Musik⁠Politik⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CXCV: Stabil und korrekt

Ich kom­me ja aus dem Ver­lin­ken kaum noch her­aus die­ser Tage. Ist das Som­mer­loch vor­bei? See­ho­fer fin­det Mit­glie­der­be­fra­gung bei der SPD fei­ge. Weil: Die Vor­sit­zen­den der betei­lig­ten Par­tei­en haben alle ein Man­dat und die Ver­ant­wor­tung, für sta­bi­le Ver­hält­nis­se zu sor­gen[.] Ach so, ich dach­te, dafür gebe es Wah­len. Da habe ich wohl etwas falsch ver­stan­den. …

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Netzfundstücke
Kurz verlinkt CXCI: Gabeln werden vermisst.

Dies übri­gens dann auch mal emp­foh­len: [E]ineinhalb Jahr­hun­der­te lang wur­den Hörer auf Gabeln geknallt. Heu­te gibt es noch so ein paar Kunst­stoff­din­ger mit einem ein­zel­nen Pla­stik­pin, aus dem der Hörer wie­der raus­fliegt, wenn man ihn nicht gleich durch das Gehäu­se häm­mert. In aller Regeln aber fin­det das ja gar nicht mehr statt, und man been­det …

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Netzfundstücke
Polonaise 2.0 (ohne Systemtechniker)

Ein Tweet ließ mich einen Blick in den ZDF-Video­­text (Vor­sicht: Flash!) wer­fen und amü­sier­te mich infol­ge­des­sen präch­tig. Wer – außer der BRAVO – wüss­te bes­ser ein­zu­schät­zen, was gera­de im Trend liegt und was nicht, als das ZDF? Eben! „In“ ist also das Ver­las­sen eines gesel­li­gen Bei­sam­men­seins, bevor die Polo­nai­se beginnt. Ich wer­de das anläss­lich der …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CXC: Twittergedichte und Facebookgesichter

Den genau­en Nut­zen von Goo­gles Such­vor­schlä­gen hat­te ich bis­her zu erken­nen ver­säumt. Nor­ma­ler­wei­se weiß ich, wonach ich suchen möch­te, wenn ich eine Such­ma­schi­ne auf­ru­fe. Die Betrei­ber des Twit­ter-Accounts @GooglePoetics haben aber die wah­re Stär­ke der Vor­schlags­funk­ti­on ent­deckt: Sie schreibt bes­se­re Lyrik als so man­cher die­ser moder­nen „Pop­au­to­ren“. Man­che der Gedich­te haben meh­re­re Stro­phen, manch­mal sind …

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Politik⁠Netzfundstücke
Kurz verlinkt CLXXXIX: F.D.P.: Zurück zur Spaßpartei?

Im Wahl­kampf möch­te die F.D.P. im Übri­gen ihren Mit­be­wer­bern in nichts nach­ste­hen und hat sogar ein Infor­ma­ti­ons­por­tal im Inter­net auf­bau­en las­sen, das unschlüs­si­ge Wäh­ler über ver­schie­de­ne Grün­de in Kennt­nis set­zen soll, sie (die F.D.P.) zu wäh­len. Sie hat lei­der ver­ges­sen, ihre Argu­men­te mit kon­kre­ten Bei­spie­len zu bele­gen. Das ist wahr­schein­lich bes­ser so. Eini­ges hat­te ich …

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Politik⁠Netzfundstücke
„She was very pleased.“

War­um sind die Ame­ri­ka­ner eigent­lich so unsag­bar naiv? Nun, viel­leicht auch des­halb, weil sie von Kin­des­bei­nen an mit der Mär von Sicher­heit auf­wach­sen, die sie beschützt und ihr Freund, nicht jedoch ihr Feind ist. Eine belieb­te Kin­der­buch­rei­he ist etwa „Oli­via“ von Ian Fal­co­ner, in der ein Schwein namens Oli­via durch die Welt reist und blö­de …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Medienkritik LXXIX: Gespalt3ne Zunge

Einer der Vor­tei­le des frei­en Webs ist ja das mit den Wer­be­blockern; nie­mand kann einem Benut­zer vor­schrei­ben, wel­che Tei­le sei­ner Web­site er gefäl­ligst anzu­zei­gen hat. Jah­re­lang beliebt war etwa Adblock Plus, eine Brow­ser­er­wei­te­rung für Gecko- und Web­kit-basier­te Brow­ser, mit­hil­fe derer die mit­un­ter all­zu ner­vi­ge Wer­bung auf eini­gen Web­sei­ten qua­si auto­ma­tisch ver­schwand. (Wer nicht unbe­dingt quell­of­fe­ne …

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Musik⁠Netzfundstücke
Materialismus Deluxe

Apro­pos Musik: Manch­mal ist die Musik­in­du­strie doch komö­di­an­ti­scher als sie es sich selbst ein­zu­ge­ste­hen traut. Wenn man zum Bei­spiel Plat­ten­fir­ma ist und ein Album wie Geor­ge Har­ri­sons „Living in the Mate­ri­al World“ („Leben in einer mate­ri­el­len Welt“) neu auf­le­gen möch­te, dann schmeißt man nicht ein­fach für’nen Fün­fer (mei­net­we­gen für’nen Zeh­ner, wenn’s ein anstän­di­ges digi­pack dazu …

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Sonstiges⁠Netzfundstücke
Gesellschaftsprognosen anhand von Sprachanalyse und warum sie Blödsinn sind

Unter dem Titel „Das Ego in der Spra­che“ reflek­tier­te Susan­ne Flach (die trotz des sprach­kri­ti­schen Umfelds, in dem sie publi­ziert, dem Binnen‑I ver­fal­len ist) gestern eine Stu­die, aus der her­vor­geht, dass seit dem 19. Jahr­hun­dert Ver­ben für indi­vi­du­el­len Besitz zuse­hends mehr Ver­ben für gemein­schaft­li­ches Tei­len ver­drängt haben. Aus die­ser Stu­die geht unter ande­rem ein Anstieg …

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Netzfundstücke
Schachpatriarchat

Fra­ge: Wel­che Sport­art wür­det ihr am wenig­sten mit dem ollen „Mäd­chen gegen Jungs“-Prinzip in Ver­bin­dung brin­gen? Fuß­ball Leicht­ath­le­tik Schach Tja – falsch gera­ten: möch­te gern zuerst mal mit mäd­chen spie­len habe kei­ne lust für die gro­ssen tie­re hier als punk­te­fut­ter zu die­nen „Das darf doch alles gar nicht wahr sein!“ – Edmund Enta­cher, ande­res The­ma

Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Das Internet vor „Leistung“ schützen: ✓

Es mag in all dem Pres­se­tau­mel um PRISM, Tem­po­ra und die Play­Sta­ti­on 4 unter­ge­gan­gen sein: Seit gestern ist das Lei­stungs­schmutz­recht gel­ten­des Recht in Deutsch­land. Dass aus­ge­rech­net der ekli­ge Axel-Sprin­­ger-Ver­­lag, einer der Vor­kämp­fer für einen „Schutz“ der eige­nen „Lei­stung“ im Inter­net, dann doch nix dage­gen hat, wenn Goog­le vor­erst wei­ter­hin sein „gei­sti­ges Eigen­tum“ raub­mord­ko­piert, lässt mich, …

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Persönliches⁠Netzfundstücke⁠Mir wird geschlecht
Breitbeinige Macht

Der Femi­nis­mus hat neben eini­gen akzep­ta­blen Ansät­zen zur Welt­ver­bes­se­rung (etwa der Abschaf­fung der Unter­schie­de zwi­schen den Geschlech­tern) auch eini­ge spin­ner­te Ideen her­vor­ge­bracht, etwa die Frau­en­quo­te (denn eine moder­ne Frau möch­te offen­sicht­lich die Vagi­n­a­quo­te von Man­nes Gna­den – von wegen selbst­be­stimmt – erfül­len und nicht mit so etwas Lästi­gem wie Kom­pe­tenz über­zeu­gen müs­sen) und die kaum …

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Netzfundstücke
Trink ’ne Coke mit alles und scharf.

Apro­pos „bescheu­er­te Wer­be­maß­nah­men“: Gro­ßes Auf­se­hen erregt zur­zeit die merk­wür­di­ge Wer­be­ak­ti­on „Trink ’ne Coke mit…“. Auf coke.de (bewusst nicht ver­linkt) kann man also einen belie­bi­gen Namen ein­ge­ben und bekommt im Aus­tausch gegen ein paar Euro vir­tu­el­len Gel­des eine Lie­fe­rung damit bedruck­ter Zucker­brau­se­fla­schen und/oder (offen­bar) ‑Dosen. Einen belie­bi­gen? So ein­fach will man es dem Streich­freund nicht machen. …

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