Netzfundstücke
Medienkritik in Kürze: Mit Bezahlschranken gegen Werbeeinnahmen

Als der Axel-Sprin­­ger-Ver­­lag (nicht mit dem weit weni­ger ekel­haf­ten Sprin­­ger-Ver­­lag zu ver­wech­seln) eini­ge Inhal­te von BILD.de als „BILD­plus“ kosten­pflich­tig zugäng­lich mach­te, war ich noch erleich­tert dar­über und froh­lock­te, dass nun also BILD selbst dazu bei­trägt, dass die brei­te Mas­se nicht ohne zusätz­li­che Hür­den wei­ter ver­blö­det. Ande­re Ver­la­ge zie­hen nun aber nach: Bis­lang hat man sich …

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Musik⁠Netzfundstücke
„Deine“ Musik und meine Musik

Wenn ich in die Biblio­thek gehe und mir ein Buch aus­lei­he, das ich gegen eine gerin­ge Gebühr lesen und kopie­ren, aber nicht im Ori­gi­nal behal­ten darf, ist es dann mein Buch? Wenn ich in die Video­thek gehe und mir eine DVD aus­lei­he, die ich gegen eine gerin­ge Gebühr lesen und kopie­ren, aber nicht im Ori­gi­nal …

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Netzfundstücke
Kurz verlinkt CLXVI: „Warum haben Sie sich dafür entschieden, Ausländer zu sein?“

Supi-Fra­­ge­­stel­­lung übri­gens, „Deutsch­land­stif­tung Inte­gra­ti­on“, die ihr da habt, wenn sich jemand bei euch für euer Sti­pen­di­en­pro­gramm „Geh‘ dei­nen Weg“ bewer­ben möch­te: Erzäh­len Sie uns bit­te kurz (150 Wör­ter), war­um Sie einen Migra­ti­ons­hin­ter­grund haben. „Na ja, ich wur­de im Aus­land gebo­ren und mei­ne Fami­lie auch“ scheint als Anfor­de­rung nicht zu genü­gen. Viel­leicht wird eine Ant­wort wie …

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Netzfundstücke
Gute Laune dank Bahn-App!

Als gele­gent­li­cher Bahn­rei­sen­der wer­de ich häu­fig Zeu­ge der Qua­li­täts­of­fen­si­ve der Deut­schen Bahn. Aktu­ell spül­te mir die­se Offen­si­ve eine Umfra­ge zu den diver­sen Dien­sten der Deut­schen Bahn ins Post­fach, die zwei­fels­oh­ne ihres­glei­chen sucht. „Ihre Schaff­ner sind unfreund­lich, Ihre Prei­se zu hoch und Ihre Fahr­plä­ne nicht mal als Klo­pa­pier taug­lich“ lau­te­te lei­der kei­ne Aus­wahl­mög­lich­keit; statt­des­sen frag­te man …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CLX: Uns geht’s doch gut!

Die (nach eige­nen Anga­ben) „Qua­li­täts­jour­na­li­sten“ von SPIEGEL ONLINE (das waren die hier) sind immer­hin gele­gent­lich doch noch im posi­ti­ven Sin­ne belu­sti­gend. Der Schluss­teil des heu­te kurz nach Mit­ter­nacht ver­öf­fent­lich­ten Arti­kels „Neue Umfra­ge: Euro­pä­er trau­en Euro­pa nicht mehr“ (regel­mä­ßi­ge Leser mei­ner Tex­te rufen nun viel­leicht ver­wun­dert „Ach?!“) etwa ist ein humo­res­kes Bon­mot son­der­glei­chen: Befragt zu Ste­reo­ty­pen …

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Netzfundstücke
Stupssex

„War­um bin ich immer noch Sin­gle?“ hört man vie­ler­or­ten jun­ge und nicht mehr ganz so jun­ge Mäd­chen ver­zwei­felt rufen. Nun, viel­leicht liegt das dar­an, dass sie es poten­zi­el­len Bewer­bern nicht leicht machen, über­haupt als jemand zu erschei­nen, der das ändern möch­te. Ein anschau­li­ches Bei­spiel wur­de mir gera­de wie­der in mei­ne Twit­ter-time­­li­ne gespült. Auf Face­book gibt …

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Politik⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Wirtschaft
Mehr Hartz IV für alle!

Heu­te wird wie jedes Jahr der Kampf­tag der Arbei­ter­klas­se zele­briert. Wäh­rend eini­ge Leu­te die­sen Tag nut­zen, um geräusch­reich die NPD zu kri­ti­sie­ren, und ande­re der Ansicht sind, eine poli­zei­lich geneh­mig­te Kund­ge­bung sei total revo­lu­tio­när, haben zumin­dest die Gewerk­schaft­ler und eini­ge Par­tei­en auch den frü­he­ren Sinn die­ses Tages, näm­lich die Ver­tre­tung der Rech­te ein­fa­cher Arbeit­neh­mer, nicht …

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Sonstiges⁠Netzfundstücke
Warum Text, wenn man auch ein Bild benutzen kann?

Ein ziem­lich merk­wür­di­ges Phä­no­men zieht sich durch die so genann­ten „sozia­len Netz­wer­ke“. Dort ist es, sei es nun per „Pinn­wand“, „Gäste­buch“ oder „Zeit­ach­se“, mög­lich, jeman­dem (Ein­zel­per­so­nen oder einer gan­zen Per­so­nen­grup­pe) kur­ze Nach­rich­ten, aber auch Bil­der zu hin­ter­las­sen. Wäh­rend kur­ze Tex­te als Bild­un­ter­schrift durch­aus gele­gent­lich Sinn erge­ben (etwa für (De-)Motivational Posters), stammt die etwa im Blog …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
„Einmal Ubuntu – immer Ubuntu?“ oder: PEBKAC! (2)

Im Dezem­ber 2011 schrieb ich bereits über das gefähr­li­che Selbst­ver­ständ­nis von Linux­nut­zern, die aus mir bis heu­te unkla­ren Grün­den der Mei­nung sind, der eige­nen Blöd­heit („oh, ein Link, gleich mal drauf­klicken“) begeg­ne man nicht etwa, indem man Grund­wis­sen über Sicher­heits­kon­zep­te lernt, son­dern, indem man ein­fach das Betriebs­sy­stem wech­selt. Linux passt schon auf, dass ich kei­nen …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Piratenpartei⁠Mir wird geschlecht
#PiratinnenKon

Zur zur­zeit zu Ende gehen­den, von Mit­glieds­bei­trä­gen finan­zier­ten „Pira­tin­nen­Kon“, der, wie der ein­schlä­gi­gen Pres­se zu ent­neh­men ist, als work­shop zur gemein­schaft­li­chen Erfas­sung der Grün­de, war­um Femi­nis­mus total viel wich­tig und Mas­ku­lis­mus total viel schäd­lich für die poli­ti­schen Zie­le der – aus­ge­rech­net – Pira­ten­par­tei ist (Irr­sinn), ange­legt war, ist alles Nöti­ge auf Twit­ter zu lesen. Die …

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Sonstiges⁠Netzfundstücke
Ka Freitag, ka G’schrei

Ob sich die Anhän­ger des toten Jesus über­haupt Gedan­ken dar­über machen, was er davon hiel­te, wenn er nach etwa zwei Jahr­tau­sen­den wie­der auf die Erde zurück­kehrt und über­all Bil­der sei­nes Todes hän­gen sieht? Bizarr, wie eigent­lich alles, was die katho­li­sche Kir­che eine Fei­er oder gar einen Fest­tag nennt. Das gan­ze Kar­frei­tags­brim­bo­ri­um ist ein deut­li­ches Zei­chen …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Verführerisch schlechtes Webdesign

Aus Ver­se­hen habe ich über die­sen Bei­trag zum zehn­jäh­ri­gen „Geburts­tag“ von Word­Press die Web­site von Moni­ka Thon-Soun, nach eige­nen Anga­ben „Fach­frau & Autorin“ in Word­­Press-Din­­gen mit „Bera­tung & Humor“, gefun­den. In der Tat fin­de ich sie sehr lustig. Bereits der initia­le Auf­ruf mit akti­vier­tem NoScript (lei­der in der heu­ti­gen Zeit unver­zicht­ba­re Erwei­te­rung zum Schutz vor …

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Netzfundstücke
Krieger des Lichts

Auf der CeBIT 2013 gibt es außer viel lee­rem Geschwätz übri­gens auch Pro­dukt­neu­hei­ten zu betrach­ten. Dazu zählt unter ande­rem „Chan­gers“. „Chan­gers?“ Ja, „Chan­gers“: Über ein mobi­les, fle­xi­bles Solar­mo­dul, das kaum grö­ßer ist als ein DIN A4-Blatt und nur wenig mehr als 100 Gramm wiegt, kann der Nut­zer über­all auf der Welt sei­ne eige­ne Ener­gie erzeu­gen. …

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