem­lich merk­wür­di­ges Phä­no­men zieht sich durch die so genann­ten „sozia­len Netz­wer­ke“. Dort ist es, sei es nun per „Pinn­wand“, „Gäs­te­buch“ oder „Zeit­ach­se“, mög­lich, jeman­dem (Ein­zel­per­so­nen oder einer gan­zen Per­so­nen­grup­pe) kur­ze Nach­rich­ten, aber auch Bil­der zu hin­ter­las­sen. Wäh­rend kur­ze Tex­te als Bild­un­ter­schrift durch­aus gele­gent­lich Sinn erge­ben (etwa für (De-)Motivational Pos­ters), stammt die etwa im Blog …

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NetzfundstückeNerdkrams
„Ein­mal Ubun­tu – immer Ubun­tu?“ oder: PEBKAC! (2)

Im Dezem­ber 2011 schrieb ich bereits über das gefähr­li­che Selbst­ver­ständ­nis von Linux­nut­zern, die aus mir bis heu­te unkla­ren Grün­den der Mei­nung sind, der eige­nen Blöd­heit („oh, ein Link, gleich mal drauf­kli­cken“) begeg­ne man nicht etwa, indem man Grund­wis­sen über Sicher­heits­kon­zep­te lernt, son­dern, indem man ein­fach das Betriebs­sys­tem wech­selt. Linux passt schon auf, dass ich keinen …

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NetzfundstückeIn den NachrichtenPiratenparteiMir wird geschlecht
#Pira­tin­nen­Kon

Zur zur­zeit zu Ende gehen­den, von Mit­glieds­bei­trä­gen finan­zier­ten „Pira­tin­nen­Kon“, der, wie der ein­schlä­gi­gen Pres­se zu ent­neh­men ist, als work­shop zur gemein­schaft­li­chen Erfas­sung der Grün­de, war­um Femi­nis­mus total viel wich­tig und Mas­ku­lis­mus total viel schäd­lich für die poli­ti­schen Zie­le der – aus­ge­rech­net – Pira­ten­par­tei ist (Irr­sinn), ange­legt war, ist alles Nöti­ge auf Twit­ter zu lesen. Die keynote, …

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